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Industrie 4.0 – Kostensenkung durch Personalkürzung?

Der Gedanke zu Industrie 4.0 ist grundsätzlich nicht schlecht. Mit der heutigen IT-Technologie sollen möglichst alle Arbeiten ohne menschliche Unterstützung, automatisiert durchlaufen werden.

Viele denken dabei immer erst an Produktionsstrassen, zum Beispiel in der Automobilindustrie. Dabei liegt der viel interessantere Teil in der Dienstleistung bzw. Administration. Die technische Automatisierung ist ja bereits weit verbreitet und wurde bereits in den 1980-1990 Jahren begonnen. Sie wird mit Industrie 4.0 nur noch weiter getrieben und auf die gesamte Prozesskette eines Produktes ausgedehnt. Zum Beispiel in dem die Prozessketten des Zulieferers bis hin zum Rohstoff und umgekehrt bis hin zum Recycling einbezogen werden. Ausserdem liegen heute erstmals genügend und qualifiziertere Daten bereit um die Prozesse harmonisch mit allen Neben-, Folge- und Vorherigen Prozessen optimal abzustimmen.

Viel einschneidender – für die Gesellschaft – wird die Umsetzung von Industrie 4.0 in der Administration bzw. Dienstleistung sein. Während früher die einfachen Arbeiter möglichst in Massen eingespart werden sollten, zielt Industrie 4.0 darauf das mittlere Management und gut bezahlte Arbeitskräfte zu ersetzen. Ein paar Beispiele.

Wurden früher Versicherungsanträge noch von einzelnen Mitarbeitern vorgeprüft und dann zur letztlichen Genehmigung an Vorgesetzte weitergeleitet, wird das in Zukunft mit Industrie 4.0 einer Software übertragen. Kunden die Online einen Versicherungsantrag stellen werden durch eine Software überprüft. Man benötigt dann nur noch ca. 20 % des Personals um den Vertrag zu genehmigen oder abzulehnen. Das Einsparungspotential liegt also bei satten 80 % und zwar bei teurem Personal das auch noch oft eine Provision einkassiert. Dagegen sind Einsparungen in der Produktion Peanuts.

Ein ähnliches Betätigungsfeld liegt bei Banken. Ein Antrag auf ein Konto, eine Kreditkarte, einen Kredit oder eine Hypothek. Die Verfahren sind fast gleich. Es wird eine Bonitätsauskunft eingeholt, vielleicht noch ein Vorstrafenregister oder eine Auskunft aus einer Datenbank für Zahlungsmoral. Alter, Beruf, Ehestand, Nationalität, Einkommen, etc. geben die Kunden sowieso an. Heute machen solche Prüfungen qualifizierte Bankangestellte und legen dann das Dossier zur Freigabe dem Chef vor. All das kann eine Software nach Industrie 4.0 auch erledigen. Der Chef bekommt am Bildschirm alle Details, die Ergebnisse und eine Empfehlung der Software angezeigt. Annehmen / Ablehnen. Den Rest macht wieder die Software. Verträge ausdrucken, versenden und zur Unterschrift (elektronisch) dem Chef vorlegen. Auch hier können bis zu 80 % der Arbeitszeit eingespart werden.

Ein riesiges Betätigungs- und Einsparungsfeld für Industrie 4.0 liegt im gesamten Zahlungsverkehr und der Steuerabrechnung von Unternehmen.  Heutige Prozesse; eine Papierrechnung versenden, die Rechnung im optimalen Fall einscannen, in die Buchhaltung übergeben und zur Zahlung freigeben, Überweisung ausführen … etc. monatliche Umsatsteuererklärung erstellen, absenden, all das kann man mit Industrie 4.0 zu 99.90 % automatisieren. Wo man heute noch 10 Arbeitskräfte für die Administration benötigt, braucht man später nur noch 2 um die 0.10 % zu bearbeiten, welche nicht von der Software erledigt werden kann.

