Den Bock zum Gärtner gemacht – Fachorganisation von Electrosuisse

Wie passt das zusammen? Ein AMAG CH (VW) Chef ist gleichzeitig Chef von e‘ mobile der Fachorganisation von Electrosuisse für „effiziente“ Fahrzeuge. Da hat man wohl den Bock zum Gärtner gemacht? Heute auf dem Energie-Gipfel hat er auch gleich unglaubliche Darstellungen veröffentlicht. U.a. in der Präsentation über die Darstellung „Well to Wheel“ die die Energieeffizienz von Elektroautos gegenüber Verbrennungsmotoren darzustellen. Natürlich vergisst Herr Dino Graf einfach mal die Herstellungs- und Beschaffungskosten und Energie.

Falsche Darstellung von „Well to Wheel“ !

Wenn man schon eine Energie-Bilanz als Vergleich zwischen Elektroauto und Verbrennungsmotor ziehen will, muss man alle Energie mit einbeziehen. Also auch die zur Beschaffung von Rohöl, Raffinerien, Schiffen die das Öl transportieren, bis hin zum Wirkungsgrad eines Autos.

Richtige Darstellung von „Well to Wheel“ !

 

  • Vergleicht man Elektroautos und Autos mit Verbrennungsmotoren, so ist die Beschaffung von Strom im Vergleich zu Öl um 70 % energiesparender.
  • Betrachtet man die Energie die man zur Herstellung von beiden Systemen benötigt sind Elektroautos um 50 % energiesparender.
  • Dazu muss man als dritte Komponente den Wirkungsgrad der beiden Systeme vergleichen. Da ist ein Elektroauto um 60 % besser als Verbrennungsmotoren.

Vorteile in Kosten, CO2 und Effizienz schlagen alle anderen Systeme

Das das auch so bei den Kosten und dem CO2 Verbrauch ist, braucht man nicht weiter erklären. Auch braucht man für Sonnen- oder Windenergie keine Verteilungskämpfe also keine Kriege führen. Alle wissenschaftlichen Prognosen beweisen, dass die Leistungsfähigkeit von Batterien in den nächsten Jahren um ein Zigfaches gesteigert werden. Auch die Herstellung und das Recycling von Batterien wird zunehmend umweltschonend, ja wenn nicht sogar umweltneutral geschehen. Tesla beweist das schon heute.

Elektroautos sind somit sogar noch energiesparender und umweltfreundlicher wenn der Strom nicht „sauber“ hergestellt wird. Dabei wurden noch nicht mal alle anderen Umwelteinflüsse untersucht. Wie z.B. Lärm, direkte Staub- und Partikelemissionen.

Es verwundert einen schon, dass auf solch einem Gipfel jemand solche halben Präsentationen verbreiten kann. Da kommt der Verdacht auf, dass der Herr ein „kleines“ Interessenkonflikt hat.

Kosten und Investoren werden sowieso den Ausschlag geben

Wer jetzt immer noch nicht überzeugt ist, dass Elektroautos das bessere Transportmittel ist, der wird hoffentlich von den wirtschaftlichen Fakts überzeugt werden.

  • Durch Elektroautos werden grosse Batterien zur Massenware und damit billiger.
  • Die Hersteller werden versuchen die Batterien immer leistungsfähiger zu machen, da das das Hauptargument gegen Elektroautos ist.
  • Für Investoren sind Elektro-Auto-Hersteller sehr lukrativ. Man kann in einen Markt von der Seite einsteigen. Mit wenig Geld kann man grosse Anteile kaufen. Und die Gewinnaussichten sind sehr gut.
  • Autozulieferer werden auf den Zug für Elektroautos aufspringen, weil sie Angst um Verluste bei der klassischen Industrie haben müssen (siehe Bosch).
  • Politische Entscheidungen in Asien und den USA werden dazu führen, dass Elektroautos favorisiert werden und somit deren Produktion und Kostenabbau gefördert werden.
  • Die Solarindustrie wittert neue, grosse Geschäfte, da man nun mit grossen Batterien auch in Häusern Strom speichern kann.
  • Schon jetzt steigen in den USA die Verkäufe für Solaranlagen mit PowerPacks (grossen Batterien) – siehe Tesla – pro Jahr um 10 %.
  • All das führt dazu, dass Strom zunehmend selber auch dem Dach erzeugt wird und sogar Überschüsse in das Netz zurück geführt werden können. Alle Häuser werden vernetzt.
  • Der Vorteil: Strom ist dann verfügbar wenn er gebraucht wird. Damit wird er billiger. Tony Seba ein angesehener US-Berater hat ausgerechnet, dass der Strompreis dadurch in den nächsten 3-4 Jahren um 4/5 fällt. Von ca. 20 Ct./kWh auf 4 Ct./kWh. Das sind Dimmensionen.

Schauen und hören Sie sich den Vortrag von Tony Seba an der Standford University an und beginnen Sie zu begreifen, was auf uns zukommt.

Der militärisch-industrielle Komplex, alias Establishment vs. Seidenstrasse

Die US-Medien, allen voran die Washington Post, verbreiten die Nachricht Trump hätte geheime Informationen an die Russen weiter gegeben.

Ja, wenn nicht einmal der Präsident der USA entscheiden darf, was geheim ist und was nicht. Was er weiter geben darf oder was nicht. Wer denn dann?

Es ist natürlich selbstverständlich sein gutes Recht das zu tun. Und es passt zu seiner Strategie Russland als Partner zu betrachten und nicht als Feind. Vielleicht hat er ihnen ja auch nur die halbe Wahrheit geliefert. Als Strategie. Aber dafür ist er ja gerade als Präsident gewählt worden. Damit er einschätzen kann was, wie und wo!? Er hat das zu entscheiden und nicht die Washington Post.

Das Establishment, insbesondere der militärisch-industrielle Komplex in den USA mit seinen Steigbügelhalter den Medien (in der ganzen westlichen Welt), scheint sich seine eigene Welt basteln zu wollen. Weil sie wissen, dass sie ohne Russland als Feind immer weniger Waffen produzieren und verkaufen können. Sie wiegeln das Volk gegen Trump auf, wohl wissend, dass das was sie behaupten falsch ist.

Für mich stärkt Trump den demokratischen Gedanken und das System. Nimmt dem Establishment inkl. militärisch-industriellem Komplex die Macht, die sie sich schleimend und schleichend hinter den Kulissen angeeignet haben und drängt sie zurück. Auch wenn Trumps Aussagen oder Verhalten oft ungewöhnlich klingen mögen, er ist die einzige Chance für die USA aber auch den Rest der westlichen Welt wieder auf eine Art „anständige“ Politik zurück zu kommen. Und das haben wir im Westen bitter nötig. Es ist wirklich die letzte Chance.

