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Die vielen Lügen rund um das Thema Klima!

Am Beispiel „Klima, Klimaziele, CO2“ kann man gut sehen wie heute die Menschen massiv manipuliert werden. Es ist leicht zu sagen, dass wir heute viel CO2 produzieren und damit das Klima beeinflussen. Das stimmt sicher auch – aber nicht unbedingt nur durch uns Menschen? Wer viel CO2 produziert und wofür, wird uns aber nicht wirklich richtig erklärt. Das wir mit dem CO2 das Klima auf der Erde stark beeinflussen, ist für viele eine ebenfalls leicht nachzuvollziehende Schlussfolgerung. Ob es stimmt, sei auch dahin gestellt. Das wir aus diesen Erkenntnissen Massnahmen ableiten müssen, liegt auch für viele auf der Hand. Wenn Regel eins stimmt, muss auch Regel zwei stimmen und dann ist auch Regel drei richtig. So bei vielen die These.

Dabei hinterfragen die meisten nicht ob die einzelnen Thesen stimmen oder ob es andere Fakten gibt, die die Thesen beeinflussen. Wüssten sie, dass es bei jeder der oben genannten Thesen starke Fakten und Gründe gibt, die das ganze Thema in einem anderen Licht erscheinen lassen, dann würden sie vermutlich anders denken.

Aber die meisten Menschen wollen etwas „Einfaches“ glauben. Sie sind auch froh, wenn sie etwas gefunden haben, auf das sie ihren Frust und Wut konzentrieren können. Vorlagen, wie das Klima, sind da sehr willkommen. Nichts genaues weiss man nicht, es ist aber so schön darüber zu streiten. Für einfache Gemüter liegt es auf der Hand, dass es nur richtig sein kann. Das Problem aber ist, dass viele Menschen auf der Welt heftig dafür bezahlen müssen, wir aber, im Westen, kaum. Wir im Westen haben ja unseren Wohlstand auf der Ausbeutung der Umwelt aufgebaut, jetzt können wir „Gutmenschen“ sein. Wir verlangen von den anderen, dass sie weniger wachsen sollen, weil wir das so wollen. Das ist ein Politikum und nicht Naturschutz.

Man nehme ein Thema, das einleuchtet und schwer zu widerlegen ist

Die Lügen rund um das Klima haben in Europa schon in den 1960 ger Jahren begonnen. Davor gab es schon starke Bewegungen in den USA zum Thema Umweltschutz. Man könnte sagen, die Grünen haben von Gruppen aus den USA gelernt und gemerkt wie man diese Thesen in Europa erfolgreich umsetzen kann. Das Europäische Volk und besonders die Deutschen sind, wenn sie ein Thema erste einmal in der Masse glauben, ein starker Faktor in der Durchsetzung von politischen Zielen. Das hat Hitler gewusst und das für seine Ziele auch stark eingesetzt. Es liegt im Deutschen Wesen, wenn man sich erst einmal für eine Sache entschieden hat, diese auch brachial, mit Vehemenz und auf Dauer umzusetzen. Andere Kulturen sind da nicht so effizient.

Viele die in der Partei die Grünen Karriere gemacht haben, haben ihre Wurzeln, zumindest im Gedankengut, in der KPD oder DKP gehabt. Die damaligen Schwesterparteien aus dem Osten haben immer schon Demagogie als Waffe eingesetzt und so konnten viele im Westen davon lernen. Man suche sich ein Thema das bei den Massen leicht einleuchtet, baue es als eine Bewegung aus und benutze es gegen die Führenden des Landes. Und schon hat man politischen Einfluss.

So hat man es in den 1960 ger Jahren mit dem Umweltschutz gemacht. Umweltschutz ist ein Thema für das sich jeder leicht begeistern lässt. Egal welche politische Denkweise ein Mensch hat, was liegt näher als die Umwelt in der wir leben sauber zu halten und zu schützen. Das ist in etwa so einfach wie, der Glaube an Gott, den sich die Kirchen zu Nutze machen. Man muss nur ein Thema suchen, dass für die Menschen auf der Hand liegt und daraus eine Bewegung machen.

