Am heutigen Morgen sind in Nahalin (Palästina) auf dem Land einer palästinensischen Familie 800 Bäume von israelischen Siedlern zerstört worden.

von Lennart Spuck, BfP-Volontär

Hier in der Nähe von Jerusalem leben viele Palästinenser in der Nähe von Israelischen Siedlungen, die im Inland der Palästinensischen Autonomiegebiete errichtet wurden. Manchmal kommt es zu spürbaren Auseinandersetzungen, wie auch heute Morgen: Das Israelische Militär sperrte die Straßen zu einem Stück Land ab, auf dem 800 Bäume verschiedener Art gepflanzt sind. Das in Nahalin (nahe Bethlehem) liegende Stück Land ist circa ein Hektar groß und liegt im Besitz der Familie Nassar, die in Bethlehem und Beit Jala wohnt. In der militärisch bewachten Aktion wurden von 7.00 – 9.00 Uhr heimlich alle diese Bäume von Israelischen Siedlern zerstört. Am heutigen Morgen sind in Nahalin (Palästina) auf dem Land einer palästinensischen Familie 800 Bäume von israelischen Siedlern zerstört worden. weiterlesen

Aufruf gegen Kriegspropaganda und Kriegsvorbereitung

Alle Europäer, die Frieden wünschen, haben Grund zur Sorge und zum Protest: Der Konflikt um die Ukraine ist das Resultat der EU- und der NATO-Erweiterung. Die EU hat mit der Durchsetzung des Assoziierungsabkommens – und hier besonders der wirtschaftlichen und militärischen Elemente – wesentlich zur Entstehung des Konflikts um die Ukraine beigetragen. Offenkundig versuchen die USA und die EU, mit ihrer einseitigen Unterstützung der antirussischen und faschistischen Kräfte in der Ukraine, Russland militärisch einzukreisen. Die Stationierung von NATO-Truppen an der russischen Grenze eskaliert die Situation weiter. Es geht der Appell an alle Konfliktseiten (die Kiewer „Regierung“, Akteure vor Ort, die NATO, Russland, die EU) keine militärischen Mittel einzusetzen. Sämtliche Militäraktionen müssen sofort gestoppt werden. Nun droht der Ukraine-Konflikt zu eskalieren. Aufruf gegen Kriegspropaganda und Kriegsvorbereitung weiterlesen

Massaker in Mariupol, bis zu 100 Menschen getötet !!

Bitte weiterverbreiten! Das enthält uns die gleichgeschaltete deutsche Systempresse nämlich vor! Massaker am 9. Mai in Mariupol: Nicht mal eine Woche nach den schrecklichen Ereignissen in Odessa, bei denen ukrainische Faschisten über 50 Menschen bei lebendigem Leib verbrannten, kam es in Mariupol zu einem erneuten Massaker. Diesmal wurden bis zu 100 Menschen am Jahrestag des Sieges über den Faschismus erschossen! Am Morgen des 9. Mai rief der neu ernannte Leiter der Polizeiabteilung in Mariupol, Valery Androschuk die lokalen Polizeikräfte zum Appell. Er wurde durch den Leiter des Sonderbataillons “Denpr” (ein neu gebildetes Todesschwadron der Neo-Nazi ) begleitet. Während der Appells verlautbarte der Polizeichef den Regierungserlass, dass die Polizisten die Demonstration zum Tag des Sieges über den Faschismus zerschlagen und die aktivsten Demonstranten festnehmen sollen. Der Tag des Sieges wird jedes Jahr am 9. Mai gehalten, um an den Sieg über den Hitlerfaschismus im Jahre 1945 zu erinnern.

