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Deutschlandfunk manipuliert seine Leser

Der Deutschlandfunk24 berichtet in einem Artikel über die Seidenstrasse. Ein gutes Beispiel wie sogar staatliche Medien aus Deutschland die Welt manipulieren wollen. Der Deutschlandfunk24 ist ein weiteres Unternehmen des Deutschlandfunk, welches die ganze Welt mit Deutschem Segen beglücken sollen. Mit Geld der Deutschen Bürger (GEZ).

Ich beobachte diese Nachrichten schon seit Jahren und musste feststellen, dass sie immer extrem eingefärbt sind. Pro USA, pro Israel und pro einem Establishment in Deutschland, Israel und den USA. Die Beiträge sind oft so extrem abweichend, dass ich mir nur vorstellen kann, das sie auf die ganz jungen Menschen gerichtet sind, die in den vielen internationalen Deutschen Schulen diese zum Sprachunterricht nutzen und dort für eine tiefen Indoktrination sorgen sollen.

Lange noch, wenn es den Deutschlandfunk nicht mehr gibt, wird es also viele Menschen geben, die von Deutschen gelernt haben, dass es die Seidenstrasse eigentlich gar nicht gibt. Warum? Weil China die EU aus vielen Gesprächen nun ausgeklammert hat. Das aktuelle Treffen mit 155 Staaten wird ohne die EU und USA und natürlich Israel stattfinden.

Nun zum Artikel. China arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren an der Wiederbelebung der Seidenstrasse. Jedoch ist der Name verwirrend. Denn es wird nicht eine Seidenstrasse geben sondern viele bzw. steht der Begriff für ein System. Dadurch ist der Westen in Handelshinsicht vielerorten entmachtet worden. Denn wer die Infrastruktur besitzt, der kann auch schneller und billiger liefern. DLF24 tut so al sei dass gerade am Anfang.

Im Gegenteil. Aktuell werden bereits Projekte fertig gestellt, die einen unglaublichen Einfluss haben werden. Ob es sich dabei um Öl-Pipelines von China über Russland oder Indien nach Europa handelt oder Häfen in Afrika. Der Nicaragua – Kanal wird den Chinesischen Handel auf dem Seeweg enorm erleichtern und ihn unabhängig vom dem US-Kontrollierten Panama-Kanal machen. Vor einem halben Jahr kamen die ersten internationalen Frachtzüge aus China in Duisburg und Hamburg an. Von dort können die Waren in die ganze Welt weiter transportiert werden. Deutschland muss gezwungener Massen dabei mitmachen, will es denn keinen Einfluss und viel Geld verlieren. Was aber an Europa und den USA vorbei geht, hat andere und grössere Dimensionen.

China ist als Lieferant nur für die USA und EU nicht zufrieden. Sie haben erkannt, dass andere Kontinente und Länder ganz andere Wachstumspotentiale bieten als die direkten Konkurrenten. Besonders Kontinente und Länder in denen die Infrastruktur noch nicht so weit ist um Waren günstig von A nach B zu transportieren.

Dort setzt China mit der Seidenstrasse an und baut Strassen, Brücken, Eisenbahnlinien, Häfen mit dem Ziel ihre Waren darüber in das Land verkaufen zu können. Natürlich kontrollieren sie damit auch wer über diese Strasse liefern darf. Die Abkopplung der EU und USA ist demnach ein Versagen sondergleichen und liegt an der starren und arroganten Haltung dieser Regionen. Die Liste der Projekte rund um die Welt ist riesig gross. Natrülich werden z.B. Strassen und Eisenbahnlinien oder Pipelines zu allen Nachbarn Chinas ausgebaut und für die Lieferung optimiert.

Das geht so weit, dass China in Zukunft sogar Öl aus dem Iran über Pipelines durch Afghanistan, Pakistan und Indien in das eigene Land transportieren kann. Ein Dorn im Auge Israels. Denn dann kann der Iran endlich viel Öl verkaufen und ist nicht mehr vom Wohlwollen des Westen abhängig. Der Iran kann als Wirtschaftsmacht im Nahen-Osten aufblühen und die Region mit bestimmen. Alles im Interesse auch der Chinese, aber konträr zur Einstellung der USA, EU und Israel. In Bayern sagt man aber “Ober sticht Unter”. Und so wird sich China mit seiner Strategie durchsetzen und die jungen Menschen die vom Deutschlandfunk gelernt haben – die Seidenstrasse gibts ja gar nicht – werden eines Tages blöd aus der Wäsche gucken. Was beweist, kluge Schüler müssen sich auch die richtigen Lehrmeister suchen.

