Donald Trump vs. Deep State

Donald Trump – Der Deep State schlägt zurück

Irgendwas muss Donald Trump während seiner Amtszeit richtig gemacht haben, denn sonst wären die Reaktionen des Deep State nicht so schrecklich, wie es sich jetzt zeigt.

  • Die Deutsche Bank und andere Finanzinstitute kündigen die Zusammenarbeit mit Donald Trump und allen verbundenen Unternehmen und Personen  auf.
  • Amazon Cloud Service „AWS“ entfernt den Apps-Service „Parler“, den viele Trump Anhänger nutzen, von seinen Servern.
  • Apple, Google und diverse andere Unternehmen schmeissen „Parler“ und andere Apps aus ihren Systemen.
  • Facebook und Twitter blockieren die Accounts von Donald Trump und seinen Verbündeten.
  • Derzeit wird Donald Trump mit rund 30 Klagen überhäuft, die nach dem Ausscheiden aus dem Amt aktiv werden.
  • Eine Gruppe verklagt gerade Apple, damit sie auch die App „Telegram“ aus dem App-Store nehmen. Die Kommunikation von Trump Anhängern soll damit unterbunden werden.
  • YouTube, eine Tochter von Google Inc., löscht Videos und Accounts von Trump Anhängern oder Trump selber. Blockiert User, die damit im Zusammenhang stehen.
  • Die meisten Medien ergiessen einen Strom an negativer Berichterstattung über Trump und sein Umfeld.

Entfernung vom demokratischen Grundgedanken – der Deep State beweist sich selber

Diese und ähnliche Reaktionen zeigen, wie stark sich Unternehmen von dem demokratischen Grundgedanken entfernt haben und nur ihr „Heil“ und ihre „Gerechtigkeit“ und ihre „Freiheit“ in der Welt sehen. Der Deep State beweist damit seine eigen Existenz. Von Verschwörungstheorie ist nichts übrig, der Deep State zeigt sich in seiner vollen Pracht der ganzen Welt.

Egal was Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten gemacht hat, es ist nicht die Aufgabe von Unternehmen oder deren Chefs darüber zu urteilen. Unternehmen wie Facebook, Google, Twitter und Co. haben dazu noch eine hohe Verantwortung, die sie durch ihre grossen Reichweite auf der Welt haben. Sie haben nun mit ihren Aktionen der Welt gezeigt, dass sie nicht würdig sind diese Verantwortung zu tragen. Sie haben sich parteiisch eingemischt. In den meisten Fällen, in denen eine klare Rechtslage ihnen das nicht erlaubte, benutzen sie einfach Regeln ihres System und verdrehen diese so lange bis es für sie passt. Kontrolle durch Dritte unmöglich, das entspricht politischer Willkür.

Donald Trump war als Präsident über legale, demokratische Systeme legitimiert seiner Meinung nach zu handeln und diese zu äussern. Wer etwas anderes glaubt, äussert sich systemfeindlich gegen die Demokratie. Das zu ändern obliegt in einem Rechtsstaat nur der Politik und der Justiz. Beide haben aber nichts unternommen oder konnten nichts unternehmen, weil alles legal war. Unternehmen und einzelne Führungspersonen in Unternehmen oder Besitzer haben das einfach nicht zu bestimmen!

Noch dazu ist es erbärmlich, jemanden zu verklagen oder gegen ihn vorzugehen, wenn er schutzlos ist, aber die ganzen Jahre zu schweigen, in denen sie ihre Meinung hätten längst kund tun können. Es ist also extrem verlogen von den Unternehmen jetzt zu sagen, wir bestrafen Dich und Deine Anhänger. Aber als Du im Amt warst, haben wir uns das nicht getraut! Im Gegenteil, da haben wir von Dir und Deinen Äusserungen und der Nähe zu Dir profitiert.

