Vorteile von Kryptowährungen

Derzeit sind Kryptowährungen in aller Munde. In den Medien werden massenweise negative oder despektierliche Berichte darüber verbreitet. Sie werden als „niedlich“ abgetan oder der Sinn wird hinterfragt. Auch die Bewertung und die Risiken werden verfehlt dargestellt. Vorteile werden meist gar nicht genannt. Ausser dass man damit riesige „Spekulationsgewinne“ machen kann. Die man aber auch „bis auf Null, sofort wieder verlieren kann“. Warum ist das so und welche Vor- und Nachteile gibt es wirklich?

Millionen Menschen wollen sie! Punkt.

Eines der wichtigsten Argumente für Kryptowährungen ist, dass Millionen Menschen sie wollen. Punkt. Wie stark dieses Argument ist, sollte ich eigentlich nicht erklären müssen. Das Potential ist so gross wie es Menschen, Organisationen und Unternehmen gibt. Milliarden mit Milliarden Summen. Ein grosser Teil von uns Menschen lebt im „freien“ Westen, in einer „freien“ Welt. Wieso legen Millionen Menschen, Organisationen und Unternehmen Geld in Kryptowährungen an? Sind die alle reich und können sie sich das Risiko erlauben? Sicher nicht. Das es ein Risiko gab und gibt streitet niemand ab. Aber warum machen sie es dann trotzdem? Diese Frage sollte sich die klassische Finanzindustrie einfach mal selber stellen. Ein bekannter, ehemaliger CEO der UBS in der Schweiz hat es kürzlich so ausgedrückt: «Der Kursanstieg von Bitcoin sagt uns klar, dass viele Menschen nicht mehr an ihre Notenbanken und an das herkömmliche Papiergeld glauben». Fakt ist, es gibt heute bereits zig Millionen Menschen, ob arm oder reich, die Ihr Geld in Kryptowährungen angelegt haben. Alleine das ist so ein schlagkräftiges Argument für diese Anlageform, dass Verbote oder ähnliches nicht in Frage kommt oder kommen kann. Demokratie ist keine Diktatur. In einer Demokratie bestimmen die Menschen, die Mehrheit der Menschen was gemacht wird und nicht einige wenige.

Wie definiert sich der Wert von Kryptowährungen?

In einer Endstufe werden zig Millionen, wenn nicht sogar Milliarden Menschen mit Ihrem Geld hinter den Kryptowährungen stehen. Was für ein massives Asset !? Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Weltweit. Wie viele Kunden hat Apple? Weniger! Wie viele Kunden hat Google? Weniger! Wie hoch werden diese Unternehmen an der Börse bewertet und gehandelt? Ist das gerechtfertigt? Kryptowährungen werden auf der ganzen Welt gehandelt, dass bietet ein irrsinniges Potential. Und genau darin liegt der Wert begründet. Je mehr mitmachen, desto stärker werden die Kryptowährungen. Denn je mehr dabei sind, desto geringer ist das Risiko, dass plötzlich „alle“ sagen – och ich verkaufe jetzt aber meine Bitcoins und tausche meine Yuan oder Euro wieder in Dollar um, um damit online zu bezahlen.

Vor Kryptowährungen haben viele Finanzgurus darüber spekuliert ob der Börsenwert von Google, Apple oder Amazon gerechtfertigt ist. Es wurden oft Gründe genannt, die sie heute genau so gegen Kryptowährungen einsetzen. Das sehe ich nicht so. Morgen kann ein Unternehmen einen noch besseren Suchalgorithmus entwickeln und Google Konkurrenz machen. Das kann ganz schnell gehen, so wie es damals mit Altavista auch sehr schnell ging. Bei Apple ist es genau so. Das Unternehmen stützt sich derzeit voll auf ihr Smartphone. Was aber wenn jemand was besseres Entwickelt. Ideen hätte ich dazu. Das Schlagargument heute ist „Disruptive“. Das heisst, heute sind alle Bereiche, Werkzeuge, Software, Technologie sehr weit entwickelt. Somit kann man bei Entwicklungen anderer Dinge auf viel und gute Unterstützung setzen. Ein neuer Suchalgorithmus, ein Elektroauto oder eine Software kann viel schneller und besser entwickelt werden als noch vor Jahren. Das heisst, das Risiko, dass Apple oder Google oder Amazon ihren Wert verlieren, ist grösser als noch vor Jahren, auch wenn man es nicht glauben mag. Bei Kryptowährungen ist das nicht so. Denn es ist als System eine einmaligen Entwicklung. Man kann nur noch bessere Kryptowährungen entwickeln, aber kaum eine Alternative dazu. Und darin liegt ein extremer Wert, der fast unbezahlbar ist.