In vielen westlichen Medien wird so getan als würde sich es bei der Seidenstrasse nur um ein System zwischen China und Europa handeln. Das ist aber ein grosser Irrtum und eine Fehlmeldung. Die Aktivitäten zwischen China, seinen Nachbarländern, gesamt Afrika und Süd-Amerika umfasst eine viel grösseres Investitionsvolumen als alle anderen Aktivitäten in dieser Hinsicht. Die USA und EU werden dort bereits systematisch von den Chinesen abgehängt.

PS: Ein Link zum Artikel des DLF24 wird bewusst nicht eingefügt um der Webseite nicht auch noch zu mehr Besuchern zu verhelfen.

Einige Quellen:

Wie der Dilettantismus überhand nimmt!

Populisten, Nationalisten, Dilettanten bestimmen in der heutigen Zeit die Schlagzeilen und die öffentliche Politik. Über Trump will ich hier gar nicht reden – der ist mir wirklich zu blöd.

David Cameron

Ein Herr David Cameron möchte seine Partei auf Kurs trimmen und startet deshalb eine Volksbefragung, bei der alle demokratischen Grundregeln missachtet werden (z.B. eine 2/3 Mehrheit). Als er merkt, dass das Referendum erfolgreich sein wird, rudert er zurück und bekämpft es ohne vorher in Brüssel ständig damit zu drohen, dass das Volk positiv entscheidet. Als das Volk zustimmt, tritt er zurück und überlässt das Volk und Land dem Schicksal. Tritt die Vereinbarungen mit der EU und anderen Partnern mit den Füssen und verschwindet in der Versenkung. Er hat jahrelang die EU – Partner gedemütigt, malträtiert, Sonderwünsche erpresst und schleicht sich jetzt davon wie ein Dieb. Was für einen Eindruck hinterlässt das über die Elite in England?

Boris Johnson

Ein Herr Boris Johnson verliert die Bürgermeisterwahl in London, ausgerechnet gegen einen Moslem, der in London als Kind pakistanischer Eltern zur Welt kam. Genau das, was Boris und seine rechten Populisten aus dem Land treiben wollten. Also denkt er sich, die Flucht nach vorn ist wohl das Beste und hängt sich auf das Trittbrett des fahrenden Zugs Namens „Brexit-Abstimmung“. Kämpft mit Leidenschaft und markigen Worte – wie schon vorher immer – für den Brexit. Als Brexit-Befürworter gewinnen, wird es ihm mulmig unter dem Hintern, denn er merkt schnell was das für Nachteile für die Bürger mit sich bringen wird. Dafür will er nicht gerade stehen und tritt zurück. Was für ein Feigling und charakterlose Person. Aber die rechten Proleten, allen voran ein deutscher Herr Bern Lucke von der AfD bejubeln ihn.

Nigel Farage

Nigel Farage – eine weitere schillernde Person aus den Tiefen der britischen Elite und Populist mit 40’000 Mitglieder hinter sich in der UKiP, der mit Lügen und Milchmädchenrechnung das Volk für den Brexit vor sich her getrieben hat, reicht auch in diesen Tagen seinen Rücktritt ein. Farage hat hugenottische Vorfahren. Er wurde 1964 als einer von zwei Söhnen eines Börsenmaklers, der in der City of London arbeitete, geboren. Sein Vater war alkoholabhängig und verließ die Familie in seiner Kindheit. Nur mit einer lächerlichen britischen Schulbildung ausgestattet fängt er bei einem Rohstoffhändler an der London Metal Exchange an und arbeitet sich hoch. Ein normal sterblicher Engländer hätte nie solch einen Posten erhalten. Vermutlich erreicht er das nur, weil sein Vater aus den Kreisen stammt. Eine Woche nach der Brexit-Abstimmung wird es auch ihm zu heiss und er erklärt ebenfalls seinen Rücktritt. „Er habe erreicht was er wollte und überlässt nun die weiteren Aufgaben, denen die es können“. Nigel Farage ist eine von vielen fragwürdigen Persönlichkeiten, die nur in er Öffentlichkeit was zu sagen haben, weil sie zur Elite in Britannien gezählt werden. Diese wird durch Beziehungen und Familie erreicht nicht durch Leistung. Dafür gibt es viele Beispiele.

