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Sind Deutsche unfreundlich?

Durch die Globalisierung, durch internationale Möglichkeiten ziehen immer mehr Menschen in andere Länder und leben dort. Aber auch Besuche, Reisen und kleine Trips bringen die Menschen immer mehr auf der Welt zusammen. Die heutige Internationalisierung hat das möglich gemacht. Es gab noch nie so viele Völkerbewegungen, Reisen oder Besuche in andere Länder wie heute. Kulturen werden vermischt und Familien gegründet.

Einigen Zeitgenossen fallen dabei die kulturellen Unterschiede auf. Oft werden sie an bestimmten Dingen, wie der Sprache, dem Essen, dem Verhalten oder der Kleidung ausgemacht. Deutsche essen Kalbshaxen, Briten Porridge, Amerikaner Burger, Italiener Pizza und alle Asiaten Reis. Briten haben eine weiss-rötliche Haut und bekommen schnell Sonnenbrand, Französische Frauen sind alle bildhübsch, Amerikaner sind zu allem was passiert freundlich – ausser man greift ihren Staat und Habitus an, Russen sind laut und werfen mit Geld nur so um sich. Asiaten sind klein und laut. Alles wird in Vorurteile gepackt.

Wer viel gereist ist und die Menschen kennt weiss, dass das alles dümmliche Vorurteile sind. Die Liste kann man beliebig erweitern. Deutsche reservieren Liegestühle mit ihrem Handtuch, Schweizer essen den ganzen Tag Käse und man versteht sie nicht. Aber in der Regel gelten die alten Vorurteile nicht mehr oder nur noch partiell.

Warum sollte das also in der Betrachtung ob Deutsche, Engländer oder Schweizer freundlich oder unfreundlich sind anders sein? Die Definition was freundlich ist obliegt da immer dem Betrachter. Wenn ich lese, dass Amerikaner Deutsche für unhöflich halten und das dann mit Beispielen begründen, frage ich mich immer wer diese Regeln aufgestellt hat – wann muss man freundlich sein und was ist freundlich?

Ich habe in all diesen Ländern, als Deutscher, genau so viel Freundlichkeit wie Unfreundlichkeit erfahren. Ob das eine französische Bedienung in Paris war oder eine Verkäuferin in einem Shop in New York. In Frankreich wurde ich verprügelt, weil ich Deutscher war und in England aus einem Pub geworfen. Hab ich ihnen das übel genommen? Nein. Weil ich ein Deutscher bin, der nicht so zart besaitet ist, wie manch andere Kulturen anscheinend. Ich weiss über unsere Vergangenheit und kann die verschiedenen menschlichen Schichten und Sichtweisen einschätzen. Und das ist der erste Schritt zu Toleranz, also auch verstehen wollen, was freundlich oder unfreundlich ist.

Wie viel weiss ein Amerikaner über die Geschichte der Deutschen, wenn er nach Deutschland kommt? Weiss er das die letzten vier Generationen im Krieg gelitten haben. Verhungert sind, ermordet wurde und mit Ellenbogen um den letzten Brotkrumen auf Leben und Tod gekämpft haben. Mit voller Hose lässt sich gut furzen, sagt man. Die USA haben mit Ausnahme des Bürgerkriegs keine Kriege auf ihrem Territorium erlebt. Selbst der Bürgerkrieg fand nur in Teilen des Landes statt. Deutschland kann sich erst seit den 1990ger Jahren, nach der Wiedervereinigung, wirklich frei entwickeln. Seit 1913 war es mit Kriegen, Hungersnöte, Arbeitslosigkeit und politischer Zerrissenheit überzogen. 77 Jahre. Die dabei erlebten Gräueltaten, schrecklichen Erlebnissen und Schwierigkeiten leben in den folgenden Generationen weiter. Auch wenn die anderen davor bereits gestorben sind. Kinder übernehmen die meisten Dinge von ihren Eltern – auch die Freundlichkeit und deren Definition, wann man freundlich zu sein hat und wann nicht.

In den USA gibt es seit hunderten von Jahren einen Common Sense wie man höflich und freundlich zu sein hat. Und das wurde über lange Zeit allen sozialen Schichten eingetrichtert. Wie ein Schauspieler seine Rolle lernt, so haben Amerikaner ihre Sprüchlein gelernt. Das „How are You“ ist doch schon immer eine Floskel gewesen. Die wenigsten wollen doch nicht wirklich wissen wie es dem Gegenüber geht? Ich persönlich habe das immer als „Verarsche“ empfunden. Ich mache mir heute noch den Spass daraus, dem Gegenüber zu antworten „Fine – and how are you?“ und bestehe dann darauf dass er was von sich erzählt.