Ich kann mich noch daran erinnern, wie als aller erstes, bei dem Thema Umweltschutz, die Lehrer ganz begeistert mitgemacht haben. Liegt es doch auf der Hand solche Gedanken an Kinder weiter zu geben. Wir machen ja etwas Gutes! Auf einmal wurde das ein Thema im Unterricht und die Lehrer gingen sogar mit den Kindern durch den Wald oder über Wiesen und Wege und sammelten Müll, als Aktion um den anderen zu zeigen, das man was machen kann. Gegen die Umweltverschmutzung. Grundsätzlich ist das ja auch nicht schlecht, wenn da nicht die Manipulation damit wäre!

Und wenn man den Gedanken erst einmal in den Kinderköpfen verankert hat, dann werden sie diesen als „gelernt“ ihr Leben lang verinnerlichen und verteidigen. Und genau darum geht es den Grünen. Das sind alte, klassische, demagogische Methoden der DKP/KPD. So hat der Kommunismus im Osten die Menschen auch an die Kandare bekommen und unterdrückt. Ohne das das die Masse der Menschen das eigentlich verstanden haben.

Mir wurde als junger Mensch schon gesagt, dass bald die ganze Deutsche Küste unter Wasser steht, weil der Meeresspiegel steigen würde. Weil wir das Klima verändern. Es wurden Unterschiede von ein paar Metern prognostiziert. Ich warte nun schon 40 Jahre und nichts, null, rein gar nichts ist passiert. Ich war vor einem Jahr an der Nordsee und nirgends war auch nur ein Hauch von höherem Wasserspiegel zu sehen. Die ganzen Wetterphänomene werden aufgebauscht und mal als Argument genutzt und dann wieder fallen gelassen. „El Nino“, der regelmässige Sturm über dem Golf von Mexiko wurde jahrelang als Beispiel für die Klimaerwärmung genutzt, bis sich auf der Welt herumgesprochen hat, das es dieses Phänomen schon Millionen Jahre gibt und immer schon für Stürme gesorgt hat.

Ich bin nicht gegen Umweltschutz, im Gegenteil ich liebe die Natur und freue mich wenn wir sie beschützen können. Ich bin aber gegen falsches Wissen, das demagogisch zur Ausnutzung der Menschen eingesetzt wird. Ich bin gegen Politiker die Lügen anwenden um „Macht“ über andere Menschen zu erlangen. Und im Bereich Umweltschutz und Klima gibt es unendlich viele Lügen, falsche Informationen, Fehlinformationen, nicht veröffentlichte Tatsachen oder die Verweigerung Tatsachen anzuerkennen.

Denn diese „verlogene“ Politik ist kontraproduktiv zu den Zielen des Umweltschutz. Ich kenne viele Menschen, die diese Lügen durchschauen und deshalb alles was mit Umweltschutz ablehnen. Das ist nicht zielführend und wenig nützlich. Würde man eine ehrliche Umweltpolitik betreiben, dann würde man auch diese Menschen für Umweltschutz gewinnen können und die Bewegung würde erfolgreicher. Das das nicht so ist, haben wir den verlogenen Politikern und unmoralischen Industriellen zu verdanken, die fragwürdige Methoden anwenden um die Menschen zu betrügen.