Was ist die andere Seite der Medaille?

Der Gedanke zu Industrie 4.0 ist ja gut und schön. Dennoch sollte man hier dann aber auch die gesamte Sache betrachten. Unsere westlichen Gesellschaftsmodelle basieren darauf, dass wir arbeiten, dafür Geld bekommen, dieses wieder ausgeben und damit für Einnahmen bei den Unternehmen sorgen. Daran hänge alle unsere Sozailsysteme und die Steuern, die eben auch nur so viel bekommen wie im Kreislauf erwirtschaftet wird. Das System funktioniert nur, wenn alle Positionen in ungefähr gleicher Höhe ausgeführt werden.

Wenn aber durch Industrie 4.0 immer mehr Arbeitskräfte – sogar mit hohen Einkommen – durch Software ersetzt werden, fehlt diesem Kreislauf ein grosser Teil der sich dann auch in der Nachfrage wiederspiegelt. Ein Arbeitsloser Bankangestellter wird sicherlich keine teure Lebensversicherung abschliessen. Der Kreislauf kann so nicht funktionieren. Natürlich ist der Markt für Arbeit elastisch und es wird Übergänge geben, dennoch wird es zu grossen Problemen führen.

Besonders wenn man berücksichtigt, dass in anderen Branchen oder Technologien entsprechende Entwicklungen vonstatten gehen. Durch Elektroautos – die nicht aufzuhalten sind – werden 5 Mio. Arbeitsplätze alleine in Deutschland verloren gehen. Durch die Dezentralisierung der Energieerzeugung werden noch einmal tausenden Arbeitsplätze verloren gehen. Zusammen mit der Industrie 4.0 können so schnell 15 bis 20 Mio. Arbeitsplätze bis 2050 eleminiert werden. Eine Entwicklung von Branchen die das auffangen können ist nicht in Sicht. Lediglich der demografische Faktor kann uns da in die Hände spielen. In 2050 sollen nur noch 60 Mio. Menschen leben, da sehr viele gestorben sind und kaum Kinder geboren werden.

Für viele die in dieser Zeit aber noch ihr Einkommen verdienen müssen, ist das kein Trost. Die Politik zeigt keine Lösungen und Wege auf die diese Ungerechtigkeit ausgleichen können. Von der CDU (in Deutschland) habe ich nur lapidar gehört, dass das der felxible Arbeitsmarkt auffangen wird und durch die anziehende Weltkonjunktur ein Ausgleich ensteht. Passiver geht es nicht mehr.

white old man alone single poor

Die „white old man alone single poor“ haben Donald Trump gewählt oder waren das Zünglein an der Waage, welches zum Wahlsieg von Donald Trump geführt hat. Das zeigen Ergebnisse aus den Wahlen in den USA.

Diese Definition muss man näher erklären, denn diese Gruppe von Wählern existieren in der gesamten westlichen Welt und sie können für alle zum Zünglein an der Waage werden.

Für alles gibt es heute ein Lobby. Alleinerziehende Mütter, Frauen im Berufsleben oder der Politik, ja sogar Quoten für Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten. Es gibt Lobbys für farbige Menschen, für Migranten, für kleine , grosse, dicke oder besonders dünne. Alle Minderheiten oder Besonderheiten werde irgendwie supported, unterstützt oder es wird ein Sprachrohr für sie eingerichtet. Nur für eine Gruppe von Menschen gibt es keine Lobbys, keine Gnade, keine Hilfe, keine Unterstützung. Das sind die so genannten „WOMASP – white old man alone single poor“.

Das sind Männer im mittleren bis gehobenen Alter, die mal eine Familie hatten, die mal einen festen Beruf als Lebenswerk hatten, die Kinder haben, die nicht mehr zu ihnen stehen. Die ein Haus oder eine Wohnung hatten und all das verloren haben. Heute in einem Einzimmer-Appartment von Hartz IV, Sozialhilfe, IV oder wie immer man das in den verschiedenen Ländern nennt, erhalten. Sie leben am Existenzminimum oder gerade darüber. Müssen davon nicht selten Alimente für ihre Kinder oder Unterhalt für ihre Frauen zahlen. Ihr Lebenstraum ist auf allen Ebenen geplatzt.