Das britische Empire

Alle drei oben genannten Kandidaten sind Dilettanten und Volksverhetzer. Denn Sie haben ihr Land, mit Lügen und Unwahrheiten in die grösste Krise ihres Landes gestürzt ohne zu wissen was sie tun. Als sie es merken verschwinden sie einfach kleinlaut von der Bildfläche. Wäre das falsche politische Handeln eine Straftat, so müssten alle drei lebenslang hinter Gitter. Aber dafür hat die Demokratie kein Ohr. Der Rest der politischen Elite Englands lässt sie ziehen, es gibt keinen Aufschrei, keine Demonstrationen (ausser der Brexit-Gegner), die Königin macht weiter ihre Familienbesuche in Schottland. In England scheint man das Erdbeben nicht zu spüren, dass sie alle selber ausgelöst haben. Dilettantismus und Populismus haben diesen Kontinent schon einmal an die Grenzen seines Seins gebracht. Man kann es nicht oft genug und drei mal mehr wiederholen. Es ist das dumme Volk das solchen Rattenfänger in die Arme läuft.

Dilettantismus bei EU-Gegnern

Bei allen Diskussionen die ich für die EU mit Gegnern führe fällt mir der Dilettantismus dieser Leute auf. Sie arbeiten mit Unwahrheiten, Halblügen oder Halbwissen und verdrehen manche Tatsachen so in eine verkehrte Welt das man sich schon wundern muss, wie andere das glauben können.

Die Mitgliedschaft in der EU muss einen Vorteil haben, sonst bräuchte man sie nicht. Wer sich das mal überlegt, durchdenkt und nicht gerade bescheuert ist, dem ist klar, dass alle Argumente gegen eine EU Schwachsinn sind. Länder die nicht in der EU sind haben natürlich Nachteile, sonst hätten Mitglieder keine Vorteile. Und das liegt in der Natur der Sache und kommt einer Naturgewalt gleich. In Diskussionen mit EU-Gegnern wird aber immer wieder mit allen möglichen hanebüchenen Argumenten hantiert, dass einem vor Blödheit ganz übel werden kann. Und selbst wenn man solchen Leuten Hieb und Stichfest das Gegenteil beweisen kann, kommen sie immer noch mit vollkommenem Schwachsinn daher. Menschen mit Halbwissen eben. Die von 10 % Wissen auf 100 % schliessen. All das spricht gegen Volksabstimmungen. Der Brexit ist der grösste Beweis, dass die Volksmeinung an einem Tag so und am anderen Tag so sein kann, weil das Volk sich nicht richtig informiert und von Populisten immer an der Nase herum geführt wird.

Einige Widerlegungen

Da gibt es Leute in der EU die doch tatsächliche glauben, Ländern wie der Schweiz und Norwegen geht es besser, weil sie nicht in der EU sind. Das sind Stammtischparolen und sie sind strunzdoof – dilettantisch eben.

Der Schweiz geht es gut, weil dort ein stabiler Binnenmarkt funktioniert, der auf hohen Löhnen und Preisen basiert. Dadurch ist immer genug Geld im Umlauf. Und, weil die Meschen dort im Schnitt mehr arbeiten (42.5 Std./Wo.) und dazu noch fleissiger arbeiten als Arbeiter in den anderen europäischen Ländern. Ich kann es gut vergleichen, so habe ich in Deutschland, England, Frankreich und der Schweiz gearbeitet. In Spanien hatte ich Einblicke in die Arbeitswelt und es gruselt mich noch heute. Noch dazu hat die Schweiz nie unter Kriegen ernsthaft Schaden leiden müssen. Das heisst das Land konnte sich über hundert Jahre ohne Störungen gut entwickeln. Das Gegenteil behaupten aber Leute die schon mal, auf dem Weg nach Italien, durch die Schweiz gefahren sind oder Schweizer die überall auf der Erde waren, aber nie in Deutschland oder England. Ausserdem haben sie oft bei ihren Auslandsaufenthalten nichts gelernt und mitgenommen.

