Die Strategie der USA

Ich möchte auf die Gesamtstrategie der USA in der Welt hinweisen.

Alles was die USA auf der Welt militärisch, diplomatisch, finanzpolitisch und politisch aber oft auch wirtschaftlich macht unterliegt einer Gesamtstrategie. Ziel ist die Weltherrschaft mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten oder wieder zu erlangen. Die USA sehen das gesamtheitlich – also auch im Finanzsektor und moralisch wie religiös. Das geht aus vielen Dokumenten die öffentlich vorliegen hervor. Z.B. die Doktrin von Zbigniew Brzezinski von 1997.

Viele Menschen im Westen beobachten aber nur die Massnahmen, die rund um sie wichtig sind. EU, Nahe-Osten, Ukraine, Ost-Länder etc. Je weiter weg das Geschehen liegt um so uninteressanter scheint es aus unseren Augen. Dennoch wird dort genau so und mit gleicher Macht an Systemen gerüttelt, wie hier.

Um nur ein paar Beispiele und Sichtweisen zu nennen. Warum existiert Nord-Korea? Und warum wird es von China unterstützt? Wer sich die Landkarte ansieht und die Stützpunkte der USA rund um Russland und China betrachtet stellt fest, dass Nord-Korea auch ein Bollwerk gegen die USA ist. Denn Süd-Korea ist praktisch eine Enklave der USA. Japan, wird zwar von den USA als Kriegsverlierer beherrscht, aber dieser Allianz vertrauen die USA – mit Recht – nicht hundertprozentig. Japan wäre, wie Deutschland, gerne unabhängig von den USA. Deshalb haben die USA Süd-Korea für sich als Satellit aufgebaut. China würde Nord-Korea nicht so unterstützen, wenn die Massnahmen (Militär, Raketen, Häfen, etc.) der USA in Süd-Korea nicht so massiv ausgebaut worden wären. Den USA kommt entgegen, dass die meisten Süd-Koreaner Christen sind und somit ein Einfluss des Islam gegen sie nicht aktiviert werden kann. Die Strategie der USA weiterlesen

Entsetzen bei EU-Politikern über das neue Russische Anti-Nazi-Gesetz

wtw3Russland arbeitet gerade an der Verabschiedung eines neuen “Anti-Nazi-Gesetz” das demnächst verabschiedet werden soll.

Dieses Gesetz sieht vor, dass Russland die Länder nach einer Norm klassifiziert die gegen die in dem Gesetze definierten Regeln verstossen. Länder die darunter fallen, werden mit Sanktionen belegt.

Die USA, Kanada und andere Länder hatten ein Resolution der UNO im Dezember nicht zugestimmt, welches Nazi-Vorgehen verurteilt. Unter anderem wurde in der Resolution der Holocaust verurteilt und die Unterzeichner hätten damit ein für alle mal bestätigt das eine nochmalige Durchführung eines Holocaust oder ähnlicher Massnahmen durch sie nie erfolgen würde.

Das heisst, die USA, Kanada, etc. haben damit ausgesagt, dass sie doch bereit wären einen Holocaust oder ähnliche Nazi-Massnahmen durchzuführen bzw. das sie nicht dagegen sind, wenn solche Massnahmen durchgeführt werden. Entsetzen bei EU-Politikern über das neue Russische Anti-Nazi-Gesetz weiterlesen

OBAMA: DER IMPOTENTE PRÄSIDENT

10341426_10152564178140838_7523555001493482537_n

Von Jürgen Todenhöfer

US-Präsidenten bestimmen nicht wirklich die Richtung der amerikanischen Politik. Sie sind nur Lokomotivführer. Auf Gleisen, die die Milliardärs-Klasse der USA verlegt hat. Lange bevor die frisch gewählten Präsidenten mit stolz geschwellter Brust die Lokomotive besteigen. Dann gibt’s nur noch Gas geben oder leicht bremsen. Ein Abbiegen zu neuen Ufern ist nicht vorgesehen. Obama hat man das ganz schnell beigebracht.

Trotzdem wollte er sich von George W. Bush unterscheiden. Der hatte immer Vollgas gegeben. Noch mehr als sein Vater. Vor allem bei Kriegen im ölreichen Mittleren Osten. Beide haben alles in Grund und Boden gerammt, was sich ihnen entgegenstellte. Mit mörderischen Sanktionen und Kriegen. Auf Millionen Grabsteinen im Irak müsste eigentlich als Name der Täter „Bush“ stehen. Der Name von Vater und Sohn.