Diese Gruppe von Menschen ist übrigens auch die, die von den Behörden und Politikern am meisten missachtet, gedemütigt oder schikaniert wird. Denn diese Gruppe von Menschen steht mit dem Rücken zur Wand, beklagt sich darüber aber nicht lauthals, weil sie in der Kindheit gelernt haben „ein Mann heult nicht“. Wo bei anderen Gruppen Massenpsychose erkannt und behandelt werden, wird diese bei dieser Gruppe ignoriert. Die Selbstmordrate, die Unfallgefahr – fahrlässig herbei geführter Selbstmorde – oder psychosomatische Krankheiten werden nicht mal in Statistiken geführt. Sie werden einfach im Gesamt-Statistik-Müll untergemengt. Warum? Weil man gar nicht auf die Idee kommt, dass es diese Gruppe gibt. Man will dieses Thema diese Menschen nicht diskutieren. Es wäre ja auch anachronistisch in einer feministischen Zeit, die klassischen Täter – die die Frauen typischer Weise „vermeintlich“ unterdrückt haben als Opfer zu betrachten.

Ein klassisches Beispiel ist ein Mann, der z.B. in den USA studiert hat. Dadurch Schulden in Höhe von 100’000 angesammelt hat. Dann geheiratet hat. Ein Haus gekauft hat und sich damit noch einmal um 200’000 verschuldet hat. Nach ein paar Jahren hat das Paar ein oder zwei Kinder, die Frau machte den Haushalt und der Mann hatte seinen klassischen Beruf.

Dann kam die Globalisierung. Der Mann verlor den Job innerhalb von ein paar Monaten. Dann konnte er die Steuern und die Hypotheken für das Haus nicht mehr bezahlen und sammelte damit noch mal 100’000 Dollar Schulden an. Die Verantwortung lag und liegt nur bei ihm, die Frau war ja „nur“ Hausfrau. Das Haus wird letztlich zu einem Bruchteil des Betrages, von der Bank versteigert, den es gekostet hat.

Die Familie muss in eine Mietwohnung umziehen, deren Mieten der Mann auch bald nicht mehr bezahlen konnte. Einen neuen Job findet er im Alter von 45 – 50 Jahren nicht mehr. Die Wirtschaft stellt nur noch bis max. 35 Jahre ein. Den Teil den er von seinen Schulden über die Jahre abgezahlt hatte, kommt in Form von Zinsen und Zinseszinsen und Gebühren gegenüber den Banken hinzu. Somit steht er nun mit Schulden von rund 300’000 Dollar da, hat kein Haus mehr und seine Ehe geht in die Brüche.

Durch den Ärger wegen der Schulden und dem fehlenden Geld trennt sich die Frau von dem Mann. Nicht selten ziehen die Kinder mit der Mutter oder, wenn sie alt genug sind, trennen sie sich von der ganzen Familie. Die Frau und die Kinder machen den Mann für das Versagen auf der ganzen Linie verantwortlich und verlangen deshalb Unterhalt und Alimente. Was den Mann noch weiter in eine Krise stürzt.

In der Gesellschaft gilt der Mann schon seit seiner Entlassung als Versager. Jetzt nach der Versteigerung des Hauses, dann durch das Verlassen durch die Ehefrau und Kinder erst recht. Nicht wenige Männer in dieser Situation gleiten in Alkohol – oder Drogenkonsum ab und landen als Obdachlose unter der Brücke. Zu gewaltig ist das Versagen auf der ganzen Linie.