Die ganze Situation zeigt, wie undemokratisch die Unternehmen und ihre Führer und Besitzer denken. Oder deren Befürworter und Anhänger. Und wie wenig Verantwortungsbewusstsein sie haben. Wir benötigen dringend eine weltweit „politisch“ und „demokratisch“ legitimierte Organisation, die diesen Unternehmen und Besitzern Einhalt gebietet. Andernfalls wird der Deep State sein System ausbauen und auch für seine Geschäfte nutzen. Der einzelne Bürger ist dann, wie in einer Diktatur, willkürlich den Machenschaften dieser Unternehmen noch mehr ausgeliefert, als schon bisher. Viele wissen nicht, dass systematisch von solchen Unternehmen Zensur betrieben wird, Accounts gelöscht oder blockiert werden nur weil ihr Algorithmus sagt, dass sie nicht systemkonform handeln.

Cancel Cultur greift um sich

Unternehmen wie Facebook, Twitter, Google, Apple, Amazon und Co. sparen sich viel Geld damit, dass sie Administratoren einsparen, die unrechtmässige Beiträge oder Accounts „richtig“ kontrollieren sollen. Entweder wird einfach ein Algorithmus angesetzt, der alle Millionen Accounts durchgeht und prüft und dann diese sperrt, die nach dem Algorithmus gegen die Richtlinien verstossen oder es werden unwissende, günstige Administratoren daran gesetzt. Die Algorithmen sind oft mit der heissen Nadel gestrickt. Auch weil man hier Geld sparen will. Ein guter Algorithmus kostet eben etwas. Dazu setzt man Regeln auf, die auch mit der heissen Nadel gestrickt sind.

Zum Beispiel hatte Twitter vor ein paar Jahren begonnen, nur immer eine Telefonnummer zu einem Account zuzulassen. Also haben sie per Algorithmus alle Accounts gesperrt, die die gleiche Telefonnummer bei unterschiedlichen Accounts angegeben haben. Was für ein Mist das war, haben sie gemerkt, als Millionen Accounts offline gingen – weil sie blockiert wurden, die z.B. von Agenturen für Ihre Kunden erstellt worden waren. Was vollkommen legitim ist. Erst als Twitters Werbeeinnahmen sanken, hat sie das selber gestört. Diese Regel hat man dann wieder aufgehoben. Aber nun treiben andere Algorithmus ihr Unwesen. Zum Beispiel, wenn man zu häufig bestimmte Keywords verwendet, ist man schnell mal „raus“ aus Twitter. Die Administratoren, die dann Einzelfälle kontrollieren sollen, sind entweder total überfordert oder nicht ganz helle im Kopf oder sogar böswillig. Und es ist ihnen egal, sie haben ja genug Accounts und verdienen ihr Geld. Intelligente Administratoren würden Twitter viel mehr Geld kosten. So herrscht auf Twitter derzeit ein grosse Spiel an „Sperrungen“ von Accounts aus willkürlichen Gründen. Twitter bekommt das einfach nicht in den Griff oder will es nicht. Twitter ist einfach nicht Herr seiner Lage und kann den Dienst nicht professionell betreuen. Aber Meinungen werden trotzdem darüber verbreitet.

YouTube liefert, mit der Causa „Sempervideo„, auch so ein Beispiel dafür.  Sempervideo veröffentlicht auf Youtube seit vielen Jahren Lernvideos zu verschiedenen technischen Bereichen. Nun wurde der Account gesperrt. Im Video von Sempervideo wird erklärt was da vor sich ging. Die Diskussionen mit dem Administrator zeigen, auf welchem Niveau Unternehmen wie Google mit ihren langjährigen Kunden umgehen. Und zwar aus vollkommener Willkür oder mit fadenscheinigen Argumenten. Vorgeschoben werden vollkommen abwegige Gründe. Was da wohl im Hintergrund vor sich geht? Hat da vielleicht ein Wettbewerber mit dem Admin ein besseres Verhältnis? Oder gibt es andere, private Gründe des Admins auf Sempervideo sauer zu sein. Schon lange vermute ich, dass solche Admins ihre Macht in verschiedenster Weise ausnutzen und die Firmenleitung schaut zu. So lange die Einnahmen stimmen ist denen das anscheinend egal.

