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Warum der Fingerabdruckscan auf dem neuen iPhone gefährlich ist

Einige kritische Argumente warum die Erfassung des Fingerabdrucks auf dem neuen iPhone 5S der Firma Apple sehr gefährlich ist.

  • Freiwillige Umgehung der Gesetze – Die Abgabe eines Fingerabdrucks bei Behörden wird in den meisten Staaten nur auf begründetem Verdacht, bei Apple und in Zukunft wohl bei anderen Konsumgütern freiwillig durch die User abgegeben. Das untergräbt die Rechtsprechung. Das Ergebnis wird sein, dass die Gesetze zu Ungunsten der Bürger angepasst werden. Warum der Fingerabdruckscan auf dem neuen iPhone gefährlich ist weiterlesen

Probleme zukünftiger Identifizierung und Datenschutz

Zugangsschutz durch Fingerabdruck / Fingerabdruckscanner

In diesen Tagen stellt die Firma Apple Inc. aus den USA ein neues iPhone vor. Neben diversen Neuheiten, die die Hardware aber auch die Software bietet, wird der Zugangsschutz nun über einen Fingerabdruck gewährleistet. Wenn man früher oder ältere iPhones vor unberechtigtem Zugriff schützen wollte, musste man auf dem Gerät einen Zugangscode hinterlegen. Wenn man das Gerät zur Benutzung entsperren möchte muss man den Code in Form von Zahlen eingeben.

Paradigmenwechsel in der allgemeinen Identifizierung

Das neue Gerät ist in dieser Hinsicht ein Meilenstein oder ein Generationswechsel für Sicherheit was den Zugangsschutz von Geräten betrifft. Denn das Gerät hat einen Fingerabdruckleser (Softwarescanner) in der Oberfläche integriert. Damit muss ein Fingerabdruck in dem Gerät als Zugangscode hinterlegt werden. Nachdem man einmal das Gerät mit seinem Fingerabdruck versehen hat, lässt es sich nur noch bedienen, wenn der richtige Finger einmal auf die Oberfläche gelegt und damit das Gerät entriegelt wird. Für PCs und Türen gab und gibt es solche Lösungen schon länger, aber kein Gerät mit solch einer Verbreitung und bei dem es direkt integriert war. Probleme zukünftiger Identifizierung und Datenschutz weiterlesen

Abhörskandal für Dummies

Für viele ist der Skandal um die Spionage der NSA (National Security Agency der USA) und dem GCHQ (Government Communications Headquarters von Grossbritannien) eine abstrakte Geschichte und sie wissen nicht wie es ihr tägliches Leben beeinflusst. Dieser Beitrag soll aufklären.

Worum geht es? Ein ehemaliger Mitarbeiter „Edward Snowden“ der internationalen Beratungsfirma „Booz Allen Hamilton“ arbeitete in einigen Projekten bei der NSA (National Security Agency) an verschiedenen Standorten. Zuletzt auf Hawaii. Er wurde sozusagen von Booz Allen Hamilton an die NSA ausgeliehen. Dort bearbeitete er unter anderem auch Daten welche aus verschiedenen Spionagequellen entstanden. Dieses Verfahren wird oft zur Flexibilität und Kosteneinsparung verwendet. Externe Mitarbeiter einer regierungsnahen Beratungsfirma sind meist loyale und zuverlässige Mitarbeiter. Man kann sie für ein oder mehrere Projekte engagieren und danach leicht wieder loswerden. Dadurch werden auch fixe Kosten gesenkt.

Edward Snowden also, ein gut ausgebildeter IT-Fachman, erkannte schnell, dass die Daten aus dem Programm PRISM und Tempora (elektronische Spionagesysteme) die über seinen Computer bzw. seinen Schreibtisch gingen, aus unheimlich grossen Mengen von vielen unbeteiligten Bürgern stammten. Dabei erkannte er, dass sowohl Daten in Europa und auch den USA erhoben wurden. Und zwar von allen Daten die man bekommen konnte. Snowden musste einen bestimmten Sicherheitslevel haben, was als hoch vertrauenswürdig angesehen wird, wenn er diese Daten bearbeiten konnte. Sonst kommt man an solche Systeme nicht heran. Er war also ein loyaler und zuverlässiger Mitarbeiter mit einem hohen Sicherheitslevel. Im Juni 2013 hatte er über das System eine Menge Daten gesammelt, nahm von seinem Arbeitgeber Ferien und flog nach Hongkong. Dort begann er die Informationen über die grössten Spionagesysteme der USA und Grossbritannien aller Zeiten an Journalisten weiter zu geben. Natürlich nicht die Daten selbst.