Das Thema Umweltschutz war nicht konzentriert genug

Das schöne am Thema „Umweltschutz“ ist, dass sich die Verfechter sicher sein konnten, dass dieses Thema in einer Industrienation immer wichtiger werden würde. Je stärker die Wirtschaft wuchs, desto mehr wurde produziert und um so mehr die Umwelt verschmutzt. Je mehr Wohlstand da war, um so mehr Menschen hatten Zeit sich für Umweltschutz einzusetzen. Das Thema arbeitet von ganz alleine für die Grünen und die Bewegung. Nur, es ging in vielen Bereichen nicht so schnell vorwärts, wie sich das einige Politiker gewünscht haben. Der Druck auf die Wirtschaft wurde dadurch abgeschwächt, dass Filteranlagen in Schornsteine und in Abwasseranlagen eingebaut wurden. Es wurden Kläranlagen und Müllverbrennungsanlagen gebaut und der gelbe Sack eingeführt.

Die Wirtschaftsparteien konnten sagen, seht doch liebe Leute, wir machen ja was für den Umweltschutz. Ab den 1980 ger Jahren hatten, auf einmal, alle Parteien das Thema Umweltschutz in ihrem Programm. So war es für die Grünen kein echtes Druckmittel mehr. Es musste etwas anderes her. Das viel stärker und konzentriert Einfluss und Druck ausüben konnte.

Da kam die natürliche Klimaerwärmung gerade richtig. Das Klima auf der Erde schwankt schon immer in grossen und kleineren Zeitabständen hin und her. Über Jahrmillionen. Mal gibt es eine kleine oder grosse Eiszeit und mal gibt es weniger oder mehr Erwärmung. Die natürlichen Prozesse auf der Erde regeln diese Dinge von ganz alleine. Vollkommen losgelöst von menschlichen Einflüssen. Aber wer weiss das schon? Die meisten lernen in der Schule nur für die Prüfung, danach vergessen sie alles ganz schnell. Auf den Schulen wird nicht wirklich denken gelernt, sondern Auswendiglernen. Ideale Voraussetzung für Demagogie.

Wer weiss, zum Beispiel, dass es in den Alpen Überreste von alten Dörfern in zweitausend und mehr Höhe gibt? Die heute in Eis und Schnee liegen. Wo heute keiner wohnen möchte, Tierhaltung und Getreideanbau heute nicht möglich ist? Warum konnten da früher Menschen leben und Häuser bauen? Weil es schon mehrmals Zeiten auf der Erde gab, in der das Klima viel wärmer war als heute. Da gab es auch keine Gletscher und die Menschen sind dort nach oben auf die Berge gezogen, haben Häuser gebaut, Felder bestellt, Getreide geerntet und Tiere gezüchtet. Wie könnte es Überreste solcher Dörfer geben, wenn das nicht so war? Wer mehr darüber erfahren will, braucht heute nur zu „googlen“. Aber wer macht sich schon die Mühe solche Erkenntnisse zu gewinnen und die Klimathese zu hinterfragen? Es ist einfacher den Lügen von Politikern und Intriganten zu glauben „es habe noch nie eine – solche – Klimaerwärmung gegeben“?

Alle Erklärungen die beweisen sollen, dass die Klimaveränderung und ihre Auswirkungen von Menschen gemacht sind, sind nicht 100 % sicher. Da kann das Fernsehen, Politiker, Intriganten oder die Medien das noch so oft verkünden, es gibt dafür keine echten und belastbaren Beweise. Im Gegenteil, die Thesen die diese Meinungen widerlegen könnten werden nicht ernsthaft untersucht. Das ist damit eine „self fulfilling prophecy“, eine sich selbst erfüllende These, die die Klimagläubigen aufstellen.

Glauben, aber bitte nicht mit meinem Geld

Man kann nichts dagegen haben, dass viele Menschen an diese Dinge „glauben“, aber „glauben“ ist eben nicht „wissen“. Erst recht nicht, wenn auf Basis dieser These Milliarden an Geldern von Bürgern für Dinge verwendet werden sollen die fragwürdig sind.