Die Polizisten weigerten sich, die Befehle des neu ernannten Chefs zu erfüllen. Dann nahm der der Polizeichef Andruschuk seine Pistole und schoss auf einen der anwesenden Polizisten. Seine Kollegen schossen zurück. Der Polizeichef wurde verwundet und der Führer des Todesschwadrons “Dnepr” wurde auf der Stelle getötet. Die Mitarbeiter der Polizei desertierten. Sie sagten, dass sie keinen Krieg gegen ihr eigenes Volk führen würden. Androschuk verbarrikadierte sich in einem der Büros des Gebäudes und rief die Nationalgarde, um ihm zu helfen aus dem Polizeirevier zu fließen. Mannschaftstransportwagen (APCs) der “Nationalgarde” und des Rechten Sektors wurden entsendet, um den Aufstand der Polizei, die zu den Menschen der Stadt übergelaufen war, zu unterdrücken. Diese rückte prompt an und begann mit dem Angriff. Mindestens 14 APCs und Panzer wurden in Mariupol von der ukrainischen Regierung in den Einsatz geschickt. Die Bürger der Stadt gingen sofort auf die Straße und versuchten, die Panzer mit bloßen Händen zu stoppen. Am Ende waren sie jedoch nicht erfolgreich. Und so begannen die Panzer den Angriff auf die Stadt.

Mariupol, Ukraine, 9.5.2014: Civilians stopping tank
http://www.youtube.com/watch?v=J2xpoTv_Sg4

Mariupol, Ukraine, 9.5.2014: Civilians stopping tank
http://www.youtube.com/watch?v=lyNHW50lD4I

Mariupol, Ukraine, 9.5.2014: Civilians stopping tank
http://www.youtube.com/watch?v=68nQU_0K0tI

Anwohner versuchten, ihre Polizisten zu verteidigen. Die “Nationalgarde” eröffnete jedoch sofort das Feuer auf die unbewaffneten Zivilisten. Die APCs der “Nationalgarde” umstellten das Polizeigebäude und eröffneten das Feuer mit Maschinengewehren und RPGs.

Mariupol, Ukraine, 9.5.2014: Ukrainian Army shooting RPG at police station
http://www.youtube.com/watch?v=eyX7OeoulZg

Die Polizisten erwiderten das Feuer. Am Ende geriet das Polizeigebäude in Brand und brannte schließlich vollständig ab. Einige der Polizisten wurden im Inneren des Gebäudes lebendig verbrannt. Der Polizeichef Valery Androschuk versuchte, während dem Angriff auf das Gebäude zu entkommen. Die Anwohner nahmen ihn jedoch gefangen und schlugen ihn. Bisher gibt keine Informationen über seinen Verbleib. Es ist unklar, ob er fliehen konnte. Die Bilder zeigen die Polizeistation, die auf die Grundmauern niederbrannte.

Unbewaffnete Zivilisten im Zentrum der Stadt versuchten, die ukrainische Armee zu aufzuhalten. Doch diese schoss umgehend auf die Demonstranten und tötete dutzende Zivilisten. Die sich zurückziehende Armee schoss wahllos auf unbewaffnete Zivilisten, die sich in der Nähe der brennenden Polizeistation versammelt hatten. Dutzende wurden getötet.

Gemäß eines Berichts von Russia Today, wurde einer ihrer Lokalreporter angeschossen und schwer verletzt. Die ukrainischen Behörden verweigerten einem medizinischen Hilfsflugzeug, das den Verwundeten Reporter transportieren sollte die Landung.

Mariupol, Ukraine, 9.5.2014: Army killing civilians
http://www.youtube.com/watch?v=diOl06EWHiI

Mariupol, Ukraine, 9.5.2014: Army killing civilians
http://www.youtube.com/watch?v=Pw6HuPhQw-Y

Mariupol, Ukraine, 9.5.2014: Dozens civilians killed
http://www.youtube.com/watch?v=Sy0Hpv-6-y0

Mariupol, Ukraine, 9.5.2014: Army killing civilians
http://www.youtube.com/watch?v=dHddHPYi62Y

Dann begannen die Anwohner wieder die Kontrolle über die Stadt zu übernehmen. Einer der APCs wurde von ihnen beschlagnahmt. Die Menschen auf den Straßen begannen die Armee zu verdrängen und bauten Barrikaden. Die verbleibenden Polizisten die den Angriff überlebt hatten schlossen sich ihnen an. Nach den schweren Konfrontationen mit der “Nationalgarde” und Aktivisten des Rechten Sektors mussten diese sich aus der Stadt zurückziehen. Der Bürgermeister floh ebenfalls aus der Stadt.