Norwegen verdankt seinen Wohlstand dem Erdöl aus der Nordsee. Sie waren so schlau und haben Überschüsse in einen Fond eingezahlt um nachfolgende Generationen zu unterstützen. Das dieser Fond aber schon – aufgrund des lang anhaltenden niedrigen Ölpreises – bei einem Viertel seiner Höhe aufgebraucht wurde, weiss kaum jemand. Der Wohlstand geht in Norwegen bald zu Ende und dann muss Norwegen als Vollmitglied in die EU eintreten oder es geht ganz einfach bankrott. Super gescheite Typen aber behaupten natürlich das Gegenteil, weil sie schon mal mit einem Norweger irgendwo auf der Welt ein Bier getrunken haben.

Volksabstimmungen nein danke

Bei der oberflächlichen, einseitigen und oftmals unterirdischen Bildung, der massiv manipulierten Information durch Medien und Politik und dem schwachen Willen des gemeinen Menschen sich wirklich ernsthaft über Dinge zu informieren, halte ich Volksabstimmungen für anachronistisch. Ja, gerade für gefährlich. Gefährlich für den anderen Teil der nicht abgestimmt oder zugestimmt hat. Das zeigt sich durch die Abstimmung zum Brexit aber auch zur Abstimmung über die „Masseneinwanderungsinitiative“ (MEI) in der Schweiz. Beide haben das jeweilige Land in eine instabile, unsichere und risikoreiche Lage gebracht, bei dem die Auswirkungen erst nach und nach für die meisten normalen Menschen unterschwellig zum tragen kommen. Ein einfacher Arbeiter wundert sich warum er entlassen wird und verknüpft diese Entlassung nicht mit der „MEI“-Abstimmung. Sie ist aber eine direkte Auswirkung davon, weil das Unternehmen – obwohl es ein Schweizer Unternehmen ist – eine  Niederlassung in der EU gründet um im EU-Markt profitabel tätig sein zu können. Die Entlassung eines und mehrerer Mitarbeiter führt bei den Gemeinden, Kantonen und im Bund zu weniger Steuereinnahmen. Diese müssen über kurz oder lang die Steuer erhöhen, was die anderen belastet. Aber auch Schweizer Studenten leiden jetzt und in Zukunft unter der Abstimmung. Wer in der EU studieren wollte, kann das nur noch schwer und mit grossen Hürden machen. Ab Februar 2017 werden die Bilateralen Verträge mit der EU verfallen, weil die Schweiz keine Lösung zu ihrem Volksentscheid über die Personenfreizügigkeit findet der mit den Verträgen der EU in Einklang zu bringen ist. Das bedeutet für Schweizer Unternehmen ein hohes Risiko für Investitionen die sie in den Vertrieb in der EU gesteckt haben.

Kürzlich wurde über das Thema Volksabstimmung im SWR diskutiert und es wurden Argumente genannt, die ich so auch noch nie gehört hatte, sie aber für richtig halte.

