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Industrie 4.0 – Kostensenkung durch Personalkürzung?

Der Gedanke zu Industrie 4.0 ist grundsätzlich nicht schlecht. Mit der heutigen IT-Technologie sollen möglichst alle Arbeiten ohne menschliche Unterstützung, automatisiert durchlaufen werden.

Viele denken dabei immer erst an Produktionsstrassen, zum Beispiel in der Automobilindustrie. Dabei liegt der viel interessantere Teil in der Dienstleistung bzw. Administration. Die technische Automatisierung ist ja bereits weit verbreitet und wurde bereits in den 1980-1990 Jahren begonnen. Sie wird mit Industrie 4.0 nur noch weiter getrieben und auf die gesamte Prozesskette eines Produktes ausgedehnt. Zum Beispiel in dem die Prozessketten des Zulieferers bis hin zum Rohstoff und umgekehrt bis hin zum Recycling einbezogen werden. Ausserdem liegen heute erstmals genügend und qualifiziertere Daten bereit um die Prozesse harmonisch mit allen Neben-, Folge- und Vorherigen Prozessen optimal abzustimmen.

Viel einschneidender – für die Gesellschaft – wird die Umsetzung von Industrie 4.0 in der Administration bzw. Dienstleistung sein. Während früher die einfachen Arbeiter möglichst in Massen eingespart werden sollten, zielt Industrie 4.0 darauf das mittlere Management und gut bezahlte Arbeitskräfte zu ersetzen. Ein paar Beispiele.

Wurden früher Versicherungsanträge noch von einzelnen Mitarbeitern vorgeprüft und dann zur letztlichen Genehmigung an Vorgesetzte weitergeleitet, wird das in Zukunft mit Industrie 4.0 einer Software übertragen. Kunden die Online einen Versicherungsantrag stellen werden durch eine Software überprüft. Man benötigt dann nur noch ca. 20 % des Personals um den Vertrag zu genehmigen oder abzulehnen. Das Einsparungspotential liegt also bei satten 80 % und zwar bei teurem Personal das auch noch oft eine Provision einkassiert. Dagegen sind Einsparungen in der Produktion Peanuts.

Ein ähnliches Betätigungsfeld liegt bei Banken. Ein Antrag auf ein Konto, eine Kreditkarte, einen Kredit oder eine Hypothek. Die Verfahren sind fast gleich. Es wird eine Bonitätsauskunft eingeholt, vielleicht noch ein Vorstrafenregister oder eine Auskunft aus einer Datenbank für Zahlungsmoral. Alter, Beruf, Ehestand, Nationalität, Einkommen, etc. geben die Kunden sowieso an. Heute machen solche Prüfungen qualifizierte Bankangestellte und legen dann das Dossier zur Freigabe dem Chef vor. All das kann eine Software nach Industrie 4.0 auch erledigen. Der Chef bekommt am Bildschirm alle Details, die Ergebnisse und eine Empfehlung der Software angezeigt. Annehmen / Ablehnen. Den Rest macht wieder die Software. Verträge ausdrucken, versenden und zur Unterschrift (elektronisch) dem Chef vorlegen. Auch hier können bis zu 80 % der Arbeitszeit eingespart werden.

Ein riesiges Betätigungs- und Einsparungsfeld für Industrie 4.0 liegt im gesamten Zahlungsverkehr und der Steuerabrechnung von Unternehmen.  Heutige Prozesse; eine Papierrechnung versenden, die Rechnung im optimalen Fall einscannen, in die Buchhaltung übergeben und zur Zahlung freigeben, Überweisung ausführen … etc. monatliche Umsatsteuererklärung erstellen, absenden, all das kann man mit Industrie 4.0 zu 99.90 % automatisieren. Wo man heute noch 10 Arbeitskräfte für die Administration benötigt, braucht man später nur noch 2 um die 0.10 % zu bearbeiten, welche nicht von der Software erledigt werden kann.

Was ist die andere Seite der Medaille?

Der Gedanke zu Industrie 4.0 ist ja gut und schön. Dennoch sollte man hier dann aber auch die gesamte Sache betrachten. Unsere westlichen Gesellschaftsmodelle basieren darauf, dass wir arbeiten, dafür Geld bekommen, dieses wieder ausgeben und damit für Einnahmen bei den Unternehmen sorgen. Daran hänge alle unsere Sozailsysteme und die Steuern, die eben auch nur so viel bekommen wie im Kreislauf erwirtschaftet wird. Das System funktioniert nur, wenn alle Positionen in ungefähr gleicher Höhe ausgeführt werden.

Wenn aber durch Industrie 4.0 immer mehr Arbeitskräfte – sogar mit hohen Einkommen – durch Software ersetzt werden, fehlt diesem Kreislauf ein grosser Teil der sich dann auch in der Nachfrage wiederspiegelt. Ein Arbeitsloser Bankangestellter wird sicherlich keine teure Lebensversicherung abschliessen. Der Kreislauf kann so nicht funktionieren. Natürlich ist der Markt für Arbeit elastisch und es wird Übergänge geben, dennoch wird es zu grossen Problemen führen.

Besonders wenn man berücksichtigt, dass in anderen Branchen oder Technologien entsprechende Entwicklungen vonstatten gehen. Durch Elektroautos – die nicht aufzuhalten sind – werden 5 Mio. Arbeitsplätze alleine in Deutschland verloren gehen. Durch die Dezentralisierung der Energieerzeugung werden noch einmal tausenden Arbeitsplätze verloren gehen. Zusammen mit der Industrie 4.0 können so schnell 15 bis 20 Mio. Arbeitsplätze bis 2050 eleminiert werden. Eine Entwicklung von Branchen die das auffangen können ist nicht in Sicht. Lediglich der demografische Faktor kann uns da in die Hände spielen. In 2050 sollen nur noch 60 Mio. Menschen leben, da sehr viele gestorben sind und kaum Kinder geboren werden.

Für viele die in dieser Zeit aber noch ihr Einkommen verdienen müssen, ist das kein Trost. Die Politik zeigt keine Lösungen und Wege auf die diese Ungerechtigkeit ausgleichen können. Von der CDU (in Deutschland) habe ich nur lapidar gehört, dass das der felxible Arbeitsmarkt auffangen wird und durch die anziehende Weltkonjunktur ein Ausgleich ensteht. Passiver geht es nicht mehr.

white old man alone single poor

Die „white old man alone single poor“ haben Donald Trump gewählt oder waren das Zünglein an der Waage, welches zum Wahlsieg von Donald Trump geführt hat. Das zeigen Ergebnisse aus den Wahlen in den USA.

Diese Definition muss man näher erklären, denn diese Gruppe von Wählern existieren in der gesamten westlichen Welt und sie können für alle zum Zünglein an der Waage werden.

Für alles gibt es heute ein Lobby. Alleinerziehende Mütter, Frauen im Berufsleben oder der Politik, ja sogar Quoten für Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten. Es gibt Lobbys für farbige Menschen, für Migranten, für kleine , grosse, dicke oder besonders dünne. Alle Minderheiten oder Besonderheiten werde irgendwie supported, unterstützt oder es wird ein Sprachrohr für sie eingerichtet. Nur für eine Gruppe von Menschen gibt es keine Lobbys, keine Gnade, keine Hilfe, keine Unterstützung. Das sind die so genannten „WOMASP – white old man alone single poor“.

Das sind Männer im mittleren bis gehobenen Alter, die mal eine Familie hatten, die mal einen festen Beruf als Lebenswerk hatten, die Kinder haben, die nicht mehr zu ihnen stehen. Die ein Haus oder eine Wohnung hatten und all das verloren haben. Heute in einem Einzimmer-Appartment von Hartz IV, Sozialhilfe, IV oder wie immer man das in den verschiedenen Ländern nennt, erhalten. Sie leben am Existenzminimum oder gerade darüber. Müssen davon nicht selten Alimente für ihre Kinder oder Unterhalt für ihre Frauen zahlen. Ihr Lebenstraum ist auf allen Ebenen geplatzt.

Diese Gruppe von Menschen ist übrigens auch die, die von den Behörden und Politikern am meisten missachtet, gedemütigt oder schikaniert wird. Denn diese Gruppe von Menschen steht mit dem Rücken zur Wand, beklagt sich darüber aber nicht lauthals, weil sie in der Kindheit gelernt haben „ein Mann heult nicht“. Wo bei anderen Gruppen Massenpsychose erkannt und behandelt werden, wird diese bei dieser Gruppe ignoriert. Die Selbstmordrate, die Unfallgefahr – fahrlässig herbei geführter Selbstmorde – oder psychosomatische Krankheiten werden nicht mal in Statistiken geführt. Sie werden einfach im Gesamt-Statistik-Müll untergemengt. Warum? Weil man gar nicht auf die Idee kommt, dass es diese Gruppe gibt. Man will dieses Thema diese Menschen nicht diskutieren. Es wäre ja auch anachronistisch in einer feministischen Zeit, die klassischen Täter – die die Frauen typischer Weise „vermeintlich“ unterdrückt haben als Opfer zu betrachten.

Ein klassisches Beispiel ist ein Mann, der z.B. in den USA studiert hat. Dadurch Schulden in Höhe von 100’000 angesammelt hat. Dann geheiratet hat. Ein Haus gekauft hat und sich damit noch einmal um 200’000 verschuldet hat. Nach ein paar Jahren hat das Paar ein oder zwei Kinder, die Frau machte den Haushalt und der Mann hatte seinen klassischen Beruf.

