Aussichten für 2018

Aussichten für die USA 2018 und länger

Langanhaltend gute Aussichten

Die Wirtschaft in den USA wird in 2018 anhaltend zulegen. Die USA bietet im Inland enormes Potential um zu wachsen, da in den letzten Jahren, ja Jahrzehnten vieles vernachlässigt wurde. Trump hat mit seiner Steuerreform und Politik einen Grundstein dafür gelegt, dass diese Dinge aufgearbeitet werden können. Die Nachfrage und der Absatz wird deshalb für alle Güter stark wachsen. Weiterhin hat die USA ein sehr grosses Potential den Export zu steigern. Derzeit ist der Export (im Vergleich zu vielen anderen Nationen) sehr weit hinterher, dass könnte sich aber bald ändern. Andere Produkte (z.B. Elektroautos) und andere Nachfrage auf der Welt sorgen in Zukunft dafür, dass sich diese positive Entwicklung fortsetzt. In diesem Bereich sehe ich enormes Potential für die USA. Leider haben sie es noch nicht ganz so begriffen.

Diese Entwicklung wird eine nachhaltige, positive Auswirkung auf die Aktienkurse in den USA haben. Das sieht man schon ab dem Zeitpunkt als Trump gewählt wurde. Ich hätte in den letzten zehn Jahren nicht gedacht, dass ich das in den nächsten zwanzig Jahren noch einmal sage. Aber die USA hat einen immensen Vorteil gegenüber anderen Wirtschaftsregionen. Die Menschen und Unternehmen sind extrem flexible und lösungsorientiert. Das steht diametral z.B. gegenüber der EU, deren Politik und Wirtschaft schwerfällig und bürokratisch daher kommt.

Trump wird weiterhin dafür sorgen, dass die USA nicht mehr oder viel weniger in internationale Konflikte verwickelt ist. Damit werden diese Ausgaben sinken und die Politik und Wirtschaft in den USA wird sich auf das Inland konzentrieren können. Das meinte Trump mit „Amerika first“. Es nützt nichts über Andersdenkende ständig zu schimpfen, erst recht nicht wenn sie in einer solchen Position sind. Man muss sie begreifen und seine Lehren daraus ziehen.

Durch die Steuerreform werden sich viele Firmen auf der Welt überlegen, ihren Hauptsitz oder eine Niederlassung in die USA zu verlegen oder dort zu gründen. Die US-Handelskammern in anderen Ländern, erwarten deshalb eine Abwanderung aus anderen Ländern, hin zu den USA. Das produziert einen Druck auf andere Regionen auch Steuerreformen durchzuführen. Dort wo das Steuergefälle zu den USA am höchsten ist, wird der grösste Druck entstehen.

Alles in allem sehe ich für die USA auch langfristig eine sehr positive Wirtschaftsentwicklung, wenn sich keiner der aktuell wichtigen Parameter verändert. Diese Ansicht hat sich gegenüber früher um 180 Grad geändert. Und zwar seit Trump Präsident geworden ist. Das ist keine Lobhudelei sondern die Anerkennung dafür, dass jemand weiss an welchen Rädern er drehen muss um ein Land vorwärts zu bringen.

Aussichten für die EU 2018 und länger

Erst kommt ein Hoch, dann der Fall

Um die EU sieht es schlecht aus. Auch das hätte ich vor noch zwei Jahren niemals gesagt. Ich war der Ansicht, dass die EU seine Probleme mit England in den Griff bekommen und mit Russland einen friedlicheren Weg einschlagen würde. Danach wäre die EU weiter aufgeblüht und der Wohlstand wäre für alle gestiegen. All das hat sich nicht erfüllt. Deutschland, die Lokomotive in der EU, zieht zwar wirtschaftlich schwer an, aber viele im Volk haben nichts davon. Die Länder im Osten belasten die EU nicht nur in wirtschaftlicher Sicht, sondern auch mit einer rückwärtsgewandten allgemeinen Politik. Polen, Ungarn und Tschechien scheinen in einer anderen Welt zu leben. Österreich manchmal auch. Jeder will sein eigenes Spiel spielen und sucht nur seine Vorteile in der Gemeinschaft. Der Ostblock ist noch lange nicht im 21 ten Jahrhundert angekommen. Innenpolitisch hat das Volk in vielen Ländern der EU selber für unstabile Verhältnisse gesorgt. In Deutschland durch un-strategische Wahlentscheidungen, in Spanien wegen Katalonien, in England durch den Brexit, in Polen, Ungarn und Österreich nach rechts. Die Liste liesse sich endlos fortsetzen. Vermutlich wird es in Deutschland wieder zu einer grossen Koalition kommen, was keine stabile Basis für wichtige und anstehende Entscheidungen ist. Dafür haben hauptsächlich die Bürger selber gesorgt. Man muss in einer Demokratie auch strategisch wählen.