Freundlichkeit und Höflichkeit ist heute nicht mehr eine Frage der Herkunft oder Nationalität, sondern eher der sozialen Schicht, den aktuellen Lebensumständen, der Reflexion von Erfahrungen oder schlicht abhängig von der Erziehung durch die Eltern. Die Freundlichkeit und Höflichkeit verändert sich über die Jahre auch. Deutschland z.B. hat sich mir rasender Geschwindigkeit der Freundlichkeit auf internationalem Niveau angepasst. Besonders junge Leute in Deutschland sind oft besonders freundlich – aber nicht in dem Sinne wie es Amerikaner sind. Also nicht oberflächlich, sondern wirklich freundlich. Mir persönlich ist eine ehrliche Freundlichkeit und Unfreundlichkeit lieber als eine aufgesetzte – wie sie vor allem in den USA häufig anzutreffen ist. In diesem Vergleich hat sich Europa wirklich rasant und nachhaltig verwandelt. Die Freundlichkeit in Deutschland zeigt sich nicht durch Plattitüden sondern durch echte Wortwahl. Zum Beispiel wird in bestimmten Situationen eher zu Gunsten eines Kandidaten gesprochen. „Na, ja vielleicht hat er ja nicht die Erfahrung?“ aber freundlich, wohlwollend intoniert. Teilweise entstehen daraus geradezu liebevolle, freundschaftliche Gesten, die einem Gegenüber oft sehr wohl tun. Die automatische Innigkeit die dann in einem solchen Gespräch ensteht ist sehr menschlich und angenehm. Das hab ich so noch nie irgendwo erlebt.

Ein anderes Thema ist die Wahrnehmung über die Sprache. Wenn Amerikaner nach Deutschland kommen, erwarten sie ähnlich dümmliche Freundschaftsfloskeln wie sie es in den USA erwarten. Und, sind dann enttäuscht wenn sie einem nüchternen „Hallo“ gegenüber stehen. Da Amerikaner generell wenig auf der Welt reisen, und wenn ja dann nur in Regionen in denen sie mit Kusshand aufgenommen werden, merken sie erst, wenn sie mal in ein Land wie Deutschland kommen, wie es anders sein kann. Ich bin eigentlich darauf stolz, dass trotz der geschichtlichen Zusammenhänge in Deutschland kein unterwürfiger Zwangskodex gegenüber Amerikanern bzw. Angelsachsen herrscht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ich lebe seit nun 16 Jahren in der Schweiz fahre aber immer wieder nach Deutschland, England, Frankreich und in andere Länder. In meinen Augen haben sich die Europäer – besonders die jungen – in jeder Hinsicht sehr positiv in Bezug auf Freundlichkeit und Höflichkeit verändert. Für mich besonders auffallend sind dabei die Deutschen. Die Jugend ist meist sehr „ehrlich“ freundlich, das mittlere Alter hat sich einer netten Freundlichkeit angepasst und bei älteren kommt wegen ihrer Lebenserfahrung oft der Grant noch durch. Ich kann mich noch an ein Deutschland erinnern in dem es für jeden um seine Existenz ging und man das im täglichen Leben an der Freundlichkeit ablesen konnte. Der Kampf ist noch da, aber die Erkenntnis, dass der andere auch kämpft hat die gegenseitige Unfreundlichkeit fast verschwinden lassen.

Im grossen und ganzen kann  ich also die Frage „Sind Deutsche unfreundlich?“ mit nein beantworten. Natürlich, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ausländer sollten sich mit der Geschichte und der Sprache richtig beschäftigen, bevor sie Urteile in dieser Hinsicht fällen. Was sicher der Fall ist, dass Deutsche und die Deutsche Sprache eine klare, auf den Punkt bringende Sprache ist, die auch so gelebt wird. Das macht das „Deutsche“ aus. Dazu kann man und sollte man stehen. Das hat aber nichts mit Unhöflichkeit oder Unfreundlichkeit zu tun, das wird missinterpretiert. Liebe Nicht-Deutschen, ihr merkt es dann schon wenn Deutsche richtig unhöflich oder unfreundlich werden, denn dann richtet sich auch die Wortwahl danach. Meist ist es aber auch nach fünf Minuten wieder vorbei und der Gegenüber entschuldigt sich.

