Diplomatie-Bemühungen Merkels & Holland alles nur Show?

verhandlungSeit die Separatisten in der Ukraine auf dem Vormarsch sind, ist im Westen eine rege Betriebsamkeit zu bemerken. Auf einmal beginnen Merkel und Holland durch Reisediplomatie für neue Verhandlungen mit Russland zu werben.

Interessant ist, das inhaltlich dabei nichts Neues auf dem Plan steht. Merkel und Holland reisen zwar wie die Verrückten um die Welt und halten Reden, aber substanziell kommt dabei nichts raus.

Jetzt ist ein neuer Verhandlungstermin mit Putin angesetzt. Laut Medien soll er am Mittwoch den 11.2.2015 stattfinden. Das scheint aber eine einseitige Vorstellung des Westen zu sein. Denn Putin hat in seinen Reden in den letzten Tagen immer gesagt, es kommt nur zu weiteren Verhandlungen, wenn es neue Ergebnisse gibt. Mit neuen Ergebnissen sind die Verhandlungen zwischen Kiew und den Separatisten und die Angebote aus dem Westen gemeint.

Russland und Putin wollen und können erst weiter verhandeln, wenn der Westen etwas „vorlegt“. Das müssen klare Angebote sein. Alles andere haben alle Parteien ja in den letzten Monaten zig tausende male durch diskutiert.

In den gesteuerten, westlichen Medien wird so getan, als ob der Termin am Mittwoch mit Putin zustande kommt, und es werden Ergebnisse von Putin erwartet. Das steht diametral entgegengesetzt zu der Realität. Also was will man damit erreichen?

Man will erreichen, dass am Mittwoch entweder kein Gespräch stattfindet – und dann Putin die Schuld geben kann. Oder, es finden Gespräche statt, die aber kein Ergebnis liefern könne. Auch dann schiebt man die Schuld Putin zu. Faktisch hat der Westen einfach aber kein Angebot gemacht.

Der Westen ist eindeutig in einer Bringschuld. Der Westen behauptet, Russland würde den Konflikt unterstützen, was bis heute nicht bewiesen ist. Nicht einmal der Abschuss des Zivilflugzeugs MH17, angeblich durch Russland, ist bewiesen. im Gegenteil die Beweise werden vor der Öffentlichkeit zurück gehalten – was eine Schuld im Westen vermuten lässt. Auch die Untersuchungen über die Tötung von ca. 100 Menschen auf dem Maidan, während des Putsches und der Stürzung einer gewählten Regierung in der Ukraine durch die USA werden nicht untersucht und beweiskräftig abgeurteilt. Auch die Separation der Krim, die Russland immer als Annektion vorgeworfen wird, stellt sich als „Selbstbestimmungsrecht“ durch das Völkerrecht legitimiert dar.

Also alle Anschuldigungen gegen Russland sind nichtig und lassen nur einen Schluss zu. Sie sind medial aufgebauscht und sollen das westliche Volk gegen Russland einstimmen um Sanktionen und andere Schritte gegen Russland rechtfertigen. Diese Vorgehensweise ist eindeutig als „Aggression“ zu sehen und geben Russland das Recht sich zu verteidigen. Und zwar im wahrsten und rechtlichen Sinne des Wortes.

Die neuen diplomatischen Bemühungen mit einer hektischen Reisetätigkeit durch eine Kanzlerin Merkel passen in die Hollywoodähnliche Inszenierung der ganzen Ukraine-Krise. Das fehlen klarer Angebote und Ergebnisse auf westlicher Seite ist ein klares Indiz dafür.

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