Am gestrigen „Seidenstrassen-Gipfel“ konnte man sehen, wie China, wie Asien bereits weit fortgeschritten ist, den Handel und damit den Wohlstand für alle auf der Welt in die Hand zu nehmen. Die USA und EU sind dabei nur noch Statisten. Das hat sich der Westen gerade durch seine „rauchende Colt“ – Haltung selber eingebrockt. Anstatt mit diplomatischem Geschick auf der Welt vorzugehen haben alle immer den Colt gezogen und haben wie ein Elefant im Porzellanladen gewütet.

Besonders China zeigt uns, wie man mit einer intelligenten, diplomatischen, konfuzianischen Art die Welt erobern kann, als Win-Win-Situation für alle Beteiligte. In den westlichen Medien werden dazu ja nur die halben Wahrheiten gebracht und so getan, als würde China das nur aus Profit-Interessen machen. Gerade der Westen sollte sich mit solchen Vorwürfen zurück halten. Von fünf Fingern an einer Hand, zeigen immer vier auf einen selber zurück, wenn man mit einem Finger auf andere zeigt.

Die Seidenstrasse ist ein Konzept für die ganze Welt, natürlich mit besonderen Vorteilen für China. Nicht nur für den Handel zwischen China und Europa. Nein, das Konzept gilt besonders für den Handel zwischen China und dem Rest der Welt. China baut Häfen, Kanäle, Flughäfen, Eisenbahnlinien und Strassen in ganz Afrika, Asien und Süd-Amerika. Dabei geht es darum die Handelswege auf der Welt von der Regulierung durch die USA und EU frei zu machen und damit allen Beteiligten mehr Wohlstand zu bringen. Vor allem aber ausserhalb der USA und EU. Das ist das was die EU und USA stört.

Wer Wohlstand hat kann Produkte kaufen. Und natürlich kaufe ich Produkte die ich vor Ort finde eher als aus weiter Ferne. Wenn dass dann hauptsächlich chinesische Produkte sind, weil die anderen die Strassen nicht bezahlen wollen, dann werden eben chinesische Produkte in Afrika, Süd-Amerika oder Asien gekauft. 2/3 der Menschheit leben dort. Warum sollen die nicht auch so einen Wohlstand haben wie wir?

Und natürlich profitiert China dabei am meisten, aber die investieren auch am meisten darin. Die USA und EU haben diese Länder durch eine geschickte Entwicklungshilfe, Handelshemmnisse und politischer Missachtung unterdrückt um sie als eine Art Sklaven auf einem Level zu halten, auf dem sie gerade existieren und bei der USA oder EU einkaufen konnten. Das nennt man modernes Ausbeutertum. Die Chinesen machen mit einer Lässigkeit dieses ausbeuterische System kaputt und entmachten damit die USA und die EU auf elegante Art und Weise. Denn wem will man was vorwerfen, wenn er was Gutes tut?

Das Establishment inkl. dem militärisch-industriellen Komplex im Westen sollte sich ganz genau überlegen, ob sie wirklich Donald Trump entmachten wollen. Ein Nachfolger, in ihrem Sinne mit rauchenden Colt, also ein Zünsler, ein Weiter-so-Macher, würde nichts gegen die Vorgehensweise Chinas in Händen halten und den Chinesen einen Bären-Dienst erweisen. Es ist besser Allianzen mit den Akteuren zu schliessen, als sie zu bekämpfen. Das sollte auch dem Volk klar sein.

Deutschlandfunk manipuliert seine Leser

Der Deutschlandfunk24 berichtet in einem Artikel über die Seidenstrasse. Ein gutes Beispiel wie sogar staatliche Medien aus Deutschland die Welt manipulieren wollen. Der Deutschlandfunk24 ist ein weiteres Unternehmen des Deutschlandfunk, welches die ganze Welt mit Deutschem Segen beglücken sollen. Mit Geld der Deutschen Bürger (GEZ).

Ich beobachte diese Nachrichten schon seit Jahren und musste feststellen, dass sie immer extrem eingefärbt sind. Pro USA, pro Israel und pro einem Establishment in Deutschland, Israel und den USA. Die Beiträge sind oft so extrem abweichend, dass ich mir nur vorstellen kann, das sie auf die ganz jungen Menschen gerichtet sind, die in den vielen internationalen Deutschen Schulen diese zum Sprachunterricht nutzen und dort für eine tiefen Indoktrination sorgen sollen.

Lange noch, wenn es den Deutschlandfunk nicht mehr gibt, wird es also viele Menschen geben, die von Deutschen gelernt haben, dass es die Seidenstrasse eigentlich gar nicht gibt. Warum? Weil China die EU aus vielen Gesprächen nun ausgeklammert hat. Das aktuelle Treffen mit 155 Staaten wird ohne die EU und USA und natürlich Israel stattfinden.

Nun zum Artikel. China arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren an der Wiederbelebung der Seidenstrasse. Jedoch ist der Name verwirrend. Denn es wird nicht eine Seidenstrasse geben sondern viele bzw. steht der Begriff für ein System. Dadurch ist der Westen in Handelshinsicht vielerorten entmachtet worden. Denn wer die Infrastruktur besitzt, der kann auch schneller und billiger liefern. DLF24 tut so al sei dass gerade am Anfang.

Im Gegenteil. Aktuell werden bereits Projekte fertig gestellt, die einen unglaublichen Einfluss haben werden. Ob es sich dabei um Öl-Pipelines von China über Russland oder Indien nach Europa handelt oder Häfen in Afrika. Der Nicaragua – Kanal wird den Chinesischen Handel auf dem Seeweg enorm erleichtern und ihn unabhängig vom dem US-Kontrollierten Panama-Kanal machen. Vor einem halben Jahr kamen die ersten internationalen Frachtzüge aus China in Duisburg und Hamburg an. Von dort können die Waren in die ganze Welt weiter transportiert werden. Deutschland muss gezwungener Massen dabei mitmachen, will es denn keinen Einfluss und viel Geld verlieren. Was aber an Europa und den USA vorbei geht, hat andere und grössere Dimensionen.

China ist als Lieferant nur für die USA und EU nicht zufrieden. Sie haben erkannt, dass andere Kontinente und Länder ganz andere Wachstumspotentiale bieten als die direkten Konkurrenten. Besonders Kontinente und Länder in denen die Infrastruktur noch nicht so weit ist um Waren günstig von A nach B zu transportieren.

