Wird der Dollar die Einheitswährung im TPP?

tpp_countries.0.0Die Weltregionen buhlen um ihre Mitglieder. Es gilt, so schnell es geht, globale Handelszonen mit einheitlicher Währung und Zollunion zu erstellen. Die NAFTA und die EU hat den Startschuss dazu vor Jahren gegeben. Erfolgreich scheint der zu sein, der möglichst schnell eine Region als Binnenmarkt mit eigener Währung, Zollunion und politischer Union erschafft. Es geht nicht darum, wer das best funktionierende System hat, sondern wer damit Macht ausüben kann. Es zählen die Konsumenten und die strategischen Gebilde.

Die EU ist mit dem Euro und seinen Konsumenten bereits grösser als die USA mit dem Dollar. Und hat somit massiv Macht erweitert. Die USA haben aber schnell mit dem TPP nach gezogen. Die ersten Hürde fallen auch schon dort. Zölle, Personenfreizügigkeit und Banken zur Wirtschaftsförderung entstehen. Da wird die einheitliche Währung – der Dollar – wohl nicht weit sein. Es wäre ein logischer Schritt, denn keine andere Währung in dem Raum kann dem Euro und dem Dollar trotzen. Die USA schlagen damit wieder einmal mehrere Fliegen mit einer Klappe. Sie binden untergebene Länder an sich und stärken ihren Dollar – also ihre Weltmacht.

Die BRICS-Staaten sind noch weit entfernt eine ihrer Währungen zu einer Einheitswährung zu machen. Aber denkbar ist, in mittlerer Zukunft, der Yuan oder Rubel. Die Förderbanken der BRICS-Staaten und die Förderbanken der asiatischen Staaten arbeiten schon heute auf eine Zentralisierung auf den Rubel und Yuan zu.

Sei es wie es ist, es entwickeln sich auf der Erde globale Zentren von politischer, wirtschaftlicher und finanzieller Macht, deren Ziel es ist stärker zu sein als die der anderen Zusammenschlüsse. Wichtigste Kriterien dafür sind Zollunion, Wirtschaftsunion, Finanzunion (Währung), Personenfreizügigkeit, politische Union und später auch militärische Union. Die Region, oder das Land, welches dabei nicht mit macht, wird es in Zukunft sehr schwer haben Schritt zu halten. Alle Vereinbarungen mit Nachbarn müssen dann einzeln und mühsam verhandelt werden. Die Schweiz stellt einen solchen Anachronismus dar. Ein eindeutiger Nachteil der direkten Demokratie.

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