Phishing Versuch mit Postbankdaten – SEPA-Datenabgleich

Derzeit kursieren wieder gut gemachte Phishing-Versuche durch das Netz. Benutzer bekommen ein Email in dem sie aufgefordert werden das beigefügte Attachment mit einem Browser zu öffnen und das dort vorhandene Formular auszufüllen und abzusenden.

Das Formular wird mit allen Daten an einen Server mit einer Top-Level-Domain aus Russland gesendet (was nicht heisst das er dort steht). Vermutlich werden dann von dort die Daten benutzt um auf das Postbank-Konto zuzugreifen und Geld abzubuchen. Also Vorsicht. Phishing Versuch mit Postbankdaten – SEPA-Datenabgleich weiterlesen

Probleme zukünftiger Identifizierung und Datenschutz

Zugangsschutz durch Fingerabdruck / Fingerabdruckscanner

In diesen Tagen stellt die Firma Apple Inc. aus den USA ein neues iPhone vor. Neben diversen Neuheiten, die die Hardware aber auch die Software bietet, wird der Zugangsschutz nun über einen Fingerabdruck gewährleistet. Wenn man früher oder ältere iPhones vor unberechtigtem Zugriff schützen wollte, musste man auf dem Gerät einen Zugangscode hinterlegen. Wenn man das Gerät zur Benutzung entsperren möchte muss man den Code in Form von Zahlen eingeben.

Paradigmenwechsel in der allgemeinen Identifizierung

Das neue Gerät ist in dieser Hinsicht ein Meilenstein oder ein Generationswechsel für Sicherheit was den Zugangsschutz von Geräten betrifft. Denn das Gerät hat einen Fingerabdruckleser (Softwarescanner) in der Oberfläche integriert. Damit muss ein Fingerabdruck in dem Gerät als Zugangscode hinterlegt werden. Nachdem man einmal das Gerät mit seinem Fingerabdruck versehen hat, lässt es sich nur noch bedienen, wenn der richtige Finger einmal auf die Oberfläche gelegt und damit das Gerät entriegelt wird. Für PCs und Türen gab und gibt es solche Lösungen schon länger, aber kein Gerät mit solch einer Verbreitung und bei dem es direkt integriert war. Probleme zukünftiger Identifizierung und Datenschutz weiterlesen

Google Beauftragt Konkurrenz von AdWords Agenturen

Google Inc. hat vor kurzer Zeit einige Google AdWords Agenturen in der Region D-A-CH, sogenannte „Partneragenturen“, damit beauftragt AdWords Kunden anzusprechen um ihnen bei der Umstellung in Google Shooping zu helfen. Dies scheint nur ein Vorwand zu sein um die Kunden einfach direkt an sprechen zu können, obwohl bekannt ist das sie bereits von anderen Agenturen betreut werden.

Viele dieser AdWords – Kunden haben AdWords Agenturen und werden von ihnen bestens und lange betreut. Natürlich wird auch die Aufgabe für die Integration in Google Shopping wahr genommen, soweit es Google zulässt. Es scheint so, als ob dies der Versuch ist die AdWords Kunden durch bestimmte Partneragenturen zu übernehmen. Auf jeden Fall werden die Kunden durch die Anrufe und E-Mails sehr verunsichert. Google Beauftragt Konkurrenz von AdWords Agenturen weiterlesen

LobbyPlag deckt die Einflussnahme der Industrie in der EU Gesetzgebung auf

LobbyPlag ist eine Webseite von OpenDataCity. Das System auf LobbyPlag vergleicht Texte aus Vorschlägen der Industrie mit Texten in Gesetzen oder Gesetzesvorschlägen der EU – Behörden.

Namhafte Unternehmen erscheinen da als Quellen von Texten. Amazon, Bitkom, American Chamber of Commerce, European Banking Federation, u.a. Es werden dort auch die Politiker aufgeführt, welche die Texte von den Unternehmen übernommen haben und um welche Bestrebungen es dabei geht.

Dort wird z.B. ein Vorschlag genannt, der es Unternehmen erlauben würde seinen Standort für die Datenschutzbestimmungen eines Online-Shops in der EU auszuwählen. Das bedeutet, das Unternehmen könnte sich den Standort mit den schwächsten Gesetzen für den Datenschutz und seinen Online-Shop aussuchen.