Dort setzt China mit der Seidenstrasse an und baut Strassen, Brücken, Eisenbahnlinien, Häfen mit dem Ziel ihre Waren darüber in das Land verkaufen zu können. Natürlich kontrollieren sie damit auch wer über diese Strasse liefern darf. Die Abkopplung der EU und USA ist demnach ein Versagen sondergleichen und liegt an der starren und arroganten Haltung dieser Regionen. Die Liste der Projekte rund um die Welt ist riesig gross. Natrülich werden z.B. Strassen und Eisenbahnlinien oder Pipelines zu allen Nachbarn Chinas ausgebaut und für die Lieferung optimiert.

Das geht so weit, dass China in Zukunft sogar Öl aus dem Iran über Pipelines durch Afghanistan, Pakistan und Indien in das eigene Land transportieren kann. Ein Dorn im Auge Israels. Denn dann kann der Iran endlich viel Öl verkaufen und ist nicht mehr vom Wohlwollen des Westen abhängig. Der Iran kann als Wirtschaftsmacht im Nahen-Osten aufblühen und die Region mit bestimmen. Alles im Interesse auch der Chinese, aber konträr zur Einstellung der USA, EU und Israel. In Bayern sagt man aber “Ober sticht Unter”. Und so wird sich China mit seiner Strategie durchsetzen und die jungen Menschen die vom Deutschlandfunk gelernt haben – die Seidenstrasse gibts ja gar nicht – werden eines Tages blöd aus der Wäsche gucken. Was beweist, kluge Schüler müssen sich auch die richtigen Lehrmeister suchen.

In vielen westlichen Medien wird so getan als würde sich es bei der Seidenstrasse nur um ein System zwischen China und Europa handeln. Das ist aber ein grosser Irrtum und eine Fehlmeldung. Die Aktivitäten zwischen China, seinen Nachbarländern, gesamt Afrika und Süd-Amerika umfasst eine viel grösseres Investitionsvolumen als alle anderen Aktivitäten in dieser Hinsicht. Die USA und EU werden dort bereits systematisch von den Chinesen abgehängt.

PS: Ein Link zum Artikel des DLF24 wird bewusst nicht eingefügt um der Webseite nicht auch noch zu mehr Besuchern zu verhelfen.

Einige Quellen:

Industrie 4.0 – Kostensenkung durch Personalkürzung?

Der Gedanke zu Industrie 4.0 ist grundsätzlich nicht schlecht. Mit der heutigen IT-Technologie sollen möglichst alle Arbeiten ohne menschliche Unterstützung, automatisiert durchlaufen werden.

Viele denken dabei immer erst an Produktionsstrassen, zum Beispiel in der Automobilindustrie. Dabei liegt der viel interessantere Teil in der Dienstleistung bzw. Administration. Die technische Automatisierung ist ja bereits weit verbreitet und wurde bereits in den 1980-1990 Jahren begonnen. Sie wird mit Industrie 4.0 nur noch weiter getrieben und auf die gesamte Prozesskette eines Produktes ausgedehnt. Zum Beispiel in dem die Prozessketten des Zulieferers bis hin zum Rohstoff und umgekehrt bis hin zum Recycling einbezogen werden. Ausserdem liegen heute erstmals genügend und qualifiziertere Daten bereit um die Prozesse harmonisch mit allen Neben-, Folge- und Vorherigen Prozessen optimal abzustimmen.

Viel einschneidender – für die Gesellschaft – wird die Umsetzung von Industrie 4.0 in der Administration bzw. Dienstleistung sein. Während früher die einfachen Arbeiter möglichst in Massen eingespart werden sollten, zielt Industrie 4.0 darauf das mittlere Management und gut bezahlte Arbeitskräfte zu ersetzen. Ein paar Beispiele.

Wurden früher Versicherungsanträge noch von einzelnen Mitarbeitern vorgeprüft und dann zur letztlichen Genehmigung an Vorgesetzte weitergeleitet, wird das in Zukunft mit Industrie 4.0 einer Software übertragen. Kunden die Online einen Versicherungsantrag stellen werden durch eine Software überprüft. Man benötigt dann nur noch ca. 20 % des Personals um den Vertrag zu genehmigen oder abzulehnen. Das Einsparungspotential liegt also bei satten 80 % und zwar bei teurem Personal das auch noch oft eine Provision einkassiert. Dagegen sind Einsparungen in der Produktion Peanuts.

Ein ähnliches Betätigungsfeld liegt bei Banken. Ein Antrag auf ein Konto, eine Kreditkarte, einen Kredit oder eine Hypothek. Die Verfahren sind fast gleich. Es wird eine Bonitätsauskunft eingeholt, vielleicht noch ein Vorstrafenregister oder eine Auskunft aus einer Datenbank für Zahlungsmoral. Alter, Beruf, Ehestand, Nationalität, Einkommen, etc. geben die Kunden sowieso an. Heute machen solche Prüfungen qualifizierte Bankangestellte und legen dann das Dossier zur Freigabe dem Chef vor. All das kann eine Software nach Industrie 4.0 auch erledigen. Der Chef bekommt am Bildschirm alle Details, die Ergebnisse und eine Empfehlung der Software angezeigt. Annehmen / Ablehnen. Den Rest macht wieder die Software. Verträge ausdrucken, versenden und zur Unterschrift (elektronisch) dem Chef vorlegen. Auch hier können bis zu 80 % der Arbeitszeit eingespart werden.

Ein riesiges Betätigungs- und Einsparungsfeld für Industrie 4.0 liegt im gesamten Zahlungsverkehr und der Steuerabrechnung von Unternehmen.  Heutige Prozesse; eine Papierrechnung versenden, die Rechnung im optimalen Fall einscannen, in die Buchhaltung übergeben und zur Zahlung freigeben, Überweisung ausführen … etc. monatliche Umsatsteuererklärung erstellen, absenden, all das kann man mit Industrie 4.0 zu 99.90 % automatisieren. Wo man heute noch 10 Arbeitskräfte für die Administration benötigt, braucht man später nur noch 2 um die 0.10 % zu bearbeiten, welche nicht von der Software erledigt werden kann.

Was ist die andere Seite der Medaille?

Der Gedanke zu Industrie 4.0 ist ja gut und schön. Dennoch sollte man hier dann aber auch die gesamte Sache betrachten. Unsere westlichen Gesellschaftsmodelle basieren darauf, dass wir arbeiten, dafür Geld bekommen, dieses wieder ausgeben und damit für Einnahmen bei den Unternehmen sorgen. Daran hänge alle unsere Sozailsysteme und die Steuern, die eben auch nur so viel bekommen wie im Kreislauf erwirtschaftet wird. Das System funktioniert nur, wenn alle Positionen in ungefähr gleicher Höhe ausgeführt werden.

