Schlagwort-Archive: Facebook

Wie die Medien hinter dem Bitcoin hinterher hecheln

Jede Nachricht, die die Medien über den Bitcoin oder andere Kryptowährungen bringen, sind in Sekunden veraltet. Und wenn es mal einer schafft einen nachhaltigen Artikel zu bringen, erzählen sie Unwahrheiten, Halbwahrheiten und Dünnschiss.

Die Kursschwankungen vieler Aktien sind höher als bei Bitcoin. Der Verlauf des Bitcoin über die letzten Jahre ist als extrem stetig zu bezeichnen. Wer das Gegenteil behauptet, hat sich noch nicht lange mit Anlageobjekten beschäftigt.

Erst jetzt, wo der Wert in einen Bereich kommt, den sich normale Menschen nicht mehr vorstellen können, schwankt er ein bisschen mehr. Das liegt auch daran, dass die Medien, Banken, Regierungen massive Äusserungen dazu machen.

Würde z.B. ein Zentralbank-Chef so über Siemens sprechen, wie über Bitcoin, würde die Siemens-Aktie auch massiv schwanken und wahrscheinlich ins Bodenlose fallen. Der ehemalige Bankchef (Breuer, Strafe 3.2 Mio.) der Deutschen Bank wurde von der Kirch-Gruppe damals verklagt weil er unsachliche Äusserungen über das Unternehmen gemacht hat und dadurch der Kurs stark fiel. Aber bei Bitcoin und Co. darf jeder öffentlich dumm daher reden. Wie die Medien hinter dem Bitcoin hinterher hecheln weiterlesen

Snapchat – Der geniale Weg der Geheimdienste zu massenhafter Gesichtserkennung?

Snapchat ist der Hype schlechthin. Alle Kids fahren darauf ab. Es ist ein riesen Spass. Eine App für das iPhone oder Android-Gerät macht es möglich. Mit der App kann man Fotos oder Videos von sich machen, verfremden, Kommentare und Sprechblasen hinzufügen und dann das Ganze an Freunde und Kontakte in die sozialen Netze senden.

Image-1Die Idee ist bestechend und genial zugleich. Jeder will heute seiner „Community“ mitteilen, was er gerade macht, wo er in den Ferien ist oder mit wem er gerade zusammen ist. Damit das ganze nicht so langweilig daher kommt, kann man die genannten Features nutzen.

Die App ist natürlich kostenlos. Jeder müsste sich also fragen, warum gibt eine Firma 100’000 Dollar aus um Snapchat programmieren zu lassen, wenn sie kein Geld damit verdienen wollen? Aus reiner Menschenfreude? Oder weil man all die verrückten Bilder von Menschen später im Netz sieht? Weit gefehlt. Der Software liegt eine professionelle Gesichtserkennungssoftware zugrunde. Möchte man nämlich seine Aufnahme verzieren, so muss man vorher die Gesichtserkennung aktivieren. Das passiert in einem Schritt.

Image-2Bevor man den Auslöser drückt wird das Gesicht genau vermessen, damit die witzigen Schablonen später darüber passen. Durch die Angaben die man bei der Anmeldung der App machen muss, kann das Unternehmen leicht das Bild mit Gesichtserkennung einer realen Person mit Name zuordnen. Über die Standortangaben, die auch aktiviert werden, sonst kann man ja nicht beweisen, dass man in Thailand in den Ferien war, kann jede Person einer Umgebung zugeordnet werden. Selbst wenn die Daten gefakte werden, über die Kontakte und kontinuierliche Scannung der Standorte bekommt jeder Geheimdienst heute heraus, um welche Person es sich auf den Fotos handelt.

Die Daten, Videos und Bilder, die man mit Snapchat macht, werden auf den Snapchat-Servern gespeichert. Angeblich werden sie nach ein paar Sekunden dort wieder gelöscht, wenn man sie an Freunde oder Facebook versendet hat. Kann aber auch sein, dass sie gleich auf andere Server weiter gereicht werden. Zum Beispiel zur CIA? Wer weiss? Dann kann Snapchat immer noch behaupten, dass sie von „ihren Servern“ gelöscht wurden.

Geheimdienste haben lange gerätselt, wie sie die Menschen auf diesem Planeten bewegen können, alle freiwillig vor eine Kamera zu gehen um ihr Gesicht elektronisch vermessen und erfassen zu lassen, ihren Namen darunter zu schreiben und gleich noch wo sie wohnen anzugeben. Da die Jugend total auf Snapchat abfährt ist das ideal für die folgenden Jahrzehnte, eindeutige Gesichter zu Personen zu ermitteln. Wenn er denn dann später mal eine Reise in die USA macht, von einer Videokamera erkannt wird und der nette Officer am Zoll ihn gleich mit richtigem Namen begrüsst, braucht man sich also nicht wundern. Gotcha!