Für viele Länder in der EU ist zwar ein wirtschaftlicher Silberstreifen am Horizont zu sehen, aber der richtige Durchbruch fehlt an vielen Stellen. Nur Deutschland profitiert „noch“ enorm von der grossen Nachfrage im Export. Das liegt daran, dass die „Dritte“ – Welt einen Wohlstandszugewinn hat, die Wirtschaft dort blüht, den sie mit Deutschen Produkten befriedigen möchte und muss. Lange wird das aber nicht anhalten. Bald können Chinesen, Inder, Afrikaner oder Brasilianer vieles nachmachen und das zu niedrigeren Kosten als in Deutschland. Deutschland hat wichtige, strategische Wirtschaftszweige in den Sand gesetzt die man nicht mehr aufholen kann.

Nach einem Hoch in den nächsten zwei-drei Jahren wird aufgrund vieler Faktoren Deutschland wirtschaftlich nachlassen. Industrie 4.0, Elektroauto, Solar, Computer, Software, diese Themen werden von anderen besser gelöst. Ein Land das heute noch nicht einmal ein flächendeckendes Breitbandnetz besitzt. Durch das Versagen in diesen Branchen bzw. nicht erkennen der Entwicklung wird es viele Arbeitslose geben.

Das wird die ganze EU und andere Länder in Europa mit sich ziehen. Es ist keine  Strategie oder Entwicklung zu beobachten, die das ändern könnte. Noch dazu kommen die ganzen innenpolitischen Themen wie Flüchtlinge, Konservatismus, Brexit, schwindendes Politikinteresse. Und es fehlen die Politiker die die Grösse haben die EU zu steuern. Auch das haben die Bürger zu verantworten. In der EU fehlt die Regierung.

Im Parlament in Brüssel müssen endlich die Mehrheitsverhältnisse regieren. Heute hat jedes noch so kleines Land eine Stimme, dass kann so nicht weiter gehen. Mitgliedsländer müssen anteilig an ihren Einwohnern gemessen werden. Dann würde viele Probleme auf einmal gelöst. Polen und Österreich würden nicht mehr auf so einem hohen Ross sitzen.

Das heisst für mich, die nächsten zwei-drei Jahre wird die EU noch wirtschaftlich gut funktionieren, positive Entwicklungen haben, danach aber kommt das Chaos und Verfall. Und das sage ich, obwohl ich immer ein grosser Fan der EU war und noch bin.

Aussichten für China 2018 länger

Um China mache ich mir keine Sorgen

Die Chinesische Regierung ist für mich eine der vernünftigsten auf der Welt. Sachlich, gelassen entscheiden sachkundige Politik-Manager die Lage, treffen seriöse Entscheidungen die auf eine langfristige und intelligente Strategie ausgelegt sind. Hier kann das Volk, Religion, Emotion und ständige Nörgler nicht eingreifen, keine NGOs können einen „Regime Change“ herbeiführen oder innere Unruhen verursachen. Ausländische Systeme haben fast keine Chance die Macht zu beeinflussen. Auch wenn sie es ständig versuchen. Das sind für China wie Nadelstiche für einen Elefanten.

Nicht das ich das System der Chinesischen Diktatur verteidigen möchte, aber solche Systeme haben es einfach leichter. Aus meiner Sicht wird das in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht für die gesamte Zukunft entscheidend sein. Man kann das natürlich ideologisch anders sehen und wünschen, Fakt ist aber diese Systeme werden in Zukunft die Welt beherrschen. Ob wir wollen oder nicht.