Wenn aber durch Industrie 4.0 immer mehr Arbeitskräfte – sogar mit hohen Einkommen – durch Software ersetzt werden, fehlt diesem Kreislauf ein grosser Teil der sich dann auch in der Nachfrage wiederspiegelt. Ein Arbeitsloser Bankangestellter wird sicherlich keine teure Lebensversicherung abschliessen. Der Kreislauf kann so nicht funktionieren. Natürlich ist der Markt für Arbeit elastisch und es wird Übergänge geben, dennoch wird es zu grossen Problemen führen.

Besonders wenn man berücksichtigt, dass in anderen Branchen oder Technologien entsprechende Entwicklungen vonstatten gehen. Durch Elektroautos – die nicht aufzuhalten sind – werden 5 Mio. Arbeitsplätze alleine in Deutschland verloren gehen. Durch die Dezentralisierung der Energieerzeugung werden noch einmal tausenden Arbeitsplätze verloren gehen. Zusammen mit der Industrie 4.0 können so schnell 15 bis 20 Mio. Arbeitsplätze bis 2050 eleminiert werden. Eine Entwicklung von Branchen die das auffangen können ist nicht in Sicht. Lediglich der demografische Faktor kann uns da in die Hände spielen. In 2050 sollen nur noch 60 Mio. Menschen leben, da sehr viele gestorben sind und kaum Kinder geboren werden.

Für viele die in dieser Zeit aber noch ihr Einkommen verdienen müssen, ist das kein Trost. Die Politik zeigt keine Lösungen und Wege auf die diese Ungerechtigkeit ausgleichen können. Von der CDU (in Deutschland) habe ich nur lapidar gehört, dass das der felxible Arbeitsmarkt auffangen wird und durch die anziehende Weltkonjunktur ein Ausgleich ensteht. Passiver geht es nicht mehr.

white old man alone single poor

Die „white old man alone single poor“ haben Donald Trump gewählt oder waren das Zünglein an der Waage, welches zum Wahlsieg von Donald Trump geführt hat. Das zeigen Ergebnisse aus den Wahlen in den USA.

Diese Definition muss man näher erklären, denn diese Gruppe von Wählern existieren in der gesamten westlichen Welt und sie können für alle zum Zünglein an der Waage werden.

Für alles gibt es heute ein Lobby. Alleinerziehende Mütter, Frauen im Berufsleben oder der Politik, ja sogar Quoten für Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten. Es gibt Lobbys für farbige Menschen, für Migranten, für kleine , grosse, dicke oder besonders dünne. Alle Minderheiten oder Besonderheiten werde irgendwie supported, unterstützt oder es wird ein Sprachrohr für sie eingerichtet. Nur für eine Gruppe von Menschen gibt es keine Lobbys, keine Gnade, keine Hilfe, keine Unterstützung. Das sind die so genannten „WOMASP – white old man alone single poor“.

Das sind Männer im mittleren bis gehobenen Alter, die mal eine Familie hatten, die mal einen festen Beruf als Lebenswerk hatten, die Kinder haben, die nicht mehr zu ihnen stehen. Die ein Haus oder eine Wohnung hatten und all das verloren haben. Heute in einem Einzimmer-Appartment von Hartz IV, Sozialhilfe, IV oder wie immer man das in den verschiedenen Ländern nennt, erhalten. Sie leben am Existenzminimum oder gerade darüber. Müssen davon nicht selten Alimente für ihre Kinder oder Unterhalt für ihre Frauen zahlen. Ihr Lebenstraum ist auf allen Ebenen geplatzt.

Diese Gruppe von Menschen ist übrigens auch die, die von den Behörden und Politikern am meisten missachtet, gedemütigt oder schikaniert wird. Denn diese Gruppe von Menschen steht mit dem Rücken zur Wand, beklagt sich darüber aber nicht lauthals, weil sie in der Kindheit gelernt haben „ein Mann heult nicht“. Wo bei anderen Gruppen Massenpsychose erkannt und behandelt werden, wird diese bei dieser Gruppe ignoriert. Die Selbstmordrate, die Unfallgefahr – fahrlässig herbei geführter Selbstmorde – oder psychosomatische Krankheiten werden nicht mal in Statistiken geführt. Sie werden einfach im Gesamt-Statistik-Müll untergemengt. Warum? Weil man gar nicht auf die Idee kommt, dass es diese Gruppe gibt. Man will dieses Thema diese Menschen nicht diskutieren. Es wäre ja auch anachronistisch in einer feministischen Zeit, die klassischen Täter – die die Frauen typischer Weise „vermeintlich“ unterdrückt haben als Opfer zu betrachten.

Ein klassisches Beispiel ist ein Mann, der z.B. in den USA studiert hat. Dadurch Schulden in Höhe von 100’000 angesammelt hat. Dann geheiratet hat. Ein Haus gekauft hat und sich damit noch einmal um 200’000 verschuldet hat. Nach ein paar Jahren hat das Paar ein oder zwei Kinder, die Frau machte den Haushalt und der Mann hatte seinen klassischen Beruf.

Dann kam die Globalisierung. Der Mann verlor den Job innerhalb von ein paar Monaten. Dann konnte er die Steuern und die Hypotheken für das Haus nicht mehr bezahlen und sammelte damit noch mal 100’000 Dollar Schulden an. Die Verantwortung lag und liegt nur bei ihm, die Frau war ja „nur“ Hausfrau. Das Haus wird letztlich zu einem Bruchteil des Betrages, von der Bank versteigert, den es gekostet hat.

Die Familie muss in eine Mietwohnung umziehen, deren Mieten der Mann auch bald nicht mehr bezahlen konnte. Einen neuen Job findet er im Alter von 45 – 50 Jahren nicht mehr. Die Wirtschaft stellt nur noch bis max. 35 Jahre ein. Den Teil den er von seinen Schulden über die Jahre abgezahlt hatte, kommt in Form von Zinsen und Zinseszinsen und Gebühren gegenüber den Banken hinzu. Somit steht er nun mit Schulden von rund 300’000 Dollar da, hat kein Haus mehr und seine Ehe geht in die Brüche.

Durch den Ärger wegen der Schulden und dem fehlenden Geld trennt sich die Frau von dem Mann. Nicht selten ziehen die Kinder mit der Mutter oder, wenn sie alt genug sind, trennen sie sich von der ganzen Familie. Die Frau und die Kinder machen den Mann für das Versagen auf der ganzen Linie verantwortlich und verlangen deshalb Unterhalt und Alimente. Was den Mann noch weiter in eine Krise stürzt.

In der Gesellschaft gilt der Mann schon seit seiner Entlassung als Versager. Jetzt nach der Versteigerung des Hauses, dann durch das Verlassen durch die Ehefrau und Kinder erst recht. Nicht wenige Männer in dieser Situation gleiten in Alkohol – oder Drogenkonsum ab und landen als Obdachlose unter der Brücke. Zu gewaltig ist das Versagen auf der ganzen Linie.

