Wie die Medien hinter dem Bitcoin hinterher hecheln

Jede Nachricht, die die Medien über den Bitcoin oder andere Kryptowährungen bringen, sind in Sekunden veraltet. Und wenn es mal einer schafft einen nachhaltigen Artikel zu bringen, erzählen sie Unwahrheiten, Halbwahrheiten und Dünnschiss.

Die Kursschwankungen vieler Aktien sind höher als bei Bitcoin. Der Verlauf des Bitcoin über die letzten Jahre ist als extrem stetig zu bezeichnen. Wer das Gegenteil behauptet, hat sich noch nicht lange mit Anlageobjekten beschäftigt.

Erst jetzt, wo der Wert in einen Bereich kommt, den sich normale Menschen nicht mehr vorstellen können, schwankt er ein bisschen mehr. Das liegt auch daran, dass die Medien, Banken, Regierungen massive Äusserungen dazu machen.

Würde z.B. ein Zentralbank-Chef so über Siemens sprechen, wie über Bitcoin, würde die Siemens-Aktie auch massiv schwanken und wahrscheinlich ins Bodenlose fallen. Der ehemalige Bankchef (Breuer, Strafe 3.2 Mio.) der Deutschen Bank wurde von der Kirch-Gruppe damals verklagt weil er unsachliche Äusserungen über das Unternehmen gemacht hat und dadurch der Kurs stark fiel. Aber bei Bitcoin und Co. darf jeder öffentlich dumm daher reden.

Es sind also genau diese Leute schuld daran wenn der Kurs massiv fallen sollte. Kurse von Anlageobjekten unterliegen zu 90 % der Psychologie der Anleger und nicht den Sachwerten. Wer das Gegenteil behauptet ist kein Fachmann. Oder glauben Sie das Kurse der Unternehmen wie Google, Apple, Amazon oder Facebook sachlich begründet sind?

Das sachliche begründbare Potential eines Bitcoin liegt, aus meiner Sicht, im Bereich von mehreren Millionen Euro. Davor haben die meisten Banker, Politiker etc. eine Heidenangst. Mit Recht. Denn sie können sehr viel verlieren.

Nun zur angeblichen Blase. Eine Blase gibt es in der Finanzwelt nicht, dass ist Dummschwäzerei. Ein Mensch kann eine Blase haben, ein Tier und im Wasser gibt es auch Blasen. Das was diese „Experten“ damit meinen ist eine Überbewertung durch viele Menschen, die irgendwann Panik bekommen, also emotional entscheiden und dann aussteigen. Wie die Lemminge alle über die Klippe springen und dabei sehr viel verlieren. Eigentlich müsste es also heissen, der Bitcoin könnte vor einer “Massenpanik” stehen, weil Politiker, Banker und diese herbeireden.

Der Gewinner wird der sein, der Ruhe bewahrt, seine Coins behält und abwartet bis der Kurs wieder gestiegen ist. Es kann ohne weiteres sein, dass die Kritiker ihre Macht ausnutzen, den Bitcoin schlecht reden, damit der Kurs fällt, damit sie unten einsteigen können und dann mit nach oben fahren. Eine Zentralbank, eine grosse Bank kann so richtig viel Kohle machen. Und wem kaufen sie die billigen Coins ab? Den dummen Lemmingen die Panik haben und glauben sie müssten ihr Geld vor der “Blase” schützen.

Bitcoin ist noch lange in den Kinderschuhen. Macht aber nichts. Im Moment ist es ein Spekulationsobjekt, weil die Nachfrage so hoch ist und damit der Kurs stark steigt. Das ist ja massiv positiv. Das wird auch noch ca. 6-10 Jahre so weiter gehen. Erst dann sind 21 Mio. Bitcoin errechnet. Aber je stabiler er wird (ab 5-6 Jahre), wird es sich vor allem für Staaten zu einer internationalen Währung entwickeln. Um die Imperial-Währungen wie Dollar, Euro, Yen und Yuan zu umgehen. Das Pfund führe ich hier nicht mehr auf, da es bis dann unbedeutend ist. Die derzeit starke anhaltende Nachfrage zeigt, dass die Welt diese Währung gebraucht hat.

Denn nur ein Teil der Menschen, legen ihr mühsam erspartes Geld aus Spekulationsgründen darin an. Ein grosser Teil ist fest überzeugt, dass es eine freie Währung geben muss, die nicht vom Banken und Staaten kontrolliert wird. Das verschweigen uns natürlich die bei den Banken beschäftigten Kritiker. Und noch eines, Kryptowährungen sind nicht aufzuhalten. Sollten z.B. der Bitcoin verboten werden, treten andere an seine Stelle. Selbst die staatliche Kontrolle wird schwer werden, denn dann weichen die Anleger auf Alternative Kryptowährungen aus. Die Kritiker können sich überlegen ob sie den Kampf mit Verboten und Regeln verschärfen und damit den Hype noch anheizen wollen oder ob sie sich der Marktmacht fügen wollen?

Zur Information: Jeden Tag (jeden Tag!!) werden mit rund 4.6 Trillionen Dollar weltweit im internationalen Geschäft Waren, Produkte, Aktien etc. gekauft und verkauft. Das gesamte Volumen des Dollar ist bei weitem noch grösser. Der Dollar hat ca. 80 % Anteil am internationalen Handel. Das heisst, andere Währungen kommen noch dazu. Da sind eine Billion in Kryptowährungen ein Tropfen auf den heissen Stein. Für Kleinanleger unvorstellbar hoch, aber für Finanzprofis keine grosse Zahl. Man kann sich vorstellen welche Summen bei 4.6 Trillionen Dollar pro Tag an Provisionen, Gebühren und Kursdifferenzen anfallen – die ja die Banken einkassieren.

Sollten Kryptowährungen also mal einen Teil dieser Handelsvolumen einnehmen, sparen sich die Teilnehmer Milliarden jeden Tag. Und die Banken verdienen nicht mehr daran. Übrigens eine der wichtigsten Einnahmequellen der Nationalbanken oder Zentralbanken. Kein Wunder, dass die jetzt alle nach Regulierung schreien.

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