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Vorteile von Kryptowährungen

Derzeit sind Kryptowährungen in aller Munde. In den Medien werden massenweise negative oder despektierliche Berichte darüber verbreitet. Sie werden als „niedlich“ abgetan oder der Sinn wird hinterfragt. Auch die Bewertung und die Risiken werden verfehlt dargestellt. Vorteile werden meist gar nicht genannt. Ausser dass man damit riesige „Spekulationsgewinne“ machen kann. Die man aber auch „bis auf Null, sofort wieder verlieren kann“. Warum ist das so und welche Vor- und Nachteile gibt es wirklich?

Millionen Menschen wollen sie! Punkt.

Eines der wichtigsten Argumente für Kryptowährungen ist, dass Millionen Menschen sie wollen. Punkt. Wie stark dieses Argument ist, sollte ich eigentlich nicht erklären müssen. Das Potential ist so gross wie es Menschen, Organisationen und Unternehmen gibt. Milliarden mit Milliarden Summen. Ein grosser Teil von uns Menschen lebt im „freien“ Westen, in einer „freien“ Welt. Wieso legen Millionen Menschen, Organisationen und Unternehmen Geld in Kryptowährungen an? Sind die alle reich und können sie sich das Risiko erlauben? Sicher nicht. Das es ein Risiko gab und gibt streitet niemand ab. Aber warum machen sie es dann trotzdem? Diese Frage sollte sich die klassische Finanzindustrie einfach mal selber stellen. Ein bekannter, ehemaliger CEO der UBS in der Schweiz hat es kürzlich so ausgedrückt: «Der Kursanstieg von Bitcoin sagt uns klar, dass viele Menschen nicht mehr an ihre Notenbanken und an das herkömmliche Papiergeld glauben». Fakt ist, es gibt heute bereits zig Millionen Menschen, ob arm oder reich, die Ihr Geld in Kryptowährungen angelegt haben. Alleine das ist so ein schlagkräftiges Argument für diese Anlageform, dass Verbote oder ähnliches nicht in Frage kommt oder kommen kann. Demokratie ist keine Diktatur. In einer Demokratie bestimmen die Menschen, die Mehrheit der Menschen was gemacht wird und nicht einige wenige. Vorteile von Kryptowährungen weiterlesen

Grösste Gefahr bei Ripple / XRP durch hohe Verluste

Ripple ist keine Kryptowährung in dem Sinne, wie manche glauben möchten. Ripple ist ein kommerzielles Netzwerk geschaffen und finanziert von grossen Unternehmen und Banken. Unter anderem ist die Santander Bank und Google Ventures bzw. Alphabet Inc. daran beteiligt. Das Netzwerk ist ein zentrales und geschlossenes System in dem die Geldmenge, XRP genannt, durch die Firma Ripple Inc. bestimmt wird. Das heisst der Wert einer einzelnen Einheit wird massgeblich durch die Firma bestimmt. Derzeit werden jeden Monat Unmengen an Coins auf den Markt geworfen um den Kurs niedrig zu halten. Trotzdem ist der Kurs stark gestiegen. Woran das liegt, lesen Sie weiter unten. Ich halte Ripple / XRP für ein Trojanisches Pferd mit dem Anleger auf eine gefährliche Investition gelockt werden sollen.

Unterschiede zu Kryptowährungen

  • Geschlossenes Netzwerk eines Unternehmen
  • Kommerzieller Betreiber mit wirtschaftlichen Interessen
  • Geldmenge wird durch Hersteller bestimmt
  • XRP kann nur im Netzwerk gehandelt werden
  • Alternative für Banken zu herkömmlichen Überweisungen
  • Adaption heutiger Bankenstruktur in der digitalen Welt
  • Schulden machen ist möglich
  • Hohe Abhängigkeit der Anleger zum Hersteller
  • XRP wird nicht ge-mint sondern hergestellt

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Der wichtige Unterschied zwischen freien und gebundenen Krypto-Währungen

Die Zahl der Krypto-Währungen steigt enorm. Heute gibt es bereits über 1300 verschiedene Syteme und Währungen die die Blockchain bzw. ähnliche Systeme nutzen um als Krypto-Währungen agieren zu können. Leider haben sich unter diesen Markt trojanische Pferde / Währungen eingeschleust.