Denn dieses System wird ganze Teile des Banken- und Finanzsystems ersetzen und damit Überweisungen weltweit sicherer, schneller und kostengünstig machen. Und das nutzen heute schon sehr viele Marktteilnehmer. Dieser Schritt ist nicht mehr umkehrbar. Die Milliarden an Umtauschkosten, Überweisungs- und Scheckgebühren und das Agio das Banken bisher in die eigene Tasche gesteckt haben, wird in Zukunft den Menschen und der Wirtschaft zur Verfügung stehen. Sicher könnte man das berechnen, die Zahl muss aber so gross sein, dass sie kaum einer glauben würde.

Regulieren, aber wie?

Sicher bin ich auch dafür, dass mit Kryptowährungen keine kriminellen Dinge gemacht werden sollen. Der Handel von Kryptowährungen sollte klar so reguliert werden, so dass kriminelle Delikte verhindert oder ausgeschlossen werden können. Mehr aber auch nicht. Derzeit hat man aber den Verdacht, dass Länder, Zentralbanken oder Politiker die Regulierung verwenden möchten um die Vorteile von Kryptowährungen auszuschalten. Warum sie das wollen, beschreibe ich weiter unten und oben. Genaus so wie Staaten, Politiker und Geheimdienstes das Internet gerne „zensieren“ möchten um die Menschen besser steuern zu können, wollen sie die Regulation der Kryptowährungen benutzen um die Menschen zu kontrollieren und zu steuern. Das ist inakzeptabel. Denn es gibt kein Argument in einer freien Welt warum wenige Menschen oder Unternehmen bevorzugt werden durch ein Monopolsystem (Banken/Finanzen).

Krypwtowährungen sind ein wichtiger Punkt für eine freie Welt

Heute kontrollieren 8 (G8) oder 20 (G20) Länder die Welt – ca. 170-180 andere Länder – oder zumindest versuchen sie es. Eines der wichtigsten „Kampfmittel“ gegen diese 180 Länder sind die Finanzen. Dazu zählen Währungen, Umtauschkurse, Zinsen, Überweisungssysteme, Bankkonten und deren Kontrolle. Sowie die Kontrolle des internationalen Zahlungsverkehrs. Ein Land das sich nicht so verhält wie eines der G8/G20-Länder erwartet, bekommt das einfach mal so in diesem System böse zu spüren. Da werden Konten mit Guthaben eingefroren, da werden Überweisungen verhindert und behindert. Kredite nicht vergeben oder Zahlungen verweigert. Das ist mit nichts auf der Erde zu rechtfertigen. Es zählt einfach das Faustrecht. Länder die sonst immer auf die Einhaltung aller Gesetze pochen, nehmen ihr Faustrecht in die Hand und bestimmen einfach über Gelder anderer. Zur Strafe, zur Abschreckung, ohne Gerichtsverfahren, ohne Urteil etc. wie es eigentlich in Rechtsstaaten zugehen sollte. Einfach weil sie es können. Das entspricht in keinster Weise unseren Moral- und Rechtsvorstellungen in der westlichen Welt. Krypwtowährungen sind wie das Internet eine Befreiung vieler Menschen und Länder von diesem Oligarchen-System. Neben den Krypwtowährungen gibt es diverse Bemühung sich von diesen Fesseln zu befreien. Der Rest der Menschen hat die gleichen Rechte wie wir. Die alten Kolonialmacht-Methoden sind passé.

Illegalität, Kriminelle und andere Vorwürfe

Laut Darknet werden 80 % aller kriminellen Geschäfte mit Dollar bezahlt. Und zwar in Milliardenhöhe jedes Jahr. Wird deswegen der Dollar verboten? Nein, natürlich nicht. Kryptowährungen wird aber immer vorgeworfen, dass damit kriminelle Geschäfte bezahlt werden oder sogar Geldwäsche betrieben wird. Das ist zu 99 % nicht der Fall. Denn in der Blockchain – Technologie, auf der die Kryptowährungen basieren, werden immer beide Personen namentlich festgehalten die verkauft und gekauft haben. Das lässt sich nachträglich nicht mehr ändern. Somit ist jede Überweisung eindeutig Personen zuzuordnen. Natürlich können Kriminelle Personendaten vortäuschen und hoffen, dass sie sich so verschleiern. Das wird aber immer schwieriger, weil man anhand von verschiedenen Merkmalen in dem Blockchain-Datensatz immer noch feststellen kann wer es wirklich war. Im Darknet werden ganz offen mit Dollar kriminelle Dinge bezahlt und per Banküberweisung übertragen. Das ist viel leichter, weil die organistierte Kriminalität dazu ein riesiges Netzwerk an Scheinfirmen und Möglichkeiten aufgebaut hat. Warum sollen sie das für Kryptowährungen extra neu aufbauen, wenn sie es in der alten Welt schon lange erfolgreich nutzen? Beide Vorwürfe sind also nicht stichhaltig.