Ein anderer Vorschlag, soll es Finanzinstituten erlauben, Datenschutzbestimmungen bei der Untersuchung von Kunden zu umgehen. So sollen z.B. sexuelle Vorlieben, Informationen über die Gesundheit oder genetische Daten erhoben werden können. Vorgeschoben wird der Grund möglichen Betrug aufzudecken, was ja eigentlich Aufgabe des Staates und nicht eines Finanzinstitutes ist.

In einem anderen Fall, wird vorgeschlagen bestimmte Strafen für Gesetzesbruch zu reduzieren. Der Text ist so verfasst, dass Unternehmen für eine Bestrafung, in diesen Fällen, nie die volle Summe als Strafe zahlen müssten.

Die Einflussnahme der Industrie auf die Gesetzgebung in Brüssel bzw. der EU ist bekannt. Übrigens findet er in Ländern wie den USA, China und Russland ähnlich statt. Es ist oft aber für einen Laien schwer ersichtlich was dabei passiert. LobbyPlag erlaubt nun den Vergleich von Texten und deckt damit Zusammenhänge auf, die so leichter zu verstehen sind.

Webseite: http://lobbyplag.eu/#/compare/overview

Ein Tipp zu einem Beitrag des ZDF.

Warnung vor Plagiaten von Ray Ban Brillen und Longchamp Taschen

Google ranked die Seite an erster Stelle

Durch einen Zufall sind wir auf eine Webseite gestossen, die mitten in Europa gefälschte Sonnenbrillen der Marke „Ray Ban“ online verkauft. Google führt diese Seite an erster Stelle zu dem Suchbegriff „Ray Ban Schweiz“ (ray-ban-wayfarer-schweiz-com / verfälscht) auf. Die Backlinks zu der Domain gibt Google mit über 13’000 an. Dabei sind alle davon gefakte. Da heisst, man kann mit blossem Auge erkennen, das die Backlinks automatisiert erzeugte Einträge auf Webseiten mit total unnützem Inhalt sind. Eine Kopie des Online-Shops befindet sich in den Suchergebnissen auf Platz 9 (sonnenbrillen-ray-ban-schweiz-com).

Die Domain wird auf einem Server in Luxemburg gehostet, die Registrierungsdaten sind geheim, bzw. gefälscht. Weder Telefonnummern oder Email-Adressen der Registrare sind richtig oder verwendbar. Eigentlich sollte man das der ICANN melden, denn die richtige Angabe von Registraturdaten für Com-Domains ist obligatorisch. Der DNS wird von joker.com aus Zug/Schweiz verwaltet.  Auf dem Server, der von der Firma „root eSolutions“ in Luxemburg gehostet wird, befinden sich weitere Domains mit Online-Shops für gefakte / gefälschte Produkte. Unter anderem Taschen von Longchamp und Gucci.

Die verschiedenen Shops sind oft nur Kopien und schlechte Übersetzungen von französischen Shops mit gleichen Produkten, die wohl auf den belgischen Markt ausgerichtet sind.

Erschreckend dabei ist, dass man solche Webseiten Google nicht einmal melden kann. Das vorhandene Meldeverfahren für URLs wird nur für ganz bestimmte Zwecke zugelassen. Weiterhin ist es erschreckend, dass diese Domains so gute Ergebnisse bei Google erreichen. Black-Hat SEO scheint ja doch zu funktionieren.

Zur Information für potentielle Kunden. Waren die man sich bei solchen Webseiten bestellt bekommt man, wenn überhaupt, nach Bezahlung oft nicht. Da diese am Zoll aussortiert und vernichtet werden. Gleichzeitig kann man noch mit einer Anzeige / Verzeigung rechnen.

Schade, dass die Suchergebnisse von Google auch noch solche Betrüger unterstützen und sie mit hohen Positionen belohnen.