Facebook – der heilige Gral auf dem Menschen um Liebe betteln!

Facebook LiebeIch benutze Facebook seit Jahren. Natürlich, es gehört zum Live-Stile! Es gehört zu heutiger Kommunikation mit der Aussenwelt, Kommunikation mit Freunden oder der Familie. Ich teile meine politischen oder sonstigen Meinungen, Witze, Kommentare zu allen Lebenslagen, Rezepte, Bilder und Videos die ich toll oder witzig finde.

Ich teile das alles, weil ich vermute oder hoffe, dass andere von mir gepostete Beiträge witzig oder interessant finden.

Ich habe noch nie, ernsthaft darüber nachgedacht, warum manch andere ihre Beiträge teilen. Bis ich eines Tages direkt mit dem Hammer darauf gestossen wurde.

Facebook – der heilige Gral auf dem Menschen um Liebe betteln! weiterlesen

Poroschenko will Massenflucht von Reservisten stoppen

Auch dem Spiegel ist es nicht entgangen, dass die Ukrainer keine Lust mehr auf den Brudermord haben:
http://www.spiegel.de/…/ukraine-poroschenko-will-massenfluc…
Da helfen auch die Lügen von Poroschenko und Jazenjuk nichts, zumal sie alle langsam auffliegen. Laut Poroschenko kämpfen angeblich bis zu 9.000 reguläre russische Soldaten in der Ost-Ukraine, doch nun hat sogar der ukrainische Armee-Chef widersprochen. Laut „Muschenko“ liegen lediglich Beweise vor, dass viele russische Freiwillige Kämpfer in die Ukraine gekommen sind, aber man kämpfe auf jeden Fall nicht gegen die reguläre russische Armee. Und ganz ehrlich, die reguläre russische Armee bräuchte nicht mal eine Woche um in der Ukraine für Ruhe zu sorgen:
http://derstandard.at/…/Ukraines-Armeechef-widerspricht-sei…
Und hier der Video-Beweis, der Ukrainische Nazis beim erneuten Fackelzug durch Odessa zeigt und anschließend sieht man das berüchtigte Interview des Armee-Chefs:
https://www.youtube.com/watch?v=fBC1op1lnc0
Der niedrige Ölpreis soll den Rubel zum Absturz bringen und Putin zum Einsturz. Doch die ersten Opfer melden die USA. Das erste Fracking-Unternehmen ist Insolvenz. Einige weitere sind kurz vor der Pleite. Der niedrige Ölpreis wird als Wirtschaftskrieg zwischen USA und Russland gedeutet. Wenn der Preis nicht bald steigt, dann droht der Untergang des einst gefeierten Frackings:
http://www.n-tv.de/…/Wird-Russland-Sieger-des-Oel-Preiskamp…
Ukraine: Söldner gesucht..
Während die eigenen Leute auf der Flucht sind.. Weil sie verstanden haben dass sie gegen die eigenen Brüder in den Krieg ziehen sollen. Sucht jetzt die Ukraine vermehrt freiwillige Ausländer, die auf Wunsch schnell zum Inländer gemacht werden können:
http://de.sputniknews.com/politik/20150131/300898431.html
Das ukrainische Bataillon „Asow“ macht wirklich kein Hehl aus ihren Ansichten. Hier lassen die Jungs sich mit einem Hitler-Bild fotografieren und stellen voller Stolz gleich dieses Foto auf Facebook. Auch das T-Shirt mit dem faschistischen Symbol der Wolfsangel darf natürlich nicht fehlen:
https://alternativepresseschau.wordpress.com/…/presseschau…/
Jetzt wo die FDP bei 2 % angelangt ist, versucht man es wohl mit einem anderen Kurs. Wahrheit und Vernunft… das sind ja ganz neue Töne. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Wolfgang Kubicki outet sich als „Putinversteher“, positioniert sich in der Ukraine-Frage und spricht Klartext:
http://www.derfflinger.de/
Wie geil ist denn dieses Statement von Martin Schulz? Vor dem Treffen mit dem neugewählten Ministerpräsidenten Alexis Tsipras , hatte Schulz angekündigt „Tacheles“ zu reden, um anschließend dieses aberwitzige Statement von sich zu geben – unbedingt bis zu Ende ansehen… da kann man wirklich gut erahnen, wie schwer die Gespräche waren.
https://www.youtube.com/watch
Tsipras publizierte auf der Syriza Homepage gestern diesen offenen Brief von ihm an Deutschland:
http://www.epochtimes.de/Ein-Offener-Brief-von-Alexis-Tsipr
Ein sehr sehenswertes Interview bei KenFM mit dem Schweizer Friedensforscher Dr. Daniele Ganser:
https://www.youtube.com/watch?v=PH3FnTXqGCw&feature=youtu.be