Schnelle und kostengünstige Überweisung

Krypwtowährungen können in der Regel in Sekunden um die ganze Welt gehandelt und transferiert werden. Und es entspricht in seiner Art Bargeld und nicht Buchgeld. Das bietet für die Wirtschaft und Privatpersonen einen immensen Vorteil. Das „Bargeld“ ist in Sekunden bei seinem Empfänger auf der anderen Seite der Erde. Ohne einen Dritten der das kontrolliert und dafür hohe Provisionen, Gebühren und Umrechnungskosten kassiert.

Ein Beispiel (basiert auf der Realität): Ein US-Bürger hat eine Chinesische Frau. Beide leben in den USA. Die Familie der Frau lebt in China. Nun möchte das Paar aus den USA der Familie in China Geld senden. Sagen wir 5’000 USD. Bisher musste sich das US-Paar dazu eine Bank in den USA suchen die überhaupt Überweisungen nach China macht und dort eine Korrespondenzbank hat, die das Geld dann der Familie in China auch auszahlen darf – das macht nicht jede Bank in den USA. Um das durchzuführen waren eine ganze Kette von Aktionen notwenig. Zuerst musst das Geld auf der Bank in den USA eingezahlt werden, dann musste man eine Überweisung ausführen zu der Korrespondenzbank in China. Dort angekommen musste es entweder weiter überwiesen oder ausgezahlt werden. Natürlich wurde das Geld auch noch von US-Dollar in Yuan umgetauscht, dabei entstanden Wärhungsdiffernezen und Gebühren. All diese Aktionen haben zusammen rund 300 USD gekostet. Es sind also nur 4’700 USD bei der Familie in China angekommen und das Ganze hat 4-5 Tage gedauert. Mit einer Überweisung über z.B. Bitcoin muss man zwar auch Dollar in Bitcoin umtauschen und später wieder in Yuan, aber die ganze Transaktion geht in Sekunden und kostet ca. 30 USD. Die Familie hat 270 USD und 4-5 Tage gespart. Bei nur einer Überweisung. Und solche Fälle gibt es tag, täglich Millionen mal. Man kann sich leicht ausrechen, wie viel Gelder den Banken entgehen und den Bürgern zu Gute kommen.

Wir in Eurpa sind an das SEPA-System gewöhnt, dass uns in Europa erlaubt schnelle Überweisungen, an praktisch jeden, leicht auszuführen. Und selbst hier dauern Überweisungen oft Tage. Und das ist nur in Europa so. Im Rest der Welt ist es absolut unüblich so einfach Geld von einem Bankkonto zu einem anderen zu überweisen. Besonders in den USA wird zum grössten Teil noch immer mit Bargeld, Checks oder Kreditkarte bezahlt und Geld transferiert. Von vielen Bankkonten aus kann man gar keine Überweisungen machen. Man muss sich dann eine Bank mit dem besonderen Angebot suchen. Und dann wird noch in Inland und Ausland unterschieden. Um eine Überweisung aus Deutschland zu bekommen muss man sich schon eine spezielle Bank in den USA suchen, die diese auch akzeptiert.

In der klassischen Bankbranche werden Zahlungen oft über Tage verschleppt. Das behindert die Wirtschaft enorm. Ausserdem steht das Geld – und wir reden hier von Millionen oder Milliarden am Tag – in der Zeit nicht für die Besitzer zur Verfügung. Was machen die Banken damit? Banken dürfen mit dem Geld welches auf „ihren“ Konten liegt und transferiert wird arbeiten. Sie dürfen sogar diese Geld beleihen und dann also mit einer Geldmenge von 25 % mehr als ihre Einlage arbeiten. Eine Bank die Tausende von Wirtschaftskunden hat und täglich Überweisungen in Millionen ausführt, kann dann mit diesen Millionen Zwischengeschäfte machen. Um z.B. an Terminbörsen zu handeln, Währungen oder Optionen ja sogar Aktien zu kaufen und zu verkaufen. Das geht nämlich heute per Computer in Sekunden. Rund um die Welt. Geld das zwei, drei Tage in einer Überweisung zum Empfänger braucht ist da ein willkommenes Geschenk für die Banken, denn es erhöht die Summe mit denen sie Zwischengeschäfte machen können und die daraus resultierenden Gewinne enorm.

