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Was die Blockchain für Patente und Erfindungen bedeuten kann!

Blockchain is the world’s leading software platform for digital assets. (Quelle: blockchain.com)

Das Wort „Assets“ steht hier in diesem Zusammenhang nicht nur alleine für einen Wert sondern auch Kompetenz oder Können oder Wissen oder Vermögen. Es gilt hier umfänglich für alle seine Ausprägungen.

Die Blockchain und die Technologie wird auf Wikipedia gut erklärt. Jedoch sind das für viele Böhmische Dörfer oder einfach schwer zu verstehen. Deshalb mache ich hier den Versuch die Blockchain-Technologie auf eine Art zu erklären, die möglichst viele verstehen.

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Sie mit Anbietern einer Ware oder Dienstleistungen direkt über das Internet kommunizieren und deren Produkte kaufen können, ohne das Sie Geld über eine Bank, Kreditkarte oder anderes Zwischenstück transferieren müssten, aber die Transaktion zu dem von ihnen gewählten Zeitpunkt ausführen können und sie absolut sicher und kostenlos ist !?
Stellen Sie sich Künstler vor, die Musik machen, Design entwickeln, Bilder malen oder ein Tapetenmuster entwerfen und sie könnten diese Produkte direkt von ihnen über das Internet kaufen und direkt bezahlen, ohne das eine Bank oder eine Kreditkarte oder ein anderer Dritter beteiligt ist und das mitbekommt !?

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Hat Siemens diesen Kahlschlag nötig?

Der Gastautor des Manager-Magazins schreibt im Spiegel über die geplanten Entlassungen bei Siemens in Deutschland.

Er stellt u.a. folgende Frage: „Geht es Siemens so schlecht, dass der Konzern rund 7000 Stellen streichen und zwei Werke schließen muss?“

Darauf kann und muss man antworten. Nein, aber. Ein Unternehmen muss auf die Zukunft ausgerichtet werden. Wenn es dann Bereiche gibt, die eher zur Belastung werden als zum Erfolg beitragen muss man sie freisetzen.

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Industrie 4.0 – Kostensenkung durch Personalkürzung?

Der Gedanke zu Industrie 4.0 ist grundsätzlich nicht schlecht. Mit der heutigen IT-Technologie sollen möglichst alle Arbeiten ohne menschliche Unterstützung, automatisiert durchlaufen werden.

Viele denken dabei immer erst an Produktionsstrassen, zum Beispiel in der Automobilindustrie. Dabei liegt der viel interessantere Teil in der Dienstleistung bzw. Administration. Die technische Automatisierung ist ja bereits weit verbreitet und wurde bereits in den 1980-1990 Jahren begonnen. Sie wird mit Industrie 4.0 nur noch weiter getrieben und auf die gesamte Prozesskette eines Produktes ausgedehnt. Zum Beispiel in dem die Prozessketten des Zulieferers bis hin zum Rohstoff und umgekehrt bis hin zum Recycling einbezogen werden. Ausserdem liegen heute erstmals genügend und qualifiziertere Daten bereit um die Prozesse harmonisch mit allen Neben-, Folge- und Vorherigen Prozessen optimal abzustimmen. Industrie 4.0 – Kostensenkung durch Personalkürzung? weiterlesen

Wie der Dilettantismus überhand nimmt!

Populisten, Nationalisten, Dilettanten bestimmen in der heutigen Zeit die Schlagzeilen und die öffentliche Politik. Über Trump will ich hier gar nicht reden – der ist mir wirklich zu blöd.

David Cameron

Ein Herr David Cameron möchte seine Partei auf Kurs trimmen und startet deshalb eine Volksbefragung, bei der alle demokratischen Grundregeln missachtet werden (z.B. eine 2/3 Mehrheit). Als er merkt, dass das Referendum erfolgreich sein wird, rudert er zurück und bekämpft es ohne vorher in Brüssel ständig damit zu drohen, dass das Volk positiv entscheidet. Als das Volk zustimmt, tritt er zurück und überlässt das Volk und Land dem Schicksal. Tritt die Vereinbarungen mit der EU und anderen Partnern mit den Füssen und verschwindet in der Versenkung. Er hat jahrelang die EU – Partner gedemütigt, malträtiert, Sonderwünsche erpresst und schleicht sich jetzt davon wie ein Dieb. Was für einen Eindruck hinterlässt das über die Elite in England?