Dann kam die Globalisierung. Der Mann verlor den Job innerhalb von ein paar Monaten. Dann konnte er die Steuern und die Hypotheken für das Haus nicht mehr bezahlen und sammelte damit noch mal 100’000 Dollar Schulden an. Die Verantwortung lag und liegt nur bei ihm, die Frau war ja „nur“ Hausfrau. Das Haus wird letztlich zu einem Bruchteil des Betrages, von der Bank versteigert, den es gekostet hat.

Die Familie muss in eine Mietwohnung umziehen, deren Mieten der Mann auch bald nicht mehr bezahlen konnte. Einen neuen Job findet er im Alter von 45 – 50 Jahren nicht mehr. Die Wirtschaft stellt nur noch bis max. 35 Jahre ein. Den Teil den er von seinen Schulden über die Jahre abgezahlt hatte, kommt in Form von Zinsen und Zinseszinsen und Gebühren gegenüber den Banken hinzu. Somit steht er nun mit Schulden von rund 300’000 Dollar da, hat kein Haus mehr und seine Ehe geht in die Brüche.

Durch den Ärger wegen der Schulden und dem fehlenden Geld trennt sich die Frau von dem Mann. Nicht selten ziehen die Kinder mit der Mutter oder, wenn sie alt genug sind, trennen sie sich von der ganzen Familie. Die Frau und die Kinder machen den Mann für das Versagen auf der ganzen Linie verantwortlich und verlangen deshalb Unterhalt und Alimente. Was den Mann noch weiter in eine Krise stürzt.

In der Gesellschaft gilt der Mann schon seit seiner Entlassung als Versager. Jetzt nach der Versteigerung des Hauses, dann durch das Verlassen durch die Ehefrau und Kinder erst recht. Nicht wenige Männer in dieser Situation gleiten in Alkohol – oder Drogenkonsum ab und landen als Obdachlose unter der Brücke. Zu gewaltig ist das Versagen auf der ganzen Linie.

Die Männer die sich, als einzigen Ausweg, mit einem eigenen Unternehmen selbständig machen und wieder ganz von unten anfangen bekommen alle Knüppel zwischen die Beine geworfen die es überhaupt gibt. Und zwar von allen Seiten. Denn sie haben keine Lobby.

Für Behörden sind sie leichte Opfer, sie können sich ja keine teuren Anwälte leisten. Für viele Organisationen sind sie Betrüger die die anderen nur ausnehmen wollen. Wird der Arbeitsschutz nicht so ganz sauber ausgeführt, ist das natürlich aus Bosheit des Chefs passiert und nicht weil er es einfach nicht schafft. Wenn er niedrige Löhne zahlt ist er ein Geizhals und Ausbeuter. Das er sich einfach nur über Wasser halten will glaubt kein Mensch.

Dabei liegt die Zahl dieser Menschen im Millionenbereichen. In den USA schätzt man alleine, dass ca. 60 Mio. Menschen als Obdachlose leben. Dazu kommen aber noch Millionen die sich nun irgend wie über Wasser halten. Vornehmlich ältere, allein lebende Männer die mal ein Haus, eine Familie und einen  klassischen Beruf hatten. Die sogar eine gute und teure Ausbildung haben aber nie wieder eine Chance auf eine ordentliche Anstellung bekommen werden.

Überträgt man diese Zahlen auf Europa, so müssten hier annähernd 90 Mio. Menschen in ähnlichen Verhältnissen leben. Viele davon haben sich selbständig gemacht, da sie sonst keinen Ausweg sehen. Als Selbständiger geht das Martyrium aber immer noch weiter. Eine Altersversorgung gibt es meist nicht, so ist in der Renter die Sozialhilfe wieder gefragt. Sie können machen was sie wollen.

Dieses Thema zeigt auch wie weit wir im Westen von unserem Gesellschaftsmodell mittlerweile entfernt sind und Millionen von Menschen und gerad die ohne Lobby Tag ein, Tag aus quälen am Leben zu bleiben, am Leben teil zu nehmen und sogar noch in die Kassen mit einzuzahlen. Obwohl sie nie was davon haben werden.

Sind Deutsche unfreundlich?

Durch die Globalisierung, durch internationale Möglichkeiten ziehen immer mehr Menschen in andere Länder und leben dort. Aber auch Besuche, Reisen und kleine Trips bringen die Menschen immer mehr auf der Welt zusammen. Die heutige Internationalisierung hat das möglich gemacht. Es gab noch nie so viele Völkerbewegungen, Reisen oder Besuche in andere Länder wie heute. Kulturen werden vermischt und Familien gegründet.

Einigen Zeitgenossen fallen dabei die kulturellen Unterschiede auf. Oft werden sie an bestimmten Dingen, wie der Sprache, dem Essen, dem Verhalten oder der Kleidung ausgemacht. Deutsche essen Kalbshaxen, Briten Porridge, Amerikaner Burger, Italiener Pizza und alle Asiaten Reis. Briten haben eine weiss-rötliche Haut und bekommen schnell Sonnenbrand, Französische Frauen sind alle bildhübsch, Amerikaner sind zu allem was passiert freundlich – ausser man greift ihren Staat und Habitus an, Russen sind laut und werfen mit Geld nur so um sich. Asiaten sind klein und laut. Alles wird in Vorurteile gepackt.

Wer viel gereist ist und die Menschen kennt weiss, dass das alles dümmliche Vorurteile sind. Die Liste kann man beliebig erweitern. Deutsche reservieren Liegestühle mit ihrem Handtuch, Schweizer essen den ganzen Tag Käse und man versteht sie nicht. Aber in der Regel gelten die alten Vorurteile nicht mehr oder nur noch partiell.

Warum sollte das also in der Betrachtung ob Deutsche, Engländer oder Schweizer freundlich oder unfreundlich sind anders sein? Die Definition was freundlich ist obliegt da immer dem Betrachter. Wenn ich lese, dass Amerikaner Deutsche für unhöflich halten und das dann mit Beispielen begründen, frage ich mich immer wer diese Regeln aufgestellt hat – wann muss man freundlich sein und was ist freundlich?

Ich habe in all diesen Ländern, als Deutscher, genau so viel Freundlichkeit wie Unfreundlichkeit erfahren. Ob das eine französische Bedienung in Paris war oder eine Verkäuferin in einem Shop in New York. In Frankreich wurde ich verprügelt, weil ich Deutscher war und in England aus einem Pub geworfen. Hab ich ihnen das übel genommen? Nein. Weil ich ein Deutscher bin, der nicht so zart besaitet ist, wie manch andere Kulturen anscheinend. Ich weiss über unsere Vergangenheit und kann die verschiedenen menschlichen Schichten und Sichtweisen einschätzen. Und das ist der erste Schritt zu Toleranz, also auch verstehen wollen, was freundlich oder unfreundlich ist.

Wie viel weiss ein Amerikaner über die Geschichte der Deutschen, wenn er nach Deutschland kommt? Weiss er das die letzten vier Generationen im Krieg gelitten haben. Verhungert sind, ermordet wurde und mit Ellenbogen um den letzten Brotkrumen auf Leben und Tod gekämpft haben. Mit voller Hose lässt sich gut furzen, sagt man. Die USA haben mit Ausnahme des Bürgerkriegs keine Kriege auf ihrem Territorium erlebt. Selbst der Bürgerkrieg fand nur in Teilen des Landes statt. Deutschland kann sich erst seit den 1990ger Jahren, nach der Wiedervereinigung, wirklich frei entwickeln. Seit 1913 war es mit Kriegen, Hungersnöte, Arbeitslosigkeit und politischer Zerrissenheit überzogen. 77 Jahre. Die dabei erlebten Gräueltaten, schrecklichen Erlebnissen und Schwierigkeiten leben in den folgenden Generationen weiter. Auch wenn die anderen davor bereits gestorben sind. Kinder übernehmen die meisten Dinge von ihren Eltern – auch die Freundlichkeit und deren Definition, wann man freundlich zu sein hat und wann nicht.

In den USA gibt es seit hunderten von Jahren einen Common Sense wie man höflich und freundlich zu sein hat. Und das wurde über lange Zeit allen sozialen Schichten eingetrichtert. Wie ein Schauspieler seine Rolle lernt, so haben Amerikaner ihre Sprüchlein gelernt. Das „How are You“ ist doch schon immer eine Floskel gewesen. Die wenigsten wollen doch nicht wirklich wissen wie es dem Gegenüber geht? Ich persönlich habe das immer als „Verarsche“ empfunden. Ich mache mir heute noch den Spass daraus, dem Gegenüber zu antworten „Fine – and how are you?“ und bestehe dann darauf dass er was von sich erzählt.

Freundlichkeit und Höflichkeit ist heute nicht mehr eine Frage der Herkunft oder Nationalität, sondern eher der sozialen Schicht, den aktuellen Lebensumständen, der Reflexion von Erfahrungen oder schlicht abhängig von der Erziehung durch die Eltern. Die Freundlichkeit und Höflichkeit verändert sich über die Jahre auch. Deutschland z.B. hat sich mir rasender Geschwindigkeit der Freundlichkeit auf internationalem Niveau angepasst. Besonders junge Leute in Deutschland sind oft besonders freundlich – aber nicht in dem Sinne wie es Amerikaner sind. Also nicht oberflächlich, sondern wirklich freundlich. Mir persönlich ist eine ehrliche Freundlichkeit und Unfreundlichkeit lieber als eine aufgesetzte – wie sie vor allem in den USA häufig anzutreffen ist. In diesem Vergleich hat sich Europa wirklich rasant und nachhaltig verwandelt. Die Freundlichkeit in Deutschland zeigt sich nicht durch Plattitüden sondern durch echte Wortwahl. Zum Beispiel wird in bestimmten Situationen eher zu Gunsten eines Kandidaten gesprochen. „Na, ja vielleicht hat er ja nicht die Erfahrung?“ aber freundlich, wohlwollend intoniert. Teilweise entstehen daraus geradezu liebevolle, freundschaftliche Gesten, die einem Gegenüber oft sehr wohl tun. Die automatische Innigkeit die dann in einem solchen Gespräch ensteht ist sehr menschlich und angenehm. Das hab ich so noch nie irgendwo erlebt.