Ministerpräsident Netanjahu, stellen Sie sich vor, Sie wären in Gaza geboren!

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Netanjahu,
darf ich Ihnen mitten im Krieg ein paar Fragen stellen? Als Deutscher, der weiß, dass die Generation seiner Vorfahren den Juden Unverzeihliches angetan hat, der das Existenzrecht Israels akzeptiert und der Antisemitismus wie jede Form von Rassismus für eine Schande hält.

Haben Sie sich schon mal vorgestellt, wie es wäre, wenn Sie nicht in Tel Aviv, sondern in Gaza auf die Welt gekommen wären? Sie hätten dann nicht die besten Schulen und Universitäten der USA besuchen können, sondern wahrscheinlich nur die bescheideneren Schulen und Universitäten von Gaza und im Westjordanland. Auch Ihre Enkel hätten kaum dem Elend von Gaza entfliehen können. Stattdessen hätten sie in den letzten sechs Jahren drei grauenvolle Kriege erlebt und viele Schulfreunde durch israelische Bomben verloren.

Wären Sie auch in Gaza Politiker geworden? Dann säßen Sie jetzt vielleicht wie 23 gewählte palästinensische Abgeordnete in israelischen Gefängnissen. Im Ofer-Gefängnis bei Ramallah oder im Hadarim-Gefängnis im Norden von Israel. Für Palästinenser ist es riskant, sich politisch zu betätigen. Unterstellen wir daher, Sie wären ein angesehener Landwirt geworden und hätten begonnen Blumen zu züchten. Sie hätten harte Zeiten durchlebt. Wegen der von Israel verhängten Blockade könnten Sie nur noch drei Prozent der früheren Blumenmenge exportieren. Die gesamte Wirtschaft Gazas liegt am Boden. Sie hätten fast alle Mitarbeiter entlassen müssen. Die wären jetzt arbeitslos – wie mehr als die Hälfte der arbeitsfähigen Bewohner von Gaza. Und müssten von der UNO durchgefüttert werden. 80 Prozent der Bevölkerung erhalten alle drei Monate Essensrationen wie damals die Iraker unter den vom Westen betriebenen Sanktionen. So erhält eine achtköpfige Familie, um überleben zu können, von der UNO alle drei Monate : 103 Kilo Weizen, 4,70 Liter Speiseöl, fünf Kilo Zucker, 1,5 Kilo Milchpulver sowie etwa Dosenfleisch. Für acht Personen!

Ministerpräsident Netanjahu, stellen Sie sich vor, Sie wären in Gaza geboren! weiterlesen

Eine mordsmäßig “ZIELGENAUE” Operation!

Kommentar von Evelyn Hecht-Galinski

Heute ist der Mittwoch nach der großen Friedensmahnwache in Berlin. Ich bin immer noch überwältigt von dieser Veranstaltung am Samstagabend. Was deren Initiator Lars Mährholz da als Friedensmahnwache auf die Beine gestellt hat, ist eine große Leistung. Herzlichen Dank an ihn möchte ich hier noch einmal sagen. Es war eine Stimmung, die unbeschreiblich war, eben BERLIN! Die Mahnwachen, die aus ganz Deutschland angereist waren, die Bands die so phantastisch spielten. Ich möchte mich natürlich auch ganz besonders bei Ken Jebsen bedanken, der mich so dringend gebeten hatte nach Berlin zu kommen, um dort zu sprechen. Ken Jebsen ist einer der fähigsten Journalisten die ich kenne. Blitzgescheit, unbeirrbar, unkäuflich und ein herzensguter lieber Mensch und Freund. Mein Mann und ich haben es nicht bereut nach Berlin gefahren zu sein. Auch wenn der Anlass mehr als traurig war. Aber Gaza ist on my mind! Eine mordsmäßig “ZIELGENAUE” Operation! weiterlesen