  • Volksabstimmungen funktionieren immer besser, wenn sie „gegen“ etwas gerichtet sind. Die Menschen die gegen etwas sind, sind immer leichter zu bewegen zur Abstimmung zu gehen, als die die dafür sind. Das ist eine psychologisch erwiesen. Das heisst solche Abstimmungen sind schon von der Beteiligung her nie fair.
  • Bei komplexen Themen informieren sich die Bürger zu wenig und zu ungenau über die Hintergründe. Sie glauben leichter und lieber einfachen Parolen (Populismus) als das sie sich ernsthaft Gedanken machen und sich richtig informieren. Die Brexit-Abstimmung hat das ganz klar bewiesen. Sogar schon einen Tag danach haben viele die dafür gestimmt haben, bemerkt wie sie auf einfache Lügen herein gefallen sind.
  • Volksabstimmungen sind immer vom Tagesgeschehen abhängig. Wenn in den Nachrichten gerade eine Meldung erscheint, die dem Thema abträglich oder wohlwollend zugewandt ist, beeinflusst dass die Bürger kurzfristig in ihrer Meinung. Oft werden so aber Entscheidungen für die ganze Zukunft vertan.
  • Die unterschiedlichen Ebenen der Entscheidungen wird bei Volksentscheidungen nicht berücksichtigt. Eine Entscheidung die eine gravierende Auswirkung für ein Volk über die nächsten Jahrzehnte hat ist nicht zu vergleichen mit einem Volksentscheid der nur für eine lokale Situation über wenigen Wochen beeinflusst. Wenn Volksentscheide, dann sollten sie mit einem Art Rating versehen werden und unterschiedliche Kriterien besitzen. Zum Beispiel eine Entscheidung über die gesamte Zukunft muss eine 2/3 Mehrheit haben, eine Entscheidung zur Änderung von Satzungen oder dem Grundgesetz muss eine 2/3 Merhheit haben. Das wurde z.B. beim Brexit vollkommen ignoriert.
  • Volksentscheide berücksichtigen nicht die Reichweite die die Entscheidungen haben. Für eine lokale Abstimmung – z.B. über den Bau einer neuen Brücke im Dorf – sind Volksentscheide eine gute Sache. Da die Menschen vor Ort die Gegebenheiten oft gut einschätzen können – wogegen meist die konservative Seite dabei dominiert – also Entscheidungen meist rückwärts gerichtet sind. Das liegt in der Natur der Sache und ist ein Grundübel jeden Volksentscheides. Besitzstandswahrung, Angst vor dem Neuen, Angst vor Veränderungen dominieren die Gedanken der meisten Menschen. Besonders die Gedanken der Menschen mit wenig Lebenserfahrung (das kann Jung und Alt sein). Je grösser aber der Einflussbereich und das Projekt wird, über das ein Volksentscheid durchgeführt wird, machen Volksentscheide keinen Sinn bzw. sind sie destruktiv. Denn die Menschen können oft die globalen Zusammenhänge nicht begreifen, sind zu wenig informiert und dadurch stark beeinflussbar. Oft fehlt auch einfach die Sachkompetenz. Wer – im Volk – kann schon komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge richtig analysieren. Da tun sich ja schon hochwertige Berater sehr schwer, wie soll da das Volk eine sachkundige Entscheidung treffen? Ich halte Volksentscheide auf lokaler Ebene für gut (Dorf, Gemeinde, etc.) aber alles was darüber hinaus geht ist nichts dafür.

 

US-Berater ruft Europa zum Schuldenmachen für einen Krieg auf !!

14008936145_7f47f9c396_z1Zbigniew Brzeziński hat 1997, zusammen mit anderen Beratern der US-Regierung, seine Doktrin zu Erhaltung der Weltherrschaft vorgelegt. Seit dem führt die jeweilige US-Regierung, egal welcher Präsident und welche Partei an der Macht war und ist, genau diesen Plan durch.

Ein Punkt ist, das man Russland und China von Europa trennen möchte. Da ein vereintes Europa/Russland/China (ERC) zusammen die mächtigste Region würde, die es je gab. Mächtiger als die USA es je war.

Der Krieg in der Ukraine, der durch einen von den USA bezahlten Putsch entstand, ist ein wichtiger Baustein der gesamten Doktrin. US-Berater ruft Europa zum Schuldenmachen für einen Krieg auf !! weiterlesen

Oh du schreckliche Merkel-Zeit!

Von Evelyn Hecht-Galinski

Alle Jahre wieder erreichen uns schlimmere Nachrichten aus aller Welt. Aber in keinem Jahr, wie diesem, schien mir die Aggressivität der offiziellen deutschen Politik so evident wie 2014. Merkel und Co. haben uns gegen die USA in die Heloten-Rolle getrieben. Wir sind zu öffentlichen Sklaven verkommen, die zwar in der Bundesrepublik sesshaft sein dürfen, Steuern bezahlen müssen, aber ansonsten nach den Wahlen die Politik abnicken zu haben.