Ein anderes Thema ist die Wahrnehmung über die Sprache. Wenn Amerikaner nach Deutschland kommen, erwarten sie ähnlich dümmliche Freundschaftsfloskeln wie sie es in den USA erwarten. Und, sind dann enttäuscht wenn sie einem nüchternen „Hallo“ gegenüber stehen. Da Amerikaner generell wenig auf der Welt reisen, und wenn ja dann nur in Regionen in denen sie mit Kusshand aufgenommen werden, merken sie erst, wenn sie mal in ein Land wie Deutschland kommen, wie es anders sein kann. Ich bin eigentlich darauf stolz, dass trotz der geschichtlichen Zusammenhänge in Deutschland kein unterwürfiger Zwangskodex gegenüber Amerikanern bzw. Angelsachsen herrscht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ich lebe seit nun 16 Jahren in der Schweiz fahre aber immer wieder nach Deutschland, England, Frankreich und in andere Länder. In meinen Augen haben sich die Europäer – besonders die jungen – in jeder Hinsicht sehr positiv in Bezug auf Freundlichkeit und Höflichkeit verändert. Für mich besonders auffallend sind dabei die Deutschen. Die Jugend ist meist sehr „ehrlich“ freundlich, das mittlere Alter hat sich einer netten Freundlichkeit angepasst und bei älteren kommt wegen ihrer Lebenserfahrung oft der Grant noch durch. Ich kann mich noch an ein Deutschland erinnern in dem es für jeden um seine Existenz ging und man das im täglichen Leben an der Freundlichkeit ablesen konnte. Der Kampf ist noch da, aber die Erkenntnis, dass der andere auch kämpft hat die gegenseitige Unfreundlichkeit fast verschwinden lassen.

Im grossen und ganzen kann  ich also die Frage „Sind Deutsche unfreundlich?“ mit nein beantworten. Natürlich, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ausländer sollten sich mit der Geschichte und der Sprache richtig beschäftigen, bevor sie Urteile in dieser Hinsicht fällen. Was sicher der Fall ist, dass Deutsche und die Deutsche Sprache eine klare, auf den Punkt bringende Sprache ist, die auch so gelebt wird. Das macht das „Deutsche“ aus. Dazu kann man und sollte man stehen. Das hat aber nichts mit Unhöflichkeit oder Unfreundlichkeit zu tun, das wird missinterpretiert. Liebe Nicht-Deutschen, ihr merkt es dann schon wenn Deutsche richtig unhöflich oder unfreundlich werden, denn dann richtet sich auch die Wortwahl danach. Meist ist es aber auch nach fünf Minuten wieder vorbei und der Gegenüber entschuldigt sich.

Deutschland der Abzock-Staat?

Die Taschenspielertricks der Deutschen Politiker. Man wundert sich immer wieso das sogenannte Wirtschaftswunder nicht heute in Deutschland noch anhält. Das liegt einfach daran, dass der Staatsapparat zu einem Monstrum mit enormen Kosten aufgebläht wurde. Mit Tricks wird der Bevölkerung weiss gemacht es ginge ihr heute besser. Jedoch werden sie voll abgezockt.

Die Einkommensteuer ist zwar von 1960 im oberen Bereich von knapp 55 bis heute auf 45 % gefallen, im unteren Bereich von 20 auf 14 %. Dafür wurde die Mehrwertsteuer aber von 10 auf 19 bzw. 5 auf 7 Prozent angehoben. Zusammen ist also die Belastung oben auf (45 + 19) = 64 % und unten auf (14 + 19) = 33 % gestiegen. Die meisten konsumieren ja das was sie einnehmen. Rechnet man noch einen Teil hinzu der heute eine wesentliche Rolle spielt, die Mineralölsteuer, dann wird es noch schlimmer. Sie ist von 20 Pfennig pro Liter auf rund 140 Pfennig bis heute gestiegen, das sind 700 %. Da das Fahren mit dem Auto seit 1960 stark zugenommen hat, kann man diese Belastung als weiteren grossen Kostenblock für Bürger ausmachen.

Über das Einkommen gerechnet gibt jeder Bürger heute rund drei  mal so viel für Benzin (oder Ersatzfahrleistungen wie Bahn, Flugzeug) aus wie in den 1960ger Jahren. Was den Anteil der Steuereinnahmen durch den Staat am Einkommen dramatisch erhöht hat. Jemand der heute gut verdient, viel Reist oder zur Arbeit fahren muss, in Urlaub fährt oder fliegt, liegt heute bei einer Abgabenlast an den Staat um die 70 % von seinem Einkommen. Dabei sind noch nicht einmal Vermögen (z.B. Immobilien) berücksichtigt, welche ja auch noch versteuert werden müssen. Da heute das Fahren mit dem Auto (oder vergleichbar Bahn/Flug) zum allgemeinen Habitus aller Menschen gehört, tragen die unteren Einkommen eine eben so hohe Last, so dass man dort auch auf eine Belastung von rund 40-45 % kommt. Selbst wenn jemand arbeitslos ist und kein Einkommen hat, zahlt er immer noch über die MwSt. und Mineralölsteuer eine gehörige Portion regelmässig an den Staat. Alle anderen versteckten Steuern mal ganz aussen vor gelassen (Schaumweinsteuer, Alkoholsteuer, etc.).

Gelder die im Staat angekommen sind, führen aber nicht zwangsläufig zu Produktion und mehr Arbeitsplätzen, sondern verpuffen oft an falscher Stelle. Sie kommen nicht oder nur zum Teil wieder zurück in den Kreislauf. Ein Beamter z.B. spart einen Teil seines Einkommens auf einem Sparkonto (unproduktiv), zahlt einen Teil in eine zusätzliche Pensionskasse (unproduktiv) und gibt nur den Rest im Konsum oder Miete aus. Das heisst von den 100 % Steuereinnahmen an den Staat kommen in den Wirtschaftskreislauf „produktiv“ nur ca. 70 % zurück. Nicht nur, dass die Abgabenlast für die normalen Bürger dramatisch gestiegen ist (negative Assoziation für Leistung), so wird das Geld auch noch nicht produktiv vom Staat eingesetzt. Der Bürger empfindet dadurch eine Machtlosigkeit gegenüber der Politik und baut innerlich eine Kündigungshaltung gegen den Staat auf. Das ist der Grund warum viele Menschen in Deutschland das Gefühl haben, ihnen gehe es heute schlechter als früher.

Zusätztlich sind seit 1960 die Einkommen und die Zahl an Arbeitsplätzen mit guten Einkommen dramatisch gestiegen. 1960 gab es nur rund 26 Mio. Erwerbstätige in Deutschland, heute sind es rund 42 Mio. die Mehrzahl mit guten Einkommen. In 1960 lag das durchschnittliche Einkommen bei rund 3’200 Euro pro Jahr, 2105 lag es bei 32’600 Euro. Zehn mal so viel. Der absolute Anteil am Einkommen den sich der Staat also heute holt ist massive gestiegen.

Eigentlich sollte man ja annehmen, dass die Kosten für die Verwaltung eines Staates mit zunehmender Zahl an Bürgern sinken sollte. So wie das bei Dienstleistungen oder Produkten in der Privatwirtschaft erwartet wird. In Deutschland ist das Gegenteil der Fall. Die Frage ist dann also, wo bitteschön bleibt die Differenz? Die Renten können es nicht sein, denn in diesen Topf zahlen auch alle immer mehr ein. Auch die anderen Sozial-Kassen werden von den Bürgern immer mehr und immer grosszügiger gefüllt.

Seit dem Wirtschaftswunder in den 1970-1980ger Jahren, hat die Industrie pro Jahr 10 % rationalisiert. Das heisst die Kosten gesenkt und damit niedrigere Preise für Produkte erreicht. Würde der Staat diesem Beispiel folgen, müsste die Einkommensteuer heute oben bei 30 % und unten bei 5 % liegen. Die Mehrwertsteuer auf 4% und 2% gesunken und die Mineralölsteuer ganz verschwunden sein. Die Mittelschicht und sogar die einfachen Arbeiter könnten sich selber Vermögen ansparen. Warum wird das verhindert und wohin verschwinden die immensen Summen, die eingenommen werden?

Quellen: Statista, IAB, Wikipedia,

Was würde passieren, wenn die Menschen kein Fleisch mehr essen würden?

Zum Yuppi-Leben in der Großstadt gehört heute das „vegane“ oder „fleischlose“ Leben. Die Gründe dafür, kein Fleisch mehr zu essen sind vielseitig und von verschiedenen Modewellen geprägt.

Die einen glauben sie leben gesünder und können leichter abnehmen, wenn sie kein Fleisch mehr essen. Die anderen sind besorgt über die Tiere, die für unseren Fleischkonsum aufkommen müssen.

Aber was würde alles passieren, wenn die Menschen auf einmal kein Fleisch mehr essen würden? Mal eine andere Darstellung, abweichend vom Mainstream.

