Hysterie in England – Terrorangst wird von Cameron geschürt

Wie verschiedene Medien berichten, wurde in London ein junger Soldat getötet. Als die Polizei am Tatort eintraf, fanden sie zwei mutmassliche Täter vor, auf die sie sofort das Feuer eröffneten. Ob sie leben ist ungewiss. Ein nicht erschossener und anscheinend nicht festgenommener Farbiger spricht zu einem Passanten, der die Szene mit einer Video-Kamera aufnimmt. Er hat blutige Hände und ein Messer und Schlachterbeil in Händen. In Pressemeldungen wird immer von einer Machete gesprochen. Manche Menschen kennen anscheinend den Unterschied nicht.

http://www.zeit.de/gesellschaft/2013-05/London-Mord-Terrorverdacht

Der Aufgenommene erzählt etwas von (in etwa) „so wie wir in unserem Land gestraft werden, werdet auch ihr gestraft“, „das was unsere Frauen Tag, täglich sehen müssen, müsst auch ihr in Zukunft sehen“. Im Internet ist das Video mehrfach zu sehen. In den Nachrichten wird nun gesagt er habe islamistische Äusserungen gemacht. Zum Beispiel „Gelobt sei Gott“ (übersetzt). Ob der Aufgenommene nur ein Passant ist der sich wichtig macht und die Tatwaffen an sich genommen hat, darauf wird von der Presse und Polizei nicht eingegangen. Der Typ scheint ziemlich gefasst und macht keine Anstalten wegzulaufen. Aus meiner Sicht könnte er unter Drogen stehen.

„Der britische Premier stuft die Tötung eines jungen Mannes in London als Terrorakt ein, die Behörden vermuten eine Tat von Islamisten. Das Sicherheitskabinett tagt.“ Die ZEIT.

An dem Tatort ist auf dem Video ein beschädigtes Auto zu sehen. Es muss mit der Tat in Zusammenhang stehen, denn es ist so beschädigt, dass noch Flüssigkeiten ausläuft. Mann kann diese frisch auf dem Bürgersteig sehen. Der Mord geschah genau vor dem Auto. Anscheinen ist der Fahrer, etwas weiter vorne, gegen eine Laterne gefahren. Auf dieses Auto und den Zusammenhang wird in keiner Nachricht eingegangen.

Für mich stellt sich die Lage wie folgt dar. Der Soldat fährt mit seinem privaten Auto auf der Strasse. Die unter Drogen stehenden Schwarzafrikaner laufen über die Strasse. Der Fahrer weicht aus und knallt in den Laternenpfahl. Er springt raus und es kommt zu einem Handgemenge mit den Schwarzafrikanern. Dabei wird der Soldat getötet. Weil die Angreifer islamische Äusserungen machen, wird der Vorfall als Terrorakt eingestuft.

Halten uns alle Politiker und Journalisten für blöd?

Wie die Medien agieren sieht man auch an folgendem Beispiel. Ich wollte zu folgendem Artikel im Focus einen Kommentar schreiben.

http://www.focus.de/politik/ausland/tid-31375/brutaler-terrorakt-in-london-regierung-bestaetigt-mordopfer-war-britischer-soldat_aid_996671.html

Zu viel Phantasie ???
Mit Terror hat das nichts zu tun. Mit Religion schon gar nicht. Das ist einfache Kriminalität. Den Farbigen hat auch bestimmt kein BMW gehört. Sein Schaden deutet eher auch auf einen Unfall mit einem Laternenmast hin. Ich habe mir diverse Bilder dazu im Netz angesehen. Der Man auf dem Video könnte auch ein vollkommen unbeteiligter sein, der die Waffen aufgenommen hat nachdem die beiden anderen erschossen wurden. Das einer etwas islamisches sagt, wie übersetzt „Gott ist gross“, deutet noch lange nicht auf einen Terroranschlag hin. Mein Eindruck: Politiker und Journalisten hetzen alle unnötig gegeneinander auf. Die einen wegen höherer Budgets und die anderen wegen höheren Auflagen. Das ist das eigentlich Problem.

Er wurde mit Hinweis auf die „Netiquette“ abgelehnt.

Ich empfinde die pauschale Verunglimpfung einer ganzen Religion, nur weil Kriminelle daraus etwas zitieren, als puren Rassismus und wehre mich dagegen. Wenn ein Christ eine kriminelle Tat begeht und dann sagt „Oh mein Gott“, wird auch nicht angenommen, dass er aus religiös – terroristischen Motiven gehandelt hat (NSU vielleicht??). Hinter allem und jedem eine Terrortat aus religiösen Gründen zu sehen oder daraus eine übergeordnete Strategie, ja Verschwörung abzuleiten, ist genau das was Juden, in ihrem Fall, der ganzen Welt ständig vorwerfen „Rassismus“. Und da stimme ich ausdrücklich zu. Umgekehrt darf ein Ministerpräsident eines Landes wie Grossbritannien das aber schon mit dem Islam machen. Herr Cameron und die Medien sollten sich einmal klarmachen was Terrorismus ist und nicht mit der inflationären Verwendung des Begriffes alles gleichmachen und verwässern. Übereifrige Politiker brauchen wir nicht, sondern besonnene.

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