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Falsch positiv oder Falsch negativ – so weit verbreitet

In einem sehr guten Artikel „Die scheinheilige Schnüffelei“ in der FAZ vom 16.07.2013 beschreibt Gerd Antes die Auswirkungen der Abhörwut der Geheimdienste.

Heute werden viele Dinge von Staaten, Politikern und Institutionen veranlasst, die im Grunde etwas Gutes wollen, aber im Ergebnis etwas Negatives erreichen. Das Risiko / Nutzen Verhältnis der millionenfachen Abhöraktionen ist ein gutes Beispiel dafür. Man möchte die Terroristen erwischen, die Terror verbreiten wollen. Dafür nimmt man in Kauf, dass millionenfach Bürger in Verdacht geraten. Die meisten weniger, aber andere unberechtigter Weise um so mehr. Unter dem Strich gesehen will man die „Freiheit“ und „Sicherheit“ verteidigen mit Mitteln die die „Freiheit“ und „Sicherheit“ für viele einschränkt.

Inhaftierung vieler unschuldiger US-Bürger

In den USA ist bekannt, dass gerade nach dem 9.11.2001 sehr viele Menschen durch eine Rasterfahndung unbegründet, gegen die normalen Gesetze, inhaftiert wurden, ihnen wurden die Rechte entzogen und sie wurden als Terroristen behandelt. Oft nur weil sie „Arabisch“ aussahen und einen Bart trugen. Die folgen waren Arbeitsplatzverlust, Verlust des gesellschaftlichen Ansehens bis hin zu Verarmung der ganzen Familie. Das betrifft bis heute Millionen Bürger.

Die Vorgehensweise ist über die Jahre immer subtiler geworden, besteht aber im Grunde immer noch. Das zeigt gerade das was Edaward Snowden aufgedeckt hat. Ganze Völker werden in Generalverdacht genommen,  sie werden ausspioniert und für manchen sind die Folgen dramatisch. Das nennt man eine „Falsch Positiv“ Klassifizierung. Man hat zwar das Richtige gewollt, aber das Falsche erreicht. Falsch positiv oder Falsch negativ – so weit verbreitet weiterlesen

Schutzsoftware für Mobiltelefone

PhoneSheriff – behalten Sie die Kontrolle über ihr Mobiltelefon, das ihrer Kinder oder ihrer Mitarbeiter

Schützen Sie Ihre Kinder vor unliebsamen Ereignissen über das Mobiltelefon. Kontrollieren Sie was ihre Mitarbeiter mit dem Geschäfts-Handy machen dürfen. Eine neue Software für Mobiletelefone macht es möglich alle möglichen Schutzmechanismen zu installieren. Nach der passwortgeschützten Installation können Sie alle Aktivitäten in einer Logfile aufzeichnen und verschiedene Aktionen verhindern, ohne das der Benutzer erkennt, dass eine Software diese verhindert hat.

Bestimmen Sie, wie lange Gespräche dauern dürfen? Legen Sie fest an welche Nummern keine SMS oder Anrufe getätigt werden können. Welche Webseiten aufgerufen werden können und welche nicht. Erfassen Sie alle Nachrichten die eingegangen sind oder abgesendet wurden in einer unsichtbaren Logfile. Protokollieren Sie auf dem Handy welche Anrufe eingingen oder welche geführt wurden. All das geht mit PhoneSheriff – einer Software die in den USA Furore macht. Kompatible zu fast allen Mobiltelefonen und Providern. Schutzsoftware für Mobiltelefone weiterlesen

EU – Kommission verstärkt ihre Anstrengungen zum Schutz von Kindern im Internet

Anlässlich des „Tages des sicheren Internet“ 2011 hat die Europäische Kommission heute angekündigt, dass sie ihre Gespräche mit der IKT-Industrie und Kinderschutzorganisationen intensivieren wird, um die Entwicklung sichererer Produkte zu fördern, damit Kinder im Internet besser geschützt sind. Zudem wird sie in Kürze die Empfehlung zum Schutz Minderjähriger in Zusammenhang mit den audiovisuellen Medien und dem Internet aus dem Jahr 2006 sowie die Mitteilung zum Schutz Minderjähriger vor schädlichen Inhalten von Videospielen aus dem Jahr 2008 überarbeiten. Kinder gehen immer früher ins Internet, und zwar nicht nur am Computer, sondern auch mit Spielkonsolen und Mobiltelefonen. Über 82 % der 15-16-Jährigen und 26 % der 9-10-Jährigen in Europa verfügen über ein Profil in einem sozialen Netzwerk. Der „Tag des sicheren Internet“ wird heute in über 65 Ländern rund um die Welt unter dem Motto „Das Internet ist mehr als ein Spiel, es ist Dein Leben!“ begangen. Er wird im Rahmen des EU-Programms „Sichereres Internet“ gefördert, das Eltern und Kindern dabei unterstützt, sich sicher im Internet zu bewegen. Die Sicherheit von Kindern im Internet ist ein wichtiger Bestandteil der Digitalen Agenda für Europa (siehe IP/10/581, MEMO/10/199 und MEMO/10/200).

Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Kommission, sagte hierzu: “Es ist für Eltern schwierig, sicherzustellen, dass ihre Kinder online immer sicher unterwegs sind, da Kinder und Jugendliche mittlerweile nicht nur am PC, sondern auch über Smartphones und Spielkonsolen Zugang zum Internet haben. Daher ist die IKT-Industrie stärker in der Verantwortung, Produkte und Dienste bereitzustellen, durch die Kinder online geschützt sind und besser über Gefahren des Internet informiert werden. Wir haben diesbezüglich produktiv mit sozialen Netzwerken und Mobilfunkbetreibern zusammengearbeitet. Nun fordern wir die gesamte IKT-Industrie zur Zusammenarbeit auf, damit Kinder im Internet besser geschützt sind.“ EU – Kommission verstärkt ihre Anstrengungen zum Schutz von Kindern im Internet weiterlesen