Man braucht keine Dritten für eine Transaktion

Wozu brauche ich heute noch einen Dritten um Geld von A nach B zu transferieren? Die Blockchain macht es möglich ohne – Achtung – „ohne“ einen Dritten (Banken) Geld von A nach B zu transferieren. Das spart nicht nur Kosten sondern auch Zeit. Ich brauche nicht mal einen Marktplatz. Das hat erst einmal nichts mit Sicherheit zu tun.

Wenn ich z.B. Bitcoin in meiner Wallet auf dem Computer habe, kann ich einem x-beliebigen Menschen auf der Welt einen Betrag an seine Wallet auf seinem Computer senden. Die Transaktion wird in einer dezentralen, verteilten Datenbank gespeichert und ist somit sicher. Das sind wahre Krypto-Währungen ohne einen Dritten der Gebühren kassiert oder bestimmt wie viel die Währung wert ist. Der wichtige Unterschied zwischen freien und gebundenen Krypto-Währungen weiterlesen

Möglichkeiten der Blockchain und seine Auswirkungen – eine Revolution?

Wir leben in aufregenden Zeiten. Manche glauben und bemerken das nicht. Warum? Weil sie die Dinge nicht mehr durchschauen. Die meisten Medien sind überfordert und haben eigene Interessen die Dinge „nicht“ zu erklären. Der Staat und die Politik ist überfordert und zu unflexible um auf die schnellen Änderungen zu reagieren.

Politik und Staat werden zum Klotz am Bein

Entwicklungszyklen in der Wirtschaft und Forschung haben sich in der Geschwindigkeit verhundertfacht und sind extrem effizient geworden. Die gegenseitigen Beeinflussungen von Technologien und moderner Vorgehensweise führen zu parallelen Entwicklungen. Die Politik arbeitet immer noch wie in den 1960 ger Jahren, seriell, ein Thema nach dem anderen. Schlicht ausgedrückt, die Politik und das System Staat wird von der Realität in einer Geschwindigkeit überrollt die keine Steuerung mehr erlaubt. Staaten und Regierungen werden damit handlungsunfähig und für die Bevölkerung eher ein Klotz am Bein als eine Hilfe. Eine Diskussion darüber ist nicht entstanden. So wird es bald Kräfte innerhalb der Systeme geben, die dieses Manko ausnützen wollen und werden. Das birgt ein gefährliches Potential. Möglichkeiten der Blockchain und seine Auswirkungen – eine Revolution? weiterlesen

Aussagen eines Professors zu Bitcoin widerlegt

Im tagesanzeiger Schweiz wurde ein Beitrag eines Wirtschaftswissenschaftler von der Universität Freiburg (Schweiz) zum Bitcoin veröffentlicht. Darin sind extrem viele Fehler enthalten und die Hälfte der Wahrheit verschwiegen. Der ganze Beitrag ist tendenziös und zum grossen Teil einfach faktisch falsch. Es wunder einen schon, wenn solche Leute Professoren an Universitäten sind. Die die Jugend ausbilden und ihnen einen guten Start in ihr Leben geben sollen. Aussagen eines Professors zu Bitcoin widerlegt weiterlesen

Was die Blockchain für Patente und Erfindungen bedeuten kann!

Blockchain is the world’s leading software platform for digital assets. (Quelle: blockchain.com)

Das Wort „Assets“ steht hier in diesem Zusammenhang nicht nur alleine für einen Wert sondern auch Kompetenz oder Können oder Wissen oder Vermögen. Es gilt hier umfänglich für alle seine Ausprägungen.