Die Männer die sich, als einzigen Ausweg, mit einem eigenen Unternehmen selbständig machen und wieder ganz von unten anfangen bekommen alle Knüppel zwischen die Beine geworfen die es überhaupt gibt. Und zwar von allen Seiten. Denn sie haben keine Lobby.

Für Behörden sind sie leichte Opfer, sie können sich ja keine teuren Anwälte leisten. Für viele Organisationen sind sie Betrüger die die anderen nur ausnehmen wollen. Wird der Arbeitsschutz nicht so ganz sauber ausgeführt, ist das natürlich aus Bosheit des Chefs passiert und nicht weil er es einfach nicht schafft. Wenn er niedrige Löhne zahlt ist er ein Geizhals und Ausbeuter. Das er sich einfach nur über Wasser halten will glaubt kein Mensch.

Dabei liegt die Zahl dieser Menschen im Millionenbereichen. In den USA schätzt man alleine, dass ca. 60 Mio. Menschen als Obdachlose leben. Dazu kommen aber noch Millionen die sich nun irgend wie über Wasser halten. Vornehmlich ältere, allein lebende Männer die mal ein Haus, eine Familie und einen  klassischen Beruf hatten. Die sogar eine gute und teure Ausbildung haben aber nie wieder eine Chance auf eine ordentliche Anstellung bekommen werden.

Überträgt man diese Zahlen auf Europa, so müssten hier annähernd 90 Mio. Menschen in ähnlichen Verhältnissen leben. Viele davon haben sich selbständig gemacht, da sie sonst keinen Ausweg sehen. Als Selbständiger geht das Martyrium aber immer noch weiter. Eine Altersversorgung gibt es meist nicht, so ist in der Renter die Sozialhilfe wieder gefragt. Sie können machen was sie wollen.

Dieses Thema zeigt auch wie weit wir im Westen von unserem Gesellschaftsmodell mittlerweile entfernt sind und Millionen von Menschen und gerad die ohne Lobby Tag ein, Tag aus quälen am Leben zu bleiben, am Leben teil zu nehmen und sogar noch in die Kassen mit einzuzahlen. Obwohl sie nie was davon haben werden.

Was wahr oder falsch ist – sollte das Volk entscheiden!

Die Medien bestimmen selber was wahr oder falsch ist – wo kommen wir denn da hin, wenn das ein Präsident macht? Fakt ist:

  • Die grösste Gefahr für die Welt sind die Geheimdienste und das Establishment das sie steuert.
  • In Russland kann man sagen, hat Putin, der Präsident, anscheinend seinen Geheimdienst im Griff.
  • In China und Indien haben die Regierungen ebenfalls ihre Systeme im Griff.
  • In den USA bestimmt seit Jahren der Geheimdienst und deren Hinterleute, welche Politik gemacht wird und nehmen Einfluss darauf wer gewählt wird. Das geht so weit, dass die Geheimdienste darauf Einfluss nehmen, welche Richter ernannt werden. Schlimmer als in jedem Diktator-Staat.
  • Obama hat sich als Präsident eines der mächtigsten Länder nicht gegen die Übermacht der Geheimdienste gewehrt, noch hat er das System verändert. Er hatte 8 Jahre Zeit dazu. Seine Vorgänger entsprechend. Ein „Chaos“ ist noch ein milder Ausdruck dafür. Er hat sich für sein Land nicht eingesetzt. Er hat an vielen Stellen die Zügel schleifen lassen. Als Präsident ist das das schlimmste Zeugnis das man bekommen kann.
  • Die Reibungsflächen die jetzt unter Trump entstehen, zeigen wie gross die Spalte zwischen einem geregelten Staat und einem Geheimdienststaat der mit Hilfe der Medien gesteuert wird, geworden ist.
  • Selbst wenn es alle Gegner Trumps schaffen ihn von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Jeder Nachfolger muss diese Spalte schliessen, sonst wird die USA für jeden als Partner unglaubwürdig ja sogar zur Gefahr.
  • Die schweigende Mehrheit in den USA bekommt nun jeden Tag weitere Missstände aufgedeckt, die der alte Präsident bzw. sogar seine Vorgänger zumindest geduldet wenn nicht sogar verursacht haben.
  • Der Industriell- / Militärische Komplex der hinter den Geheimdiensten steht, erbeutet durch seine Machenschaften Milliarden über Milliarden vom US-Volk. Und die dummen Liberalen stehen auch noch Gewehr bei Fuss um ihnen diesen Machtapparat zu erhalten.
  • Der Feind des Volkes ist der Industriell- / Militärische Komplex zu dem mit Sicherheit auch die Banken und grosse Finanzunternehmen wie Blackrock gehören, sowie die Medien die ihnen meistens gehören.
  • Trump versucht zum Wohle seines Volkes damit aufzuräumen. Es ist geradezu paradox, dass ihm dabei Liberale in den Rücken fallen.
  • Ein Krieg zwischen USA/Europa (dem Westen) und (dem Osten) China/Russland ist mit einem starken Industriell- / Militärischen Komplex in den USA/Europa wahrscheinlicher, als mit einem schwachen. Denn sie haben am meisten bei friedlicher Koexistenz zu verlieren. Trump steht für Frieden, das sollten sich alle bewusst machen.