  1. Kostenschub. Die Preise für viele Produkte würden steigen. Je weniger Fleisch nachgefragt wird, desto höher wird der Preis für alle Produkte die aus gezüchteten Tieren heute hergestellt werden. Neben Fleisch ist das ja viel mehr. Die Häute werden z.B. für Schuhe, Handtaschen, Lederjacken, Lederausstattung in Autos oder Gürtel verwendet. Schauen sie mal in ihrem heutigen Leben in der Runde und überlegen wie viele Produkte Bestandteile von Tieren in sich tragen. Knochen werden zu Seifen, Duschgel, in Shampoos oder in Kosmetika oder in der Pharmazie verwendet. Sogar in Zahnpasta sind Bestandteile von Tierknochen enthalten. All das und die Folgeprodukte würden sehr viel teurer, weil entweder Ersatzstoffe künstlich hergestellt werden oder nur noch wenige Tiere extra dafür gezüchtet werden müssten. Dabei trifft es, wie üblich, die Armen am stärksten. Denn sie müssten für alltägliche Dinge auf einmal mehr bezahlen.
  2. Hungersnot. Fleisch liefert im Durchschnitt drei  mal so viel Brennwerte wie Gemüse. Gerade körperlich arbeitende Menschen benötigen grosse Mengen an Brennwerten. Auch wenn man das als eine Bürokauffrau in Berlin nicht glaubt. Die überwiegende Mehrheit der Menschen arbeitet heute noch körperlich. Wollte man all diese Umstellen auf ein fleischloses Leben müsste man ihnen den Brennwert in Form von Gemüsen zuführen, sonst könnten sie ihre Arbeit nicht mehr leisten, würden den Job verlieren und letztlich an Hunger sterben. Nur in ein paar Prozent der Länder auf der Erde gibt es Arbeitslosenversicherungen oder etwas vergleichbares. Die landwirtschaftlichen, erschlossenen Flächen reichen heute schon nicht aus für alle Menschen genug Gemüse, Reis oder Kartoffeln anzubauen. Wenn man dann also die Anbaufläche für Gemüse verdreifachen müsste, würden nur sehr viel weniger Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Es käme zu Hungersnöten und massiv ansteigenden Preisen für Gemüse. Schon heute werden in Süd-Amerika riesige Flächen an Wald täglich gerodet, weil man sie zum Anbau für Futtergemüse für die Nutztiere oder als Grundstoff für Bio-Treibstoffe braucht. Wenn der Bedarf von Gemüse aber um das Dreifach gesteigert würde, würde die Rodung auch verdreifacht werden müssen. Natürlich überall auf der Welt. Die gesamten Anbauflächen auf der Erde würden dennoch nicht ausreichen um die Menschen mit genügend Gemüse zu versorgen. Es bliebe eine Unterversorgung übrig und nur Reiche könnten sich Gemüse leisten. All die armen Arbeiter in der zweiten und dritten Welt könnten sich wenn überhaupt nur noch von Grundstoffen wie Reis oder Kartoffeln ernähren. Die aber auch mangels Anbauflächen teurer würden.
  3. Artensterben. Ein Artensterben sonder gleichen würde einsetzen. Wir Menschen haben Nutztiere über Jahrmillionen domestiziert. Das heisst wir haben sie für unsere Zwecke angepasst. An uns angepasst. Kühe, Schweine, Hühner, Enten, Ziegen, Schafe und was es da noch so alles gibt, könnte ohne den Menschen nicht mehr überleben. Würden die Menschen auf den Fleischkonsum verzichten, würden diese Tier-Gattungen aussterben und alle die von und  mit ihnen leben. Es gibt keine Tiere dieser Art mehr die in der Natur überleben könnten, würde sich der Mensch nicht um sie kümmern. Wozu bräuchte man dann noch einen „Schäferhund“ wenn man keinen Schäfer mit einer Schafherde hätte? Wenn man also die Menschheit komplett auf Fleischverzicht umstellen würde, müsste man auch in Kauf nehmen, dass es zu einem massiven Artensterben bei vielen Tieren kommt.
  4. Mangelernährung. Für eine gesunde Ernährung sind vielseitige Speisen notwendig. Viele Bestandteile – wie Mineralien, Spurenelemente und Vitamine – die in Fleisch vorkommen können durch die Zufuhr über andere Speisen nicht ausreichend zugeführt werden. Menschen die versuchen diese über Tabletten zu sich zu nehmen haben oft einen Jo-Jo-Effekt an einer Überdosis oder Mangelerscheinung. Das Zusammenwirken der Bestandteile von Fleisch mit anderen Lebensmittel ist noch nicht einmal erforscht. Bekannt ist jedoch dass in früheren Jahrhunderten viele Krankheiten auf den Mangel an Fleisch im Essen zurück zu führen sind. Es kann nicht Sinn der Ernährung sein, bewusst auf wichtige Lebensmittelbestandteile zu Ungunsten der Gesundheit zu verzichten.
  5. Arbeitslosigkeit. Millionen von Menschen arbeiten auf der Welt in der Fleischverarbeitenden Industrie und allen nach gelagerten Bereichen. Angefangen vom Cowboy in Argentinien, über den Veterinär, die Schlachthöfe bis hin zum Schlachter vor Ort. Ohne Fleisch kaufende Kunden würden die meisten arbeitslos. Die Gemeinden und Länder würden weniger Steuern einnehmen. Eine ganze Reihe von Handwerksberufe würden aussterben, von denen viele gar nichts wissen.
  6. CO2-Ausstoss. Entgegen vieler Veröffentlichungen würde der CO2-Ausstoss durch einen Fleischverzicht erheblich gesteigert werden. Denn immer grössere Mengen an Gemüsen müssten von weit entfernten Ländern zu den Ländern geliefert werden in denen die Abnehmer sitzen.  Fleisch ist sozusagen konzentriertes Gemüse. Diesen Nährwert zu transportieren kostet viel weniger CO2 als umgekehrt. Die Herstellung der Düngemittel für Gemüse übersteigen bei weitem den CO2-Ausstoss der von Kühen.
  7. Düngemittel. Düngemittel-Hersteller – die hauptsächlich in Europa und den USA beheimatet sind – beherrschen schon jetzt die Welt mit ihren Produkten und verdienen damit sehr viel Geld. Was einst Menschen wie „Justus von Liebig“ als Segen für die Menschen erfunden hat (damit sie nicht mehr hungern müssen), ist heute eine gnadenlose Geld- und Erpressungsmaschine. Nicht umsonst sind solche Konzeren wie Monsanto und Syngenta so gross und mächtig, wie sie heute sind. Mit einer reinen „Fleischlosen“ Landwirtschaft würde der Anteil für Düngemittel und Saatgut in die Höhe schiessen. Ich persönlich vermute, dass die Mär von einem veganen Leben gerne von diesen gestreut wird. Auf jeden Fall haben sie ein grosse Interesse daran, dass die Menschen immer mehr von Düngemittel und Saatgut abhängig werden. Die Anbaumethoden von heute lassen es gar nicht anders mehr zu.
  8. Milchprodukte. Rund um Milch von Kühen, Schafen oder Ziegen sind ganze Industriezweige mit tausenden Produkten entstanden. Ob der Joghurt zum Frühstück oder das Müsli mit Milch. Ohne Milch wäre das nicht möglich. Käse, Quark, Sahne, Butter oder Eier, all das gäb es nicht ohne die Fleischproduktion. Tiere zu halten nur für diese Produkte ist nicht wirtschaftlich, das Endprodukt würde viel zu teuer. Keiner könnte oder wollte mehr solche Produkte kaufen. Auch hier würde ein Kultur, Handwerk und eine ganze Branche an Menschen verschwinden. Sicher würde es Unternehmen geben, die diese Produkte auch künstlich herstellen und dann damit „Kunstessen“ schaffen wollen. Vielleicht ist das ja sogar das Bestreben dieser Konzerne. Wer Wasser aus dem Fluss in Flaschen abfüllt und teuer verkauft, könnte auch auf solche Ideen kommen. Die sind natürlich begeistert, wenn Lebensmittel Mangelware werden. Denn je kleiner das Angebot, desto grösser der Preise.

Quellen:

Pigpool

Was wahr oder falsch ist – sollte das Volk entscheiden!

