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Grösste Gefahr bei Ripple / XRP durch hohe Verluste

Ripple ist keine Kryptowährung in dem Sinne, wie manche glauben möchten. Ripple ist ein kommerzielles Netzwerk geschaffen und finanziert von grossen Unternehmen und Banken. Unter anderem ist die Santander Bank und Google Ventures bzw. Alphabet Inc. daran beteiligt. Das Netzwerk ist ein zentrales und geschlossenes System in dem die Geldmenge, XRP genannt, durch die Firma Ripple Inc. bestimmt wird. Das heisst der Wert einer einzelnen Einheit wird massgeblich durch die Firma bestimmt. Derzeit werden jeden Monat Unmengen an Coins auf den Markt geworfen um den Kurs niedrig zu halten. Trotzdem ist der Kurs stark gestiegen. Woran das liegt, lesen Sie weiter unten. Ich halte Ripple / XRP für ein Trojanisches Pferd mit dem Anleger auf eine gefährliche Investition gelockt werden sollen.

Unterschiede zu Kryptowährungen

  • Geschlossenes Netzwerk eines Unternehmen
  • Kommerzieller Betreiber mit wirtschaftlichen Interessen
  • Geldmenge wird durch Hersteller bestimmt
  • XRP kann nur im Netzwerk gehandelt werden
  • Alternative für Banken zu herkömmlichen Überweisungen
  • Adaption heutiger Bankenstruktur in der digitalen Welt
  • Schulden machen ist möglich
  • Hohe Abhängigkeit der Anleger zum Hersteller
  • XRP wird nicht ge-mint sondern hergestellt

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Propaganda + Schock: Die prekären Konsequenzen der Mediokratie in der Gesellschaft

10647234_10203900386344101_1234004711185916383_nvon Yana Milev

Am Beispiel des geopolitischen Krieges der USA gegen Russland unter besonderer Berücksichtigung der Rolle Deutschlands und der Ukraine.

BIG OIL: Der Ressourcenkrieg gegen Russland

Mit dem Regierungsputsch in Kiew am 20.02.2014 und dem Amtsantritt der Swoboda-Partei, des Rechten Sektors und der Partei Vaterland hat ein neues Kapitel des weltweiten Ressourcenkrieges begonnen.

Wie mittlerweile bekannt, wurde der Putsch in Kiew durch die USA lanciert. Seit der Orange-Revolution wird die Ukraine durch die USA, den IWF und die WTO subventioniert. Mit welchem Ziel?
Die Ukraine wird als Einfallstor zu Russland instrumentalisiert, um über die Ukraine Russland zu destabilisieren und die Erdölressourcen zu übernehmen. Ein Ressourcenkrieg von langer Hand und über etliche Jahre geplant, tritt seit Februar 2014 offen auf die Agenda.

Nach 9/11 (2001) das eine Kriegsinszenierung zur Destabilisierung des gesamten Nahost-Raumes war, um dort die Erdölressourcen zu annektieren, ist nun 20/2 (2014) die nächste Kriegsinszenierung, um Europa und Russland zu destabilisieren und die Vormacht der USA nach dem Prinzip der New World Order zu garantieren. Propaganda + Schock: Die prekären Konsequenzen der Mediokratie in der Gesellschaft weiterlesen

Die Menschheit braucht eine neue Reformation

Durch die Enthüllung der Beweise von Edward Snowden, werden unglaubliche und unvorstellbare Dinge bekannt. Die einen verstehen noch gar nicht, was da passiert oder was das passiert ist, die anderen sind in eine ablehnende Schockstarre verfallen und bei denen die die Dimension erkannt haben gibt es zwei Gruppen. Die eine möchte alles so tief herunter spielen, dass man am besten nicht mehr darüber redet und die andere Gruppe ist zu tiefst getroffen und erkennt das radikale Veränderungen notwendig sind.