Die Blockchain und die Technologie wird auf Wikipedia gut erklärt. Jedoch sind das für viele Böhmische Dörfer oder einfach schwer zu verstehen. Deshalb mache ich hier den Versuch die Blockchain-Technologie auf eine Art zu erklären, die möglichst viele verstehen.

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Sie mit Anbietern einer Ware oder Dienstleistungen direkt über das Internet kommunizieren und deren Produkte kaufen können, ohne das Sie Geld über eine Bank, Kreditkarte oder anderes Zwischenstück transferieren müssten, aber die Transaktion zu dem von ihnen gewählten Zeitpunkt ausführen können und sie absolut sicher und kostenlos ist !?
Stellen Sie sich Künstler vor, die Musik machen, Design entwickeln, Bilder malen oder ein Tapetenmuster entwerfen und sie könnten diese Produkte direkt von ihnen über das Internet kaufen und direkt bezahlen, ohne das eine Bank oder eine Kreditkarte oder ein anderer Dritter beteiligt ist und das mitbekommt !?

Was die Blockchain für Patente und Erfindungen bedeuten kann! weiterlesen

Was ist der „REINS Act“?

Seit 2001 wurden in den USA von der Regierung Gesetze erlassen, die dem Land, der Wirtschaft und den Menschen jährlich Milliarden an Kosten aufbürden. Diese Gesetze wurden in den meisten Fällen aufgrund von Hinweisen und Vermutungen durch die Wissenschaft erlassen. Zum Beispiel der „Clean Power Plan“.  Er zwingt Unternehmen, Städte oder Kommunen dazu von „umweltschädlicher“ auf „umweltfreundliche“ Technologien um zu steigen.  Das wird das Land bis in das Jahr 2030 rund 590 Milliarden Dollar kosten. Laut den Wissenschaftlern wird dadurch die Weltweite Temperatur „wahrscheinlich“ (also nicht sicher) um 1 Grad gesenkt.

Massive Belastungen für alle und die Ewigkeit

Die meisten Grundlagen dieser Gesetze sind Untersuchungen von Wissenschaftlern die von der Politik verlangen, ihre Erkenntnisse – ob sie wahr oder falsch sind – in Gesetze umzusetzen und die Bevölkerung und die Wirtschaft damit zu belasten. Viele dieser Gesetze mussten nicht im Kongress von allen Parteien diskutiert und verabschiedete werden. Das konnte eine kleine Mehrheit in der Regierung entscheiden. Kostet aber alle und für immer sehr viel Geld. Obwohl die Ergebnisse nicht einmal sicher sind.

Der REINS Act soll den Wildwuchs stoppen

Der republikanischen Partei aber auch vielen Demokraten ging diese Abhängigkeit von „wissenschaftlichen“ Vorschlägen für Gesetze zu weit. Besonders die enormen Kosten für Wirtschaft, Kommunen und Bevölkerung wucherten durch immer mehr und immer grössere Forderungen durch die Wissenschaftler in astronomische Summen. In vielen Fällen wurden ganze Industriezweige so unrentable, dass sie alle ihre Aufträge an Unternehmen in Asien verloren, die keine solchen Gesetze haben. In den USA schlossen Firmen und die Arbeiter wurden entlassen. Die Kosten dieser Gesetze waren einfach zu hoch. In China wurden sie dann wieder aufgebaut und dort entstanden Arbeitsplätze.

Schon zu Zeiten der Obama – Regierung versuchte man also diesem Treiben, an immer mehr kostenintensiven Gesetzen, einen Riegel vorzuschieben. Es wurde der REINS Act (The Regulations from the Executive in need of Scrutiny) diskutiert und sollte verabschiedete werden. Eine kleine Gruppe von Demokraten und Obama selber verhinderte die Verabschiedung des REINS Act aber.

Was sagt der REINS Act aus?