Zunahme der unkritischen Verbreitung von fragwürdigen Informationen und Abnahme der Hinterfragung in der Öffentlichkeit

Gehirnwäsche und Lobbyarbeit durch Manipulation von Nachrichten, Angst vor Karriereproblemen und Ansehensverlust

Bei kritischer Beobachtung der Medien und des Internet-Geschehens, fällt einem eine über Jahre hin schleichende Veränderung auf. Die unkritische Übernahme von Informationen von „anerkannten“ Organen nimmt zu. Die verbreitete Information zeigt oft nur noch einen extremen Standpunkt auf, wird aber als breit anerkannte Information verkauft. Unliebsame, wichtige Nachrichten dagegen werden nicht veröffentlicht oder wenn es sich nicht vermeiden lässt, verniedlicht oder so chaotisch dargestellt, dass kein Mensch sich mehr ein Bild machen kann. Methoden die in totalitären Regierungen zur Verschleierung und Diskreditierung verwendet werden, haben in unserer aller Mitte Normalität angenommen. Zunahme der unkritischen Verbreitung von fragwürdigen Informationen und Abnahme der Hinterfragung in der Öffentlichkeit weiterlesen

Ein Zukunftsszenario auf Basis der Erkenntnisse über NSA/GCHQ und den verstrickten Unternehmen

In den letzten Wochen und Monaten haben wir in Europa aber auch im Rest der Welt gelernt, dass wir von den US-Geheimdiensten auf allen Ebenen, systematisch ausspioniert und unsere elektronischen Fussspuren gespeichert und analysiert werden. Und zwar in einem ungeahnten Ausmass, ohne Verdachtsmoment oder legitimierten Verfahren. Es werden einfach möglichst viele Daten von Millionen Menschen rund um den Globus erfasst um dann bei einer Analyse auswerten zu können, was man auch immer auswerten möchte. Ein Zukunftsszenario auf Basis der Erkenntnisse über NSA/GCHQ und den verstrickten Unternehmen weiterlesen

Abhörskandal für Dummies

Für viele ist der Skandal um die Spionage der NSA (National Security Agency der USA) und dem GCHQ (Government Communications Headquarters von Grossbritannien) eine abstrakte Geschichte und sie wissen nicht wie es ihr tägliches Leben beeinflusst. Dieser Beitrag soll aufklären.

Worum geht es? Ein ehemaliger Mitarbeiter „Edward Snowden“ der internationalen Beratungsfirma „Booz Allen Hamilton“ arbeitete in einigen Projekten bei der NSA (National Security Agency) an verschiedenen Standorten. Zuletzt auf Hawaii. Er wurde sozusagen von Booz Allen Hamilton an die NSA ausgeliehen. Dort bearbeitete er unter anderem auch Daten welche aus verschiedenen Spionagequellen entstanden. Dieses Verfahren wird oft zur Flexibilität und Kosteneinsparung verwendet. Externe Mitarbeiter einer regierungsnahen Beratungsfirma sind meist loyale und zuverlässige Mitarbeiter. Man kann sie für ein oder mehrere Projekte engagieren und danach leicht wieder loswerden. Dadurch werden auch fixe Kosten gesenkt.

Edward Snowden also, ein gut ausgebildeter IT-Fachman, erkannte schnell, dass die Daten aus dem Programm PRISM und Tempora (elektronische Spionagesysteme) die über seinen Computer bzw. seinen Schreibtisch gingen, aus unheimlich grossen Mengen von vielen unbeteiligten Bürgern stammten. Dabei erkannte er, dass sowohl Daten in Europa und auch den USA erhoben wurden. Und zwar von allen Daten die man bekommen konnte. Snowden musste einen bestimmten Sicherheitslevel haben, was als hoch vertrauenswürdig angesehen wird, wenn er diese Daten bearbeiten konnte. Sonst kommt man an solche Systeme nicht heran. Er war also ein loyaler und zuverlässiger Mitarbeiter mit einem hohen Sicherheitslevel. Im Juni 2013 hatte er über das System eine Menge Daten gesammelt, nahm von seinem Arbeitgeber Ferien und flog nach Hongkong. Dort begann er die Informationen über die grössten Spionagesysteme der USA und Grossbritannien aller Zeiten an Journalisten weiter zu geben. Natürlich nicht die Daten selbst.

