Ohne Zucker – Vergiftung, oder was?

Das tönt so gut „Ohne Zucker“, aber was ist dann drin um etwas süss zu machen? Die Lebensmittelindustrie vergiftet uns ohne rot zu werden und Politiker und der Staat schaut zu, ohne etwas zu tun. Im Gegenteil, er freut sich an den sprudelnden Steuereinnahmen, da die Lebensmittel-Industrie boomt wie nie zuvor und die Aussichten genial sind.

Melissosan von Migros – für einen Durchfall immer gut

Ich habe immer so ein kratzen im Hals und muss mich räuspern. Da ging ich kürzlich durch die Migros und fand Bonbons „Lindernd bei Heiserkeit und Halsweh“. Ich dachte das ist doch gut und kaufte sie. Neben meiner Arbeit am Computer ass ich dann so fünf oder sechs der Bonbons. Nach den ersten drei wurde mir immer mulmiger im Magen zumute. Ich dachte mir aber keinen Zusammenhang mit den Bonbons. Also ass ich einige mehr. Dann wurde es plötzlich ganz schlimm. Mein Magen und Darm rebellierte und ich musste aber ganz schnell aufs Klo. Ich hatte einen Durchfall wie zuletzt bei einer Reise in ein südliches Land. Ich kam für einige Zeit nicht mehr von dem Örtchen weg. Es war schlimm und ich konnte meine Arbeit nicht erledigen. Ganz klein gedruckt stand dann auch auf der Verpackung: „Kann bei übermässigem Verzehr abführend wirken“. Aber was ist „übermässiger Verzehr“? Bei mir reichten ca. 10 Drops, verzehrt über einen Zeitraum von ca. drei Stunden zu einem wasserähnlichen Durchfall. Kann das gut sein? Ist das natürlich?

Süsstoff: Sucralose – Eine chemische Stoffklasse für Gifte

Ich erzählte diese Geschichte einem Bekannten. Er wurde hellhörig und fragte mich: „waren die Bonbons ohne Zucker“? Und tatsächlich, ich hatte das gar nicht bemerkt, auf der Packung stand „Mit Glycerin ohne Zuckerzusatz“.  Das hört sich verwirrend an. Was ist zum Teufel „ohne Zuckerzusatz“? Nach einiger Überlegung und Diskussion war es klar. „ohne Zuckerzusatz“ bedeutet, dass kein Zucker zum süssen verwendet wurde, sondern irgend etwas anderes. Bei näherem Studium der Bestandteile fand ich dann auch die Angabe „Süssstoff: Sucralose„.

Ein Zitat von „chemie-im-alltag.de“ bzw. „Dipl.-Chem. Daniela Fischer, Universität Regensburg“

So fällt als erstes die chemische Struktur ins Auge. Auch wenn der Grundstoff Saccharose ist, handelt es sich bei Sucralose doch um eine Organochlorverbindung. Einige Vertreter dieser Stoffklasse haben aufgrund ihrer Toxizität in der Vergangenheit bereits für Schlagzeilen gesorgt, etwa die Pflanzenschutzmittel DDT oder Lindan.

Quelle: http://www.chemie-im-alltag.de/articles/0043/index2.html

Viele kritische Berichte über Sucralose findet man im Internet. Unter anderem:

Die möglichen Symptome lesen sich wie Horror-Stories. Hier ein Auszug an möglichen Folgen aus einem Artikel über Aspartam, einem ähnlichen Süssstoff. Quelle: Bis Mitte der 70er Jahre stand Aspartame auf einer CIA-Liste als potentielles Mittel zur Biochemischen Kriegführung

  • Allergische Reaktionen
  • Angstzustände
  • Arthritis
  • Asthma
  • Asthmatische Reaktionen
  • Atembeschwerden
  • Brennen der Augen und des Rachens
  • Chronische Müdigkeit
  • Chronischer Husten
  • Depressionen
  • Durchblutungsstörungen
  • Durchfall
  • Durst oder Hunger
  • Erbrechen
  • Extremer Gedächtnisverlust
  • Gehirnkrebs (nachgewiesen)
  • Gelenkschmerzen
  • Gewichtszunahme
  • Gliederschmerzen und Beschwerden
  • Haarausfall
  • Herzrythmusstörungen
  • Hoher Blutdruck
  • Hörbeschwerden
  • Hüftschmerzen
  • Impotenz und Sexualprobleme
  • Infektionskrankheiten
  • Juckreiz und Hautbeschwerden
  • Kehlkopfentzündung
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Kopfschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden und Zyklusveränderungen
  • Migräne
  • Müdigkeit
  • Muskelkrämpfe
  • Nervöse Beschwerden
  • Panikzustände
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • Phobien
  • Probleme der Blutzuckerkontrolle ( Hypoglykämie und Hyperglykämie)
  • Schlafstörungen
  • Schluckbeschwerden
  • Schmerzen beim Urinieren
  • Schwellungen
  • Schwindelanfälle
  • Sehbeschwerden
  • Sprachstörungen
  • Tinnitus
  • Tod
  • Übelkeit und Zittern
  • Unterleibsschmerzen

Wo wir beim nächsten Übeltäter wären: Aspartam.

Ricola – die pure Natur sorgt auch für Durchfall

Wer hats erfunden – die Schweizer. Danke. Das werde ich nie mehr kaufen oder essen. Wegen meiner belegten Stimme suchte ich nach einer Alternative zu Bonbons von der Migros und sah im Regal „Ricola Kräuterbonbons“. Instinktiv dachte ich, die werden sich ihren guten Ruf sicher nicht versauen, die Bonbons kann ich unbedenklich essen. Bei Kräuterbonbons kann ich doch nichts falsch machen. Irrtum. Was war drin „Aspartam“, eine weiterer ähnlicher und gefährlicher Süssstoff. Die gleichen Symptome überkamen mich, nach nur ca. 5 gelutschten Bonbons in einem Zeitraum von ca. zwei Stunden. Wieder mindestens eine Stunde auf dem Klo. Vielleicht bin ich ja hyper-sensibilisiert gegen chemische Süsstoffe aller Art. Aber nein, die negativen Meldungen über Aspartam häufen sich im Internet genau so, wie über Sucralose. Das natur-forum.de hat eine gute Übersicht zusammen gestellt:

Gift in Softgetränken 0% Zucker 100% Aspartam

Man muss nun wirklich beim Kauf eines jeden Lebensmittel schauen ob ein künstlicher Süsstoff drin ist oder nicht. Was kommt als nächstes? Künstliche Farbstoffe und künstliche Aromastoffe haben wir auch schon. Künstliche Kräuter, künstliche Kalorien die nicht dick machen oder künstliches Fett wären doch noch was, oder liebe Lebensmittel-Industrie.

Weitere Informationen / Artikel dazu:

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