PRISM und TEMPORA

Laut Wikipedia ist PRISM ein Programm des US-Geheimdienstes NSA:

„PRISM soll eine umfassende Überwachung von Personen innerhalb und außerhalb der USA ermöglichen, die digital kommunizieren.“

Laut Wikipedia ist Tempora ein Programm des britischen Geheimdienst:

„Nach Darstellung von Snowden ist das britische Spionageprogramm Tempora noch umfangreicher als PRISM und seit etwa Ende 2011 in Betrieb.“

Das Motiv von Edward Snowden

Edward Snowden hat bereits vorher lange Jahre für den US-Geheimdienst und das US-Militär in verschiedenen Bereichen gearbeitet. Siehe Wikipedia. Laut seinen eigenen Worten in einem Interview, erkannte er, dass er bereits ein Teil von etwas geworden war, was mehr Schaden auf der Welt anrichtet als es Nutzen bringt. Und weiter sagte er „möchte (ich) nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich tue und sage, aufgezeichnet wird. Das ist nichts, was ich unterstützen oder wo ich leben möchte.“ In einem anderen Interview sagte er „weil er es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren könne, dass die US-Regierung die Privatsphäre, die Freiheit des Internets und grundlegende Freiheiten weltweit mit ihrem Überwachungsapparat zerstöre.“ Abhörskandal für Dummies weiterlesen

Staatstrojaner in Untersuchung

Der „CCC“ Chaos Computer Club hat nach eigenen Angaben die Analyse von staatlicher Spionagesoftware vorgenommen und erste Ergebnisse veröffentlicht.

Der Chaos Computer Club (CCC) hat eine eingehende Analyse staatlicher Spionagesoftware vorgenommen. Die untersuchten Trojaner können nicht nur höchst intime Daten ausleiten, sondern bieten auch eine Fernsteuerungsfunktion zum Nachladen und Ausführen beliebiger weiterer Schadsoftware. Aufgrund von groben Design- und Implementierungsfehlern entstehen außerdem eklatante Sicherheitslücken in den infiltrierten Rechnern, die auch Dritte ausnutzen können.

Laut der veröffentlichten Nachricht, können damit Windows (keine Apple Macintosh) Rechner ausspioniert werden die über eine Internet-Verbindung verfügen. Es kann auf die auf dem Rechner gespeicherten Daten zugegriffen werden. Keylogger können installiert werden, die alle Eingaben auf der Tastatur oder anderen Eingabegeräten erfassen und aufzeichnen. Die Erfassung und Aufzeichnung von Bild und Ton wurde anscheinen vorbereitet. Um z.B. über Mikrofon oder Webcam Daten zu erfassen oder Skype Protokolle mit zu schneiden. Staatstrojaner in Untersuchung weiterlesen

Daten sicher übertragen? Online Privatsphäre und Sicherheit mit VPN

Sicherheit und Privatsphäre wird im Internet wichtiger und wichtiger

Sie wollen nicht, dass Behörden, ihr Provider oder Konkurrenten ihr Benutzerverhalten ausspionieren können? Sie wollen Zensur und Blockaden im Internet umgehen? Sie wollen Webseiten aufrufen, die in ihrem Land gesperrt sind? Sie wollen, dass alle Daten die von Ihnen über das Internet übertragen werden verschlüsselt übertragen werden – damit keiner sie lesen kann? Dann ist eine Lösung mit VPN das beste Verfahren für Sie. Surfen Sie über eine VPN-Verbindung mit höchster Sicherheit und absoluter Privatsphäre.

Geospezifische Inhalte

Über ein VPN können Sie geospezifische Inhalte aufrufen, die in ihrem Land eventuell gesperrt wurden. Nutzern Sie VPN um Webseiten aufzurufen, die sonst für sie unerreichbar sind.

Umgehen Sie Internet-Zensur

Internet-Nutzer in China und anderen Ländern werden oft an der Nutzung verschiedener Internet-Dienste gehindert. Die Dienste werden oft einfach von den Providern gesperrt. Zum Beispiel werden in China YouTube.com oder FaceBook.com gesperrt. Aber auch in anderen Ländern, ja sogar westeuropäischen, werden Internetseiten gesperrt. Mit einer sicheren VPN – Verbindung über einen geeigneten Provider können Sie Seiten trotzdem aufrufen. Daten sicher übertragen? Online Privatsphäre und Sicherheit mit VPN weiterlesen

Wie kaufe ich im Internet richtig ein?

Jetzt ist gerade die richtige Zeit. Vor Weihnachten wird wohl am meisten eingekauft im ganzen Jahr. Natürlich kommt heute dabei auch der Einkauf im Internet in Frage. Denn, es hat oft grosse Vorzüge und entgegen einiger Meldungen ist es recht sicher. Damit es aber bei einem Vergnügen bleibt, sollte man einige Regeln beachten. Darüber können Sie hier lernen.

Einkauf im Inland oder Ausland

Einer der grössten Vorteile des Internets ist die Vergleichbarkeit von Produkten und Preisen – nicht nur regional sondern auch über Grenzen hinweg. Im europäischen Raum ist es z.B. fast kein Problem mehr Waren in anderen Ländern über das Internet zu kaufen. Ja, selbst in den USA oder Australien. Die meisten Abläufe in einem Online-Shop laufen dort genau so wie hier in der Schweiz oder der EU. Was soll man also beachten:

Die Währung

In der EU wird überwiegend mit Euro gerechnet, manche Online-Shops bieten aber auch die Möglichkeit die Währung umzustellen, z.B. in Schweizer Franken. In der Schweiz findet man das bei vielen Online-Shops. Man kann von Schweizer Franken in Euro oder sogar auf Dollar umstellen. Für Sie als Kunde ist es immer besser auf die einheimische Währung umzustellen, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Wie kaufe ich im Internet richtig ein? weiterlesen