Wie die FAZ – Online den Tenor zu Ihren Artikeln lenkt

Bildschirmfoto 2016-02-13 um 12.13.06Seit Jahren schreibe ich auch hin und wieder Kommentare in der FAZ. Dabei suche ich mir ganz bewusst bestimmte Artikel heraus, die meine Interessen streifen. Da ich hauptberuflich tätig bin, kann ich nicht den ganzen Tag Kommentare schreiben.

Es scheint aber Menschen zu geben, die das z.B. als Rentner oder arbeitslose Journalisten für einen kleine Obolus gerne machen.

Diese Dienste nutzen manche Tageszeitungen um den Duktus der Kommentare in ihren Online-Ausgaben in die richtige Richtung zu lenken. Durch die Ablehnung und Freischaltung von Kommentaren können sie schon mal steuern in welche Richtung das geht. Um aber den Lesern eine Volksmeinung unter zu jubeln, brauchen solche Zeitungen Kommentar-Schreiber die ihren Duktus vertreten. Und so einen möchte ich heute einmal vorstellen. Bildschirmfoto 2016-02-13 um 18.35.15

Er heisst Rainhart Raack – zumindest gibt er diesen Namen an. Er hat 1965-66 die Deutsche Journalistenschule in München absolviert, müsste also jetzt um die 70 Jahre alt sein. Er hat alleine auf den FAZ – Online Seiten (unter dem Kürzel „TINTANGEL„) bis heute ca. 4’800 Kommentare geschrieben. Das erste mal ist er mir dort aufgefallen um das Jahr 2005 herum. Da hatte er gerade dort angefangen. Die FAZ änderte in diesen Jahren auch die Verwaltung der Kommentare. Menschen die viele Kommentare auf der FAZ – Online Ausgabe schrieben, bekamen nach und nach Sternchen vergeben – für herausragende Leistungen. Herr Raack hat heute einen grossen grünen Stern neben seinem Namen und einen Hinweis auf besonders lobenswerte Kommentare – 29 Stück – das topt alle anderen dort.

Wenn man sich die Kommentare des Herrn Raack ansieht sind sie alle Systemkonform. Treu der FAZ, treu der jüdischen Weltanschauung, treu den USA und allem was dazu gehört. Heute auch wieder „treu den Geheimdiensten“ in München. Es fehlt nur noch, dass ihm der Euft rechts und links aus den Mundwinkeln läuft, wenn er solche Kommentare schreibt. An ihm kommt man in der FAZ-Online nicht vorbei. Entweder werden kritische Kommentare von der Redaktion gelöscht oder einer wie Herr Raack mischt sich ein um so gleich den Duktus der FAZ aufrecht zu halten.

Bildschirmfoto 2016-02-13 um 19.28.15Wer es noch nicht begriffen hat, die USA mit ihrem gesamten Apparat hat sich ein Meinungsmanipulationssystem im Westen aufgebaut, dass vor der Fälschung von Kommentaren in Online-Medien nicht zurück schreckt. Jeder kann sich darauf verlassen, dass die Foren der FAZ, WELT, Süddeutsche, Focus, NT-V, N24 etc. diesem System unterliegen. Wundern Sie sich als o nicht, wenn Sie auf solchen Plattformen meinen, sie seien der einzige mit ihrer Meinung und alle wären gegen sie. Das ist so von dunkler Hand gemalt. Sie sind nicht verrückt, man will es sie nur glauben lassen. Kleine Zinnsoldaten wie Herr Raack sorgen dafür, dass alle Gehirnwascht werden. Wenn Sie es zulassen.

Der bezahlte Duktus und die FAZ?