Wird nicht inzwischen bewusst ein Krisenszenario inszeniert, nur um uns immer mehr in die Abhängigkeit der USA zu zwängen? Nicht Friedenstiftende Maßnahmen sind mehr gefragt, sondern allein unsere “gemeinsamen” geopolitischen Interessen werden betrieben.
Verfolgen wir nicht eine verwerfliche Politik der Unmoralität, der Wirtschaftskriege, Sanktionen und Regime Change, nur um Länder unseren Vorstellungen und Nutzen zu unterwerfen? Oh du schreckliche Merkel-Zeit! weiterlesen

Eine neue Stimme

Gestern hat Russia Today ein Interview mit dem ehemaligen Labour Bürgermeister von London, Ken Livingston, über die mehr als einhundert Jahre währende angelsächsische Kriegspolitik ausgestrahlt. Das Interview ist atemberaubend, weil es eine britische Stimme mit harten Fakten ist. Download video (84.58 MB)

Britische Soldaten sollen nicht mehr für amerikanische Kriege sterben. Der ehemalige Londoner Oberbürgermeister Ken Livingston prangert die seit mehr als einhundert Jahren bestehende Kriegsallianz zwischen Washington und London zur wirtschaftlichen Unterjochung weiter Teile der Welt an.

Britische Soldaten sollen nicht mehr für amerikanische Wirtschaftinteressen, bei denen Englands politische Führer mit bestens honorierten Positionen in amerikanischen Unternehmen abgefunden werden, auf den Schlachtfeldern verbluten.

Ken Livingston nennt harte Fakten, wie westliche Nachrichtendienste Mordlisten an nahöstliche Führer aushändigen, um Gegner westlicher Wirtschaftsinteressen auszuschalten.

Livingston: “If you challenge America’s interests you might be subject to a smear campaign, possibly even a nasty accident.”

Ken Livingston belässt es nicht bei überzeugenden Vorwürfen. Er plädiert für eine Politik der Vernunft, um mit tatsächlichen Bedrohungen fertig werden zu können.

Livingston: “I think if you see a British prime minster standing up to represent Britain’s interests not just be a cheerleader for the United States – there will be huge support for that,”

Russia Today hat in diesen Tagen sein englisches Programm gestartet. Ein deutsches Programm steht angeblich vor dem Start. Nicht zuletzt der amerikanische Präsident Obama hat bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit der deutschen Bundeskanzlerin im Rosengarten des Weißen Hauses auf die Bedeutung von Russia Today hingewiesen. Es klang zwar etwas wie „Schaum vor dem Mund“, aber die Bedeutung von Russia Today am europäischen Medienhimmel nimmt beachtlich zu.

Man kann die Sendungen mögen oder auch nicht. An einem kommt niemand vorbei: hier werden Nachrichten präsentiert, aus denen sich jeder, der sie sieht, ein eigenes Urteil bilden kann. So war es früher auch in deutschen öffentlich-rechtlichen Programmen oder bedeutenden Zeitungen.

Dort herrscht jetzt der pastoral-penetrante Meinungshammer. Die frischen Nachrichtenteams von RT machen vor, dass Nachrichten auch noch ansehlich präsentiert werden können und Meinungsvielfalt eine Auszeichnung ist. Verständlich, dass NATO- und Staatsmedien den neuen Hecht im Karpfenteich mit Argwohn sehen. Es dient unserer überkommenen Ansicht vor der Rolle einer freien Presse. die einem mündigen Staatsbürger dienlich sein soll, wenn dieses Beispiel von Russia Today bei unseren Medien Schule macht.

LINK zum Interview mit Ken Livingston:
http://rt.com/uk/201459-uk-isis-ken-livingston/

Propaganda + Schock: Die prekären Konsequenzen der Mediokratie in der Gesellschaft

10647234_10203900386344101_1234004711185916383_nvon Yana Milev

Am Beispiel des geopolitischen Krieges der USA gegen Russland unter besonderer Berücksichtigung der Rolle Deutschlands und der Ukraine.