Der amtierende Innenminister Arsen Avakov und die Regierung in Kiew erklärten, dass mindestens 20 “Terroristen” (das ist die derzeitige Bezeichnung der Behörden in Kiew für unbewaffnete Bürger der südöstlichen Ukraine) getötet und vier weitere festgenommen wurden. Laut Anwohnern von Mariupol und Ärzten aus dem Krankenhaus war die reale Zahl der Todesopfer vom 9. Mai bis zu 100 Personen.

Mariupol, Ukraine, 10.5.2014: Resident says that at least 100 were killed yesterday
http://www.youtube.com/watch?v=pCSgQb9EFtU

Heute, am 10. Mai 2014 veranstalteten die Menschen in Mariupol eine Spontandemonstration unter dem Motto: “Ruhm und Ehre unseren Polizisten – unsere Verteidiger! Nieder mit den Polizei-Mördern der Nationalgarde!” Am Nachmittag des Tages lagen immer noch dutzende von Leichen in den Straßen der Stadt herum, die gestern von der Armee getötet wurden. Jedoch hat die Armee sich nun aus Mariupol zurückgezogen und die Stadt ist nun vollständig unter der Kontrolle der lokalen Bevölkerung.

Querverweise:

http://de.ukraine-human-rights.org/massaker-in-mariupol-bis-zu-100-menschen-am-jahrestag-des-sieges-uber-den-faschismus-erschossen/

http://rt.com/news/157976-mariupol-rt-stringer-wounded/

http://en.wikipedia.org/wiki/Victory_Day_%289_May%29

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Wahlbeteiligung Krim im März 2014

Vom 15. bis 18.04.2014 besuchten Mitglieder des Russischen Menschenrechtsrates die Krim um die allgemeine Situation zu untersuchen. Folgendes Dokument wurde nun von dem Rat am 21.04.2014 verfasst und veröffentlicht.

Übersetzung durch Google Translate, Original:

http://www.president-sovet.ru/structure/gruppa_po_migratsionnoy_politike/materialy/problemy_zhiteley_kryma.php?print=Y

In dem Dokument wird auf viele Umstände hingewiesen, die zu der Zeit vor und nach dem „Referendum zur Aufnahme in die Russische Föderation“ geherrscht haben.

Unter anderem wird darauf hingewiesen, dass nach Befragung von Bürgerrechtlern, Geistlichen, Journalisten, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens , Anwälten, Menschenrechtsaktivistinnen und Bürgern in „Sewastopol“, die Wahlbeteiligung in „Sewastopol“ vermutlich nur bei „50 bis 80 %“ gelegen hätte und von denen nur „30 bis 50 %“ für die Aufnahme in die Russische Föderation gestimmt hätten. Russland hatte eine gesamte Wahlbeteiligung für die ganze Krim von rund 97 % angegeben, von denen ca. 83 % für eine Aufnahme stimmten. Wahlbeteiligung Krim im März 2014 weiterlesen

Unterschied zwischen Wahrnehmung und Realität

Dieser Kommentar wurde auf der FAZ gelöscht.

Es ist geradezu putzig wie sich Ihre Wahrnehmung von der Masse unterscheidet: “wie der verunglückte Auftritt nach seinem Putin-Besuch zeigt.” Es war Klebers verunglückter Auftritt, als er Kaeser interviewte, nicht umgekehrt. Das Sie ihren Kollegen in Schutz nehmen wollen ehrt Sie, macht Sie aber zu keinem guten Berichterstatter. In der Folge zieht sich das durch den ganzen Beitrag. Vorgänger von Kaeser haben sich viel zu sehr von Meinungen in Tageszeitungen und Politik richten lassen als das sie sich auf richtiges Unternehmertum konzentriert haben. Kaeser rückt das gerade und das ist richtig so. Siemens muss Ihnen nicht gefallen sondern endlich wieder rund laufen. Da waren all die Einsprüche durch Politik und Medien eben immer Gift und haben bei den Vorgängern zu Fehlentscheidungen geführt. Kaeser bedient halt keine Eitelkeiten und auch nicht die Politik und das wird für die Mitarbeiter, Aktionäre und das Unternehmen gut sein.

FAZ am 04.05.2014 Was hat dieser Mann mit Siemens vor?