Kern des REINS Act ist, dass jedes Gesetz auf seine (Folge-)Kosten oder Fehlentwicklungen hin geprüft werden muss. Hat ein Gesetz grosse Auswirkung auf die zukünftige Entwicklung des Landes, muss das Gesetz auch im Kongress diskutiert und abgestimmt werden. Das betrifft alle Gesetze, auch die die schon existieren.

Unter Obama wurden rund 127 solche Gesetze erlassen – ein Rekord, die dem Land erheblichen Schaden zufügen und denen nicht von der Mehrheit des Kongresses zugestimmt wurde.

In den Niederlanden schon lange eingeführt

Übrigens gibt es ein vergleichbares System schon lange in den Niederlanden. Dort müssen Politiker grundsätzlich bei Gesetzesvorschlägen die kurz- und langfristigen Kosten und Fehlentwicklungen aufzeigen die durch das neue Gesetz entstehen könnten, sonst kommt das Gesetz gar nicht erst zur Abstimmung. Alte Gesetze werden alle paar Jahre daraufhin neu untersucht und dann eventuell ihre Abschaffung entschieden.

REINS Act zugestimmt

Der REINS Act wurde nun letzte Woche, da die Republikaner nun die Mehrheit haben, im US-Kongress verabschiedet. Da er universell gilt, gilt er auch für alle Gesetze die unter Obamas Regierung oder sogar davor verabschiedet wurden. Jedes dieser Gesetze kann also damit rückgängig gemacht werden, wenn es den Anforderungen des REINS Acts genügt bzw. sich keine Mehrheit im Kongress findet.

Aus den Reihen der Demokraten und besonders der Wissenschaftler ist mit dramatischen Reaktionen zu rechnen. Obwohl diese Regelung ja einen wirklich guten Ansatz hat, wird es vor allem Gesetze treffen die die Umwelt schützen aber die Wirtschaft und Bürger belasten. Das bietet garantiert grossen Zündstoff. Es wird also noch spannender.

Massive Entlastungen für Unternehmen und Kommunen

Es wird erwartet, dass durch die Einführung des REINS Act sehr viele Erlässe und Gesetze von Obama und seinen Vorgängern wieder rückgängig gemacht oder stark abgeändert werden.

Das wird die Wirtschaft, die Bürger und Kommunen stark von Kosten entlasten, welche natürlich in Form von Investitionen bzw. Ausgaben in den Wirtschaftskreislauf zurück geführt werden. Es ist schon durch wenige gelöschte Gesetze zu erwarten, dass geradezu ein Wirtschaftsboom ausbricht, der auch den Rest der Welt positiv und stark beeinflussen wird.

Umfrage !

Sollte ein gleiches Gesetze wie der REINS Act in Europa eingeführt werden?

Probleme des Westen sind hausgemacht

In den USA kann nun das Volk zwischen dem Teufel und dem Beelzebub, als neuen Präsidenten, wählen. Die sozialen Unterschiede dort sind so gross wie noch nie und bieten das erste Mal in der Geschichte der USA eine echte Chancen auf einen Bürgerkrieg. Das Land befindet sich durch Rassismus, Staatsgewalt, wirtschaftliche Unsicherheiten, marode Infrastruktur, vollkommen überschuldeter Staat (20 Billionen Dollar) und fehlender Diskussionsfähigkeit in der Nähe des Zusammenbruchs.