Welchen Einfluss die Grünen auf der Welt mir ihren Thesen erreicht haben, kann man an dem Weltklima-Gipfel erkennen. Heute sind fast aus allen Ländern offizielle oder inoffizielle Vertreter dort vorhanden. In allen Ländern werden mehr oder minder sinnvolle Massnahmen umgesetzt. Dafür wird das Geld der Steuerzahler verwendet, ob sie wollen oder nicht. Bestimmt wird das von denen die den Umweltschutz betreiben und die Meinungshoheit haben. Damit hat sich sozusagen in jedem Land eine Schattenregierung gebildet, deren Legitimation nicht durch demokratische Mittel bestimmt ist.

Wissenschaftler und selbsternannte Experten verdienen gut an Studien und Forschung durch Steuergelder

Heute zählt ein Wissenschaftler oder Experte nur etwas auf dem Markt, wenn er „viele“ und „regelmässig“ Fachartikel veröffentlicht. Dazu braucht man Zeit und Geld, die haben viele Wissenschaftler und Experten nicht. Es sei denn sie bekommen Gelder aus staatlichen Töpfen – sprich von den Steuergeldern. Es gibt aber nicht so viele Forschungsthemen über die man schreiben könnte. Das ist schon bei Doktorarbeiten so, die auch alle ein anderes Thema haben müssen. Was liegt da nahe, sich selber mit einem unerschöpflichen Thema zu versorgen, dessen Stoff niemals ausgehen wird, weil es so komplex ist?

In den letzten zwanzig Jahren sind Forschungseinrichtungen und Forschungsprojekte nur so aus dem Boden geschossen, weil sehr viele Themen durch Steuergelder bezahlt und gefördert werden. Natürlich muss das Thema auch der Ausrichtung der jeweiligen Regierung angepasst sein. Und da das Thema „Klima“ für Politiker ein wunderbares Werkzeug ist, wird sehr viel Geld für Forschung in diesem Bereich ausgegeben.

Natürlich müssen dann auch die Ergebnisse so stimmen, wie sich das die Politiker wünschen. Denn sie benötigen ja die „offiziellen“ Studien-Ergebnisse um die Bürger zu überzeugen noch mehr Steuergelder dafür ausgeben zu dürfen. Das ist ein in sich geschlossener Kreis ohne Ende, eine Spirale nach oben, bei dem viel Geld verbraten wird. Und in dem die Menschen im Grunde, mit ihrem eigenen Geld betrogen werden.

Allen voran Deutschland, der grösste Umweltsünder, viele wissen es nur nicht

Oft wird Politik verwendet um die Menschen von anderen Dingen abzulenken. Ihnen eine andere Welt vor zu machen, damit sie die wahren Zusammenhänge nicht erkennen. So etwas passiert im grossen Stiel besonders in Deutschland.

Das Land das sich als der Vorreiter der Umweltschutzbewegung aufspielt, hat am meisten Dreck am Stecken. Gerade beim Thema Klima. Viele durchschauen das nicht, weil alle, besonders das Establishment, dabei mit machen und nicht die Wahrheit verbreiten sondern Illusionen und Lügen. Ich nenne hier mal ein Beispiel, das vielleicht dem Einen oder Anderen die Augen öffnet.

Die Deutsche Autoindustrie ist gross. Sie produziert im Jahr hunderttausende Autos in Deutschland. Die grossen Konzerne sind zu weltbestimmenden Unternehmen geworden, die in Europa und auf der ganzen Welt Werke haben und dort Millionen Autos bauen. Dazu braucht man viel Eisen. Woraus gewinnt man Eisen? Aus Eisenerz. Eisenerz ist ein Rohstoff aus der Natur. Wo kommt Eisenerz vor? Jedenfalls nicht in Deutschland und auch wenig in Europa. Also muss es aus fernen Ländern antransportiert werden. Die Deutsche Stahlindustrie produziert im Jahr rund 43 Mio. Tonnen Stahl. Davon gehen 25 % in die Autoindustrie, das sind rund 11 Mio. Tonnen Stahl. Der Rest geht in den Maschinenbau, der wiederum Maschinen an die Autoindustrie liefert. Vermutlich gehen rund die Hälfte aller Stahlerzeugnisse damit in die Autoindustrie.