Boris Johnson

Ein Herr Boris Johnson verliert die Bürgermeisterwahl in London, ausgerechnet gegen einen Moslem, der in London als Kind pakistanischer Eltern zur Welt kam. Genau das, was Boris und seine rechten Populisten aus dem Land treiben wollten. Also denkt er sich, die Flucht nach vorn ist wohl das Beste und hängt sich auf das Trittbrett des fahrenden Zugs Namens „Brexit-Abstimmung“. Kämpft mit Leidenschaft und markigen Worte – wie schon vorher immer – für den Brexit. Als Brexit-Befürworter gewinnen, wird es ihm mulmig unter dem Hintern, denn er merkt schnell was das für Nachteile für die Bürger mit sich bringen wird. Dafür will er nicht gerade stehen und tritt zurück. Was für ein Feigling und charakterlose Person. Aber die rechten Proleten, allen voran ein deutscher Herr Bern Lucke von der AfD bejubeln ihn.

Nigel Farage

Nigel Farage – eine weitere schillernde Person aus den Tiefen der britischen Elite und Populist mit 40’000 Mitglieder hinter sich in der UKiP, der mit Lügen und Milchmädchenrechnung das Volk für den Brexit vor sich her getrieben hat, reicht auch in diesen Tagen seinen Rücktritt ein. Farage hat hugenottische Vorfahren. Er wurde 1964 als einer von zwei Söhnen eines Börsenmaklers, der in der City of London arbeitete, geboren. Sein Vater war alkoholabhängig und verließ die Familie in seiner Kindheit. Nur mit einer lächerlichen britischen Schulbildung ausgestattet fängt er bei einem Rohstoffhändler an der London Metal Exchange an und arbeitet sich hoch. Ein normal sterblicher Engländer hätte nie solch einen Posten erhalten. Vermutlich erreicht er das nur, weil sein Vater aus den Kreisen stammt. Eine Woche nach der Brexit-Abstimmung wird es auch ihm zu heiss und er erklärt ebenfalls seinen Rücktritt. „Er habe erreicht was er wollte und überlässt nun die weiteren Aufgaben, denen die es können“. Nigel Farage ist eine von vielen fragwürdigen Persönlichkeiten, die nur in er Öffentlichkeit was zu sagen haben, weil sie zur Elite in Britannien gezählt werden. Diese wird durch Beziehungen und Familie erreicht nicht durch Leistung. Dafür gibt es viele Beispiele.

Das britische Empire

Alle drei oben genannten Kandidaten sind Dilettanten und Volksverhetzer. Denn Sie haben ihr Land, mit Lügen und Unwahrheiten in die grösste Krise ihres Landes gestürzt ohne zu wissen was sie tun. Als sie es merken verschwinden sie einfach kleinlaut von der Bildfläche. Wäre das falsche politische Handeln eine Straftat, so müssten alle drei lebenslang hinter Gitter. Aber dafür hat die Demokratie kein Ohr. Der Rest der politischen Elite Englands lässt sie ziehen, es gibt keinen Aufschrei, keine Demonstrationen (ausser der Brexit-Gegner), die Königin macht weiter ihre Familienbesuche in Schottland. In England scheint man das Erdbeben nicht zu spüren, dass sie alle selber ausgelöst haben. Dilettantismus und Populismus haben diesen Kontinent schon einmal an die Grenzen seines Seins gebracht. Man kann es nicht oft genug und drei mal mehr wiederholen. Es ist das dumme Volk das solchen Rattenfänger in die Arme läuft.

Dilettantismus bei EU-Gegnern

Bei allen Diskussionen die ich für die EU mit Gegnern führe fällt mir der Dilettantismus dieser Leute auf. Sie arbeiten mit Unwahrheiten, Halblügen oder Halbwissen und verdrehen manche Tatsachen so in eine verkehrte Welt das man sich schon wundern muss, wie andere das glauben können.