Die unterschiedlichen sozialen Schichten sind nicht gewohnt miteinander zu kommunizieren geschweige denn, einmal für eine Zeit unter anderen Menschen zu leben. So haben sich Kasten von inzuchtartigen Gruppen gebildet, die vehement die Existenz der anderen bezweifeln bzw. deren Weltanschauung auch nicht im Geringsten wahr haben wollen. Im Gegenteil. US-Bürger sind nicht gewohnt logisch zu denken, sondern sind sehr lange bis in ihr Erwachsenenleben hinein pur emotional. Das zeigen alle Versuche mit US-Bürgern über etwas zu diskutieren für das sie nicht konditioniert wurden. Privat wie im Berufsleben. Selbst wenn man ihnen klare Beweise vorlegt, werden sie noch die einstudierte Meinung verkünden. Eine solche Mischung ist ein Pulverfass. Der oder die zu erwartende zukünftige Präsidentin wird dazu beitragen, dass sich die Situation verschlimmert und die verschiedenen Volksgruppen auf einander los gehen. Schwarze gegen Weisse, Hispaniks gegen alle, Reich gegen Arme, Land gegen Stadt, Nord gegen Süd, Ost gegen West und jeweils umgekehrt. Die USA ist eine Insel, mit zwei Nachbarländern – Kanada und Mexiko – beides Länder die keinen wirklichen Einfluss auf das Land haben, so wie es Länder in Europa zum Beispiel haben müssen. Wer soll also einen Wandel herbei führen, wenn es nicht das Volk selber im Land tut? Und, das wird nur über Unruhen und Bürgerkrieg gehen, da die Oligarchen keinen Zentimeter von ihrem Besitz bzw. ihrer Macht ohne harten Kampf abgeben werden.

In Europa sinkt die Einsicht in den Zusammenhalt (EU) der in Form des Brexit sichtbar wird. Auch hier sind die Gründe nicht logisch, sondern pure Emotion. Angst vor fremden Menschen und ihrer Kultur ist nicht logisch. Die Angst vor Terrorismus aus dem Nahen-Osten und dem Islam wurde geradezu von den Medien und Politikern herbei geredet. In Deutschland hat es Jahrzehnte lang keine Anschläge gegeben. Aber seit Deutsche Innenminister die Welt beschwören und sogar Vorschläge für Anschläge in Deutschland machen, passiert auch einmal etwas. 220’000 Menschen sind 2016 nach Deutschland gekommen. Die aktuellen Anschläge wurden aber von einem gebürtigen Deutschen und einem schon seit Jahren in Deutschland lebenden, psychisch gestörten Ausländer begangen. Dennoch wird so getan (siehe Seehofer), als ob täglich hunderte an Terroristen und Kriminellen nach Deutschland kämen. Selbst die Übergriffe in der Kölner Silvesternacht wurden von in Deutschland seit Jahren lebenden Menschen begangen. Da hat nur keine Integration stattgefunden. Es ist schon fraglich, welche kleine, mächtige Gruppe dem Volk so ein Märchenstück vorspielt? Die Menschen in Europa sind deshalb zu einem grossen Teil bereit ihre Menschenliebe in den puren Egoismus einzutauschen – nur weil ihnen ein paar Verrückte Mist erzählen? Fakt ist, Europa und die USA haben über sechzig Jahre lang den Nahen-Osten, Nord-Afrika und andere, oftmals islamische Länder, unterdrückt, gedemütigt und ausgebeutet. Und nun, wo die Menschen aus diesen Gebieten in Europa Schutz suchen, werden aberwitzige Gründe vorgeschoben dieses zu verhindern. Wöchentlich sterben Hunderte Menschen im Mittelmeer, weil solche Typen wie Seehofer, Viktor Orbán, ein paar Österreicher und rechtsradikale Polen das so wollen. Das Blut dieser Tausenden Menschen klebt für immer an ihren Fingern. Ich hoffe sie können jede Nacht nicht richtig schlafen. Aber es klebt auch an den ach so treuen Demokraten, die diesen Menschen nacheifern.