Die Medien bestimmen selber was wahr oder falsch ist – wo kommen wir denn da hin, wenn das ein Präsident macht? Fakt ist:

  • Die grösste Gefahr für die Welt sind die Geheimdienste und das Establishment das sie steuert.
  • In Russland kann man sagen, hat Putin, der Präsident, anscheinend seinen Geheimdienst im Griff.
  • In China und Indien haben die Regierungen ebenfalls ihre Systeme im Griff.
  • In den USA bestimmt seit Jahren der Geheimdienst und deren Hinterleute, welche Politik gemacht wird und nehmen Einfluss darauf wer gewählt wird. Das geht so weit, dass die Geheimdienste darauf Einfluss nehmen, welche Richter ernannt werden. Schlimmer als in jedem Diktator-Staat.
  • Obama hat sich als Präsident eines der mächtigsten Länder nicht gegen die Übermacht der Geheimdienste gewehrt, noch hat er das System verändert. Er hatte 8 Jahre Zeit dazu. Seine Vorgänger entsprechend. Ein „Chaos“ ist noch ein milder Ausdruck dafür. Er hat sich für sein Land nicht eingesetzt. Er hat an vielen Stellen die Zügel schleifen lassen. Als Präsident ist das das schlimmste Zeugnis das man bekommen kann.
  • Die Reibungsflächen die jetzt unter Trump entstehen, zeigen wie gross die Spalte zwischen einem geregelten Staat und einem Geheimdienststaat der mit Hilfe der Medien gesteuert wird, geworden ist.
  • Selbst wenn es alle Gegner Trumps schaffen ihn von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Jeder Nachfolger muss diese Spalte schliessen, sonst wird die USA für jeden als Partner unglaubwürdig ja sogar zur Gefahr.
  • Die schweigende Mehrheit in den USA bekommt nun jeden Tag weitere Missstände aufgedeckt, die der alte Präsident bzw. sogar seine Vorgänger zumindest geduldet wenn nicht sogar verursacht haben.
  • Der Industriell- / Militärische Komplex der hinter den Geheimdiensten steht, erbeutet durch seine Machenschaften Milliarden über Milliarden vom US-Volk. Und die dummen Liberalen stehen auch noch Gewehr bei Fuss um ihnen diesen Machtapparat zu erhalten.
  • Der Feind des Volkes ist der Industriell- / Militärische Komplex zu dem mit Sicherheit auch die Banken und grosse Finanzunternehmen wie Blackrock gehören, sowie die Medien die ihnen meistens gehören.
  • Trump versucht zum Wohle seines Volkes damit aufzuräumen. Es ist geradezu paradox, dass ihm dabei Liberale in den Rücken fallen.
  • Ein Krieg zwischen USA/Europa (dem Westen) und (dem Osten) China/Russland ist mit einem starken Industriell- / Militärischen Komplex in den USA/Europa wahrscheinlicher, als mit einem schwachen. Denn sie haben am meisten bei friedlicher Koexistenz zu verlieren. Trump steht für Frieden, das sollten sich alle bewusst machen.

 

Sollen illegale Bewohner eines Landes bestraft werden?

In den USA hat der neue Präsident Trump die Einreise von Menschen aus bestimmten Länder und unkontrollierbaren Visas verschärft. Ausserdem möchte er gegen die ca. 15-30 Mio. illegal im Land lebenden Menschen vorgehen. Nun wurden die ersten illegalen im Land lebenden Menschen dem Lande verwiesen und zurück in ihre Heimat gebracht.

Wie denken die meisten Menschen darüber, wie denken Sie darüber? Sich in einem  anderen Land illegal aufzuhalten ist in jeder Hinsicht eine heftige Straftat. Nicht nur das diese Person die Gesamtheit mit seinem Dasein stark belastet – sie benutzen ja die gesamte Infrastruktur mit. Sie tragen auch nicht zu den Einnahmen bei, denn sie zahlen ja die meisten Abgaben nicht. Auch wenn, wie in den USA, Arbeitgeber eine Pauschalversteuerung für illegale Arbeitskräfte machen können, sind die Illegalen ja nicht versichert, zahlen in keine Renten- oder Krankenkasse ein oder in andere soziale Versicherungen wie Arbeitslosenversicherung, Berufsschutzversicherung, Gewerkschaften  und vielen anderen mehr, welche normale Bürger bezahlen müssen. Im Notfall – z.B. bei Unfällen oder Krankheiten werden sie von den Geldern der anderen mit durchgebracht. Wenn sie dann alt sind haben sie keine eigene Rente und müssen wieder von den anderen mit durchgefüttert werden. Sie betrügen die Gesellschaft also zweifach.

Jedem muss klar sein, dass solch eine Lage nicht auf lange Sicht zu halten ist. Die Einheimischen werden immer mehr fragen, warum sie die Dummen bei diesem Spiel sind und sie ungerecht behandelt werden. Nun, was soll man also mit den Illegalen machen?

Ich habe hier mal eine Umfrage vorbereitet in die jeder seine Meinung dazu abgeben kann.

Was soll man mit Illegalen im Land machen?

 

Zur Info, hier ein Link zum Thema.

 

Wer gehört zum Establishment?

establishment
Wikipedia definiert das wie folgt:

Establishment (englischestablishment [ɪˈstæblɪʃmənt] ‚Einrichtung‘, ‚organisierte Körperschaft‘) bezeichnet eine politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich einflussreiche Milieugruppierung oder Klasse, eine etablierte Elite. Meist ist die Machtelite in einem Land bzw. einer Region gemeint. Die Verwendung des Begriffs impliziert zumeist eine ablehnend-kritische Haltung.

Donald Trump ist Präsident. Das Volk hat einen Aussenseiter gewählt. Viele bezeichnen ihn als Gegner des Establishments. Die Medien spielen mit dem Begriff und verdrehen ihn zu ihrem Nutzen, denn sie gehören zu dem verhassten Establishment.

Ein gewählter Politiker kann nur im Privatleben zum Establishment gezählt werden, in seiner Funktion wurde er ja vom Volk gewählt. Was bei allen anderen aus dem Establishment nicht der Fall ist. Diese werden meist von dubiosen Hintermännern auf ihre Plätze lanciert. Das Establishment ist quasi ein Schmarotzer der vom Wirt (der gewählten Regierung) lebt und sich von ihr ernährt.

Warum? Weil das Establishment eine nicht gewählte Schattenregierung ist, die die offiziell gewählten Politiker zunehmend bestimmen und steuern kann. Das funktioniert besonders gut in den demokratischen Systemen des Westen. Denn dort macht man den Menschen mit Wahlsystemen vor, sie hätten das letzte Wort über die Politik.

Längst ist aber der Einfluss des Establishments in den westlichen Ländern viel grösser als der durch Wahlen des Volkes. Das Establishment nutzt die Medien um Politiker für und gegen sie auszuspielen. Wer dabei nicht mit macht, wird aus dem Rennen gemobbt. Putin, Trump, Assad, die Liste ist lang. Sie werden über die Medien einfach so lange mit Dreck beworfen, bis auch noch der letzte denkende Mensch überzeugt ist, dass sie nicht in Ordnung sind.

Die Mehrheit des amerikanischen Volkes hat das erkannt und gemerkt das ihr Leiden von diesem Establishment verursacht wird. Die Demokraten die jetzt 8 Jahre an der Macht waren gehören genau so zu dem Establishment wie die Hillary Foundation oder die Familie Clinton. Denn sie haben diese Entwicklung mitgetragen und unterstützt.

Währe Bernie Sanders bei den Demokraten als Kandidat aufgestellt worden, hätte er haushoch die Wahl gewonnen und wäre nun Präsident. Das bestehende Establishment hat das als Gefahr für sich erkannt und Bernie Sanders mit unlauteren Mitteln (Betrug) aus dem Rennen geboxt. Bei den Republikanern war erst gar kein Gegenkandidat vorhanden, so dass Trump als Aussenseiter schnell nach vorne kommen konnte. Das Establishment hat es nicht geschafft, gegen zwei Kandidaten anzukämpfen und Clinton als ihren Favoriten durch zu boxen. Das Volk hat Trump nicht gewählt weil er in ihren Augen besser ist, sondern weil es wusste, dass Clinton zum Establishment gehört, das bisher für sie nur negative Entwicklungen erzeugt hat.

Diese Entwicklung ist in Europa auch zu beobachten. Weil die etablierten Parteien nur das machen, was ihnen das Establishment vorgibt, und diese Dinge konträr zu denen stehen, die das Volk will, werden zunehmend Parteien und Politiker gewählt die als Aussenseiter versprechen das Establishment anzugehen. Das ist in Europa besonders deshalb eine grosse Gefahr, weil es so viele kleine Rechtsradikale Parteien gibt, die dafür in Frage kommen und einen falschen Eindruck hinterlassen, das Volk sei rechts.

Das nächte Jahr wir in dieser Hinsicht ein interessantes Jahr werden.

Wer gewinnt das geostrategische Schachspiel?

++ HDK-Analyse: Wer gewinnt das geostrategische Schachspiel? ++

Vor Monaten hatten wir mehrmals vor dieses Szenario gewarnt und wurden hier von einigen Usern nur müde belächelt: Die kurdischen Kräfte in Syrien wurden von der amerikanischen Regierung zu erst ausgenutzt und anschließend wie eine heiße Kartoffel fallengelassen. Doch dahinter steckt viel mehr.

Dass was zur Zeit in Syrien stattfindet, ist ein komplexes und schwer zu durchschauendes geostrategisches Schachspiel mit spannenden Wendungen und wechselnden Bündnissen. Denn hier geht es um alles. Es geht um die Beherrschung des Nahen Ostens und die globale Kontrolle über Handelswege, Bodenschätze und die Zukunft des Petrodollars. Der Überlebenskampf des US-Imperiums wird dabei leider auf dem Rücken der syrischen Bevölkerung ausgetragen.

Vor dem Krieg hatten eine Reihe von Staaten ein besonderes Interesse daran gehabt, den syrischen Präsidenten, Bashar al-Assad, zu stürzen und durch eine Marionette zu ersetzen. Hier die Übersicht der wichtigsten Verschwörer:

• Saudi Arabien
Mit einem möglichen Sturz Assad’s würde Saudi Arabien seinen Erzfeind – den Iran – schwächen.

• Katar
Katar und Iran teilen sich eines der größten Gasfelder der Welt. Wer zu erst das Gas abpumpen und via einer Pipeline nach Europa exportieren kann, hat „das Spiel“ sozusagen gewonnen. Zur Zeit müssen beide Akteure dieses Gas zu erst aufwendig und kostenintensiv verflüssigen lassen und dann mit Tankern an die Abnehmer transportieren. Wer zu erst die Pipeline baut, würde eine höhere Gewinnspanne haben und damit Wettbewerbsfähiger sein. Assad hat eine Katar-Pipeline durch syrisches Staatsgebiet abgelehnt und stattdessen dem Iran den Vorzug gegeben.