Nachtrag

Kurz nachdem dieser Artikel hier erschien (ein paar Tage), wurde einer der Links zu den Plagiatswebseiten aus dem Suchergebnis entfernt. Die Firma, die die Produkt-Fälschungen anbietet, hat den Online-Shop aber kopiert und bietet die gefälschten Produkte auf ihm unter anderer Domain wieder an (z.B. sonnenbrillen-ray-ban-schweiz-com). Auch diese Domain ist mit Black-Hat-Methoden zumindest auf die erste Seite des Suchergebnisses gekommen. Das ist ein erschreckendes Ergebnis. In wieweit kann man den Suchergebnissen von Google noch trauen, wenn nachweisliche Produktfälscher mit Black-Hat-Methoden so auf top Positionen kommen? Welche Seriosität sollen wir Google denn noch abnehmen, wenn man solche Beispiele kennt? Sind unter der nächsten Suche die ich mache auch vier oder fünf Ergebnisse mit Produktfälschungen oder in anderer Art unseriöse Anbieter / Webseiten?

Nachtrag vom 23.05.2013

Die besagte Webseite wird nach wie vor in den Google Ergebnissen gezeigt. Sie befindet sich immer noch auf Seite drei der Ergebnisse.

Bildschirmfoto 2013-05-23 um 10.08.48

Nachtrag vom 15.06.2013

Google scheint es nicht zu kümmern, das die Seite(n) wieder auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu finden sind. Sogar mit drei unterschiedlichen Domain-Namen. Alle weisen auf den gleichen Shop mit gefakten Ray Ban und Oakley Brillen.

Bildschirmfoto_2013-06-15_um_16_36Black-Head-SEO muss sich doch noch lohnen, wenn man diese Geschichte verfolgt. Alle seriösen Anbieter freuen sich natürlich darüber, dass gerade Google sie bestraft und bezahlen lässt, während Plagiat-Anbieter sogar gleich dreimal auf der ersten Seite zu einem Suchergebnis zu finden sind. Klasse.

Auf den ersten drei Seiten der Suchergebnisse habe ich über 20 Fake-Domains gefunden, die meist als Sub-Domain auf die gleiche Fake – Seite weiterleiten.

Ich dachte Re-Directs würden von Google schon lange erkannt. Das öffnet alten/neuen Tricks ja ungeahnte Chancen. Doorway – Pages kann man also auch wieder errichten.

Wie stellen Unternehmen interne Sabotage ab?

Das Internet wird zunehmend kompromittierbar. Das soll heissen, dass die Systeme in denen wir uns im Internet bewegen zunehmend durch Manipulation und Missbrauch bestimmt werden.

Bei allen möglichen Wiki-Seiten ist uns bekannt, dass Derjenige, der den längeren Atem und die grössere Frechheit besitzt, auch zum Zuge kommt, bzw. seinen Eintrag verteidigt. Das führt von falscher Geschichtsdarstellung bis hin zur Verschleierung von Produktfehlern.

Wer sagt uns nicht, dass Mitarbeiter von Suchmaschinen oder deren Sub-Unternehmen zugunsten eines Dritten Daten in der Suchmaschine, dem Shopping-System dem Banner-System oder dem Webmaster-System manipulieren.

Dort ist es ganz leicht einen unliebsamen Konkurrenten abzuschiessen oder einfach seiner Rache freien Lauf zu lassen. Ich könnte ihnen sofort rund ein Dutzend Möglichkeiten aufzählen mit denen sie auf ganz einfache Weise jemandem schaden könnten, ohne das es ein System gibt welches aufzeigt wer die Manipulation erwirkt hat. Wie stellen Unternehmen interne Sabotage ab? weiterlesen

EU – Kommission verstärkt ihre Anstrengungen zum Schutz von Kindern im Internet

Anlässlich des „Tages des sicheren Internet“ 2011 hat die Europäische Kommission heute angekündigt, dass sie ihre Gespräche mit der IKT-Industrie und Kinderschutzorganisationen intensivieren wird, um die Entwicklung sichererer Produkte zu fördern, damit Kinder im Internet besser geschützt sind. Zudem wird sie in Kürze die Empfehlung zum Schutz Minderjähriger in Zusammenhang mit den audiovisuellen Medien und dem Internet aus dem Jahr 2006 sowie die Mitteilung zum Schutz Minderjähriger vor schädlichen Inhalten von Videospielen aus dem Jahr 2008 überarbeiten. Kinder gehen immer früher ins Internet, und zwar nicht nur am Computer, sondern auch mit Spielkonsolen und Mobiltelefonen. Über 82 % der 15-16-Jährigen und 26 % der 9-10-Jährigen in Europa verfügen über ein Profil in einem sozialen Netzwerk. Der „Tag des sicheren Internet“ wird heute in über 65 Ländern rund um die Welt unter dem Motto „Das Internet ist mehr als ein Spiel, es ist Dein Leben!“ begangen. Er wird im Rahmen des EU-Programms „Sichereres Internet“ gefördert, das Eltern und Kindern dabei unterstützt, sich sicher im Internet zu bewegen. Die Sicherheit von Kindern im Internet ist ein wichtiger Bestandteil der Digitalen Agenda für Europa (siehe IP/10/581, MEMO/10/199 und MEMO/10/200).

Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Kommission, sagte hierzu: “Es ist für Eltern schwierig, sicherzustellen, dass ihre Kinder online immer sicher unterwegs sind, da Kinder und Jugendliche mittlerweile nicht nur am PC, sondern auch über Smartphones und Spielkonsolen Zugang zum Internet haben. Daher ist die IKT-Industrie stärker in der Verantwortung, Produkte und Dienste bereitzustellen, durch die Kinder online geschützt sind und besser über Gefahren des Internet informiert werden. Wir haben diesbezüglich produktiv mit sozialen Netzwerken und Mobilfunkbetreibern zusammengearbeitet. Nun fordern wir die gesamte IKT-Industrie zur Zusammenarbeit auf, damit Kinder im Internet besser geschützt sind.“ EU – Kommission verstärkt ihre Anstrengungen zum Schutz von Kindern im Internet weiterlesen

Daten sicher übertragen? Online Privatsphäre und Sicherheit mit VPN

Sicherheit und Privatsphäre wird im Internet wichtiger und wichtiger

Sie wollen nicht, dass Behörden, ihr Provider oder Konkurrenten ihr Benutzerverhalten ausspionieren können? Sie wollen Zensur und Blockaden im Internet umgehen? Sie wollen Webseiten aufrufen, die in ihrem Land gesperrt sind? Sie wollen, dass alle Daten die von Ihnen über das Internet übertragen werden verschlüsselt übertragen werden – damit keiner sie lesen kann? Dann ist eine Lösung mit VPN das beste Verfahren für Sie. Surfen Sie über eine VPN-Verbindung mit höchster Sicherheit und absoluter Privatsphäre.

Geospezifische Inhalte

Über ein VPN können Sie geospezifische Inhalte aufrufen, die in ihrem Land eventuell gesperrt wurden. Nutzern Sie VPN um Webseiten aufzurufen, die sonst für sie unerreichbar sind.

Umgehen Sie Internet-Zensur

Internet-Nutzer in China und anderen Ländern werden oft an der Nutzung verschiedener Internet-Dienste gehindert. Die Dienste werden oft einfach von den Providern gesperrt. Zum Beispiel werden in China YouTube.com oder FaceBook.com gesperrt. Aber auch in anderen Ländern, ja sogar westeuropäischen, werden Internetseiten gesperrt. Mit einer sicheren VPN – Verbindung über einen geeigneten Provider können Sie Seiten trotzdem aufrufen. Daten sicher übertragen? Online Privatsphäre und Sicherheit mit VPN weiterlesen

Wie kaufe ich im Internet richtig ein?

Jetzt ist gerade die richtige Zeit. Vor Weihnachten wird wohl am meisten eingekauft im ganzen Jahr. Natürlich kommt heute dabei auch der Einkauf im Internet in Frage. Denn, es hat oft grosse Vorzüge und entgegen einiger Meldungen ist es recht sicher. Damit es aber bei einem Vergnügen bleibt, sollte man einige Regeln beachten. Darüber können Sie hier lernen.

Einkauf im Inland oder Ausland

Einer der grössten Vorteile des Internets ist die Vergleichbarkeit von Produkten und Preisen – nicht nur regional sondern auch über Grenzen hinweg. Im europäischen Raum ist es z.B. fast kein Problem mehr Waren in anderen Ländern über das Internet zu kaufen. Ja, selbst in den USA oder Australien. Die meisten Abläufe in einem Online-Shop laufen dort genau so wie hier in der Schweiz oder der EU. Was soll man also beachten:

Die Währung

In der EU wird überwiegend mit Euro gerechnet, manche Online-Shops bieten aber auch die Möglichkeit die Währung umzustellen, z.B. in Schweizer Franken. In der Schweiz findet man das bei vielen Online-Shops. Man kann von Schweizer Franken in Euro oder sogar auf Dollar umstellen. Für Sie als Kunde ist es immer besser auf die einheimische Währung umzustellen, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Wie kaufe ich im Internet richtig ein? weiterlesen