BIG OIL: Der Ressourcenkrieg gegen Russland

Mit dem Regierungsputsch in Kiew am 20.02.2014 und dem Amtsantritt der Swoboda-Partei, des Rechten Sektors und der Partei Vaterland hat ein neues Kapitel des weltweiten Ressourcenkrieges begonnen.

Wie mittlerweile bekannt, wurde der Putsch in Kiew durch die USA lanciert. Seit der Orange-Revolution wird die Ukraine durch die USA, den IWF und die WTO subventioniert. Mit welchem Ziel?
Die Ukraine wird als Einfallstor zu Russland instrumentalisiert, um über die Ukraine Russland zu destabilisieren und die Erdölressourcen zu übernehmen. Ein Ressourcenkrieg von langer Hand und über etliche Jahre geplant, tritt seit Februar 2014 offen auf die Agenda.

Nach 9/11 (2001) das eine Kriegsinszenierung zur Destabilisierung des gesamten Nahost-Raumes war, um dort die Erdölressourcen zu annektieren, ist nun 20/2 (2014) die nächste Kriegsinszenierung, um Europa und Russland zu destabilisieren und die Vormacht der USA nach dem Prinzip der New World Order zu garantieren. Propaganda + Schock: Die prekären Konsequenzen der Mediokratie in der Gesellschaft weiterlesen

Die Straße zum 3. Weltkrieg

von Tommy Hansen

Warum griffen die Vereinigten Staaten Lybien, den Irak, Afghanistan und Jemen an? Warum helfen Beauftragte der USA dabei, Syrien zu destabilisieren? Und warum sind die USA so darum bemüht, den Iran nieder zu ringen? Trotz der Tatsache, dass Iran seit 1798 kein einziges anderes Land angegriffen hat.

Wenn man sich mit den derzeitigen politischen Vorgängen beschäftigt, ergeben diese nicht den geringsten Sinn, wenn man sich mit ihnen im Rahmen der von uns allen in der Schule erlernten Kenntnisse befasst. Und erst recht ergeben sie keinerlei Sinn, wenn man sie im Licht der Propaganda der Mainstream-Medien betrachtet, die uns als Nachrichten verkauft werden.

Sie ergeben allerdings schon Sinn, wenn man die wirklichen Motive der derzeit herrschenden Kräfte kennt. Um diese Motive zu verstehen, müssen wir zunächst einen Blick zurück in die Geschichte werfen.

Im Jahr 1945 wurde mit dem Abkommen von Bretton Woods der Dollar als die Reserve-Währung der Welt festgelegt, was bedeutet, dass alle Handelsgüter zwischen den einzelnen Staaten in Dollar berechnet werden. Dieses Abkommen, welches den USA einen bedeutenden finanziellen Vorteil gewährte, wurde unter der Bedingung abgeschlossen, dass diese Dollar von den USA jederzeit zu einem festen Kurs von 35 Dollar pro Feinunze in Gold eingetauscht werden sollten. Die USA wiederum versprachen, nicht mehr Dollars herauszugeben, als über Gold-Reserven abgedeckt werden konnten. Diese Zusage basierte jedoch ausschließlich auf einem „Ehrenwort“, da die USA jegliche Audits oder Kontrollen über die von ihnen ausgegebene Geldmenge verweigerten.


Die USA drucken mehr Geld als durch Gold abgesichert
 ist

gold_standard-300x202In den Jahren bis 1979 wurde vielen Ländern klar, dass die USA mit ihren enormen Ausgaben im Vietnam-Krieg anscheinend viel mehr Geld druckten, als durch Gegenwert in Gold abgesichert werden konnte. Als Reaktion darauf begannen die ersten damit, ihre Dollar-Reserven in Gold umtauschen zu wollen. Natürlich verursachte dies einen zunehmenden Verfall des Dollar-Kurses. Die Situation spitzte sich im Jahr 1972 drastisch zu, als Frankreich seine Dollar-Bestände komplett in Gold ausbezahlt haben wollte und Präsident Nixon dies verweigerte.

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Ministerpräsident Netanjahu, stellen Sie sich vor, Sie wären in Gaza geboren!

