Die Fakten – was bringen uns Flüchtlinge / Migranten ?

Bildschirmfoto 2016-02-01 um 12.59.29In den Medien und der Politik werden im Zusammenhang mit Flüchtlingen, Ausländern und Migranten immer nur die negativen Folgen aufgezeigt. Damit wird dem Volk systematisch Angst eingejagt. Warum? Ein Volk in Angst ist immer leicht steuerbar.

Hier zeigen wir mal die Fakten auf, die Flüchtlinge, Ausländer und Migranten an positiven Effekten für ein Land mitbringen.

Einnahmen

Am Anfang, wenn ein Flüchtling in ein Land kommt, kostet ein Flüchtling den Staat, also den Steuerzahler, Geld. Wenn er aber als Asylant anerkannt wird, darf er meist schon nach drei Monaten eine Anstellung annehmen. Ab da zahlt er Steuern und Sozialleistungen und ist Konsument. Die meisten Flüchtlinge führen, ausser ihrer Kleidung, keine Waren mit sich. Sie müssen also alles neue kaufen – das schafft Umsatz. Wenn Sie eine Wohnung beziehen zahlen sie die Miete. Unter dem Strich profitiert die Gesellschaft von einem Flüchtling mehr als sie bezahlt hat. Und das auf Dauer. In einer Bilanz würde die Kosten nach einem halben Jahr bereits wieder eingenommen sein. Bleibt der Flüchtling im Land, beteiligt er sich von nun an an allen Beiträgen und Umsätzen wie ein Einheimischer auch. Im Gegenteil, er muss ja noch mehr ausgeben, da er am Anfang nichts hat. Jeder neue Flüchtling ist auch ein neuer Kunde und Konsument für die Wirtschaft und sorgt damit für Nachfrage und Umsatz bei den Unternehmen.

Auf der Habenseite stehen

  • Lohn- / Einkommensteuern
  • Eventuell Vermögenssteuer
  • Sozialbeiträge (Rente / Arbeitslosenvers. / Krankenkasse)
  • Solidarbeitrag
  • Umsatz für Möbel, Kleidung und Lebensunterhalt

In Deutschland haben Berechnungen ergeben, dass alle Ausländer die Fuss gefasst haben, pro Jahr rund 22 Milliarden Euro zusätzlich in die Sozialkassen zahlen. Also damit die Rentenkassen, die Arbeitslosenversicherung und andere Sozialkassen stark unterstützen.

Unter dem Strich kann man sagen, dass jeder Euro den man für Flüchtlinge ausgibt und dafür sorgt das sie Arbeit haben und im Land bleiben auf lange Sicht vervielfacht wird. Es ist also sowohl für den Staat als auch die Gesellschaft ein positives Geschäft.

Nachzug von Kapital und Vermögen

Heutige Flüchtlinge sind oft nicht unvermögend. Es wird ja immer argumentiert, dass viele Flüchtlinge Wirtschaftsflüchtlinge wären.  Das stimmt so nicht. Sonst würden einige Länder heute den Flüchtlingen nicht ihre Wertsachen abnehmen können. Flüchtlinge z.B. aus Syrien haben oft ein ordentliches Vermögen in ihrem Land erwirtschaftet. Sie könnten sich sonst auch nicht die Überfahrt über das Mittelmeer leisten, was rund 5’000 Euro pro Person kostet. Sie flüchten also wirklich für dem Tod.

Deshalb schicken viele Familien erst einmal den Vater oder ältesten Sohn voraus um den Rest der Familie später nach zu holen. Damit vervielfältige sich das was ich oben geschrieben habe.

Viele Familien bringen dann ihr Vermögen in das Land mit, in dem sie leben wollen. Davon profitieren alle im Zielland. Wohnungen oder sogar Häuser werden gekauft. Regionen besiedelt, in denen Einheimische nicht leben wollen. Der Wohnungsbau wird belebt. Von dem Vermögen werden Möbel, Autos und viele andere Produkte gekauft, die die Wirtschaft ankurbeln.

Das verzerrte Bild, welches rechtsradikale Politiker und Medien darstellen, stimmt ja nicht. Nur die wenigsten Flüchtlinge werden arbeitslos, kriminell oder liegen dem Staat auf der Tasche. Die Mehrheit integriert sich und leistet einen grossen Beitrag zur Gesellschaft. Studien aus den USA zeigen, dass in Regionen in denen sich Flüchtlinge niedergelassen haben, die Wirtschaft boomt und die Kriminalität zurück geht.

Kulturelle Bereicherung

Flüchtlinge aus Länder wie Syrien, Irak und Iran bringen vielfach ihre hohe Kultur mit in das Land. Diese Länder waren einmal weltbeherrschend. Unsere Schrift und die Mathematik wurde von ihnen massgeblich geprägt. Bei vielen zeigt sich, dass sie dann im Zielland kulturell mitwirken und zu einem höherwertigen Gemeinwohl beitragen. Kunst, Literatur und Speisen sind nur wenige Beispiele die das verdeutlichen.

Frisches Blut und Kreativität

Für jede Gesellschaft ist es positiv sich mit anderen Ethnien zu vermischen. Das zeigen viele Beispiele unserer Menschheitsgeschichte. Die Evolution ist drauf ausgelegt, dass sich unterschiedliche Gruppen von Menschen miteinander mischen. Nur dann werden die Nachfolgenden Generationen stärker, gesünder und leistungsfähiger. Das Gegenteil ist Inzucht. Die negativen Effekte der Inzucht sind in vielen Ländern zu beobachten – darüber berichten die Medien und rechtsradikalen Politiker aber nicht. Wenn man die Kosten für durch Inzucht entstandenen Schäden in Europa beziffern wollte, würden diese die Kosten für Integration von Ausländern bei weitem überflügeln. Viele Psychische Krankheiten die heute immense Summen an Kosten produzieren, sind auf Inzucht zurück zu führen. Eine multikulturelle Gesellschaft ist aber auch sozial viel stärker als eine einseitige.

Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen

Flüchtlinge stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und sorgen für mehr Umsatz. Ein Iraner der in einem Deutschen oder Schweizer Unternehmen arbeitet, kann mit Kunden im Iran in seiner Heimatsprache verhandeln. Das ist ein riesiger Vorteil für das Unternehmen. In vielen Fällen würde das Unternehmen, aufgrund von Sprachschwierigkeiten, gar keine Geschäfte mit einem Kunden im Iran machen. Mit einem Flüchtling aber, der die Sprache nativ beherrscht, kann er dort punkten und Umsatz machen. Gerade die Länder aus denen Flüchtlinge kommen, werde nach der Normalisierung der Situation (der Krieg ist bald vorbei, die Sanktionen beendet) enorme Lieferungen an Waren für den Wiederaufbau benötigen. Wenn dann Deutsche oder Schweizer Unternehmer als erstes mit nativ sprechenden Mitarbeitern anbieten können bekommen sie meisten den Zuschlag für das Geschäft. Mal abgesehen davon, wiegt die Aufnahme der Flüchtlinge für viele Zurückgebliebenen als eine positives Gewicht.

Innovationskraft der Wirtschaft

Heutige Flüchtlinge sind nicht mehr schlecht ausgebildet. Studien in Österreich und Deutschland zeigen, dass mehr als die Hälfte das Abitur haben und eine abgeschlossene Ausbildung. Ein Viertel hat sogar ein abgeschlossenes Studium. Oft ist die Qualität der Ausbildung auf einem internationalen Niveau. Diese Flüchtlinge bereichern, auch durch ihre andere Sichtweise, die Entwicklung in den Unternehmen. Steve Jobs – den man heute kennen muss – der Gründer der Firma Apple war ein Sohn eines Syrischen Flüchtlings, der dann von Amerikanern adoptiert wurde. Was für Innovationen hat dieser Mann den USA aber auch der Welt gebracht! Hätte die USA seinen Vater nicht als Flüchtling aufgenommen, wäre wohl nie Apple und damit eines der grössten Unternehmen der Welt entstanden.

Aber auch die Innovationen auf niedriger Ebene durch Migranten sind enorm. Viele Unternehmen in Deutschland und der Schweiz schätzen die Dynamik und Schaffenskraft gerade von Flüchtlingen oder Migranten. Diese müssen sich ja oft in der neuen Gesellschaft noch beweisen und legen ein ganz anderes Tempo vor, als ihre einheimischen Kollegen.

Neugründung von Unternehmen und Schaffung von Arbeitsplätzen

Viele Migranten und Flüchtlinge haben heute eine gute Ausbildung, oft sogar ordentlich Eigenkapital und Willen zum Erfolg. Ein Grossteil der neu gegründeten Unternehmen in unseren Ländern wird gerade von ehemaligen Flüchtlingen und Migranten gegründet. Sie holen ihre Familie inklusive Kapital nach. Verkaufen in ihrer alten Heimat Haus und Hof und Gründen dann damit hier Unternehmen. Sie Transferieren also ihr ganzes Vermögen in die Zielländer.

Darüber berichten Medien und rechtsradikale Politiker nicht gerne. Diese Unternehmen schaffen oft in kürzester Zeit eine solide Basis und viele neue Arbeitsplätze. Natürlich tragen diese Unternehmen zu den Mehreinnahmen des Staates bei, sichern die Renten und stabilisieren die Wirtschaft und auch andere Arbeitsplätze.

Marketingerfolg durch Flüchtlingsaufnahme

Vielen ist nicht bewusst, wie heute Länder in einem internationalen Wettbewerb stehen. Vielfach entscheidet heute das Image eines Landes auf der restlichen Welt darüber, wie es in Zukunft wahrgenommen wird und wie es bei Verhandlungen beurteilt wird. Deutschland hat mit dem Atomausstieg zwar die Wirtschaft geschockt und verprellt, aber die normalen Menschen für sich gewonnen. Das war ein Marketing – Erfolg den man nicht in Geld messen kann. Bis in das letzte Ecken auf der Erde hat sich nun herumgesprochen, dass Deutschland die Umwelt schützen möchte. Was sicher als positiv betrachtet wird. Und diese Meinung wird sich über Generationen auf der ganzen Welt einprägen. Gleiches hat Merkel jetzt mit der Flüchtlingsaufnahme erreicht. Ein Marketing – Coupe par Excellence. 7 von 8 Milliarden Menschen werden auf der Welt sagen: „Schaut mal nach Deutschland. Das sind ja gar keine Nazis mehr, wie uns Hollywood immer zeigen will. Nein, sie sind Menschenfreunde geworden. Da sollten sich mal unsere Politiker eine Scheibe abschneiden.“ Wenn jeder von diesen 7 Milliarden Menschen in Zukunft nun ein Produkt aus Deutschland kauft, weil er das Land positiv bewertet, anstatt ein Produkt aus einem anderen Land, welches sich negative bezüglich Flüchtlingen darstellt, dann hat Deutschland in Zukunft eine solche immense Macht auf der Welt, dass anderen wirklich Angst werden kann. Politik ist heute zu 80 Marketing und zwar auf einem weltweiten Markt. Wenn Politiker das nicht begreifen, dann sind sie für ihr Land nur ein Klotz am Bein.

Quelle u.a.: Huffingtonpost, RP-Online,

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