Friedensnobelpreis – falsches Signal an die Welt

Der Friedensnobelpreis wurde in den letzten Jahren, durch die Wahl der Empfänger immer mehr beschädigt. Das Signal das durch ihn ausgestrahlt wird, wurde unseriöser und fragwürdiger was die Absichten der Vergabepraxis angeht.

Bildschirmfoto 2014-10-11 um 12.40.36

Schon die vorauseilende Vergabe des Friedensnobelpreises an Barack Obama, bevor er überhaupt seine glorreichen Taten durchführen konnte, stellt sich im Nachhinein als ein Desaster, als eine Fehlentscheidung heraus. Obama hat ihn nicht verdient und mit der Vergabe an ihn wird ein falsches verlogenes Signal an die Welt gesendet. Es scheint, als ob das Friedensnobelpreis-Komitee genau so von den Kräften hinter den Kulissen gelenkt wird wie die westlichen Medien. Alles was die bessere Darstellung des Westen unterstützt wird falsch und verlogen zu seinen Gunsten dargestellt.

Obama hat mit Guantanamo, Drohnen-Morden, Kriegen in Afghanistan, Libyen, Ägypten, Syrien und der Ukraine mehr als bewiesen, dass er den Friedensnobelpreis nicht verdient. Im Gegenteil, sollte es einmal einen Kriegsnobelpreis geben, so hätte er ihn verdient. Anders als er bei den Wahlen angekündigt hat, hat er eine ungerechtere und gefährlichere Welt mit mehr Feinden als zuvor geschaffen.

Nun soll die ganze Vernunft auf einer Siebzehnjährigen lasten

Was für ein Hohn. Ein Mädchen, das zwar schon viel erlebt hat. Aufmüpfig war gegen die Taliban, eine Erfindung der CIA, in den Kopf geschossen wurde und nach ihrer Rückkehr aus einem westlichen Krankenhaus eine Schule für Mädchen mit aufgebaut hat. Nichts gegen ihre Leistung und Bestrebungen, die sind ehrenhaft. Leider ist das Symbol, dass der Friedensnobelpreis damit aussendet ein falscher. Jetzt sollen also Kinder die Welt retten? Auch die Erkenntnis, dass Bildung am besten radikale Bewegungen unterbindet ist uralt. Sie wird ja gerade in vielen Ländern deshalb als Waffe benutzt. Aber auch hier, Afghanistan und die Taliban sind dafür ein schlechtes Beispiel.

Die Taliban gibt es eigentlich nicht. Es ist ein Name der von der CIA erfunden wurde um eine bestimmte Gruppierung an Gleichgesinnten zu benennen, da sie bis dahin keinen Namen hatten. Das heisst „Malala“ kämpft gegen Windmühlenflügel, wie einst Don Quichot, eine Gruppierung die es eigentlich nicht gibt. Das die schlechte Bildung ein Nährboden für radikale Gruppierungen ist und von ihm die meisten Aggressionen ausgehen, weiss heute jeder. Aber echte Symbole sind andere. In Indien sind von den rund 1.4 Milliarden Einwohnern vielleicht 200 Millionen zur Schule gegangen. In Afrika sind von den 800 Millionen Einwohnern vielleicht 100 Millionen zur Schule gegangen. In den USA kann sich ein Drittel keine Schulkosten leisten und schickt ihre Kinder, wenn überhaupt, auf staatliche Schulen, die meist miserabler sind als in anderen westlichen Staaten.

Das Symbol Friedensnobelpreis für Malala sagt also – Kinder sollen die Welt retten, einen Kopfschuss in Kauf nehmen, eine Schule gründen und all das in einem unterrepräsentierten Land wie Afghanistan. Mit nur 30 Mio. Einwohnern, die sich auf hunderte Ethnien und Stammes- sowie Glaubenszugehörigkeiten aufteilen. Ein Witz.

Bisher dachte ich immer, das Komitee in Oslo würde sich streng an die Stiftungsbedingungen Alfred Nobels halten.

Nach Maßgabe des Stifters soll er an denjenigen vergeben werden, „der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt“ und damit „im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht“ hat.

Mir düngt, die Absichten des Komitees sind heute korrumpiert und eher einer Verschleierung  zugeordnet als einer Aufklärung. Letztlich hat aber bestimmt auch das Geschlecht einen Ausschlag gegeben. Heute arbeiten so viele Frauen in NGOs und den Medien an der Förderung ihrer Geschlechtsgenossen, dass bestimmt das auch ein wichtiger Entscheidungsgrund wurde.

 Wladimir Putin hätte ihn mehr verdient

Aus meiner Sicht, hätte Wladimir Wladimirowitsch Putin den Friedensnobelpreis für das letzte Jahr mehr verdient. Er hat es geschafft der westlichen Aggression mit Engelsgeduld und Sachverstand so standzuhalten, dass keine militärische Reaktion darauf erfolgte. Stellen sie sich nur einen Obama an seiner Stelle vor, wir hätten schon lange den dritten Weltkrieg mit dem Einsatz von Atombomben. Putin hat damit mehr Krieg verhindert, als der Westen in allen Jahren zuvor ausgeteilt hat. Ich möchte nicht wissen, wie massiv, die mit Wut im Bauch vorgetragenen Bestrebungen in seinem Land für eine militärische Reaktion auf die ständige Provokationen aus dem Westen waren und sind. Denen hat und hält er stand und darüber hinaus streckt er dem Westen immer noch eine Hand zur Freundschaft entgegen. Ich kann nur hoffen, dass diese Überlegung in die nächste Wahl des Komitees in Oslo mit einfliesst und entsprechend gewürdigt wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.