Protest an der Wall Street und die Presse schaut weg

Seit dem 17. September demonstrieren einige hundert Leute an der Wall Street in New York für mehr Demokratie und weniger Korruption. Unter dem Namen „Occupy Wall Street“ versammeln sich dort Leute die gegen die Korruption und Geldgier einiger weniger protestieren.

Die Bewegung die auf mehreren Webseiten und über Twitter zu verfolgen ist hat sich mittlerweile auf viele grosse Städte in den USA ausgeweitet.  Auf occupytogether.org werden alle Informationen zusammen geführt und man kann feststellen, das sich die Bewegung immer weiter im Land ausweitet.

Bedauerlicher Weise findet man kaum Berichte darüber in der Presse. Es scheint so, als ob es einen „Common Sense“ der Medien gäbe, die darüber nicht berichten wollen. Ich vermutet, dass Machthaber und die Unternehmen, die hinter der Presse stehen, genau wissen, das es gerade jetzt sehr gefährlich werden könnte, wenn die Massen aufstehen und sich zur Wehr setzen. Da will man sicher den Ball flach halten und nur wenig berichten. Die Bewegung darf nicht zu gross werden.

In der deutschsprachigen Presse konnte ich nur wenige Artikel dazu finden. Die Zeit und die NZZ berichteten. In Fernsehsendungen war dagegen nichts davon zu hören.

Weitere Informationen findet man auch unter:

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