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Netanjahu,
darf ich Ihnen mitten im Krieg ein paar Fragen stellen? Als Deutscher, der weiß, dass die Generation seiner Vorfahren den Juden Unverzeihliches angetan hat, der das Existenzrecht Israels akzeptiert und der Antisemitismus wie jede Form von Rassismus für eine Schande hält.

Haben Sie sich schon mal vorgestellt, wie es wäre, wenn Sie nicht in Tel Aviv, sondern in Gaza auf die Welt gekommen wären? Sie hätten dann nicht die besten Schulen und Universitäten der USA besuchen können, sondern wahrscheinlich nur die bescheideneren Schulen und Universitäten von Gaza und im Westjordanland. Auch Ihre Enkel hätten kaum dem Elend von Gaza entfliehen können. Stattdessen hätten sie in den letzten sechs Jahren drei grauenvolle Kriege erlebt und viele Schulfreunde durch israelische Bomben verloren.

Wären Sie auch in Gaza Politiker geworden? Dann säßen Sie jetzt vielleicht wie 23 gewählte palästinensische Abgeordnete in israelischen Gefängnissen. Im Ofer-Gefängnis bei Ramallah oder im Hadarim-Gefängnis im Norden von Israel. Für Palästinenser ist es riskant, sich politisch zu betätigen. Unterstellen wir daher, Sie wären ein angesehener Landwirt geworden und hätten begonnen Blumen zu züchten. Sie hätten harte Zeiten durchlebt. Wegen der von Israel verhängten Blockade könnten Sie nur noch drei Prozent der früheren Blumenmenge exportieren. Die gesamte Wirtschaft Gazas liegt am Boden. Sie hätten fast alle Mitarbeiter entlassen müssen. Die wären jetzt arbeitslos – wie mehr als die Hälfte der arbeitsfähigen Bewohner von Gaza. Und müssten von der UNO durchgefüttert werden. 80 Prozent der Bevölkerung erhalten alle drei Monate Essensrationen wie damals die Iraker unter den vom Westen betriebenen Sanktionen. So erhält eine achtköpfige Familie, um überleben zu können, von der UNO alle drei Monate : 103 Kilo Weizen, 4,70 Liter Speiseöl, fünf Kilo Zucker, 1,5 Kilo Milchpulver sowie etwa Dosenfleisch. Für acht Personen!

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Russland und China planen Tiefseehafen vor der Krim

Wie die „Deutsche Wirtschafts-Nachrichten“ am 18.04.2014 berichten, plant Russland und China einen Tiefseehafen vor der Krim zu bauen.

China und Russland planen den Bau eines Tiefseehafens im Schwarzen Meer. Die Krim soll so zu einem festen Bestandteil einer neuen Handelsroute zwischen Asien und Europa werden. Zudem kündigte Russland an, bis zum 1. Januar 2015 eine Eurasische Wirtschaftsunion zu gründen.

Und weiter noch, werden die Planungen und Bauarbeiten durch die aktuelle Krise in der Ukraine nicht behindert. Russland und China planen Tiefseehafen vor der Krim weiterlesen

Zunahme der unkritischen Verbreitung von fragwürdigen Informationen und Abnahme der Hinterfragung in der Öffentlichkeit

Gehirnwäsche und Lobbyarbeit durch Manipulation von Nachrichten, Angst vor Karriereproblemen und Ansehensverlust

Bei kritischer Beobachtung der Medien und des Internet-Geschehens, fällt einem eine über Jahre hin schleichende Veränderung auf. Die unkritische Übernahme von Informationen von „anerkannten“ Organen nimmt zu. Die verbreitete Information zeigt oft nur noch einen extremen Standpunkt auf, wird aber als breit anerkannte Information verkauft. Unliebsame, wichtige Nachrichten dagegen werden nicht veröffentlicht oder wenn es sich nicht vermeiden lässt, verniedlicht oder so chaotisch dargestellt, dass kein Mensch sich mehr ein Bild machen kann. Methoden die in totalitären Regierungen zur Verschleierung und Diskreditierung verwendet werden, haben in unserer aller Mitte Normalität angenommen. Zunahme der unkritischen Verbreitung von fragwürdigen Informationen und Abnahme der Hinterfragung in der Öffentlichkeit weiterlesen