40 Mio. Tonnen Eisenerz aus Australien und China jedes Jahr – schon der Transport erzeugt 12.2 Mio. Tonnen CO2

Der Grossteil des Eisenerz, welches in Deutschland benötigt wird, wird in Australien und China gekauft und nach Deutschland verschifft. Man kann sicher, mit ein paar Abstrichen, ähnliche Werte für Frankreich, Spanien, Italien und ein paar östliche Länder in Europa rechnen. Denn auch dort werden zum Teil von Deutschen Konzernen Autos gebaut.

134’000 Tonnen CO2 pro Jahr nur für Dieselloks!

Diese Millionen Tonnen Eisenerz sind schwer und werden von den Gruben in Australien oder China erst einmal mit Diesel-Zügen in Häfen transportiert. Um 40 Mio. Tonnen per Zug zu transportieren benötigt man tausende von Züge jedes Jahr. Man kann sich leicht vorstellen, was diese Dieselloks an CO2 produzieren? Laut Wikipedia verbraucht eine Diesellok ca. 7’000 Liter Diesel auf 2’000 km. Um so mehr, je mehr Tonnen sie ziehen muss. 7’000 Liter Diesel erzeugen rund 20 Tonnen CO2. Die 2’000 Kilometer entsprechen in etwa der Strecke die ein Zug in Australien oder China mit Eisenerz zurück legen muss um in einen Hafen zu kommen. Ein Güterzug kann ca. 6’000 Tonnen transportieren. 40 Mio. Tonnen durch 6’000 Tonnen sind ca. 6’700 Züge die je 20 Tonnen CO2 produzieren. Das sind im Jahr nur für den Diesel dieser Züge 134’000 Tonnen CO2. Da dieses CO2 im Ausland anfällt wird, es sicher nicht in einer Deutschen Statistik über CO2 erscheinen!? Dennoch muss man es der Deutschen Stahl- und Autoindustrie zurechnen.

12 Mio. Tonnen CO2 für die Schifftransporte!!

In den Häfen angekommen, wird das Eisenerz auf grosse Transportschiffe geladen und dann nach Europa verschifft. Ein grosses Transportschiff verbraucht am Tag ca. 300 Tonnen Schweröl um zu fahren. Die Fahrt von Australien oder China nach Deutschland dauert ca. 30 Tage. Meist werden sogenannte „Capesize“ Transporter eingesetzt die ein Fassungsvermögen von 100’000 Tonnen Eisenerz haben. 40 Mio. Tonnen geteilt durch 100’000 sind 400. Es müssen also im Jahr rund 400 Schiffe das Eisenerz transportieren. 300 Tonnen Schweröl am Tag produziert ca. 1’000 Tonnen CO2. Am Tag!! Also bei 30 Tagen ca. 30’000 Tonnen CO2 pro Fahrt. Macht bei 400 Fahrten rund 12 Mio. Tonnen CO2.

Das heisst, alleine für den Transport von Eisenerz, das in Deutschland pro Jahr für die Stahlerzeugung gebraucht wird, werden ca. 12.2 Mio. Tonnen CO2 in die Umwelt geblasen.

Dabei ist nicht einmal der CO2 – Anteil für den Abbau in den Gruben und die Herstellung der Maschinen, Züge und Schiffe eingerechnet. Nur durch den Transport alleine wird schon so viel CO2 erzeugt. Wie gesagt, diese CO2-Zahlen werden sicher nicht in einer CO2-Bilanz Deutschlands auftauchen.

Eine aktuelle Karte wie viele Transportschiffe unterwegs sind!