Die Männer die sich, als einzigen Ausweg, mit einem eigenen Unternehmen selbständig machen und wieder ganz von unten anfangen bekommen alle Knüppel zwischen die Beine geworfen die es überhaupt gibt. Und zwar von allen Seiten. Denn sie haben keine Lobby.

Für Behörden sind sie leichte Opfer, sie können sich ja keine teuren Anwälte leisten. Für viele Organisationen sind sie Betrüger die die anderen nur ausnehmen wollen. Wird der Arbeitsschutz nicht so ganz sauber ausgeführt, ist das natürlich aus Bosheit des Chefs passiert und nicht weil er es einfach nicht schafft. Wenn er niedrige Löhne zahlt ist er ein Geizhals und Ausbeuter. Das er sich einfach nur über Wasser halten will glaubt kein Mensch.

Dabei liegt die Zahl dieser Menschen im Millionenbereichen. In den USA schätzt man alleine, dass ca. 60 Mio. Menschen als Obdachlose leben. Dazu kommen aber noch Millionen die sich nun irgend wie über Wasser halten. Vornehmlich ältere, allein lebende Männer die mal ein Haus, eine Familie und einen  klassischen Beruf hatten. Die sogar eine gute und teure Ausbildung haben aber nie wieder eine Chance auf eine ordentliche Anstellung bekommen werden.

Überträgt man diese Zahlen auf Europa, so müssten hier annähernd 90 Mio. Menschen in ähnlichen Verhältnissen leben. Viele davon haben sich selbständig gemacht, da sie sonst keinen Ausweg sehen. Als Selbständiger geht das Martyrium aber immer noch weiter. Eine Altersversorgung gibt es meist nicht, so ist in der Renter die Sozialhilfe wieder gefragt. Sie können machen was sie wollen.

Dieses Thema zeigt auch wie weit wir im Westen von unserem Gesellschaftsmodell mittlerweile entfernt sind und Millionen von Menschen und gerad die ohne Lobby Tag ein, Tag aus quälen am Leben zu bleiben, am Leben teil zu nehmen und sogar noch in die Kassen mit einzuzahlen. Obwohl sie nie was davon haben werden.

Sind Deutsche unfreundlich?

Durch die Globalisierung, durch internationale Möglichkeiten ziehen immer mehr Menschen in andere Länder und leben dort. Aber auch Besuche, Reisen und kleine Trips bringen die Menschen immer mehr auf der Welt zusammen. Die heutige Internationalisierung hat das möglich gemacht. Es gab noch nie so viele Völkerbewegungen, Reisen oder Besuche in andere Länder wie heute. Kulturen werden vermischt und Familien gegründet.

Einigen Zeitgenossen fallen dabei die kulturellen Unterschiede auf. Oft werden sie an bestimmten Dingen, wie der Sprache, dem Essen, dem Verhalten oder der Kleidung ausgemacht. Deutsche essen Kalbshaxen, Briten Porridge, Amerikaner Burger, Italiener Pizza und alle Asiaten Reis. Briten haben eine weiss-rötliche Haut und bekommen schnell Sonnenbrand, Französische Frauen sind alle bildhübsch, Amerikaner sind zu allem was passiert freundlich – ausser man greift ihren Staat und Habitus an, Russen sind laut und werfen mit Geld nur so um sich. Asiaten sind klein und laut. Alles wird in Vorurteile gepackt.

Wer viel gereist ist und die Menschen kennt weiss, dass das alles dümmliche Vorurteile sind. Die Liste kann man beliebig erweitern. Deutsche reservieren Liegestühle mit ihrem Handtuch, Schweizer essen den ganzen Tag Käse und man versteht sie nicht. Aber in der Regel gelten die alten Vorurteile nicht mehr oder nur noch partiell.

Warum sollte das also in der Betrachtung ob Deutsche, Engländer oder Schweizer freundlich oder unfreundlich sind anders sein? Die Definition was freundlich ist obliegt da immer dem Betrachter. Wenn ich lese, dass Amerikaner Deutsche für unhöflich halten und das dann mit Beispielen begründen, frage ich mich immer wer diese Regeln aufgestellt hat – wann muss man freundlich sein und was ist freundlich?

Ich habe in all diesen Ländern, als Deutscher, genau so viel Freundlichkeit wie Unfreundlichkeit erfahren. Ob das eine französische Bedienung in Paris war oder eine Verkäuferin in einem Shop in New York. In Frankreich wurde ich verprügelt, weil ich Deutscher war und in England aus einem Pub geworfen. Hab ich ihnen das übel genommen? Nein. Weil ich ein Deutscher bin, der nicht so zart besaitet ist, wie manch andere Kulturen anscheinend. Ich weiss über unsere Vergangenheit und kann die verschiedenen menschlichen Schichten und Sichtweisen einschätzen. Und das ist der erste Schritt zu Toleranz, also auch verstehen wollen, was freundlich oder unfreundlich ist.

Wie viel weiss ein Amerikaner über die Geschichte der Deutschen, wenn er nach Deutschland kommt? Weiss er das die letzten vier Generationen im Krieg gelitten haben. Verhungert sind, ermordet wurde und mit Ellenbogen um den letzten Brotkrumen auf Leben und Tod gekämpft haben. Mit voller Hose lässt sich gut furzen, sagt man. Die USA haben mit Ausnahme des Bürgerkriegs keine Kriege auf ihrem Territorium erlebt. Selbst der Bürgerkrieg fand nur in Teilen des Landes statt. Deutschland kann sich erst seit den 1990ger Jahren, nach der Wiedervereinigung, wirklich frei entwickeln. Seit 1913 war es mit Kriegen, Hungersnöte, Arbeitslosigkeit und politischer Zerrissenheit überzogen. 77 Jahre. Die dabei erlebten Gräueltaten, schrecklichen Erlebnissen und Schwierigkeiten leben in den folgenden Generationen weiter. Auch wenn die anderen davor bereits gestorben sind. Kinder übernehmen die meisten Dinge von ihren Eltern – auch die Freundlichkeit und deren Definition, wann man freundlich zu sein hat und wann nicht.

In den USA gibt es seit hunderten von Jahren einen Common Sense wie man höflich und freundlich zu sein hat. Und das wurde über lange Zeit allen sozialen Schichten eingetrichtert. Wie ein Schauspieler seine Rolle lernt, so haben Amerikaner ihre Sprüchlein gelernt. Das „How are You“ ist doch schon immer eine Floskel gewesen. Die wenigsten wollen doch nicht wirklich wissen wie es dem Gegenüber geht? Ich persönlich habe das immer als „Verarsche“ empfunden. Ich mache mir heute noch den Spass daraus, dem Gegenüber zu antworten „Fine – and how are you?“ und bestehe dann darauf dass er was von sich erzählt.