George W. Bush war stolz auf sein Rambo-Image. Der Lokomotivführer Obama wäre gerne anders gewesen. Doch auf den festen Schienen, die seine Spender mitgebaut hatten, war das nicht leicht. Also versuchte er das, was Bush offen gemacht hatte, heimlich zu machen. Vielleicht würde niemand etwas merken und ihn tatsächlich für eine Friedenstaube halten. Für einen echten Friedensnobel-Preisträger. OBAMA: DER IMPOTENTE PRÄSIDENT weiterlesen

Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft – Zbigniew Brzezinski und wie man ihr begegnen kann

Ein Film von Freiheit durch Wissen

Diese Dokumentation berichtet zum einen über Zbigniew Brzezinski, ein polnisch-amerikanischen Politikwissenschaftler, Regierungsberater, Bilderberger und Mitglied des Komitees der 300.

Der Mitbegründer der Trilateralen Komission und CFR-Mitglied schrieb 1997 sein Buch „The Grand Chessboard – Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft“.

Desweiteren wird auf sein Buch eingegangen und die Kernaussage, nämlich die langfristigen, geostrategischen Überlegungen bzw. Planungen der USA (Stand 1997) beleuchtet.

Das Kapitel: „Eurasisches Schachbrett“ offenbart, dass nach Brzezinski’s Ansicht Deutschland und Frankreich in Europa die wichtigsten geostrategischen Akteure sind.

Desweiteren wird deutlich, weshalb gerade die Ukraine derzeit Schauplatz eines Krieges und Umbruches ist und als ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt gilt.

In den geostrategischen Überlegungen geht es vor allem um eins: Ressourcen und letztendlich um Macht.

 

Mein Kommentar dazu:

Eine grosse Chance die Angriffe gegen Russland, China, ja die ganzen Emergin Markets abzuwehren, ist die grosse und stark zunehmende Zahl der Hispanics in den USA.

Die Hispanics sind eine Ethnie in Amerika, die alle Einwohner mit hispanoamerikanischer oder spanischer Herkunft umfasst. In 2005 machten sie in den USA ca. 33 % der Bevölkerung aus. Da aber immer mehr in die USA migrieren und auch die Geburtenrate bei ihnen grösser ist, als bei der traditionell weissen Bevölkerung, nimmt man an, dass in absehbarer Zukunft die 50 % Marke erreicht wird. Das wären dann ca. 180 Millionen in den USA.

Das heisst, diese Gruppe könnte ohne die Hilfe anderer Gruppen einen Präsidenten in den USA stellen. Das wäre ein Paradigmenwechsel für die US-Politik und damit auch für die Weltpolitik.

Hispanics haben im Gegensatz zu den klassischen Einwohnern einen vollkommen anderen Hintergrund, andere soziale Ausrichtungen und andere Interessen. Die Familie und das Familienleben stehen eher im Mittelpunkt, als die Karriere und das Geld. Sie wählen deshalb eine andere Politik. Das könnte die Bestrebungen der jetzigen Strippenzieher in den USA in Bezug auf inländische aber auch die internationale Politik zu Nichte machen.

Es liegt also an Lateinamerika (Brasilien, Argentinien, Peru, etc.), Spanien, Russland und China, diese Gruppen zu aktivieren und für ihre Sache zu motivieren. Spanien könnte damit auch seine Position in Europa stärken.

Die meisten inneren Spannungen entstehen in den USA durch die ungleich verteilten Einkommen und durch Rassenunterschiede. Die Gruppe der Hispanics ist traditionell auf der Seite zu sehen, die wenig Einkommen hat und sonst auch unterdrückt wird. Es wäre also leicht denkbar, dass ein von ihnen gewählter Präsident die Umverteilung von oben nach unten anführt.

Das heisst, man muss Parteien und Kandidaten aus diesem Milieu aufbauen, ausbilden und unterstützen.

Da die meisten Präsidenten der USA durch Wahlspenden bestimmter Kreise „gekauft“ werden, müsste man diese Strukturen und Organisationen für die Gruppe der Hispanics aufbauen und ausbauen. Durch Spenden von dieser riesigen Gruppe an Menschen könnten die Werbeausgaben der andern leicht erreicht werden. Dadurch wäre die Wahl eines Präsidenten aus diesem Umfeld möglich.