Die Mitgliedschaft in der EU muss einen Vorteil haben, sonst bräuchte man sie nicht. Wer sich das mal überlegt, durchdenkt und nicht gerade bescheuert ist, dem ist klar, dass alle Argumente gegen eine EU Schwachsinn sind. Länder die nicht in der EU sind haben natürlich Nachteile, sonst hätten Mitglieder keine Vorteile. Und das liegt in der Natur der Sache und kommt einer Naturgewalt gleich. In Diskussionen mit EU-Gegnern wird aber immer wieder mit allen möglichen hanebüchenen Argumenten hantiert, dass einem vor Blödheit ganz übel werden kann. Und selbst wenn man solchen Leuten Hieb und Stichfest das Gegenteil beweisen kann, kommen sie immer noch mit vollkommenem Schwachsinn daher. Menschen mit Halbwissen eben. Die von 10 % Wissen auf 100 % schliessen. All das spricht gegen Volksabstimmungen. Der Brexit ist der grösste Beweis, dass die Volksmeinung an einem Tag so und am anderen Tag so sein kann, weil das Volk sich nicht richtig informiert und von Populisten immer an der Nase herum geführt wird.

Einige Widerlegungen

Da gibt es Leute in der EU die doch tatsächliche glauben, Ländern wie der Schweiz und Norwegen geht es besser, weil sie nicht in der EU sind. Das sind Stammtischparolen und sie sind strunzdoof – dilettantisch eben.

Der Schweiz geht es gut, weil dort ein stabiler Binnenmarkt funktioniert, der auf hohen Löhnen und Preisen basiert. Dadurch ist immer genug Geld im Umlauf. Und, weil die Meschen dort im Schnitt mehr arbeiten (42.5 Std./Wo.) und dazu noch fleissiger arbeiten als Arbeiter in den anderen europäischen Ländern. Ich kann es gut vergleichen, so habe ich in Deutschland, England, Frankreich und der Schweiz gearbeitet. In Spanien hatte ich Einblicke in die Arbeitswelt und es gruselt mich noch heute. Noch dazu hat die Schweiz nie unter Kriegen ernsthaft Schaden leiden müssen. Das heisst das Land konnte sich über hundert Jahre ohne Störungen gut entwickeln. Das Gegenteil behaupten aber Leute die schon mal, auf dem Weg nach Italien, durch die Schweiz gefahren sind oder Schweizer die überall auf der Erde waren, aber nie in Deutschland oder England. Ausserdem haben sie oft bei ihren Auslandsaufenthalten nichts gelernt und mitgenommen.

Norwegen verdankt seinen Wohlstand dem Erdöl aus der Nordsee. Sie waren so schlau und haben Überschüsse in einen Fond eingezahlt um nachfolgende Generationen zu unterstützen. Das dieser Fond aber schon – aufgrund des lang anhaltenden niedrigen Ölpreises – bei einem Viertel seiner Höhe aufgebraucht wurde, weiss kaum jemand. Der Wohlstand geht in Norwegen bald zu Ende und dann muss Norwegen als Vollmitglied in die EU eintreten oder es geht ganz einfach bankrott. Super gescheite Typen aber behaupten natürlich das Gegenteil, weil sie schon mal mit einem Norweger irgendwo auf der Welt ein Bier getrunken haben.

Volksabstimmungen nein danke

Bei der oberflächlichen, einseitigen und oftmals unterirdischen Bildung, der massiv manipulierten Information durch Medien und Politik und dem schwachen Willen des gemeinen Menschen sich wirklich ernsthaft über Dinge zu informieren, halte ich Volksabstimmungen für anachronistisch. Ja, gerade für gefährlich. Gefährlich für den anderen Teil der nicht abgestimmt oder zugestimmt hat. Das zeigt sich durch die Abstimmung zum Brexit aber auch zur Abstimmung über die „Masseneinwanderungsinitiative“ (MEI) in der Schweiz. Beide haben das jeweilige Land in eine instabile, unsichere und risikoreiche Lage gebracht, bei dem die Auswirkungen erst nach und nach für die meisten normalen Menschen unterschwellig zum tragen kommen. Ein einfacher Arbeiter wundert sich warum er entlassen wird und verknüpft diese Entlassung nicht mit der „MEI“-Abstimmung. Sie ist aber eine direkte Auswirkung davon, weil das Unternehmen – obwohl es ein Schweizer Unternehmen ist – eine  Niederlassung in der EU gründet um im EU-Markt profitabel tätig sein zu können. Die Entlassung eines und mehrerer Mitarbeiter führt bei den Gemeinden, Kantonen und im Bund zu weniger Steuereinnahmen. Diese müssen über kurz oder lang die Steuer erhöhen, was die anderen belastet. Aber auch Schweizer Studenten leiden jetzt und in Zukunft unter der Abstimmung. Wer in der EU studieren wollte, kann das nur noch schwer und mit grossen Hürden machen. Ab Februar 2017 werden die Bilateralen Verträge mit der EU verfallen, weil die Schweiz keine Lösung zu ihrem Volksentscheid über die Personenfreizügigkeit findet der mit den Verträgen der EU in Einklang zu bringen ist. Das bedeutet für Schweizer Unternehmen ein hohes Risiko für Investitionen die sie in den Vertrieb in der EU gesteckt haben.