 

Wird der Dollar die Einheitswährung im TPP?

tpp_countries.0.0Die Weltregionen buhlen um ihre Mitglieder. Es gilt, so schnell es geht, globale Handelszonen mit einheitlicher Währung und Zollunion zu erstellen. Die NAFTA und die EU hat den Startschuss dazu vor Jahren gegeben. Erfolgreich scheint der zu sein, der möglichst schnell eine Region als Binnenmarkt mit eigener Währung, Zollunion und politischer Union erschafft. Es geht nicht darum, wer das best funktionierende System hat, sondern wer damit Macht ausüben kann. Es zählen die Konsumenten und die strategischen Gebilde. Wird der Dollar die Einheitswährung im TPP? weiterlesen

Wer jagt Angela Merkel?

von Andrey Fomin

Nach dem vorausgeplanten Einsatz von Vergewaltigungen in der Neujahrsnacht in Köln und anderswo gehen nach wie vor die Vorwürfe an Bundeskanzlerin Angela Merkel, sie sei verantwortlich. Eine Studie des Computerdatenverkehrs belegt, dass die Twitter Accounts, die diesen Protest organisieren, an der Westküste der Vereinigten Staaten ihre Basis haben.

1_-_1_5_-42-57ebaIm September des letzten Jahres haben wir eine Kurzfassung der Analyse veröffentlicht, die der russische Forscher Vladimir Shalak über die verborgenen Aspekte der Twitter-basierten Kampagne gemacht hat, die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten nach Deutschland lockt [1]. Nachdem er 19.000 Original-Tweets mit Bezug auf Flüchtlinge untersucht hatte, kam Shalak zu dem Schluss, dass der große Exodus zum europäischen Kontinent durch nichteuropäische Akteure künstlich erzeugt war. Die kürzliche Welle von Gewalt, die von Migranten in einer Anzahl europäischer Städte in der Neujahrsnacht verursacht wurde, setzte eine neue intensive Anti-Merkel-Kampagne in den deutschen und europäischen Medien in Gang und lieferte zusätzliche Daten für Shalaks tiefgründige Recherchen. Wer jagt Angela Merkel? weiterlesen

Was ist Neo-Kapitalismus?

Bildschirmfoto 2015-02-23 um 12.59.53Der Neo-Kapitalismus, oder auch nach Michel Albert „neo – amerikanischer Kapitalismus“ bezeichnet, ist die vorherrschende Form des Kapitalismus in den USA.

Er wird als Gegensatz zu dem „Rheinischen Kapitalismus“, auch bekannt als „Soziale Marktwirtschaft“, gesehen.