Die Probleme beider Kontinente, die oft als „der Westen“ bezeichnet werden, haben Parallelen und sind hausgemacht. Beide Kontinente und mit ihnen ihre Satellitenstaaten wie z.B. Australien, Kanada oder New Zealand haben die Veränderungen im Rest der Welt nicht wahr haben wollen, nicht ernst genommen, die Auswirkungen nicht diskutiert und auch keine Lösungen dafür gefunden. Nein, sie haben im Gegenteil ein „weiter so“ favorisiert und den Kopf in den Sand gesteckt. Die Wahrheit ist, der Rest der Welt hat wirtschaftlich und politisch stark aufgeholt und will die Welt mitgestalten. Länder in denen es bis vor zehn Jahren für normale Menschen nicht möglich war, von A nach B zu fliegen, können heute zu uns kommen und natürlich ihre Meinung kund tun. Das darunter der eine oder andere fanatisierte ist, der dann bei uns etwas versucht ist doch logisch. Das ist nicht mehr zu kontrollieren. Hätte man aber mit diesen Ländern Kooperation auf Augenhöhe betrieben, anstatt sie zu diffamieren, Kriege gegen sie zu führen und auszubeuten, wäre das heute vielleicht anders. Wir haben uns viele zum Feind gemacht und wundern uns heute wieso ihre Kinder zu uns kommen um es uns heim zu zahlen. Aber darüber wurde ja nicht einmal diskutiert. Die Globalisierung des Westen ist die eine Seite, dass Gegenstück dazu heisst „Aufschwung des Restes der Welt“. Darüber wurde bis zum heutigen Tag nicht geredet, nicht diskutiert, nicht analysiert und es wurden keine Konzepte erarbeitet die dieser Situation begegnen könnten.

Man lässt einfach die Gegenreaktionen auf sich zu kommen und nennt sie im schlechtesten Fall „Islamismus“ und im besten Fall „Wirtschaftsflüchtlinge“. Und tut so, als ob das Böse von Aussen käme, obwohl man es ja selber herbei geführt hat.

Der Niedergang der USA ist darin zu begründen, dass die Welt sich nicht mehr in ein Ost-West und Oben-Unten einteilen lässt, in dem die USA an der Spitze steht und bestimmen kann. Hillary Clinton und Donald Trump stehen als Personen eben für diesen Niedergang. Sie sind beide keine wertvollen und sachdienlichen Menschen die das Land in den Übergang führen könnten. Im Gegenteil. Die USA werden gezwungener Massen die nächsten Jahrzehnte einen unausweichlichen Untergang erleben, bis sie merken, dass auch sie ohne die Kooperation mit anderen Ländern nicht leben können. In diesen zwanzig bis dreissig Jahren wird viel Leid in den USA passieren und viele Menschen werden dadurch sterben. Man hätte das verhindern können, hätte man schon vor Jahren begonnen die Weltpolitik mit anderen Augen zu sehen und Lösungen diskutiert und gefunden. Die USA sieht sich heute und in Zukunft „Gegnern“ gegenüber die keine sind, sondern die sie selber dazu gemacht haben. Beide – Clinton und Trump – werden das noch verstärken. Trump schneller und Clinton langsamer. Bei beiden wird es aber ein Fiasko.

In Europa hat man auch die Glocken nicht läuten gehört. Die aktuellen und zukünftigen Probleme der Globalisierung sind nur in Kooperation mit den beteiligten Ländern zu lösen. Der Türkei hat man wegen einem vermeintlichen Ost-West Kampfes – der Westen gegen Russland und China – grosszügige Zugeständnisse in Bezug auf die Macht gemacht, deren Auswirkungen wir nun zu spüren bekommen. Erdogan ist nicht von alleine so mächtig geworden. Man hat ihn von Europa und den USA aus als Bollwerk gegen Russland und China eingesetzt und ihm dabei alles versprochen was man anbieten konnte. Dieser Kampf gegen Russland und China stammt aus einer anderen Zeit und schafft nur neue Probleme. Wenn er nicht geführt würde, wäre auch die Türkei und damit Erdogan nicht wichtig und damit nicht mächtig. Es sind also die Wünsche der alten Oligarchen und Apparatschik aus den USA und Europa, die die Türkei so mächtig machen und auf der ganzen Welt die Menschen dafür bluten lassen. Besser wäre es alle mal, mit Russland und China zu kooperieren, denn die Probleme mit dem Rest der Welt kommen erst noch auf uns zu. Wenn sich Afrika – ein Land mit 800 Millionen Einwohnern und Konsumenten – erst einmal zusammen rappelt und seine Macht auf der Erde einfordert. Wenn sich Süd-Amerika – ebenfalls ein Kontinent mit rund 800 Millionen Einwohnern und Konsumenten – zusammen findet und seine Macht einfordert und Indien – mit rund 1.2 Milliarden Menschen dazu kommt und Macht ausübt, was sollen dann die Scharmützel zwischen den USA/Europa und Russland/China. Im Gegenteil, wenn die USA und Europa mit Russland und China kooperiert, sind die Mächte wieder wie in einer Waagschale gut verteilt. In dem wir uns bekämpfen, werden wir die Probleme nicht lösen. Aber es scheint so, dass weder in Europa noch in den USA die richtigen Politiker dafür am Start sind noch die Bevölkerung einsichtig ist. Die Macht die Erdogan gerade auslebt, haben wir ihm gegeben und wundern uns wenn 30’000 Menschen in Köln für ihn demonstrieren?