Nicht nur das der Kunde von diesen Einnahmen nichts hat, er muss auch noch in den meisten Fällen seine Gelder in andere Währungen tauschen und dafür Wechselkursdifferenzen zahlen. Obendrauf noch Überweisungsgebühren und Agio. Dazu kommt noch der Zeitverlust.

Krypwtowährungen sind von all dem frei. Das Einzige was man zahlen muss ist eine Marktplatzgebühr für den Marktplatz über den man das Geld transferiert. Und selbst das könnte man einsparen, wenn man von Wallet zu Wallet transferiert.

Eine ganze Branche hat Angst seine Einnahmen zu verlieren

Der Hauptgrund warum Manager aus der klassischen Finanzbranche gegen Krypwtowährungen wettern was das Zeug hält ist, dass diese ihre schönen Einnahmen zerstören werden, die heute durch nichts mehr gerechtfertigt sind.

Es betrifft aber nicht nur die klassischen Überweisungen sondern natürlich den gesamten Finanzhandel. Wann werden die ersten Aktien in Bitcoin herauskommen und wo werden sie gehandelt? An verschiedenen Börsen können schon Futures auf und in Bitcoin gehandelt werden. Wenn das so weiter geht, entwickelt sich noch eine Weltwährung, die kein Politiker, kein Staat, keine Bank oder Finanzunternehmen mehr kontrollieren kann. Da entstehen irrsinnige Potentiale Geld zu sparen und frei zu bekommen. Wie ein weltweites riesiges Wirtschaftsförderungsprogramm. Gelder die bisher die Finanzbranche unter sich aufteilte, werden so freigesetzt für die Menschen und Wirtschaft. Keine Macht der Welt kann das mehr aufhalten und wenn es versucht wird, gibt es ganz schnell einen Aufstand der Massen.

Bitcoin ist eigentlich Vollgeld – die Geldmenge ist begrenzt

Heutige Zentralbanken nutzen ihre Macht um Währungen ab oder auf zu werten. Der genannte Grund ist, man möchte den Wohlstand in seinem jeweiligen Land aufrecht erhalten. Das die Menschen, die für das Geld arbeiten damit aber auch betrogen werden, merkt kaum einer. Denn, natürlich ist ein niedriger Frankenkurs zum Euro auch eine Reduzierung des Lohns oder Salärs eines Arbeiters in der Schweiz. Der Franken hat in den letzten Jahren um mehr als 15 % gegenüber dem Euro verloren. Das wurde bewusst so gesteuert um den Aussenhandel anzukurbeln. Sind denn auch die Löhne und Saläre der Schweizer um 15 % gestiegen? Nein, natürlich nicht. Das heisst, die meisten haben eine Lohnkürzung von 15 % hinnehmen müssen. Und genau das wird mit den Werkzeugen einer Zentralbank gemacht. Einer davon ist die Geldmenge. Durch dessen Erhöhung oder Reduzierung wird das Geld mehr oder weniger viel wert. Das wirkt sich direkt auf die Menschen aus ohne das sie wissen warum das so ist. Sie können sich z.B. einfach weniger kaufen und wundern sich dann. Das verdanken sie ihrer Zentralbank, weil die die Geldmenge verändern kann und das auch tut. Der Bitcoin ist eigentlich ein Vollgeld. Das heisst, es gibt nur eine endliche Menge davon. Derzeit rund 17 Mio. und im Ausbau maximal 21 Mio. Die Geldmenge des Bitcoin kann von niemanden verändert werden. Der Wert des bitcoin wird nur durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Kein Dritter kann Einfluss darauf nehmen. Das bietet, besonders dadurch das es eine staatenlose Währung ist, einen enormen Vorteil. Bei Bitcoin muss keiner darauf achten ob der Wert zu anderen Währungen hoch oder niedrig ist um in einem bestimmten Land die Wirtschaft zu fördern. Er ist frei davon.

Das macht natürlich Zentralbank-Chefs Angst. Denn wenn viele Schweizer ihr Geld in Bitcoin anlegen, steht das Geld in der Schweiz zur Regulierung nicht mehr zur Verfügung bzw. die Zentralbank muss einen weiteren Faktor berücksichtigen um den Kurs des Franken gegenüber anderen Währungen stabil zu halten. Es kommt halt eine weitere Aufgabe auf die Zentralbank zu. Das ist aber kein Weltuntergang sondern eine Herausforderung der sich ein professionelles Management jeden Tag stellen sollte.

 

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