Der wesentliche Unterschied der beiden Kapitalismus-Formen liegt darin, dass der Neo-Kapitalismus rein auf die Marktmechanismen setzt und keinerlei sozialen Ausgleich sieht.

Die Kapitalismus-Ausprägungen können sich immer nur so entwickeln, wie das Politische System in dem es funktioniert, es zu lässt.

Über die USA ist bekannt, dass selbst die dort als „Demokraten“ bezeichneten Politiker, aus der europäischen Sicht eher konservativ zu bezeichnen sind. Sie kann man z.B. mit der CDU/CSU in Deutschland vergleichen. Eine echte Linke oder Sozialdemokraten gibt es in den USA nicht. Alles rechts von den Demokraten, inkl. der Republikaner, muss man z.B. mit den Parteien der Kategorie NPD oder Bayern-Partei in Deutschland vergleichen. Was ist Neo-Kapitalismus? weiterlesen

Gastkommentar: Troika-Mafia erpresst Athen

Von Sahra Wagenknecht

GriechenlandDas Krisentreffen der Euro-Finanzminister am Dienstag endete mit einem unverschämten Ultimatum an Griechenland: Die neue Regierung in Athen soll bis Freitag ihre Wähler um sämtliche Wahlversprechen prellen und um die Rückkehr der verhassten Troika nach Athen bitten, sonst droht das Land von der Europäischen Zentralbank (EZB) aus der Euro-Zone herausgeworfen zu werden. Gastkommentar: Troika-Mafia erpresst Athen weiterlesen

Gesamtstrategie der USA

EinkreisungRusslands

Ich möchte auf die Gesamtstrategie der USA in der Welt hinweisen. Alles was die USA auf der Welt militärisch, diplomatisch, finanzpolitisch und politisch aber oft auch wirtschaftlich macht unterliegt einer Gesamtstrategie. Ziel ist die Weltherrschaft mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten oder wieder zu erlangen. Die USA sehen das gesamtheitlich – also auch im Finanzsektor und moralisch wie religiös. Das geht aus vielen Dokumenten die öffentlich vorliegen hervor. Z.B. die Doktrin von Zbigniew Brzezinski von 1997.

Viele Menschen im Westen beobachten aber nur die Massnahmen, die rund um sie wichtig sind. EU, Nahe-Osten, Ukraine, Ost-Länder etc. Je weiter weg das Geschehen liegt um so uninteressanter scheint es aus unseren Augen. Dennoch wird dort genau so und mit gleicher Macht an Systemen gerüttelt, wie hier. Um nur ein paar Beispiele und Sichtweisen zu nennen. Gesamtstrategie der USA weiterlesen

