Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft – Zbigniew Brzezinski und wie man ihr begegnen kann

Ein Film von Freiheit durch Wissen

Diese Dokumentation berichtet zum einen über Zbigniew Brzezinski, ein polnisch-amerikanischen Politikwissenschaftler, Regierungsberater, Bilderberger und Mitglied des Komitees der 300.

Der Mitbegründer der Trilateralen Komission und CFR-Mitglied schrieb 1997 sein Buch „The Grand Chessboard – Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft“.

Desweiteren wird auf sein Buch eingegangen und die Kernaussage, nämlich die langfristigen, geostrategischen Überlegungen bzw. Planungen der USA (Stand 1997) beleuchtet.

Das Kapitel: „Eurasisches Schachbrett“ offenbart, dass nach Brzezinski’s Ansicht Deutschland und Frankreich in Europa die wichtigsten geostrategischen Akteure sind.

Desweiteren wird deutlich, weshalb gerade die Ukraine derzeit Schauplatz eines Krieges und Umbruches ist und als ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt gilt.

In den geostrategischen Überlegungen geht es vor allem um eins: Ressourcen und letztendlich um Macht.

 

Mein Kommentar dazu:

Eine grosse Chance die Angriffe gegen Russland, China, ja die ganzen Emergin Markets abzuwehren, ist die grosse und stark zunehmende Zahl der Hispanics in den USA.

Die Hispanics sind eine Ethnie in Amerika, die alle Einwohner mit hispanoamerikanischer oder spanischer Herkunft umfasst. In 2005 machten sie in den USA ca. 33 % der Bevölkerung aus. Da aber immer mehr in die USA migrieren und auch die Geburtenrate bei ihnen grösser ist, als bei der traditionell weissen Bevölkerung, nimmt man an, dass in absehbarer Zukunft die 50 % Marke erreicht wird. Das wären dann ca. 180 Millionen in den USA.

Das heisst, diese Gruppe könnte ohne die Hilfe anderer Gruppen einen Präsidenten in den USA stellen. Das wäre ein Paradigmenwechsel für die US-Politik und damit auch für die Weltpolitik.

Hispanics haben im Gegensatz zu den klassischen Einwohnern einen vollkommen anderen Hintergrund, andere soziale Ausrichtungen und andere Interessen. Die Familie und das Familienleben stehen eher im Mittelpunkt, als die Karriere und das Geld. Sie wählen deshalb eine andere Politik. Das könnte die Bestrebungen der jetzigen Strippenzieher in den USA in Bezug auf inländische aber auch die internationale Politik zu Nichte machen.

Es liegt also an Lateinamerika (Brasilien, Argentinien, Peru, etc.), Spanien, Russland und China, diese Gruppen zu aktivieren und für ihre Sache zu motivieren. Spanien könnte damit auch seine Position in Europa stärken.

Die meisten inneren Spannungen entstehen in den USA durch die ungleich verteilten Einkommen und durch Rassenunterschiede. Die Gruppe der Hispanics ist traditionell auf der Seite zu sehen, die wenig Einkommen hat und sonst auch unterdrückt wird. Es wäre also leicht denkbar, dass ein von ihnen gewählter Präsident die Umverteilung von oben nach unten anführt.

Das heisst, man muss Parteien und Kandidaten aus diesem Milieu aufbauen, ausbilden und unterstützen.

Da die meisten Präsidenten der USA durch Wahlspenden bestimmter Kreise „gekauft“ werden, müsste man diese Strukturen und Organisationen für die Gruppe der Hispanics aufbauen und ausbauen. Durch Spenden von dieser riesigen Gruppe an Menschen könnten die Werbeausgaben der andern leicht erreicht werden. Dadurch wäre die Wahl eines Präsidenten aus diesem Umfeld möglich.

Aber auch, wenn es nicht kurzfristig möglich ist einen Präsidenten für diese Bewohner der USA zu nominieren, reicht es schon, wenn diese Gruppe ihre Ansprüche geltend machen würde. Bessere Bezahlung, bessere Integrationsprogramme, spanisch als Hauptsprache und noch viel mehr könnten diese Gruppen fordern. Ein zukünftiger Präsident muss sich um die Belangen dieser Menschen sehr intensive kümmern, besonders wenn sie in Aufruhr gebracht werden.

Es gibt nichts gutes, ausser man tut es.

hispanic_pop

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