Kürzlich wurde über das Thema Volksabstimmung im SWR diskutiert und es wurden Argumente genannt, die ich so auch noch nie gehört hatte, sie aber für richtig halte.

  • Volksabstimmungen funktionieren immer besser, wenn sie „gegen“ etwas gerichtet sind. Die Menschen die gegen etwas sind, sind immer leichter zu bewegen zur Abstimmung zu gehen, als die die dafür sind. Das ist eine psychologisch erwiesen. Das heisst solche Abstimmungen sind schon von der Beteiligung her nie fair.
  • Bei komplexen Themen informieren sich die Bürger zu wenig und zu ungenau über die Hintergründe. Sie glauben leichter und lieber einfachen Parolen (Populismus) als das sie sich ernsthaft Gedanken machen und sich richtig informieren. Die Brexit-Abstimmung hat das ganz klar bewiesen. Sogar schon einen Tag danach haben viele die dafür gestimmt haben, bemerkt wie sie auf einfache Lügen herein gefallen sind.
  • Volksabstimmungen sind immer vom Tagesgeschehen abhängig. Wenn in den Nachrichten gerade eine Meldung erscheint, die dem Thema abträglich oder wohlwollend zugewandt ist, beeinflusst dass die Bürger kurzfristig in ihrer Meinung. Oft werden so aber Entscheidungen für die ganze Zukunft vertan.
  • Die unterschiedlichen Ebenen der Entscheidungen wird bei Volksentscheidungen nicht berücksichtigt. Eine Entscheidung die eine gravierende Auswirkung für ein Volk über die nächsten Jahrzehnte hat ist nicht zu vergleichen mit einem Volksentscheid der nur für eine lokale Situation über wenigen Wochen beeinflusst. Wenn Volksentscheide, dann sollten sie mit einem Art Rating versehen werden und unterschiedliche Kriterien besitzen. Zum Beispiel eine Entscheidung über die gesamte Zukunft muss eine 2/3 Mehrheit haben, eine Entscheidung zur Änderung von Satzungen oder dem Grundgesetz muss eine 2/3 Merhheit haben. Das wurde z.B. beim Brexit vollkommen ignoriert.
  • Volksentscheide berücksichtigen nicht die Reichweite die die Entscheidungen haben. Für eine lokale Abstimmung – z.B. über den Bau einer neuen Brücke im Dorf – sind Volksentscheide eine gute Sache. Da die Menschen vor Ort die Gegebenheiten oft gut einschätzen können – wogegen meist die konservative Seite dabei dominiert – also Entscheidungen meist rückwärts gerichtet sind. Das liegt in der Natur der Sache und ist ein Grundübel jeden Volksentscheides. Besitzstandswahrung, Angst vor dem Neuen, Angst vor Veränderungen dominieren die Gedanken der meisten Menschen. Besonders die Gedanken der Menschen mit wenig Lebenserfahrung (das kann Jung und Alt sein). Je grösser aber der Einflussbereich und das Projekt wird, über das ein Volksentscheid durchgeführt wird, machen Volksentscheide keinen Sinn bzw. sind sie destruktiv. Denn die Menschen können oft die globalen Zusammenhänge nicht begreifen, sind zu wenig informiert und dadurch stark beeinflussbar. Oft fehlt auch einfach die Sachkompetenz. Wer – im Volk – kann schon komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge richtig analysieren. Da tun sich ja schon hochwertige Berater sehr schwer, wie soll da das Volk eine sachkundige Entscheidung treffen? Ich halte Volksentscheide auf lokaler Ebene für gut (Dorf, Gemeinde, etc.) aber alles was darüber hinaus geht ist nichts dafür.

 

Die Fakten – was bringen uns Flüchtlinge / Migranten ?

Bildschirmfoto 2016-02-01 um 12.59.29In den Medien und der Politik werden im Zusammenhang mit Flüchtlingen, Ausländern und Migranten immer nur die negativen Folgen aufgezeigt. Damit wird dem Volk systematisch Angst eingejagt. Warum? Ein Volk in Angst ist immer leicht steuerbar.