• USA
Die USA möchten Assad deshalb stürzen, weil er ein Verbündeter Russlands ist. Die USA betrachten Russland als die größte Gefahr für die Pläne einer unipolaren Neuen Weltordnung. Würde man Assad stürzen und die Katar-Pipeline realisieren, könnte man gezielt die russischen Gasexporte nach Europa trennen und Russland damit isolieren.

• Türkei
Auch die Türkei wollte von der Katar-Pipeline profitieren. Diese würde nämlich über die Türkei nach Europa verlaufen. Darüberhinaus plante die Türkei nach einem Sturz von Assad eine Wasser-Pipeline nach Israel. Diese sollte Wasser von der Türkei nach Israel befördern und das überleben des jüdischen Staates sichern.

• Israel
Israel möchte keine starken, fortschrittlichen oder unabhängigen Staaten in der näheren Umgebung haben. Syrien und der Iran (früher auch der Irak) könnten eine Gefahr für die israelische Vorherrschaft im Nahen Osten sein. Auch die mit Assad verbundene libanesische Hisbollah ist ein großes Ärgernis für Israel. Hinzu kommt noch, dass Israel die syrischen Golanhöhen – wo große Erdölvorkommen lagern – besetzt hält. Bei einem möglichen Sturz von Assad würde eine Marionette die Golanhöhen für immer an Israel abtreten.

• Großbritannien/Frankreich/Deutschland
Diese Staaten sind schon längst von der Finanzelite unterwandert und führen nur noch die Befehle aus. Diese treuen europäischen Marionetten können aber auch von den schrecklichen und blutigen Kriegen profitieren, indem sie Waffen exportieren, zerstörte Länder wieder aufbauen und Kredite an die jeweiligen Staaten vergeben dürfen. Darüberhinaus sind sie ohnehin verpflichtet, die Interessen von Israel zu schützen.

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All diese Akteure hatten also Motive um Syrien zu bekämpfen und all diese Akteure taten es auch! Verschiedene Terrorgruppen wurden mehr oder weniger ausgebildet, finanziert und bewaffnet nach Syrien geschickt. Die Medien dieser Staaten verbreiteten pausenlos Lügen und führten einen psychologischen Krieg gegen Syrien.

Aber Syrien war nicht alleine: Damaskus wurde zum einen von der libanesischen Hisbollah und zum anderen von den Iranern unterstützt. Und als Russland im Herbst letzten Jahres seinem Verbündeten zur Hilfe kam, war das „Spiel der Verschwörer“ endgültig zunichte gemacht worden.

Aber die Russen wollten noch einen Schritt weiter gehen und sich nicht nur auf den Kampf gegen die Terroristen konzentrieren. Sie wollten auch die Sponsoren der Terroristen spalten und gegeneinander ausspielen. Deswegen haben sie in Syrien nicht nur die Regierungstruppen unterstützt, sondern auch die kurdischen Milizen.

Die Kurden wurden zuvor von den Amerikanern nur sehr halbherzig unterstützt, um den NATO-Partner Türkei nicht ganz zu vergraulen. Als aber die russischen Kampfjets den Kurden sehr effektiv den Weg freigebombt haben und die YPG dadurch große Landgewinne gegen ISIS und Al-Kaida verzeichnen konnte, herrschte in Washington plötzlich Panikstimmung.

Denn die Russen waren gerade dabei den Nahen Osten nach ihren Interessen umzukrempeln und sogar die Kurden als langfristige Partner zu gewinnen. Aber mit der Unterstützung der Kurden wollte Moskau vor allem einen Keil zwischen den beiden NATO-Partnern Türkei und USA treiben. Und als die USA plötzlich anfingen die Kurden auf ihrer Seite zu ziehen und die Kurden wiederum sich schließlich für die USA als Partner (bzw. Schutzmacht) entschieden haben, hat Moskau das erreicht was es erreichen wollte – einen Streit zwischen zwei NATO-Partnern!

Anmerkung: Die Kurden haben sich deshalb für die USA als Partner entschieden, weil die Amerikaner ihnen ein Land versprochen hatten. Die Russen wollten den Kurden so ein Versprechen nicht geben und haben auf den Friedensprozess hingewiesen, wo all diese Fragen mit den anderen Volksgruppen ausgehandelt werden müssten. Damit waren die Kurden nicht zufrieden und sahen in den Amerikanern den besseren Partner.

Als die Kurden sich schließlich für die USA als Partner entschieden haben, hat Russland im März mit einem Teilabzug seiner Streitkräfte aus Syrien begonnen. Man wollte sich das anbahnende Spektakel zwischen den NATO-Partnern aus der Distanz ansehen. Aber der Teilabzug war auch ein Signal an die Türken, dass nicht die Russen an der Zerschlagung der Staaten in der Region arbeiten würde, sondern die Amerikaner.

Daraufhin begann Erdogan seinen außenpolitischen Kurs radikal zu ändern. Er suchte wieder die Nähe zu Russland, Iran und Syrien. In Washington war Erdogan deshalb zum Abschuss freigegeben, da man ihn nicht mehr gebrauchen kann. In der Türkei häuften sich die Terroranschläge (seltsamerweise ohne Bekenner-Schreiben) und auch ein Putschversuch des Militärs war eine Folge von Erdogan’s Kurskorrektur. Plötzlich bezichtigen die westlichen Medien Erdogan auch, Terroristen zu unterstützen, obwohl diese Tatsache schon seit Jahren bekannt war. Der Zeitpunkt dieser „neuen Enthüllungen“ und die plötzliche Medien-Hetze gegen Erdogan deuten auf einer Verstrickung der USA an den Putschversuch hin.

Vor kurzem besuchte Erdogan den russischen Präsidenten in Moskau. Öffentlich wurde über die wirtschaftlichen Projekte geredet. Über Syrien hat man nur hinter verschlossenen Türen gesprochen. Denn ab jetzt beginnt das richtige geostrategische Schachspiel. Keiner traut dem anderen über den Weg. Keiner weiß, wer am bluffen ist und wer ernst macht. Keiner weiß, wer mit wem, welche Abmachung getroffen hat.

Die Amerikaner waren nach dem missglückten Putschversuch in der Türkei verunsichert. Und nun wurden die Amerikaner auch noch von einem türkischen Einmarsch in Nordsyrien überrumpelt. Die Syrer und Russen verurteilten die Intervention nur halbherzig. Die Amerikaner mussten sehr schnell reagieren. Denn nochmal wollte man den Fehler wie in der Putschnacht, wo der Westen sich erst mit Erdogan solidarisch zeigte, als es sicher war, dass der Putsch scheitern würde, nicht wiederholen.

Deshalb haben die Amerikaner wenige Tage vor dem türkischen Einmarsch Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Sie ermunterten die Kurden die syrischen Regierungstruppen in Al-Hasaka anzugreifen. Damit wollten die Amerikaner eine Nummer sicher gehen und dieses Mal einen Keil zwischen den Russen/Syrern und den Kurden treiben. Die Amerikaner wussten nämlich zu dem Zeitpunkt schon, dass sie die Kurden fallen lassen und sich hinter der Türkei stellen werden. Nicht weil die Amerikaner die Türkei mögen, sondern weil ihnen nicht anderes übrig geblieben war. Die Russen und Türken hatten sich hinter verschlossenen Türen nämlich darauf verständigt, die Amerikaner aus dem Nahen Osten zu verbannen. Und hätten sich die USA hinter den Kurden gestellt, statt hinter den Türken, hätte Ankara einen Grund gefunden, aus der NATO auszutreten oder zumindest den Amerikanern den Zutritt in die NATO-Basis in Incirlik verweigern zu können. Die Amerikaner wollen aber die Türkei um jeden Preis in der NATO halten – zumindest bis ein kurdischer Staat entsteht.

Die USA wollen mit der öffentlichen Unterstützung der Türkei also lediglich Zeit gewinnen. Die Kurden hat man nicht nur wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen, man hat auch dafür gesorgt, dass sie keine Unterstützung aus Moskau und Damaskus erhalten sollen. Damit könnten die USA die Kurden zu einem späteren Zeitpunkt wieder ausnutzen. Der unnötige Angriff auf Al-Hasaka war für die Kurden im Nachhinein doppelt ärgerlich. Denn ausgerechnet jetzt, nach dem türkischen Einmarsch, hätten sie eine Luftunterstützung am meisten gebrauchen können.

Die Russen haben bei dem türkischen Einmarsch ein Auge zugedrückt. Denn jetzt kämpfen pro-amerikanische Kurden gegen pro-türkische Islamisten gegeneinander. Und die Türkei verhindert ein zusammenhängendes kurdisches Gebiet in Syrien. Denn der Plan der Amerikaner war es, einen kurdischen Staat zu errichten und damit die von Assad blockierten Pipeline-Projekte zu umgehen. Ein kurdischer Staat würde auch die anderen Staaten wie Türkei, Irak und Iran zerstückeln. Russland, Syrien, Irak, Iran und die Türkei haben in dieser einen Hinsicht deshalb ein großes Interesse daran, dass ein von den Amerikanern beherrschter kurdischer Staat scheitert.