Freundlichkeit und Höflichkeit ist heute nicht mehr eine Frage der Herkunft oder Nationalität, sondern eher der sozialen Schicht, den aktuellen Lebensumständen, der Reflexion von Erfahrungen oder schlicht abhängig von der Erziehung durch die Eltern. Die Freundlichkeit und Höflichkeit verändert sich über die Jahre auch. Deutschland z.B. hat sich mir rasender Geschwindigkeit der Freundlichkeit auf internationalem Niveau angepasst. Besonders junge Leute in Deutschland sind oft besonders freundlich – aber nicht in dem Sinne wie es Amerikaner sind. Also nicht oberflächlich, sondern wirklich freundlich. Mir persönlich ist eine ehrliche Freundlichkeit und Unfreundlichkeit lieber als eine aufgesetzte – wie sie vor allem in den USA häufig anzutreffen ist. In diesem Vergleich hat sich Europa wirklich rasant und nachhaltig verwandelt. Die Freundlichkeit in Deutschland zeigt sich nicht durch Plattitüden sondern durch echte Wortwahl. Zum Beispiel wird in bestimmten Situationen eher zu Gunsten eines Kandidaten gesprochen. „Na, ja vielleicht hat er ja nicht die Erfahrung?“ aber freundlich, wohlwollend intoniert. Teilweise entstehen daraus geradezu liebevolle, freundschaftliche Gesten, die einem Gegenüber oft sehr wohl tun. Die automatische Innigkeit die dann in einem solchen Gespräch ensteht ist sehr menschlich und angenehm. Das hab ich so noch nie irgendwo erlebt.

Ein anderes Thema ist die Wahrnehmung über die Sprache. Wenn Amerikaner nach Deutschland kommen, erwarten sie ähnlich dümmliche Freundschaftsfloskeln wie sie es in den USA erwarten. Und, sind dann enttäuscht wenn sie einem nüchternen „Hallo“ gegenüber stehen. Da Amerikaner generell wenig auf der Welt reisen, und wenn ja dann nur in Regionen in denen sie mit Kusshand aufgenommen werden, merken sie erst, wenn sie mal in ein Land wie Deutschland kommen, wie es anders sein kann. Ich bin eigentlich darauf stolz, dass trotz der geschichtlichen Zusammenhänge in Deutschland kein unterwürfiger Zwangskodex gegenüber Amerikanern bzw. Angelsachsen herrscht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ich lebe seit nun 16 Jahren in der Schweiz fahre aber immer wieder nach Deutschland, England, Frankreich und in andere Länder. In meinen Augen haben sich die Europäer – besonders die jungen – in jeder Hinsicht sehr positiv in Bezug auf Freundlichkeit und Höflichkeit verändert. Für mich besonders auffallend sind dabei die Deutschen. Die Jugend ist meist sehr „ehrlich“ freundlich, das mittlere Alter hat sich einer netten Freundlichkeit angepasst und bei älteren kommt wegen ihrer Lebenserfahrung oft der Grant noch durch. Ich kann mich noch an ein Deutschland erinnern in dem es für jeden um seine Existenz ging und man das im täglichen Leben an der Freundlichkeit ablesen konnte. Der Kampf ist noch da, aber die Erkenntnis, dass der andere auch kämpft hat die gegenseitige Unfreundlichkeit fast verschwinden lassen.

Im grossen und ganzen kann  ich also die Frage „Sind Deutsche unfreundlich?“ mit nein beantworten. Natürlich, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ausländer sollten sich mit der Geschichte und der Sprache richtig beschäftigen, bevor sie Urteile in dieser Hinsicht fällen. Was sicher der Fall ist, dass Deutsche und die Deutsche Sprache eine klare, auf den Punkt bringende Sprache ist, die auch so gelebt wird. Das macht das „Deutsche“ aus. Dazu kann man und sollte man stehen. Das hat aber nichts mit Unhöflichkeit oder Unfreundlichkeit zu tun, das wird missinterpretiert. Liebe Nicht-Deutschen, ihr merkt es dann schon wenn Deutsche richtig unhöflich oder unfreundlich werden, denn dann richtet sich auch die Wortwahl danach. Meist ist es aber auch nach fünf Minuten wieder vorbei und der Gegenüber entschuldigt sich.

Deutschland der Abzock-Staat?

Die Taschenspielertricks der Deutschen Politiker. Man wundert sich immer wieso das sogenannte Wirtschaftswunder nicht heute in Deutschland noch anhält. Das liegt einfach daran, dass der Staatsapparat zu einem Monstrum mit enormen Kosten aufgebläht wurde. Mit Tricks wird der Bevölkerung weiss gemacht es ginge ihr heute besser. Jedoch werden sie voll abgezockt.

Die Einkommensteuer ist zwar von 1960 im oberen Bereich von knapp 55 bis heute auf 45 % gefallen, im unteren Bereich von 20 auf 14 %. Dafür wurde die Mehrwertsteuer aber von 10 auf 19 bzw. 5 auf 7 Prozent angehoben. Zusammen ist also die Belastung oben auf (45 + 19) = 64 % und unten auf (14 + 19) = 33 % gestiegen. Die meisten konsumieren ja das was sie einnehmen. Rechnet man noch einen Teil hinzu der heute eine wesentliche Rolle spielt, die Mineralölsteuer, dann wird es noch schlimmer. Sie ist von 20 Pfennig pro Liter auf rund 140 Pfennig bis heute gestiegen, das sind 700 %. Da das Fahren mit dem Auto seit 1960 stark zugenommen hat, kann man diese Belastung als weiteren grossen Kostenblock für Bürger ausmachen.

Über das Einkommen gerechnet gibt jeder Bürger heute rund drei  mal so viel für Benzin (oder Ersatzfahrleistungen wie Bahn, Flugzeug) aus wie in den 1960ger Jahren. Was den Anteil der Steuereinnahmen durch den Staat am Einkommen dramatisch erhöht hat. Jemand der heute gut verdient, viel Reist oder zur Arbeit fahren muss, in Urlaub fährt oder fliegt, liegt heute bei einer Abgabenlast an den Staat um die 70 % von seinem Einkommen. Dabei sind noch nicht einmal Vermögen (z.B. Immobilien) berücksichtigt, welche ja auch noch versteuert werden müssen. Da heute das Fahren mit dem Auto (oder vergleichbar Bahn/Flug) zum allgemeinen Habitus aller Menschen gehört, tragen die unteren Einkommen eine eben so hohe Last, so dass man dort auch auf eine Belastung von rund 40-45 % kommt. Selbst wenn jemand arbeitslos ist und kein Einkommen hat, zahlt er immer noch über die MwSt. und Mineralölsteuer eine gehörige Portion regelmässig an den Staat. Alle anderen versteckten Steuern mal ganz aussen vor gelassen (Schaumweinsteuer, Alkoholsteuer, etc.).