Hier zeigen wir mal die Fakten auf, die Flüchtlinge, Ausländer und Migranten an positiven Effekten für ein Land mitbringen.

Einnahmen

Am Anfang, wenn ein Flüchtling in ein Land kommt, kostet ein Flüchtling den Staat, also den Steuerzahler, Geld. Wenn er aber als Asylant anerkannt wird, darf er meist schon nach drei Monaten eine Anstellung annehmen. Ab da zahlt er Steuern und Sozialleistungen und ist Konsument. Die meisten Flüchtlinge führen, ausser ihrer Kleidung, keine Waren mit sich. Sie müssen also alles neue kaufen – das schafft Umsatz. Wenn Sie eine Wohnung beziehen zahlen sie die Miete. Unter dem Strich profitiert die Gesellschaft von einem Flüchtling mehr als sie bezahlt hat. Und das auf Dauer. In einer Bilanz würde die Kosten nach einem halben Jahr bereits wieder eingenommen sein. Bleibt der Flüchtling im Land, beteiligt er sich von nun an an allen Beiträgen und Umsätzen wie ein Einheimischer auch. Im Gegenteil, er muss ja noch mehr ausgeben, da er am Anfang nichts hat. Jeder neue Flüchtling ist auch ein neuer Kunde und Konsument für die Wirtschaft und sorgt damit für Nachfrage und Umsatz bei den Unternehmen. Die Fakten – was bringen uns Flüchtlinge / Migranten ? weiterlesen

Medien – Propaganda und wie man das stoppen kann

London friert Gelder der Litwinenko - Mörder einAm 21.01.2016 berichten mehrere europäische Medien über eine Beurteilung eines britischen Richters, welcher den Staatspräsident Russlands – Putin – bezichtigt, an dem Mord des ehemaligen russischen Spions Litwinenko beteiligt gewesen zu sein. Die Britische Regierung schlug daraufhin vor, die Gelder der Beschuldigten sofort einzufrieren. Obwohl es nur eine Anhörung war und eine Meinung eines Richters, also kein Urteil. Dazu möchte ich wie folgt Stellung nehmen.

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Forderungen der EC/ECB und IMF an Griechenland

grexitDie Forderungen der Europäischen Kommission, der EZB und des IWFs wurden geleakt und sind nun öffentlich bekannt. Man versuchte sie bisher geheim zu halten.

Hier ein grober Abriss davon:

1. Erstellen eines neuen Haushaltsplans

Erstellen eines neuen Haushaltsplans über die Jahre 2015 bis 2019 unter Berücksichtigung von 1,2,3 und 3.5 % Wachstum des BIP sowie der Massnahmen hier weiter beschrieben 2. bis 6.

2. Umsatzsteuer Reform

Einführung einer 23 % tigen Umsatzsteuer auf Umsätze in der Tourismusbranche sowie Catering ab 1.7.2015. 13 % Umsatzsteuer auf Lebensmittel, Energie, Wasser und eine 6 % Umsatzsteuer auf pharmazeutische Produkte, Bücher, Theater. Auflösung von allen anderen Umsatzsteuer-Ausnahmen, besonders für Versicherungen. Auflösung aller anderen Rabatte und Discounts besonders und gerade für Insel. Nach 2016 soll dieses Modell überprüft werden. Forderungen der EC/ECB und IMF an Griechenland weiterlesen

Was ist Neo-Kapitalismus?

Bildschirmfoto 2015-02-23 um 12.59.53Der Neo-Kapitalismus, oder auch nach Michel Albert „neo – amerikanischer Kapitalismus“ bezeichnet, ist die vorherrschende Form des Kapitalismus in den USA.

Er wird als Gegensatz zu dem „Rheinischen Kapitalismus“, auch bekannt als „Soziale Marktwirtschaft“, gesehen.

Der wesentliche Unterschied der beiden Kapitalismus-Formen liegt darin, dass der Neo-Kapitalismus rein auf die Marktmechanismen setzt und keinerlei sozialen Ausgleich sieht.

Die Kapitalismus-Ausprägungen können sich immer nur so entwickeln, wie das Politische System in dem es funktioniert, es zu lässt.