PRISM und TEMPORA

Laut Wikipedia ist PRISM ein Programm des US-Geheimdienstes NSA:

„PRISM soll eine umfassende Überwachung von Personen innerhalb und außerhalb der USA ermöglichen, die digital kommunizieren.“

Laut Wikipedia ist Tempora ein Programm des britischen Geheimdienst:

„Nach Darstellung von Snowden ist das britische Spionageprogramm Tempora noch umfangreicher als PRISM und seit etwa Ende 2011 in Betrieb.“

Das Motiv von Edward Snowden

Edward Snowden hat bereits vorher lange Jahre für den US-Geheimdienst und das US-Militär in verschiedenen Bereichen gearbeitet. Siehe Wikipedia. Laut seinen eigenen Worten in einem Interview, erkannte er, dass er bereits ein Teil von etwas geworden war, was mehr Schaden auf der Welt anrichtet als es Nutzen bringt. Und weiter sagte er „möchte (ich) nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich tue und sage, aufgezeichnet wird. Das ist nichts, was ich unterstützen oder wo ich leben möchte.“ In einem anderen Interview sagte er „weil er es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren könne, dass die US-Regierung die Privatsphäre, die Freiheit des Internets und grundlegende Freiheiten weltweit mit ihrem Überwachungsapparat zerstöre.“ Abhörskandal für Dummies weiterlesen

Alter Wein in neuen Schläuchen – PRISM

Die westliche Presse hat ein neues Thema entdeckt – „PRISM“  – oder wie wir alle von den ehemaligen Alliierten belauscht, abgehört und gescannt werden. Das Problem ist, die Geschichte ist uralt und vielen interessierten Bürgern bekannt. Nur kann niemand dagegen etwas unternehmen, dank der Vormachtstellung der ehemaligen Alliierten des zweiten Weltkrieges. Auf der einen Seite ist es schön, dass die Presse das Thema aufnimmt um vielleicht ein Umdenken bei Politiker und Bürgern zu erzeugen und damit auch die Machtverhältnisse auf der Welt ein bisschen klarer macht. Auf der anderen Seite befürchte ich, dass es ein Steigbügelhalter oder Steilvorlage für die Verklärung und Rechtfertigung des Themas ist.

Die Alliierten des zweiten Weltkrieges, vor allem die USA, haben massiv vom Sieg im zweiten Weltkrieg profitiert. Ja, sie sind die einzigen die riesige Vorteile daraus hatten das Europa zerstört wurde und sie die Oberhand auf der Welt bekamen. Einer ist, dass sie in allen Fragen um Spionage beliebig ausbauen konnten was sie wollten, gerade auch in Ländern die sie besiegt haben.

Echelon bei Bad Aibling (Spionage von Fax-, Funk- und Internetdaten seit 1990) ein alter Hut

So existiert seit den 1990 Jahren z.B. das System „Echelon“ in Bad Aibling bei München, das von den USA sogar ganz offiziell zum Belauschen aller Funkfrequenzen, Faxübertragungen und Internetdaten verwendet wird. Es wurde mit der Begründung im „Kalten Krieg“ erstellt um den Ostblock auszuspionieren. Natürlich wird es schon seit langem auch zur Spionage in den westlichen Ländern verwendet. Der Spiegel berichtete bereits 1999 darüber, Heise 2002. Alle Daten die heute über Satellitenverbindungen, Funkübertragungen, das feste Telefonnetz, Mobilfunk oder sonst in einer elektronischen Form übertragen werden, werden davon erfasst, ausgewertet, analysiert, kopiert und weiter geleitet. Dabei werden leistungsfähige Computer und Software verwendet. Nachrichten werden in Echtzeit auf bestimmte Schlüsselwörter überprüft, tauchen diese in den Daten auf, wird mitgeschnitten. Die Daten werden dann weiter elektronisch überprüft. Anhand von logischen Kombinationen, Absender und Empfänger und anderen Kriterien wird weiter ausgesiebt. Entspricht der Inhalt, das Sprachmuster, der Empfänger oder Absender wieder einem Profil, wird die Nachricht nach oben weiter geleitet. Dort wird von einem echten Menschen weiter überprüft ob es sich für sinnvolles Material handelt. Natürlich werden diese Daten alle gespeichert und sind lange in Datenbanken recherchierbar. Das heisst, wenn Sie in einem Telefonat mit Ihrer Freundin über „Osama Bin Laden“ sprechen, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass ihre Gespräch zumindest dort aufgezeichnet wird. Vielleicht findet Jahre später ein CIA-Agent die Aufzeichnung und sie geraten in das Fadenkreuz seiner Ermittlungen. Alter Wein in neuen Schläuchen – PRISM weiterlesen