Wer gehört zum Establishment?

establishment
Wikipedia definiert das wie folgt:

Establishment (englischestablishment [ɪˈstæblɪʃmənt] ‚Einrichtung‘, ‚organisierte Körperschaft‘) bezeichnet eine politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich einflussreiche Milieugruppierung oder Klasse, eine etablierte Elite. Meist ist die Machtelite in einem Land bzw. einer Region gemeint. Die Verwendung des Begriffs impliziert zumeist eine ablehnend-kritische Haltung.

Donald Trump ist Präsident. Das Volk hat einen Aussenseiter gewählt. Viele bezeichnen ihn als Gegner des Establishments. Die Medien spielen mit dem Begriff und verdrehen ihn zu ihrem Nutzen, denn sie gehören zu dem verhassten Establishment.

Ein gewählter Politiker kann nur im Privatleben zum Establishment gezählt werden, in seiner Funktion wurde er ja vom Volk gewählt. Was bei allen anderen aus dem Establishment nicht der Fall ist. Diese werden meist von dubiosen Hintermännern auf ihre Plätze lanciert. Das Establishment ist quasi ein Schmarotzer der vom Wirt (der gewählten Regierung) lebt und sich von ihr ernährt.

Warum? Weil das Establishment eine nicht gewählte Schattenregierung ist, die die offiziell gewählten Politiker zunehmend bestimmen und steuern kann. Das funktioniert besonders gut in den demokratischen Systemen des Westen. Denn dort macht man den Menschen mit Wahlsystemen vor, sie hätten das letzte Wort über die Politik.

Längst ist aber der Einfluss des Establishments in den westlichen Ländern viel grösser als der durch Wahlen des Volkes. Das Establishment nutzt die Medien um Politiker für und gegen sie auszuspielen. Wer dabei nicht mit macht, wird aus dem Rennen gemobbt. Putin, Trump, Assad, die Liste ist lang. Sie werden über die Medien einfach so lange mit Dreck beworfen, bis auch noch der letzte denkende Mensch überzeugt ist, dass sie nicht in Ordnung sind.

Die Mehrheit des amerikanischen Volkes hat das erkannt und gemerkt das ihr Leiden von diesem Establishment verursacht wird. Die Demokraten die jetzt 8 Jahre an der Macht waren gehören genau so zu dem Establishment wie die Hillary Foundation oder die Familie Clinton. Denn sie haben diese Entwicklung mitgetragen und unterstützt.

Währe Bernie Sanders bei den Demokraten als Kandidat aufgestellt worden, hätte er haushoch die Wahl gewonnen und wäre nun Präsident. Das bestehende Establishment hat das als Gefahr für sich erkannt und Bernie Sanders mit unlauteren Mitteln (Betrug) aus dem Rennen geboxt. Bei den Republikanern war erst gar kein Gegenkandidat vorhanden, so dass Trump als Aussenseiter schnell nach vorne kommen konnte. Das Establishment hat es nicht geschafft, gegen zwei Kandidaten anzukämpfen und Clinton als ihren Favoriten durch zu boxen. Das Volk hat Trump nicht gewählt weil er in ihren Augen besser ist, sondern weil es wusste, dass Clinton zum Establishment gehört, das bisher für sie nur negative Entwicklungen erzeugt hat.

Diese Entwicklung ist in Europa auch zu beobachten. Weil die etablierten Parteien nur das machen, was ihnen das Establishment vorgibt, und diese Dinge konträr zu denen stehen, die das Volk will, werden zunehmend Parteien und Politiker gewählt die als Aussenseiter versprechen das Establishment anzugehen. Das ist in Europa besonders deshalb eine grosse Gefahr, weil es so viele kleine Rechtsradikale Parteien gibt, die dafür in Frage kommen und einen falschen Eindruck hinterlassen, das Volk sei rechts.

Das nächte Jahr wir in dieser Hinsicht ein interessantes Jahr werden.

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