Über die USA ist bekannt, dass selbst die dort als „Demokraten“ bezeichneten Politiker, aus der europäischen Sicht eher konservativ zu bezeichnen sind. Sie kann man z.B. mit der CDU/CSU in Deutschland vergleichen. Eine echte Linke oder Sozialdemokraten gibt es in den USA nicht. Alles rechts von den Demokraten, inkl. der Republikaner, muss man z.B. mit den Parteien der Kategorie NPD oder Bayern-Partei in Deutschland vergleichen. Was ist Neo-Kapitalismus? weiterlesen

NATO-Netzwerk in den deutschen Medien

Wie weit die Zersetzung der Deutschen Medien aber auch der Politik vortgeschritten ist, kann man an einem Artikel in der „Jungen Welt“ lesen in dem Willy Wimmer tiefe Einblicke erlaubt. Dieser Artikel ist wirklich lesenswert und sollte genau studiert werden. Willy Wimmer ist absolut vertrauenswürdig.

Zitat zur Neutralität der Medien:

Ich kann mich sehr gut an ein langes Gespräch mit einem mir seit Jahrzehnten bekannten führenden FAZ-Mitarbeiter erinnern. Der machte deutlich, wenn das State Department noch rechtzeitig vor Drucklegung nachts anruft, dann kommt der gewünschte Artikel am nächsten Morgen in die Zeitung.

Zitat zur Einflussnahme der Medien bzgl. Russland:

Wenn es heute irgend etwas zu kommentieren gibt im Zusammenhang mit Entwicklungen innerhalb der Russischen Föderation, werden dafür in unseren Medien immer amerikanische Institutionen mit Sitz in Moskau herangezogen. Sie hören keine Stimme aus Moskau, die russisch ist.

Zitat zur Erosion in den demokratischen Systemen:

Wenn der Bundestag nun ausfällt, dann ist es faktisch nicht mehr die Bundesregierung, die über Auslandseinsätze bestimmt, sondern die NATO.

Zitat zu den Grünen als Friedenspartei:

Die Grünen sind ja schon in einer fast widerlichen Weise zur Kriegspartei geworden.

Zu finden ist der Artikel auf der Webseite der Jungen Welt unter http://www.jungewelt.de/2014/09-13/007.php

Ministerpräsident Netanjahu, stellen Sie sich vor, Sie wären in Gaza geboren!

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Netanjahu,
darf ich Ihnen mitten im Krieg ein paar Fragen stellen? Als Deutscher, der weiß, dass die Generation seiner Vorfahren den Juden Unverzeihliches angetan hat, der das Existenzrecht Israels akzeptiert und der Antisemitismus wie jede Form von Rassismus für eine Schande hält.

Haben Sie sich schon mal vorgestellt, wie es wäre, wenn Sie nicht in Tel Aviv, sondern in Gaza auf die Welt gekommen wären? Sie hätten dann nicht die besten Schulen und Universitäten der USA besuchen können, sondern wahrscheinlich nur die bescheideneren Schulen und Universitäten von Gaza und im Westjordanland. Auch Ihre Enkel hätten kaum dem Elend von Gaza entfliehen können. Stattdessen hätten sie in den letzten sechs Jahren drei grauenvolle Kriege erlebt und viele Schulfreunde durch israelische Bomben verloren.

Wären Sie auch in Gaza Politiker geworden? Dann säßen Sie jetzt vielleicht wie 23 gewählte palästinensische Abgeordnete in israelischen Gefängnissen. Im Ofer-Gefängnis bei Ramallah oder im Hadarim-Gefängnis im Norden von Israel. Für Palästinenser ist es riskant, sich politisch zu betätigen. Unterstellen wir daher, Sie wären ein angesehener Landwirt geworden und hätten begonnen Blumen zu züchten. Sie hätten harte Zeiten durchlebt. Wegen der von Israel verhängten Blockade könnten Sie nur noch drei Prozent der früheren Blumenmenge exportieren. Die gesamte Wirtschaft Gazas liegt am Boden. Sie hätten fast alle Mitarbeiter entlassen müssen. Die wären jetzt arbeitslos – wie mehr als die Hälfte der arbeitsfähigen Bewohner von Gaza. Und müssten von der UNO durchgefüttert werden. 80 Prozent der Bevölkerung erhalten alle drei Monate Essensrationen wie damals die Iraker unter den vom Westen betriebenen Sanktionen. So erhält eine achtköpfige Familie, um überleben zu können, von der UNO alle drei Monate : 103 Kilo Weizen, 4,70 Liter Speiseöl, fünf Kilo Zucker, 1,5 Kilo Milchpulver sowie etwa Dosenfleisch. Für acht Personen!

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