Die USA und Europa sind wie einst das Römische Reich oder die Griechen in der Antike degeneriert und verhaftet in den alten Gedanken und Strukturen. Die Politik und die Gesellschaft will die Realität nicht anerkennen, dass die Welt sich auch ohne uns weiter dreht. Wir können weiter gegen „Untergebene“ kämpfen wie wir wollen, wir werden dadurch nur später noch ärmer da stehen. Die Weigerung diese Themen auch nur ansatzweise zu diskutieren beweist die Einstellung dazu.

Wie die FAZ – Online den Tenor zu Ihren Artikeln lenkt

Bildschirmfoto 2016-02-13 um 12.13.06Seit Jahren schreibe ich auch hin und wieder Kommentare in der FAZ. Dabei suche ich mir ganz bewusst bestimmte Artikel heraus, die meine Interessen streifen. Da ich hauptberuflich tätig bin, kann ich nicht den ganzen Tag Kommentare schreiben.

Es scheint aber Menschen zu geben, die das z.B. als Rentner oder arbeitslose Journalisten für einen kleine Obolus gerne machen. Wie die FAZ – Online den Tenor zu Ihren Artikeln lenkt weiterlesen

Stunde der Profiteure

10900137_10152546036611583_1376604987670884451_oVon Evelyn Hecht-Galinski

Eigentlich wollte ich für diese NRhZ-Ausgabe nichts mehr schreiben außer meinem mir so wichtigen “Gauck-Auschwitz-Gedenk Empörungs-Aufschrei”, an den ich auch nochmal erinnern möchte! Aber meine Emotionen lassen mich nicht ruhen, erneute zur “Feder zu greifen”!

Nach diesem schrecklichen Paris-Attentat von zu Extremisten gewordenen Tätern frage ich mich wirklich, wie soll es weiter gehen? Dazu möchte ich auf einen Vortrag der von mir hoch geschätzten Katajum Amirpur, hinweisen, den ich im SWR 2 am Sonntag hörte und den ich zum Nachhören und Nachlesen beifüge. Titel: Warum wir das Feindbild “Islam” überwinden müssen. Ebenso ein Artikel von ihr aus der NZZ, in dem sie über einen Brief der 120 wichtigsten Imame an den IS berichtet, auf den aber leider keine deutsche Zeitung hinwies! (1) (2) (3)

Katajun Amirpur zeigt, wie man mit Argumenten den Islamkritikern und Fundamentalisten begegnen kann. Sie entlarvt vermeintliche Islamkritiker wie Nekla Kelek als unwissend und räumt auf mit Vorurteilen. (3a) (4a)

Selbstverständlich sind es Extremisten, die den Islam für ihre Zwecke instrumentalisieren. Selbstverständlich gibt es jüdische Extremisten, die das Judentum instrumentalisieren – ja schlimmer, ihren Anspruch auf den “Jüdischen Staat” damit begründen, dass Gott ihn den Juden, dem “auserwählten Volk” versprochen habe! Stunde der Profiteure weiterlesen