Aus mir bekannten Quellen, greifen solche Admins aber auch ihre Vorgesetzten, auch mal gerne in das Geschehen ein, wenn jemand nicht der eigenen politischen Vorstellung entspricht. Schreibt man irgendwo einen kritischen Kommentar zu z.B. „Wasserstoff“ kann dass bei bestimmten Mitarbeitern solcher Unternehmen schon mal zu einer allergischen Reaktion führen und man darf auf z.B. Facebook plötzlich keine Werbung mehr schalten. Oder man hat einen Zahlendreher bei der Angabe seiner Kreditkarte eingetippt, du bist raus. Machst Du das zwei oder drei mal wird der Account für „immer“ gesperrt. Facebook hat’s ja. Da kann man auch einfach mal den Account des US-Präsidenten blockieren, wenn einem nicht passt was er sagt. Das zeigt das tiefe Verständnis eines Mark Zuckerberg für Demokratie und Freiheit und seriöser Unternehmensführung.

Da die meisten dieser Unternehmen untereinander vernetzt sind oder Tochtergesellschaften, gute Administratoren Mangelware sind, oder die Kosten dafür einfach nicht bezahlt werden wollen, kann es schon sein, dass eine Person für ein Land mehrere Dienste überwacht und dann unliebsame Personen, Konkurrenten oder Unternehmen einfach im Internet „Abschaltet“. So ist das wenn Unternehmen an der falschen Stelle sparen. Macht ihnen ja nichts, sie haben ja noch Millionen andere Accounts die Geld einbringen. Bis es mal etwas anderes gibt oder die Politik endlich vernünftige Gesetze verabschiedet! Russland ist da übrigens Vorreiter. Wer hätte es gedacht? Russland hat ein Gesetzt verabschiedet, wonach auf sozialen Netzen Zensur verboten ist.  Da sich Facebook und Co. nicht daran halten, wird Russland nun diese Unternehmen mit Milliarden Klagen überziehen. Kommt da schon ein Krieg „Deep State“ vs. Russland hoch? China macht das etwas feingliedriger, aber dort hat auch die Regierung die Kontrolle und nicht irgendwelche Unternehmer.

Signal für den Rest der Welt

Der „Westen“, Alias Europa und die USA, senden mit diesen Deep State – Machenschaften ein starkes Signal an den Rest der Welt, in der 2/3 der Menschheit lebt. Macht es nicht so wie die USA und Europa, sondern macht es wie Russland oder China!

Was nützt einem Präsidenten, in einem Staat in Afrika, ein Unternehmen wie Facebook, das weit weg von ihm – in den USA – sein Geld macht und dabei noch seine Bürger aufwiegelt oder falsch informiert? Er muss ja Gefahr laufen, dass er eines Tages auch „blockiert“ wird, in seinem eigenen Land. Ich würde solche Unternehmen in meinem Land verbieten, weil sie sich in die inneren Angelegenheiten einmischen.

Das Abschalten eines Facebook – Accounts eines US-Präsidenten mag ja noch aus der Sicht eines US-Bürgers Zuckerberg in seinem eigenen Land gerechtfertigt sein, obwohl das auch zu prüfen sein sollte. Aber in einem anderen Land eben nicht.

Jedes Staatsoberhaupt oder jeder Politiker auf dieser Welt muss sich nun bewusst sein darüber was er sagt oder schreibt und wie das von Herrn Zuckerberg verstanden wird. Verstösst er dagegen, läuft er Gefahr das sein Account blockiert wird und er politisch in seinem Land in die Versenkung verschwindet. Als Politiker würde ich massiv gegen solche Einmischung im eigenen Land vorgehen. Das betrifft natürlich auch die anderen Unternehmen, die sich erlauben über der Demokratie zu stehen.

 

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