Aber auch die Türkei spielt hier ein doppeltes Spiel: Sie wollen nicht nur ein zusammenhängendes kurdisches Gebiet in Nordsyrien verhindern, sondern selbst Einfluss in der Region gewinnen. Die Russen werden den Türken deshalb wahrscheinlich vorab eine Linie eingezeichnet haben, in der sie operieren dürfen. Da in diesem Spiel niemand mehr den Türken traut, mischt sich nun auch China in den Syrienkonflikt ein. Denn die Türkei unterstützt immer mehr chinesische Uiguren, die in Syrien für Al-Kaida kämpfen und eine Gefahr für die innere Sicherheit Chinas darstellen könnten.

Auch die Amerikaner spielen ein doppeltes Spiel: Öffentlich forderten sie die Kurden auf, die Gebiete westlich des Euphrats zu verlassen. Hintenrum könnten die Amerikaner dennoch die Kurden gegen die Türken unterstützen.

Dieses Chaos in Nordsyrien verschafft den Syrern und Russen zumindest die Gelegenheit, in der strategisch wichtigen Stadt Aleppo (wichtigster Knotenpunkt) für klare Verhältnisse zu sorgen. Denn nur wer die Millionenmetropole kontrolliert, kann den Krieg auch gewinnen. Und die syrische Armee ist gerade dabei den Krieg zu gewinnen.

Die Kurden müssen jetzt schauen, ob sie auch weiterhin mit den »amerikanischen Verrätern« zusammenarbeiten wollen, oder sich stattdessen neuen Partnern zuwenden werden. Es kommt auch darauf an, wer ihnen im Geheimen weiterhin die Treue hält. Aber der Westen hat bereits jetzt einen ungeheuren Image-Schaden erlitten. Und Putin hat den Amerikanern einmal mehr die Maske vom Gesicht gezogen.

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Der Ausgang dieses Konflikts in Syrien wird globale Auswirkungen haben. Sollten Damaskus und Moskau erfolgreich sein und die im Geheimen vom Westen unterstützten Terroristen ein für alle mal besiegen, wäre der große Plan der amerikanischen Elite, den Nahen Osten zu beherrschen und Russland von diesen trennen, gescheitert.

Und auch das Vertrauen in die Amerikaner schwindet jeden Tag zunehmend. Die Russen bieten sich dagegen als glaubhafte und vertrauenswürdige Schutzmacht an, die ihre Partner nicht wie »heiße Kartoffeln« fallen lassen. Sollten immer mehr Länder dem Beispiel Syriens folgen und sich von den Russen, statt von den Amerikanern beschützen lassen, könnte auch der Petrodollar bald Geschichte werden.

Die USA haben über 19 Billionen Dollar Schulden (das sind lediglich die Staatsschulden) und halten ihre Wirtschaft und den großen weltweiten Militärapparat nur noch dadurch am laufen, in dem sie weitere Schulden machen – indem sie unendlich viele Dollar drucken. Das können die Amerikaner solange machen, solange die Weltgemeinschaft den Dollar als Handelswährung benötigt. Würden die Staaten im Nahen Osten ihr Öl nicht mehr in Dollar verkaufen, würde keiner mehr auf der Welt den Dollar als Leitwährung akzeptieren. Und dadurch, dass die Geldmenge in den USA ungebremst steigt, würde in so einem Fall der Dollar praktisch über Nacht immens an Wert verlieren – höchstwahrscheinlich sogar komplett zusammenbrechen und für ein weltweites Finanzchaos sorgen. Dieses Schneeballsystem wäre dann vorüber und der Westen könnte dann nicht mehr so leicht wie in der Vergangenheit ärmere Länder ausbeuten und beherrschen. Aber es ist das mächtige US-Militär mit ihren weltweiten Basen und zahlreichen Flugzeugträgern, die es den Staaten im Nahen Osten nicht gestattet, eine andere Währung zum Verkauf ihrer Bodenschätze zu verwenden. Der Irak und Libyen wurden für dieses Vorhaben bereits in die Steinzeit zurückgebombt. Syrien und Iran versuchen sich nun auch vom Dollar zu lösen. Nur dieses Mal gibt es für dieses Vorhaben Rückendeckung aus Russland und nun auch aus China.

Dieser gerade stattfindende »Weltkrieg« wird nicht nur auf dem militärischen Schlachtfeld ausgetragen. Es ist vor allem ein Finanz- und Medienkrieg. Und der findet vor allem in Europa statt. Die amerikanische Elite will die Europäer unbedingt daran hindern, dass sie sich mit den Russen verbünden und ihre friedliche Zukunft – ohne den US-Dollar – frei gestalten können. Sollten die Amerikaner fallen, werden sie Europa mit ins Chaos stürzen.

Die Flüchtlingskrise und die Sanktionspolitik zeigen, dass die EU noch immer keine unabhängige Politik betreibt. Der Krieg gegen Syrien, die Sanktionen gegen Russland und die Verwendung des US-Dollar als Leitwährung bringt uns Europäern nur Nachteile und dennoch machen wir bei dem Spiel mit. Weil wir über die wahren Gründe durch die Medien angelogen werden und unsere Regierungen gekauft sind.

Eine faire und sichere Welt können wir nur dann erreichen, wenn wir diese Ungerechtigkeiten beenden. Dieses Schneeball-Geldsystem und die Ausbeutung ärmerer Länder muss endlich ein Ende haben. Kluge Köpfe müssen sich an einen gemeinsamen Tisch setzen und Lösungen ausarbeiten, wie wir eine Weltwirtschaft errichten können, die nicht auf stetiges Wachstum angewiesen sein muss. Stetiges Wachstum in einer Welt mit begrenzten Ressourcen führt immer automatisch in eine Sackgasse und zerstört unsere natürliche Umgebung. Der Zins und Zinseszins sorgt dafür, dass Kapital von unten nach oben getragen wird und sich bei einigen Wenigen konzentriert. Soziale Ungerechtigkeit und steigende Armut sind die Folgen. Staaten und Völker werden gezwungen sich gegenseitig zu bekämpfen, um in dieser Welt zu überleben. Die Teufels-Kreislauf von Krieg > Zerstörung > Wiederaufbau > Kredite vergeben > Staaten abhängig machen > und wieder Krieg führen, macht diese kleine Elite, die für all das Verantwortlich ist, nur noch mehr reicher und mächtiger. Und dieser ganze Kreislauf soll von den wahren Ursachen ablenken und uns mit diesen Problemen anderweitig beschäftigen. Jeder von uns ist ein kleines Rad in diesem großen und komplexen System. Und die Medien sorgen dafür, dass wir keine eigene Meinung mehr besitzen und immer diejenigen bekämpfen, die an dieses System rütteln wollen.

In Syrien wird sich das Schicksal der ganzen Welt entscheiden. Und die Medien werden weiterhin alles versuchen das wahre Bild zu verzerren und uns Terroristen als das kleinere Übel verkaufen. Alles im Interesse dieser oben beschriebenen kleinen Elite.

Achtung: Sollte Putin mit dem Vorhaben, den US-Dollar zu Fall zu bringen, erfolgreich sein, könnte das für einen gewissen Zeitraum die Weltwirtschaft lahmlegen. Es könnte auch zu Versorgungsengpässen oder zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen in europäischen Städten führen. Vielleicht wird die USA ihren eigenen Untergang als Weltmacht und die zerstörten Pläne einer unipolaren Neuen Weltordnung nicht hinnehmen und einen neuen Krieg entfachen. Deshalb sollte jeder für sich Privat vorsorgen und ausreichend Nahrung und Wasser zur Verfügung haben. Es gibt eine ganze Reihe von möglichen Szenarien die eine solche Vorsichtsmaßnahme sinnvoll erscheinen lässt. Etwa eine Woche könnte sich die heimische Wirtschaft von Global auf Regional umorientieren und die notwendigste Versorgung sicherstellen. Auch könnten Terrorattacken zum Beispiel die Trinkwasser-Quellen vergiften oder ähnliches Unheil anrichten. Darüberhinaus wird auch der Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen im kommenden November wichtig für uns sein. Mit Clinton wird die USA wahrscheinlich den Verlust des Weltmachtstatus nicht hinnehmen und einen Weltkrieg entfachen versuchen. Trump könnte hingegen eine multipolare Weltordnung akzeptieren.

In den letzten Abschnitten dieses Beitrags steckt viel Spekulation. Wir lagen zwar in der Vergangenheit sehr oft mit unseren Einschätzungen und Prognosen richtig, aber was uns in Zukunft erwartet, ist noch völlig offen. Deshalb sollte dieser Beitrag hier lediglich die Augen öffnen und zum Nachdenken anregen.

Probleme des Westen sind hausgemacht

In den USA kann nun das Volk zwischen dem Teufel und dem Beelzebub, als neuen Präsidenten, wählen. Die sozialen Unterschiede dort sind so gross wie noch nie und bieten das erste Mal in der Geschichte der USA eine echte Chancen auf einen Bürgerkrieg. Das Land befindet sich durch Rassismus, Staatsgewalt, wirtschaftliche Unsicherheiten, marode Infrastruktur, vollkommen überschuldeter Staat (20 Billionen Dollar) und fehlender Diskussionsfähigkeit in der Nähe des Zusammenbruchs.

