Photo by Alexandra Gorn on Unsplash

Aggression ist Ausdruck von Angst und Schwäche

Menschen, die Angst haben, lassen sich gerne durch Berichte, die Angst machen, in ihrer Angst bestätigen. Bei den Medien, gibt es deshalb eine Devise, nur eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht. Da aber beginnt der Kreislauf. Menschen, die Angst haben, werden bestätigt in ihrer Angst durch schlechte Nachrichten. Dadurch bekommen sie noch mehr Angst. Dadurch werden sie aggressiv zu anderen Menschen. Die anderen Menschen bekommen dadurch mehr Angst. Die Medien berichten über die Aggression. Dadurch bekommen viele Menschen noch mehr Angst. Und so entsteht ein Kreislauf an Angst.

Das Gleiche macht die Politik. Das Gleiche macht die Industrie. Alle, die irgendwie Macht haben wollen, benutzen Angst und die Schwäche der Menschen aus, um Macht zu erlangen und zu behalten. Kriege entstehen nur durch den Glauben Schwäche zu haben und deshalb Angst zu bekommen. Propaganda nutzt die Macht der Angst.

Politik kennt diesen Kreislauf zu gut. Politiker können leichter regieren, wenn die Menschen Angst haben. Viele Politiker kommen nur so in ihre Position, weil sie es beherrschen anderen Angst zu machen und ihnen zu zeigen, wenn Du mich wählst, sorge ich dafür, dass Du keine Angst mehr hast. Also sorgen sie dafür, dass immer wieder Öl in das Feuer der Angst gegossen wird. Wer Waffen in einen Krieg schickt, will keinen Frieden, sondern Angst und Krieg. Wer Menschen zu einer Impfung zwingen will, der will nicht Gesundheit, der will mehr Angst vor Krankheit. Wer verlangt, dass wir die Natur beherrschen, der will mehr Angst vor der Natur. Die Liste kann man beliebig fortsetzen. Bei den Neandertalern waren es die, die Angst vor den anderen Menschen hatten, die Waffen bauten. Und das ist heute noch so. Wer Angst hat, braucht Waffen. Angst ist Antrieb für viele Dinge unter uns Menschen. Wer sich schwach fühlt, hat Angst. Wer Angst hat, greift andere Menschen an. Und Politiker und viele Industrien nutzen diese Angst für ihre Macht und die Unterdrückung der anderen.

Angst ist ein relatives Empfinden, je besser es Menschen geht, desto leichter haben sie Angst, desto leichter kann man ihnen Angst machen. Vor hundert Jahren hätten viele Menschen vor Dingen, vor denen heute Menschen Angst haben, keine Angst gehabt.
In den sozialen Medien sieht man sofort, wer Angst hat und wer nicht. Die Menschen, die mit Aggression, Beleidigungen, Diffamierungen, Erniedrigungen etc. in ihren Kommentaren reagieren, zeigen damit, dass sie grosse Angst haben. Denn sie schalten ihren Verstand aus, haben keine Argumente mehr und das Einzige, was ihnen bleibt, ist Aggression. Und die äussert sich in den oben genannten Reaktionen. Im Krieg eskalieren solche Dinge in Handgreiflichkeiten und Gewalt. Wenn vermeintlich «starke» Männer im Krieg den Feind beschimpfen, drücken sie damit eigentlich ihre Angst aus.

Das Prinzip kann man auch auf Länder, Gruppierungen von Menschen, Zusammenschlüssen von Menschen etc. übertragen. Die USA haben Angst nicht mehr die Weltmacht zu sein, deshalb schüren sie Angst auf der Welt vor anderen. Der Islam, die Russen, die Chinese, die Kommunisten, die Grünen, die Terroristen, die Armut. Die USA hat ein ganzes Arsenal an Angstgebilden. Die USA benötigen viel Angst, um ihre Aktivitäten zu rechtfertigen. Natürlich haben auch Länder wie Russland oder China Angst. Die scheint aber weniger ausgeprägt zu sein, da sie eben nicht so agieren, wie die USA. Nicht so viele Aggression auf die Welt bringen, nicht so viele Kriege führen, nicht so viele Waffen herstellen und nicht so ein grosses Militär aufbauen.

Aber, die gute Nachricht ist. Es gibt Menschen, die diesen Kreislauf durchschauen und ihn nicht mitmachen. Leider ist es nicht immer die Mehrheit der Menschen, die das durchschaut. Da man dazu etwas denken muss, etwas Ruhe benötigt, und etwas in sich gehen muss, man Vertrauen zu sich selber braucht. Man muss an sich arbeiten und echtes Selbstbewusstsein aufbauen und seinen eigenen Werten vertrauen. Man muss zu sich stehen, sich selbst vertrauen. Das können viele nicht.

Kennen Sie ein Antonym, also ein Gegensatzwort zu dem Wort „Angst“? Nein, denn es gibt kein richtiges Gegenstück. Die wenigen, die am nächsten an ein Gegensatz herankommt, sind „Mut“ oder „Furchtlosigkeit“. Beide decken aber nicht wirklich das Gegenstück zu „Angst“ ab. Ich würde „Vertrauen“ wählen. Vertrauen in sich selber, Vertrauen zu anderen Menschen, Vertrauen in die Natur, Vertrauen in das Universum.

Fangen Sie einfach einmal in einer stillen Minute an und stellen sich vor, Sie hätten echtes Vertrauen zu sich selber. Schauen Sie in sich hinein, setzen Sie sich hin, beginnen Sie in sich nach Dingen zu suchen, die ihr Vertrauen zu sich selber begründen kann. Sie werden viele Dinge finden. Und je mehr sie finden, desto mehr Vertrauen zu sich selber werden sie finden. Und je mehr sie finden, desto weniger Angst haben sie. Machen Sie diese Übung jeden Tag und sie werden merken, sie werden weniger Angst haben, weniger auf Leute hören, die ihnen Angst machen wollen und sie werden immer weniger aggressiv gegenüber anderen. Sie können auf einmal souverän anderen gegenüber treten, mit anderen angstfrei kommunizieren, werden entspannter und ihr Leben wird besser.
Die grosse Angst, die uns in diesen Tagen von Organisationen eingeredet wird, zerfällt, wenn jeder einzelne Mensch, seine Angst verliert, in dem er Vertrauen in sich und sein Leben hat. Ich wünsche Ihnen viel Vertrauen zu sich selbst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.