Gelder die im Staat angekommen sind, führen aber nicht zwangsläufig zu Produktion und mehr Arbeitsplätzen, sondern verpuffen oft an falscher Stelle. Sie kommen nicht oder nur zum Teil wieder zurück in den Kreislauf. Ein Beamter z.B. spart einen Teil seines Einkommens auf einem Sparkonto (unproduktiv), zahlt einen Teil in eine zusätzliche Pensionskasse (unproduktiv) und gibt nur den Rest im Konsum oder Miete aus. Das heisst von den 100 % Steuereinnahmen an den Staat kommen in den Wirtschaftskreislauf „produktiv“ nur ca. 70 % zurück. Nicht nur, dass die Abgabenlast für die normalen Bürger dramatisch gestiegen ist (negative Assoziation für Leistung), so wird das Geld auch noch nicht produktiv vom Staat eingesetzt. Der Bürger empfindet dadurch eine Machtlosigkeit gegenüber der Politik und baut innerlich eine Kündigungshaltung gegen den Staat auf. Das ist der Grund warum viele Menschen in Deutschland das Gefühl haben, ihnen gehe es heute schlechter als früher.

Zusätztlich sind seit 1960 die Einkommen und die Zahl an Arbeitsplätzen mit guten Einkommen dramatisch gestiegen. 1960 gab es nur rund 26 Mio. Erwerbstätige in Deutschland, heute sind es rund 42 Mio. die Mehrzahl mit guten Einkommen. In 1960 lag das durchschnittliche Einkommen bei rund 3’200 Euro pro Jahr, 2105 lag es bei 32’600 Euro. Zehn mal so viel. Der absolute Anteil am Einkommen den sich der Staat also heute holt ist massive gestiegen.

Eigentlich sollte man ja annehmen, dass die Kosten für die Verwaltung eines Staates mit zunehmender Zahl an Bürgern sinken sollte. So wie das bei Dienstleistungen oder Produkten in der Privatwirtschaft erwartet wird. In Deutschland ist das Gegenteil der Fall. Die Frage ist dann also, wo bitteschön bleibt die Differenz? Die Renten können es nicht sein, denn in diesen Topf zahlen auch alle immer mehr ein. Auch die anderen Sozial-Kassen werden von den Bürgern immer mehr und immer grosszügiger gefüllt.

Seit dem Wirtschaftswunder in den 1970-1980ger Jahren, hat die Industrie pro Jahr 10 % rationalisiert. Das heisst die Kosten gesenkt und damit niedrigere Preise für Produkte erreicht. Würde der Staat diesem Beispiel folgen, müsste die Einkommensteuer heute oben bei 30 % und unten bei 5 % liegen. Die Mehrwertsteuer auf 4% und 2% gesunken und die Mineralölsteuer ganz verschwunden sein. Die Mittelschicht und sogar die einfachen Arbeiter könnten sich selber Vermögen ansparen. Warum wird das verhindert und wohin verschwinden die immensen Summen, die eingenommen werden?

Quellen: Statista, IAB, Wikipedia,

Was würde passieren, wenn die Menschen kein Fleisch mehr essen würden?

Zum Yuppi-Leben in der Großstadt gehört heute das „vegane“ oder „fleischlose“ Leben. Die Gründe dafür, kein Fleisch mehr zu essen sind vielseitig und von verschiedenen Modewellen geprägt.

Die einen glauben sie leben gesünder und können leichter abnehmen, wenn sie kein Fleisch mehr essen. Die anderen sind besorgt über die Tiere, die für unseren Fleischkonsum aufkommen müssen.

Aber was würde alles passieren, wenn die Menschen auf einmal kein Fleisch mehr essen würden? Mal eine andere Darstellung, abweichend vom Mainstream.