Die westlichen, demokratischen Systeme haben es verpasst ihre Systeme zu perfekt funktionierenden Maschinen auszubauen und versuchen zu viele Partikularinteressen zu bedienen. Das bremst sie dermassen aus, dass solche Systeme wie in China leicht vorbei ziehen können. Das Volk hat bis heute nicht kapiert, dass es einen internationalen Wettbewerb um Systeme gibt, in der das Chinesische Modell klar im Vorteil ist. Aus meiner Sicht ist die Entscheidung für die Zukunft bereits getroffen. Man könnte auch über die westlichen, demokratischen Systeme sagen: „der Patient ist tot, er weiss es nur noch nicht“.

Die Chinesen verstehen es zudem geschickt, nach konfuzianistischer Philosophie, die ganze Welt zu erobern. Im Gegensatz zum westlichen Imperialismus, der mit Gewalt andere Länder Untertan macht, erobern die Chinesen die restliche Welt mit Freundschaft. Sie bauen Strassen, Brücken, erstellen Infrastruktur die dem Wirt-Land einen Nutzen bringt aber auch der Chinesischen Wirtschaft und Gesellschaft. Die neue Seidenstrasse ist deshalb auch ein Symbol für diese Vorgehensweise. Denn die neue Seidenstrasse ist mehr als nur Strassen, Brücken, Schiffe – also Infrastruktur. Das Ganze ist ein all umfassendes Konzept. Das auf allen Gebieten der Zusammenarbeit mit anderen Ländern, Völkern, Volksgruppen oder Wirtschaftssystemen Beziehungen und Verknüpfungen macht, die auf lange Zeit ausgelegt sind. Für andere wird es schwer werden Wettbewerb dazu aufbauen zu können. Zu all umfassend denken und handeln die Chinesen. Dazu kommt noch, dass sie das sehr effizient machen.

Europa z.B. entnimmt der Staatskasse seit Jahrzehnten Milliarden an Steuergeldern um Entwicklungshilfe zu bieten. Natürlich mit dem Gedanken später daraus einen Vorteil zu erhalten. Leider durchkreuzen nun die Chinesen diese Strategie, denn ihre Hilfe ist effizienter und nachhaltiger und zwar für die Menschen vor Ort. In zehn oder zwanzig Jahren wird sich kaum einer von ihnen noch daran erinnern, das ihr Dorf mal einen Traktor aus Deutschland spendiert bekommen hat. Weil China die Strasse zum Markt gebaut hat, auf dem sie dorthin fahren können.

Die Entwicklung Chinas wird auf Basis dieser soliden, exportorientierten Strategie über Jahre, ja Jahrzehnte positiv verlaufen. Auch im Inland entwickelt sich das Land prächtig. Die Mittelschicht und die Gehälter wachsen. In vielen Städten ist China schon der EU und USA weit voraus. Der Lebenswohlstand ist grösser und die Gehälter höher. China wird zum ersten Zentrum der wirtschaftlichen Macht nicht nur in Asien anwachsen sondern für die ganze Welt. Selbst auf dem Gebiet des Umweltschutz ist China für alle Vorreiter – auch wenn manche das nicht glauben wollen. In China wird stärker und effizienter an Umweltschutz gearbeitet als in den westlichen Ländern zusammen.

Unter dem Strich

In anderen Regionen der Erde (ohne China) entwickeln sich viele Dinge auch positiver als manch einer in Europa und den USA wahrhaben will (Russland, Nahe-Osten, Iran, Afrika). Fakt ist, dass wir im Westen (sprich USA, Europa) die Verlierer dieser Entwicklung sind und zwar nicht deswegen weil die anderen um so besser sind, sondern weil wir nicht besser geworden sind. Die USA hat – obwohl sich das unter dem Namen „Trump“ fast wie Hohn anhört – gerade noch so die Kurve zu einer besseren Entwicklung gefunden. In Europa sehe ich weit und breit keinen Trump und auch keinen der es zu einem „Besseren“ werden könnte. Unter dem Strich gesehen ist Europa inkl. aller nicht-EU Länder in Zukunft von negativen Entwicklungen am stärksten betroffen, wenn es nicht seine Hausaufgaben macht und zusammen hält. Davon sieht man aber weit und breit nichts. Im Gegenteil, die Strömungen hin zum Abkapseln, Nationalismus, Konservatismus und wenig Flexibilität sind vorherrschend. Europa ist, wie seit über hundert Jahren, zerrissen, zerstritten und uneinig und hat nicht einmal aus zwei Weltkriegen wirklich was gelernt.

 

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