Starker US-Dollar falsch erklärt

Bildschirmfoto 2015-01-01 um 18.32.48

Die WELT will dem dummen Volk klar machen, dass ein starker Dollar was “Gutes” ist. Kasperletheater in der Zeitung. Seit dem Bretton-Woods-Abkommen von 1944 ist der Dollar von den Goldreserven der USA abgekoppelt. Sein Wert definiert sich nicht mehr durch die Wirtschaftsleistung der USA sonder “pur” nach Angebot und Nachfrage auf dem Weltmarkt. Das heisst, seine Höhe im Vergleich zu anderen Währungen kann auch rein spekulativ und manipuliert sein. Wenn grosse US-Banken z.B. viel Fremdwährung wie Euro, Dollar oder Yuan verkaufen und gegen Dollar tauschen, dann sinkt deren Wert und der des Dollar steigt. Es hat null Komma null mit einer Leistung zu tun. Für die USA ist es dann aber schwierig zu exportieren, da die US-Wahren im Ausland teurer werden. Die USA dagegen kann Waren im Ausland billiger kaufen. Aber das rächt sich auf Dauer, da dann im Inland keine Unternehmen mehr gegründet werden und keine Arbeitsplätze aufgebaut werden. Der Dollar wird weltweit massiv dadurch gestützt, da Öl und Gas meist in Dollar gehandelt werden. Ein Käufer der Öl kaufen will braucht also erst einmal Dollar die er mit seiner Währung kaufen muss. Erst dann kann er Öl kaufen. Durch diesen Umstand verdienen die US-Banken jedes Jahr ungefähr 250 Milliarden Dollar an Umtauschgebühren und Zinsen. Die dadurch entstehende Nachfrage nach Dollar treibt den Kurs nach oben. Nun planen aber viele Länder – in Zukunft – untereinander in ihren eigenen Währungen Öl und Gas zu handeln. Zum Beispiel die BRICS-Staaten. Da der Öl- und Gas-Handel zwischen den restlichen Ländern (ohne USA) weltweit sehr gross ist, wird die Nachfrage nach dem Dollar in Zukunft massiv zurück gehen. Dieser Weg ist nicht mehr zu verhindern. Da die USA aus dem Ausland mehr einkauft als sie in das Ausland verkauft, werden die Preise in den USA für die Bürger steigen. Und zwar sehr stark. Viele werden arbeitslos und es wird zu sozialen Unruhen kommen, die bereits jetzt begonnen haben (99% – Occupy, etc.). Das heisst, der derzeitig hohe Kurs des Dollar ist, wie viele Dinge im Zusammenhang mit den USA, eine Blase. Er stützt sich jetzt gerade noch auf die kurzfristigen Erfolge durch das Fracking und das Öl und Gas noch weltweit in Dollar gehandelt wird. Beide Vorteile werden in den nächsten ein, zwei Jahren verschwinden und der Dollar sehr tief fallen. Es wäre also für die USA besser sie hätten heute nicht so einen hohen Kurs, denn wer hoch steigt kann auch tief fallen.

Die Strategie der USA

Ich möchte auf die Gesamtstrategie der USA in der Welt hinweisen.

Alles was die USA auf der Welt militärisch, diplomatisch, finanzpolitisch und politisch aber oft auch wirtschaftlich macht unterliegt einer Gesamtstrategie. Ziel ist die Weltherrschaft mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten oder wieder zu erlangen. Die USA sehen das gesamtheitlich – also auch im Finanzsektor und moralisch wie religiös. Das geht aus vielen Dokumenten die öffentlich vorliegen hervor. Z.B. die Doktrin von Zbigniew Brzezinski von 1997.

Viele Menschen im Westen beobachten aber nur die Massnahmen, die rund um sie wichtig sind. EU, Nahe-Osten, Ukraine, Ost-Länder etc. Je weiter weg das Geschehen liegt um so uninteressanter scheint es aus unseren Augen. Dennoch wird dort genau so und mit gleicher Macht an Systemen gerüttelt, wie hier.

Um nur ein paar Beispiele und Sichtweisen zu nennen. Warum existiert Nord-Korea? Und warum wird es von China unterstützt? Wer sich die Landkarte ansieht und die Stützpunkte der USA rund um Russland und China betrachtet stellt fest, dass Nord-Korea auch ein Bollwerk gegen die USA ist. Denn Süd-Korea ist praktisch eine Enklave der USA. Japan, wird zwar von den USA als Kriegsverlierer beherrscht, aber dieser Allianz vertrauen die USA – mit Recht – nicht hundertprozentig. Japan wäre, wie Deutschland, gerne unabhängig von den USA. Deshalb haben die USA Süd-Korea für sich als Satellit aufgebaut. China würde Nord-Korea nicht so unterstützen, wenn die Massnahmen (Militär, Raketen, Häfen, etc.) der USA in Süd-Korea nicht so massiv ausgebaut worden wären. Den USA kommt entgegen, dass die meisten Süd-Koreaner Christen sind und somit ein Einfluss des Islam gegen sie nicht aktiviert werden kann. Die Strategie der USA weiterlesen