Ergebnisse

  • Alle elektronische Daten rund um die Welt werden von der NSA (USA) und GCHQ (UK) erfasst und ausgewertet. Das betrifft sowohl Verbindungsdaten wie Inhaltsdaten.
  • Es betrifft nicht nur die Daten die über das Internet, sondern auch alle anderen elektronischen Daten die irgendwie übertragen werden. Bankdaten, Telefonate, Steuerdaten, GPS-Daten, Handydaten, Faxe, Steuererklärung, etc. alles was elektronisch erfasst und übertragen wird. Die Menschheit braucht eine neue Reformation weiterlesen

Abhörskandal für Dummies

Für viele ist der Skandal um die Spionage der NSA (National Security Agency der USA) und dem GCHQ (Government Communications Headquarters von Grossbritannien) eine abstrakte Geschichte und sie wissen nicht wie es ihr tägliches Leben beeinflusst. Dieser Beitrag soll aufklären.

Worum geht es? Ein ehemaliger Mitarbeiter „Edward Snowden“ der internationalen Beratungsfirma „Booz Allen Hamilton“ arbeitete in einigen Projekten bei der NSA (National Security Agency) an verschiedenen Standorten. Zuletzt auf Hawaii. Er wurde sozusagen von Booz Allen Hamilton an die NSA ausgeliehen. Dort bearbeitete er unter anderem auch Daten welche aus verschiedenen Spionagequellen entstanden. Dieses Verfahren wird oft zur Flexibilität und Kosteneinsparung verwendet. Externe Mitarbeiter einer regierungsnahen Beratungsfirma sind meist loyale und zuverlässige Mitarbeiter. Man kann sie für ein oder mehrere Projekte engagieren und danach leicht wieder loswerden. Dadurch werden auch fixe Kosten gesenkt.

Edward Snowden also, ein gut ausgebildeter IT-Fachman, erkannte schnell, dass die Daten aus dem Programm PRISM und Tempora (elektronische Spionagesysteme) die über seinen Computer bzw. seinen Schreibtisch gingen, aus unheimlich grossen Mengen von vielen unbeteiligten Bürgern stammten. Dabei erkannte er, dass sowohl Daten in Europa und auch den USA erhoben wurden. Und zwar von allen Daten die man bekommen konnte. Snowden musste einen bestimmten Sicherheitslevel haben, was als hoch vertrauenswürdig angesehen wird, wenn er diese Daten bearbeiten konnte. Sonst kommt man an solche Systeme nicht heran. Er war also ein loyaler und zuverlässiger Mitarbeiter mit einem hohen Sicherheitslevel. Im Juni 2013 hatte er über das System eine Menge Daten gesammelt, nahm von seinem Arbeitgeber Ferien und flog nach Hongkong. Dort begann er die Informationen über die grössten Spionagesysteme der USA und Grossbritannien aller Zeiten an Journalisten weiter zu geben. Natürlich nicht die Daten selbst.

PRISM und TEMPORA

Laut Wikipedia ist PRISM ein Programm des US-Geheimdienstes NSA:

„PRISM soll eine umfassende Überwachung von Personen innerhalb und außerhalb der USA ermöglichen, die digital kommunizieren.“

Laut Wikipedia ist Tempora ein Programm des britischen Geheimdienst:

„Nach Darstellung von Snowden ist das britische Spionageprogramm Tempora noch umfangreicher als PRISM und seit etwa Ende 2011 in Betrieb.“

Das Motiv von Edward Snowden

Edward Snowden hat bereits vorher lange Jahre für den US-Geheimdienst und das US-Militär in verschiedenen Bereichen gearbeitet. Siehe Wikipedia. Laut seinen eigenen Worten in einem Interview, erkannte er, dass er bereits ein Teil von etwas geworden war, was mehr Schaden auf der Welt anrichtet als es Nutzen bringt. Und weiter sagte er „möchte (ich) nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich tue und sage, aufgezeichnet wird. Das ist nichts, was ich unterstützen oder wo ich leben möchte.“ In einem anderen Interview sagte er „weil er es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren könne, dass die US-Regierung die Privatsphäre, die Freiheit des Internets und grundlegende Freiheiten weltweit mit ihrem Überwachungsapparat zerstöre.“ Abhörskandal für Dummies weiterlesen