4’800 Kommentare hat Herr Raack in den letzten Jahren hier auf der FAZ – Online geschrieben. Ein grünes Sternlein ziert seinen Namen – für besondere Leistungen. Wenn das so von einem nur dahin trällernden Menschen geschieht, dann meine Hochachtung vor der FAZ und Herrn Raack. Leider fällt aber die Professionalität der Kommentare und die zielgerichtete Freischaltung durch die FAZ-Redaktion mehr als auf. Mich würde interessieren, wie viele Kommentare von Herr Raack abgelehnt wurden? Ich vermute keine, weil er komischer Weise immer den Duktus der FAZ trifft. Auch hier wieder. Während mein kritischer Kommentar zu den Geheimdiensten gelöscht wurde, werden Herrn Raacks Lobgesänge über die Geheimdienste und seine Systemtreue eins nach dem anderen veröffentlicht. Kritische Kommentare will man nicht. Was sind dann Herrn Raacks Kommentare?

Wie ich gerade feststellen konnte, darf Herr Raack auf der FAZ sogar zwei Konten benutzen. Eines mit dem Kürzel „TINTANGEL“ und eines mit dem Kürzel „CAVOLO“.

Ich weiss, dass er mit „CAVOLO“ so um 2005 angefangen hat. Sein Saldo unter diesem Account beträgt rund 2’200 Kommentare. Der Mann ist ungemein fleissig. So kommt er nun auf 7’000 Kommentare in rund zehn Jahren. Vielleicht finde ich noch einen Account, mal abwarten!

3 Gedanken zu „Wie die FAZ – Online den Tenor zu Ihren Artikeln lenkt“

  1. Lustig, ich bin nicht durch Ihren Artikel auf Herrn Raack gestossen sondern weil er mir auf der FAZ Seite aufgefallen ist mit seinen Kommentaren (dabei bin ich dort gar nicht so oft).

    Nach einer kurzen Google suche bin ich auf ihren Artikel gestossen und sehe meine Gedanken bestaetigt…

  2. Alles bloße Spekulationen, die Sie hier anstellen. Wo finden sich Beweise? Belegen Sie Ihre Mutmaßungen, und wir können anfangen zu diskutieren. Ich meine nicht Ihre Addition, denn die hat sich erübrigt: alleine 6790 Beiträge zum Benutzernamen „“tintangel““ auf 340 Seiten/ Stand heute – macht ca 2.000 Beiträge im letzten Jahr. Der Mann hat Zeit.
    .
    Sie dürfen im Übrigen ruhig kritisch mit der Meinung anderer umgehen. Gehirnwäsche kann somit gar nicht stattfinden.

    1. Im Gegensatz zu Journalisten brauche ich nichts beweisen. Das Beschriebene sind meine Erfahrungen und meine Eindrücke, wie es auch klar aus dem Artikel hervorgeht. Zeitungen müssten so einen Artikel als „Kommentar“ kennzeichnen, was sie aber oft nicht machen. Die Ethikmassstäbe die Sie an mich stellen müssten Sie an die Journalisten stellen, denn diese haben das mal als Journalisten unterschreiben. In den meisten Artikeln heute gibt es aber weder Quellenangaben noch klare Herleitungen einer Logik. Wenn sich also selbst eine professionelle Berufsgruppe nich an ihre eigenen Richtlinien hält, können sie das von einem Blogger noch weniger erwarten und erst recht nicht begründen, warum was falsch oder richtig sein soll. Sie hingegen stellen Quantität gleich Qualität. Natürlich beeinflussen über 7000 bis 8000 Kommentare den Eindruck mancher Leser mehr als meine bescheidenen 1-2 pro Monat. Da ist es aber grosszügig von Ihnen, dass Sie mir dann meine Meinung lassen. Noch dazu, wenn wirklich kritische Kommentare von mir in der FAZ regelmässig gelöscht werden. Andere die aber pro Mainstream schreiben massiv genehmigt werden.

      Mittlerweile bin ich aber schon viel weiter. Die Manipulation durch Menge und Qualität von Kommentaren in Foren aller Art ist ja nur ein ganz kleiner Teil der Medienmanipulation, wie man jetzt unter Trump feststellen kann. Gott sei Dank einmal ein Präsident der sich dieser kriminellen Gruppierung annimmt und den Menschen die Augen öffnet.

      Über Kurz oder Lang müssen wir ganz harsche neue Gesetze bekommen, die es den Medien sehr schwer machen müssen Manipulation weiter so durchzuführen. Fake-News sind da nur ein kleiner Anfang.

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