Aber auch, wenn es nicht kurzfristig möglich ist einen Präsidenten für diese Bewohner der USA zu nominieren, reicht es schon, wenn diese Gruppe ihre Ansprüche geltend machen würde. Bessere Bezahlung, bessere Integrationsprogramme, spanisch als Hauptsprache und noch viel mehr könnten diese Gruppen fordern. Ein zukünftiger Präsident muss sich um die Belangen dieser Menschen sehr intensive kümmern, besonders wenn sie in Aufruhr gebracht werden.

Es gibt nichts gutes, ausser man tut es.

hispanic_pop

Oh du schreckliche Merkel-Zeit!

Von Evelyn Hecht-Galinski

Alle Jahre wieder erreichen uns schlimmere Nachrichten aus aller Welt. Aber in keinem Jahr, wie diesem, schien mir die Aggressivität der offiziellen deutschen Politik so evident wie 2014. Merkel und Co. haben uns gegen die USA in die Heloten-Rolle getrieben. Wir sind zu öffentlichen Sklaven verkommen, die zwar in der Bundesrepublik sesshaft sein dürfen, Steuern bezahlen müssen, aber ansonsten nach den Wahlen die Politik abnicken zu haben.

Wird nicht inzwischen bewusst ein Krisenszenario inszeniert, nur um uns immer mehr in die Abhängigkeit der USA zu zwängen? Nicht Friedenstiftende Maßnahmen sind mehr gefragt, sondern allein unsere “gemeinsamen” geopolitischen Interessen werden betrieben.
Verfolgen wir nicht eine verwerfliche Politik der Unmoralität, der Wirtschaftskriege, Sanktionen und Regime Change, nur um Länder unseren Vorstellungen und Nutzen zu unterwerfen? Oh du schreckliche Merkel-Zeit! weiterlesen

Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Original Aufruf im Wortlaut

Niemand will Krieg. Aber Nordamerika, die Europäische Union und Russland treiben unausweichlich auf ihn zu, wenn sie der unheilvollen Spirale aus Drohung und Gegendrohung nicht endlich Einhalt gebieten. Alle Europäer, Russland eingeschlossen, tragen gemeinsam die Verantwortung für Frieden und Sicherheit. Nur wer dieses Ziel nicht aus den Augen verliert, vermeidet Irrwege.

Der Ukraine-Konflikt zeigt: Die Sucht nach Macht und Vorherrschaft ist nicht überwunden. 1990, am Ende des Kalten Krieges, durften wir alle darauf hoffen. Aber die Erfolge der Entspannungspolitik und der friedlichen Revolutionen haben schläfrig und unvorsichtig gemacht. In Ost und West gleichermaßen. Bei Amerikanern, Europäern und Russen ist der Leitgedanke, Krieg aus ihrem Verhältnis dauerhaft zu verbannen, verloren gegangen. Anders ist die für Russland bedrohlich wirkende Ausdehnung des Westens nach Osten ohne gleichzeitige Vertiefung der Zusammenarbeit mit Moskau, wie auch die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Putin, nicht zu erklären.

In diesem Moment großer Gefahr für den Kontinent trägt Deutschland besondere Verantwortung für die Bewahrung des Friedens. Ohne die Versöhnungsbereitschaft der Menschen Russlands, ohne die Weitsicht von Michael Gorbatschow, ohne die Unterstützung unserer westlichen Verbündeten und ohne das umsichtige Handeln der damaligen Bundesregierung wäre die Spaltung Europas nicht überwunden worden. Die deutsche Einheit friedlich zu ermöglichen, war eine große, von Vernunft geprägte Geste der Siegermächte. Eine Entscheidung von historischer Dimension. Aus der überwundenen Teilung sollte eine tragfähige europäische Friedens- und Sicherheitsordnung von Vancouver bis Wladiwostok erwachsen, wie sie von allen 35 Staats- und Regierungschefs der KSZE-Mitgliedsstaaten im November 1990 in der „Pariser Charta für ein neues Europa“ vereinbart worden war. Auf der Grundlage gemeinsam festgelegter Prinzipien und erster konkreter Maßnahmen sollte ein „Gemeinsames Europäisches Haus“ errichtet werden, in dem alle beteiligten Staaten gleiche Sicherheit erfahren sollten. Dieses Ziel der Nachkriegspolitik ist bis heute nicht eingelöst. Die Menschen in Europa müssen wieder Angst haben. Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen! weiterlesen