Die unterschiedlichen sozialen Schichten sind nicht gewohnt miteinander zu kommunizieren geschweige denn, einmal für eine Zeit unter anderen Menschen zu leben. So haben sich Kasten von inzuchtartigen Gruppen gebildet, die vehement die Existenz der anderen bezweifeln bzw. deren Weltanschauung auch nicht im Geringsten wahr haben wollen. Im Gegenteil. US-Bürger sind nicht gewohnt logisch zu denken, sondern sind sehr lange bis in ihr Erwachsenenleben hinein pur emotional. Das zeigen alle Versuche mit US-Bürgern über etwas zu diskutieren für das sie nicht konditioniert wurden. Privat wie im Berufsleben. Selbst wenn man ihnen klare Beweise vorlegt, werden sie noch die einstudierte Meinung verkünden. Eine solche Mischung ist ein Pulverfass. Der oder die zu erwartende zukünftige Präsidentin wird dazu beitragen, dass sich die Situation verschlimmert und die verschiedenen Volksgruppen auf einander los gehen. Schwarze gegen Weisse, Hispaniks gegen alle, Reich gegen Arme, Land gegen Stadt, Nord gegen Süd, Ost gegen West und jeweils umgekehrt. Die USA ist eine Insel, mit zwei Nachbarländern – Kanada und Mexiko – beides Länder die keinen wirklichen Einfluss auf das Land haben, so wie es Länder in Europa zum Beispiel haben müssen. Wer soll also einen Wandel herbei führen, wenn es nicht das Volk selber im Land tut? Und, das wird nur über Unruhen und Bürgerkrieg gehen, da die Oligarchen keinen Zentimeter von ihrem Besitz bzw. ihrer Macht ohne harten Kampf abgeben werden.

In Europa sinkt die Einsicht in den Zusammenhalt (EU) der in Form des Brexit sichtbar wird. Auch hier sind die Gründe nicht logisch, sondern pure Emotion. Angst vor fremden Menschen und ihrer Kultur ist nicht logisch. Die Angst vor Terrorismus aus dem Nahen-Osten und dem Islam wurde geradezu von den Medien und Politikern herbei geredet. In Deutschland hat es Jahrzehnte lang keine Anschläge gegeben. Aber seit Deutsche Innenminister die Welt beschwören und sogar Vorschläge für Anschläge in Deutschland machen, passiert auch einmal etwas. 220’000 Menschen sind 2016 nach Deutschland gekommen. Die aktuellen Anschläge wurden aber von einem gebürtigen Deutschen und einem schon seit Jahren in Deutschland lebenden, psychisch gestörten Ausländer begangen. Dennoch wird so getan (siehe Seehofer), als ob täglich hunderte an Terroristen und Kriminellen nach Deutschland kämen. Selbst die Übergriffe in der Kölner Silvesternacht wurden von in Deutschland seit Jahren lebenden Menschen begangen. Da hat nur keine Integration stattgefunden. Es ist schon fraglich, welche kleine, mächtige Gruppe dem Volk so ein Märchenstück vorspielt? Die Menschen in Europa sind deshalb zu einem grossen Teil bereit ihre Menschenliebe in den puren Egoismus einzutauschen – nur weil ihnen ein paar Verrückte Mist erzählen? Fakt ist, Europa und die USA haben über sechzig Jahre lang den Nahen-Osten, Nord-Afrika und andere, oftmals islamische Länder, unterdrückt, gedemütigt und ausgebeutet. Und nun, wo die Menschen aus diesen Gebieten in Europa Schutz suchen, werden aberwitzige Gründe vorgeschoben dieses zu verhindern. Wöchentlich sterben Hunderte Menschen im Mittelmeer, weil solche Typen wie Seehofer, Viktor Orbán, ein paar Österreicher und rechtsradikale Polen das so wollen. Das Blut dieser Tausenden Menschen klebt für immer an ihren Fingern. Ich hoffe sie können jede Nacht nicht richtig schlafen. Aber es klebt auch an den ach so treuen Demokraten, die diesen Menschen nacheifern.

Die Probleme beider Kontinente, die oft als „der Westen“ bezeichnet werden, haben Parallelen und sind hausgemacht. Beide Kontinente und mit ihnen ihre Satellitenstaaten wie z.B. Australien, Kanada oder New Zealand haben die Veränderungen im Rest der Welt nicht wahr haben wollen, nicht ernst genommen, die Auswirkungen nicht diskutiert und auch keine Lösungen dafür gefunden. Nein, sie haben im Gegenteil ein „weiter so“ favorisiert und den Kopf in den Sand gesteckt. Die Wahrheit ist, der Rest der Welt hat wirtschaftlich und politisch stark aufgeholt und will die Welt mitgestalten. Länder in denen es bis vor zehn Jahren für normale Menschen nicht möglich war, von A nach B zu fliegen, können heute zu uns kommen und natürlich ihre Meinung kund tun. Das darunter der eine oder andere fanatisierte ist, der dann bei uns etwas versucht ist doch logisch. Das ist nicht mehr zu kontrollieren. Hätte man aber mit diesen Ländern Kooperation auf Augenhöhe betrieben, anstatt sie zu diffamieren, Kriege gegen sie zu führen und auszubeuten, wäre das heute vielleicht anders. Wir haben uns viele zum Feind gemacht und wundern uns heute wieso ihre Kinder zu uns kommen um es uns heim zu zahlen. Aber darüber wurde ja nicht einmal diskutiert. Die Globalisierung des Westen ist die eine Seite, dass Gegenstück dazu heisst „Aufschwung des Restes der Welt“. Darüber wurde bis zum heutigen Tag nicht geredet, nicht diskutiert, nicht analysiert und es wurden keine Konzepte erarbeitet die dieser Situation begegnen könnten.

Man lässt einfach die Gegenreaktionen auf sich zu kommen und nennt sie im schlechtesten Fall „Islamismus“ und im besten Fall „Wirtschaftsflüchtlinge“. Und tut so, als ob das Böse von Aussen käme, obwohl man es ja selber herbei geführt hat.

Der Niedergang der USA ist darin zu begründen, dass die Welt sich nicht mehr in ein Ost-West und Oben-Unten einteilen lässt, in dem die USA an der Spitze steht und bestimmen kann. Hillary Clinton und Donald Trump stehen als Personen eben für diesen Niedergang. Sie sind beide keine wertvollen und sachdienlichen Menschen die das Land in den Übergang führen könnten. Im Gegenteil. Die USA werden gezwungener Massen die nächsten Jahrzehnte einen unausweichlichen Untergang erleben, bis sie merken, dass auch sie ohne die Kooperation mit anderen Ländern nicht leben können. In diesen zwanzig bis dreissig Jahren wird viel Leid in den USA passieren und viele Menschen werden dadurch sterben. Man hätte das verhindern können, hätte man schon vor Jahren begonnen die Weltpolitik mit anderen Augen zu sehen und Lösungen diskutiert und gefunden. Die USA sieht sich heute und in Zukunft „Gegnern“ gegenüber die keine sind, sondern die sie selber dazu gemacht haben. Beide – Clinton und Trump – werden das noch verstärken. Trump schneller und Clinton langsamer. Bei beiden wird es aber ein Fiasko.

In Europa hat man auch die Glocken nicht läuten gehört. Die aktuellen und zukünftigen Probleme der Globalisierung sind nur in Kooperation mit den beteiligten Ländern zu lösen. Der Türkei hat man wegen einem vermeintlichen Ost-West Kampfes – der Westen gegen Russland und China – grosszügige Zugeständnisse in Bezug auf die Macht gemacht, deren Auswirkungen wir nun zu spüren bekommen. Erdogan ist nicht von alleine so mächtig geworden. Man hat ihn von Europa und den USA aus als Bollwerk gegen Russland und China eingesetzt und ihm dabei alles versprochen was man anbieten konnte. Dieser Kampf gegen Russland und China stammt aus einer anderen Zeit und schafft nur neue Probleme. Wenn er nicht geführt würde, wäre auch die Türkei und damit Erdogan nicht wichtig und damit nicht mächtig. Es sind also die Wünsche der alten Oligarchen und Apparatschik aus den USA und Europa, die die Türkei so mächtig machen und auf der ganzen Welt die Menschen dafür bluten lassen. Besser wäre es alle mal, mit Russland und China zu kooperieren, denn die Probleme mit dem Rest der Welt kommen erst noch auf uns zu. Wenn sich Afrika – ein Land mit 800 Millionen Einwohnern und Konsumenten – erst einmal zusammen rappelt und seine Macht auf der Erde einfordert. Wenn sich Süd-Amerika – ebenfalls ein Kontinent mit rund 800 Millionen Einwohnern und Konsumenten – zusammen findet und seine Macht einfordert und Indien – mit rund 1.2 Milliarden Menschen dazu kommt und Macht ausübt, was sollen dann die Scharmützel zwischen den USA/Europa und Russland/China. Im Gegenteil, wenn die USA und Europa mit Russland und China kooperiert, sind die Mächte wieder wie in einer Waagschale gut verteilt. In dem wir uns bekämpfen, werden wir die Probleme nicht lösen. Aber es scheint so, dass weder in Europa noch in den USA die richtigen Politiker dafür am Start sind noch die Bevölkerung einsichtig ist. Die Macht die Erdogan gerade auslebt, haben wir ihm gegeben und wundern uns wenn 30’000 Menschen in Köln für ihn demonstrieren?

Die USA und Europa sind wie einst das Römische Reich oder die Griechen in der Antike degeneriert und verhaftet in den alten Gedanken und Strukturen. Die Politik und die Gesellschaft will die Realität nicht anerkennen, dass die Welt sich auch ohne uns weiter dreht. Wir können weiter gegen „Untergebene“ kämpfen wie wir wollen, wir werden dadurch nur später noch ärmer da stehen. Die Weigerung diese Themen auch nur ansatzweise zu diskutieren beweist die Einstellung dazu.