Um Stahl zu erzeugen braucht man Kohle

Das Eisenerz, das man aus fernen Ländern holt, muss zur Stahlerzeugung geschmolzen werden. Dazu verwendet man klassischer Weise Kohle (Braunkohle und/oder Steinkohle). Es gibt dazu auch noch Verfahren die mit Strom betrieben werden – etwa ein Drittel. Dieser Strom wird aber zuvor auch zum Teil mit Braunkohle oder Steinkohle erzeugt. Man kann es drehen und wenden, um Stahl zu erzeugen benötigt man Unmengen an Energie, die nicht CO2 – neutral erzeugt werden kann.

54 Mio. Tonnen Steinkohle die importiert werden und wieder beim Transport ca. 12 Mio. Tonnen CO2 produzieren

Deutschland produziert rund 170 Mio. Tonnen Kohle und Braunkohle pro Jahr. Da das nicht reicht, müssen noch weitere 54 Mio. Tonnen pro Jahr importiert werden. Diese stammen zum grössten Teil ebenfalls aus China oder Australien. Sie müssen genau so wie das Eisenerz auf dem Schiffsweg nach Deutschland geschifft werden. Dabei entstehen noch einmal rund 12 Mio. Tonnen CO2 jedes Jahr.

Die Deutsche Stahl- und Autoindustrie erzeugt pro Jahr 25 Mio. Tonnen CO2 nur durch den Transport von Rohstoffen

Addiert man das CO2 welches durch den Transport von Eisenerz und Kohle nach Deutschland entsteht, kommen rund 25 Mio. Tonnen im Jahr zusammen. Geht man davon aus, dass in den grossen EU-Ländern die gleichen Werte erreicht werden, muss man mit ca. 150 Mio. Tonnen CO2 nur für den Transport von Eisenerz und Kohle in die EU rechnen.

Andere, vergleichbare Regionen und Länder benötigen diese Mengen nicht. China und die USA haben Kohle und Eisenerz in ihren Ländern und müssen diese nicht über die Weltmeere verschiffen.

Warum arbeitet die Deutsche Autoindustrie nicht daran, diese Rohstoffsituation zu verbessern in dem sie an anderen Materialien arbeitet? Im Gegenteil, man sieht immer noch grössere SUVs und grosse Geländewagen die viel mehr Eisenerz benötigen.

Das ist nur die Spitze des Eisbergs

Zugegeben Deutschland und die EU haben in den letzten Jahrzehnten stark daran gearbeitet, den CO2 Ausstoss massiv zu reduzieren. Das kann man gut an vielen Statistiken erkennen. Jedoch stehen in manchen Bereichen viel grössere Potentiale zur Verfügung als in anderen Regionen. Die Zahlen werden oft auch geschönt, da sie nicht in den richtigen Grössenordnungen verglichen werden.

Die EU ist nach China und den USA der grösste CO2 Emittent auf der Welt. Pro Kopf liegt die EU an zweiter Stelle nach den USA erst dann kommt China.

  • China 8’000 MT, 1’500 Mio. Menschen, Pro Kopf 5.3
  • USA 5’300 MT, 360 Mio. Menschen, Pro Kopf 14.7
  • EU 4’300 MT, 510 Mio. Menschen, Pro Kopf 8.4

In der EU und den USA wird mehr CO2 pro Kopf ausgestossen als in China. Das sollte uns zu denken geben und uns etwas demütiger werden lassen. Die EU spielt bei den Weltklima-Gipfeln eine der wichtigsten Rollen. Und bestimmt in grossem Masse was der Rest der Welt zu tun hat. Das steht in keinem Verhältnis zur eigenen Leistung. Da kommt der Verdacht leicht auf, das das Thema als politisches Druckmittel genutzt wird.

Wäre es nicht mal angebracht, dass die EU und besonders Deutschland sich auf seine eigenen Fehler konzentriert und dort Lösungen findet, anstatt andere ständig zu massregeln?

Quellen

 

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