Medien – Propaganda und wie man das stoppen kann

London friert Gelder der Litwinenko - Mörder einAm 21.01.2016 berichten mehrere europäische Medien über eine Beurteilung eines britischen Richters, welcher den Staatspräsident Russlands – Putin – bezichtigt, an dem Mord des ehemaligen russischen Spions Litwinenko beteiligt gewesen zu sein. Die Britische Regierung schlug daraufhin vor, die Gelder der Beschuldigten sofort einzufrieren. Obwohl es nur eine Anhörung war und eine Meinung eines Richters, also kein Urteil. Dazu möchte ich wie folgt Stellung nehmen.

  1. Es ist schon etwas komisch, wenn einer der besten Geheimdienste auf der Welt, der FSB, seinen eigenen rauchenden Colt mit Fingerabdrücken neben einem Ermordeten liegen lässt. Das deutet eher auf einen anderen Geheimdienst hin, der dem anderen was in die Schuhe schieben will. Die Beweise sind zu offensichtlich.
  2. Wenn der Westen bei jedem Toten – den er als Auftragsmord entdeckt – und einfach nur Behauptungen vorliegen, dem vermeintlichen Mörder alle Gelder einfrieren lässt, dann müssten die Konten der USA rund um die Erde eine Eiszeit haben.
  3. Diese einseitig Vorgehensweise und Berichterstattung kann man als Medien – und Finanzkrieg bezeichnen. Ich frage mich welche demokratische Legitimation die Britische Regierung von seinem Volk hat gegen Russland Krieg zu führen. Kriege werden heute auf allen Ebenen des Lebens geführt, auch in den Finanzen. Ich empfinde es als eine demokratische Verrohung, dass sich Regierungen heraus nehmen, ohne das Volk zu fragen, Krieg zu führen. Wieso berichten die Medien nicht auf gleicher Augenhöhe über vermeintliche Morde durch die USA, CIA, MI5, Mossad oder dem DSGE? Vermutliche Antwort, weil sie dann jeden Tag eine Meldung über einen Mord bringen müssten.
  4. Die Motive für die Tat könnten genau so gut auf andere Seite zu suchen sein. Ein gegnerischer Geheimdienst z.B. der den FSB blöd dastehen lassen möchte, Putin in Bedrängnis bringen und aktiven FSB – Mitarbeitern Angst einjagend möchte, wie ihre Organisation gegen sie vorgehen kann, wenn sie Verrat begehen! Das ist mindestens genau so plausibel.

Gesetz für Medien in einheimischen Besitz gefordert!

Man kann diese Art der Berichterstattung getrost als westliche Propaganda bezeichnen. Und das hat System. Die Europäische Medienlandschaft ist in Händen der USA und Israel. Wer genau recherchiert wird feststellen, dass die Besitzverhältnisse diese Behauptung untermauern. Manchmal muss man die eine oder andere Verschleierungsgesellschaft noch näher untersuchen bis man den wahren Besitzer findet, aber das ist machbar und zeigt ein interessantes Bild. Weiterhin wurden und werden die angestellten Journalisten gezwungen oder gehen freiwillig in die Netzwerke die durch die USA und Neokonservativer Europäer bezahlt werden. Die Atlantikbrücke ist nur ein Beispiel. Jüngste Veröffentlichungen zeigen ein Bild eines grossen Netzwerks. Darin werden die Journalisten indoktriniert, manipuliert und Politik-Konform gemacht. So dass sie schon von sich aus bei der Berichterstattung eine subjektive Haltung einnehmen. Drittens werden über Geschäftsbeziehungen mit den Medienunternehmen weiterer Druck ausgeübt. Wer nicht spurt bekommt einfach keine Werbeaufträge mehr. Junge Journalisten können nur Karriere bei den Grossen machen, wenn sie sich konform verhalten. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wer z.B. bei Live aus dem Schlachthof angefangen und wer dann Karriere gemacht hat. Das war ein Lehrstück, wie aus dem Bilderbuch. Mit dem i-Tüpfelchen als Frau Maischberger.

Demokratie wird untergraben

Die Medien sind schon lange nicht mehr nur fünfte Macht im Lande, sonder mindestens zweite. Sie entscheiden, durch und mit ihrer Berichterstattung, welcher Politiker geht oder kommt. Diese „zweite“ Kraft ist aber nicht durch Wahlen der Bürger legitimiert sondern durch Geld aus den bekannten Neo-Konservativer Kreise, bevorzugt aus den USA und Israel. So wird nach und nach die Demokratie unterwandert und die Funktionen der Freiheit werden zu Machtwerkzeugen dieser Neo-Konservativer.

Instinktiv merkt das Volk diesen Missbrauch und schimpft sie „Lügenpresse“. Wichtig wäre aber der Aufstand der Anständigen um wieder demokratische Verhältnisse zu schaffen.

Medienunternehmen müssen Besitzverhältnisse im Inland haben und keine ausländischen Beteiligungen, dann würden wir auch wieder eine andere Berichterstattung bekommen. Dazu muss ein Gesetz gefordert werden.

Gesetz gefordert

Da Medien einen zunehmenden Einfluss auf die politische Willensbildung haben, müssen bestimmte Forderungen an sie gestellt werden. So wie Politiker ihre finanziellen und politischen Verflechtungen offen legen müssen, verlange ich das von Medienunternehmen auch.

  1. Journalisten und Medien müssen ihre Verflechtungen in NGOs offen legen und beweisen, dass sie nicht einseitig indoktriniert werden. Die Geldquellen der NGOs müssen offen gelegt werden, so das klar wird, wer wie stark Einfluss hat.
  2. Medienunternehmen dürfen keine Mehrheitsbeteiligungen aus dem Ausland haben. Eine Verschleierung über mehrere Ebenen an Muttergesellschaft muss als solche gewertet werden und muss aufgelöst werden.
  3. Medienunternehmen müssen verstärkt dazu gezwungen werden ausgewogen zu berichten. Da die Selbstkontrolle der Medien versagt, soll eine unabhängige Kommission geschaffen werden, die das prüft und empfindliche Strafen vergeben kann. Ähnlich der „Ständigen Publikumskonferenz„. Die Mitglieder der Kommission müssen in regelmässigen Abständen ausgetauscht werden. Eine Wiederwahl eines Mitglied darf es nicht geben. Die Strafen für Missbrauch der Medien müssen dramatisch erhöht und verschärft werden und dürfen nicht durch Beitragserhöhungen finanziert werden.

 

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