TikTok

Die Hintergründe über den TikTok Deal von Trump

TikTok als Retourkutsche gegen das Establishment

Donald Trump hatte sich auf die Fahnen geschrieben das Establishment in den USA zu bekämpfen. Dazu zählen auch Unternehmen wie Google, Amazon, Apple, Facebook, Microsoft oder Twitter. Die sich alle öffentlich gegen Trump platziert haben. Was schon per se ein unrühmlicher Vorgang ist. Man stelle sich mal vor, Siemens würde sich in Deutschland öffentlich gegen einen Kanzler oder eine Kanzlerin stellen. So verfahren ist die Situation in den USA. Es gibt ein System, dass die demokratischen Verhältnisse nicht mehr anerkennt und Unternehmen, also Geldgeber im Hintergrund, versuchen dieses demokratische System massiv zu sabotieren. Eigentlich müsste das bei allen Linken die Glocken läuten lassen. Aber Pustekuchen. Alles, was gegen Trump ist, ist auch gut für sie und sie blasen in das gleiche Horn. Im Grunde bedienen sie damit das etablierte Establishment – was in sich ein Treppenwitz der Weltgeschichte ist. Durch Einfluss und geschicktes Marketing, haben es die etablierten Unternehmen geschafft sogar sie für sich arbeiten zu lassen.

Das SRF schreibt: „Trump stimmt Tiktok-Deal zu„!

TikTok mit mehr als 2.5 Milliarden Benutzern und in 75 Sprachen

TikTok hat mit seinem Erfolg für Trump eine Steilvorlage geliefert, um diese Unternehmen nun da zu treffen, wo es ihnen am meisten weh tut. Beim Geld und Marktmacht. Durch einen geschickten Deal hat er TikTok an Oracle und Walmart gebunden und gleichzeitig erreicht, dass TikTok die Gesetzeslage (z. B. Datenschutz) in den USA anerkennen und einhalten muss. Beides übrigens Unternehmen, die zu Trump stehen und sich schon lange über die Vormachtstellung des „Establishments“ ärgern.

Gleichzeitig bleibt das Unternehmen aber ein Chinesisches. Was schon alleine ein Erfolg darstellt. Denn so kann China keine Vorwürfe erheben. Der eigentliche Vorteil aber liegt darin, dass nun Oracle und Walmart eine Plattform haben, die sie sehr schnell zu einer Konkurrenz zu den etablierten Platzhirschen aufbauen können. Oracle hat die Kenntnisse für Software und Datenmanagement und Walmart für Handel. TikTok liefert die Plattform und Benutzer. Somit könnten diese Unternehmen leicht einen Kanal aufbauen, der besonders Amazon, Facebook und Google Konkurrenz macht. Es geht längst um die technologische Vormachtstellung in der Digitalisierung und Vermarktung im Internet. Dazu braucht man aber eine grosse Reichweite, die nun TikTok beiden Unternehmen liefert. Und zwar weltweit und in 75 Sprachen. Das kann nicht mal Google oder Facebook bieten. Für die Tech-Giganten aus den USA wird es nun immer schwerer werden.

Seinen Wählern kann Trump somit auch einen gelungenen Deal präsentieren

Trump hat aus einem „chinesischen Angriff“ durch TikTok eine Win-Win-Win Situation für die USA geschaffen. So werden das seine Fans jedenfalls sehen. Er schafft 25’000 neue Arbeitsplätze in Texas – wo das neue Unternehmen angesiedelt werden soll. TikTok muss seine Steuern in den USA zahlen und sich den Gesetzen der USA unterwerfen. Alles im Sinne „Amerika first“.

Das Establishment wird sich versuchen mit Händen und Füssen zu wehren, aber sicher ohne grossen Erfolg. Beides wird die Meinung bei Trumps Wählern für ihn einstimmen und vermutlich Unentschlossene für ihn gewinnen. Je stärker die Demokraten dagegen rebellieren, um so mehr arbeiten sie für Trump.

Wohltat auch für den Rest von uns

Die Übermacht der grossen Hightech-Unternehmen aus den USA müsste jedem ein Dorn im Auge sein. Deshalb ist alles, was diese Unternehmen „back to the roots“ bringt, gut für uns. Wettbewerb belebt das Geschäft. So auch eine starke Konkurrenz in Form von TikTok, Oracle und Walmart in den USA.

Übrigens, in ein ähnliches Horn fetzen die EU-Politiker. „EU seeks new powers to penalise tech giants“ titel die berühmte Financial Times dieser Tage. Die FAZ schreibt „EU will Regel für Zerschlagung von Internetriesen„! Eine Eskorte für Trump?

Für das Establishment in den USA wird es schwerer und schwerer ihre Weltmachtgelüste zu befriedigen.

 

 

 

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