  1. Kostenschub. Die Preise für viele Produkte würden steigen. Je weniger Fleisch nachgefragt wird, desto höher wird der Preis für alle Produkte die aus gezüchteten Tieren heute hergestellt werden. Neben Fleisch ist das ja viel mehr. Die Häute werden z.B. für Schuhe, Handtaschen, Lederjacken, Lederausstattung in Autos oder Gürtel verwendet. Schauen sie mal in ihrem heutigen Leben in der Runde und überlegen wie viele Produkte Bestandteile von Tieren in sich tragen. Knochen werden zu Seifen, Duschgel, in Shampoos oder in Kosmetika oder in der Pharmazie verwendet. Sogar in Zahnpasta sind Bestandteile von Tierknochen enthalten. All das und die Folgeprodukte würden sehr viel teurer, weil entweder Ersatzstoffe künstlich hergestellt werden oder nur noch wenige Tiere extra dafür gezüchtet werden müssten. Dabei trifft es, wie üblich, die Armen am stärksten. Denn sie müssten für alltägliche Dinge auf einmal mehr bezahlen.
  2. Hungersnot. Fleisch liefert im Durchschnitt drei  mal so viel Brennwerte wie Gemüse. Gerade körperlich arbeitende Menschen benötigen grosse Mengen an Brennwerten. Auch wenn man das als eine Bürokauffrau in Berlin nicht glaubt. Die überwiegende Mehrheit der Menschen arbeitet heute noch körperlich. Wollte man all diese Umstellen auf ein fleischloses Leben müsste man ihnen den Brennwert in Form von Gemüsen zuführen, sonst könnten sie ihre Arbeit nicht mehr leisten, würden den Job verlieren und letztlich an Hunger sterben. Nur in ein paar Prozent der Länder auf der Erde gibt es Arbeitslosenversicherungen oder etwas vergleichbares. Die landwirtschaftlichen, erschlossenen Flächen reichen heute schon nicht aus für alle Menschen genug Gemüse, Reis oder Kartoffeln anzubauen. Wenn man dann also die Anbaufläche für Gemüse verdreifachen müsste, würden nur sehr viel weniger Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Es käme zu Hungersnöten und massiv ansteigenden Preisen für Gemüse. Schon heute werden in Süd-Amerika riesige Flächen an Wald täglich gerodet, weil man sie zum Anbau für Futtergemüse für die Nutztiere oder als Grundstoff für Bio-Treibstoffe braucht. Wenn der Bedarf von Gemüse aber um das Dreifach gesteigert würde, würde die Rodung auch verdreifacht werden müssen. Natürlich überall auf der Welt. Die gesamten Anbauflächen auf der Erde würden dennoch nicht ausreichen um die Menschen mit genügend Gemüse zu versorgen. Es bliebe eine Unterversorgung übrig und nur Reiche könnten sich Gemüse leisten. All die armen Arbeiter in der zweiten und dritten Welt könnten sich wenn überhaupt nur noch von Grundstoffen wie Reis oder Kartoffeln ernähren. Die aber auch mangels Anbauflächen teurer würden.
  3. Artensterben. Ein Artensterben sonder gleichen würde einsetzen. Wir Menschen haben Nutztiere über Jahrmillionen domestiziert. Das heisst wir haben sie für unsere Zwecke angepasst. An uns angepasst. Kühe, Schweine, Hühner, Enten, Ziegen, Schafe und was es da noch so alles gibt, könnte ohne den Menschen nicht mehr überleben. Würden die Menschen auf den Fleischkonsum verzichten, würden diese Tier-Gattungen aussterben und alle die von und  mit ihnen leben. Es gibt keine Tiere dieser Art mehr die in der Natur überleben könnten, würde sich der Mensch nicht um sie kümmern. Wozu bräuchte man dann noch einen „Schäferhund“ wenn man keinen Schäfer mit einer Schafherde hätte? Wenn man also die Menschheit komplett auf Fleischverzicht umstellen würde, müsste man auch in Kauf nehmen, dass es zu einem massiven Artensterben bei vielen Tieren kommt.
  4. Mangelernährung. Für eine gesunde Ernährung sind vielseitige Speisen notwendig. Viele Bestandteile – wie Mineralien, Spurenelemente und Vitamine – die in Fleisch vorkommen können durch die Zufuhr über andere Speisen nicht ausreichend zugeführt werden. Menschen die versuchen diese über Tabletten zu sich zu nehmen haben oft einen Jo-Jo-Effekt an einer Überdosis oder Mangelerscheinung. Das Zusammenwirken der Bestandteile von Fleisch mit anderen Lebensmittel ist noch nicht einmal erforscht. Bekannt ist jedoch dass in früheren Jahrhunderten viele Krankheiten auf den Mangel an Fleisch im Essen zurück zu führen sind. Es kann nicht Sinn der Ernährung sein, bewusst auf wichtige Lebensmittelbestandteile zu Ungunsten der Gesundheit zu verzichten.
  5. Arbeitslosigkeit. Millionen von Menschen arbeiten auf der Welt in der Fleischverarbeitenden Industrie und allen nach gelagerten Bereichen. Angefangen vom Cowboy in Argentinien, über den Veterinär, die Schlachthöfe bis hin zum Schlachter vor Ort. Ohne Fleisch kaufende Kunden würden die meisten arbeitslos. Die Gemeinden und Länder würden weniger Steuern einnehmen. Eine ganze Reihe von Handwerksberufe würden aussterben, von denen viele gar nichts wissen.
  6. CO2-Ausstoss. Entgegen vieler Veröffentlichungen würde der CO2-Ausstoss durch einen Fleischverzicht erheblich gesteigert werden. Denn immer grössere Mengen an Gemüsen müssten von weit entfernten Ländern zu den Ländern geliefert werden in denen die Abnehmer sitzen.  Fleisch ist sozusagen konzentriertes Gemüse. Diesen Nährwert zu transportieren kostet viel weniger CO2 als umgekehrt. Die Herstellung der Düngemittel für Gemüse übersteigen bei weitem den CO2-Ausstoss der von Kühen.
  7. Düngemittel. Düngemittel-Hersteller – die hauptsächlich in Europa und den USA beheimatet sind – beherrschen schon jetzt die Welt mit ihren Produkten und verdienen damit sehr viel Geld. Was einst Menschen wie „Justus von Liebig“ als Segen für die Menschen erfunden hat (damit sie nicht mehr hungern müssen), ist heute eine gnadenlose Geld- und Erpressungsmaschine. Nicht umsonst sind solche Konzeren wie Monsanto und Syngenta so gross und mächtig, wie sie heute sind. Mit einer reinen „Fleischlosen“ Landwirtschaft würde der Anteil für Düngemittel und Saatgut in die Höhe schiessen. Ich persönlich vermute, dass die Mär von einem veganen Leben gerne von diesen gestreut wird. Auf jeden Fall haben sie ein grosse Interesse daran, dass die Menschen immer mehr von Düngemittel und Saatgut abhängig werden. Die Anbaumethoden von heute lassen es gar nicht anders mehr zu.
  8. Milchprodukte. Rund um Milch von Kühen, Schafen oder Ziegen sind ganze Industriezweige mit tausenden Produkten entstanden. Ob der Joghurt zum Frühstück oder das Müsli mit Milch. Ohne Milch wäre das nicht möglich. Käse, Quark, Sahne, Butter oder Eier, all das gäb es nicht ohne die Fleischproduktion. Tiere zu halten nur für diese Produkte ist nicht wirtschaftlich, das Endprodukt würde viel zu teuer. Keiner könnte oder wollte mehr solche Produkte kaufen. Auch hier würde ein Kultur, Handwerk und eine ganze Branche an Menschen verschwinden. Sicher würde es Unternehmen geben, die diese Produkte auch künstlich herstellen und dann damit „Kunstessen“ schaffen wollen. Vielleicht ist das ja sogar das Bestreben dieser Konzerne. Wer Wasser aus dem Fluss in Flaschen abfüllt und teuer verkauft, könnte auch auf solche Ideen kommen. Die sind natürlich begeistert, wenn Lebensmittel Mangelware werden. Denn je kleiner das Angebot, desto grösser der Preise.

Quellen:

Pigpool

Mit 60 Milliarden kommt England noch gut weg

Die EU berechnet England voraussichtlich für den Austritt rund 60 Milliarden Euro

England war und ist noch Partner der EU. Damit haben sich Kosten für das Königreich ergeben, die alle Partner auch bezahlen müssen. Ob Übersetzer, Hauswarte, Pensionen für Angestellte, Rückstellungen und Unterhalt für Einrichtungen, Fonds und vieles mehr. Natürlich hat sich England auch als EU-Partner an Förderprogrammen, Bildungseinrichtungen und anderen Projekten in der EU beteiligt. Dabei sind immense Kosten angelaufen. Noch dazu hat sich England immer geziert seine Rechnungen zu bezahlen.

Der nun ausgerechnete Betrag, den England, nach dem Brexit an die EU bezahlen muss wird mit 60 Milliarden angegeben. Englische und andere Politiker die den Brexit gefördert haben, wussten das vorher und haben ihrem Volk nichts davon erzählt. Die Forderungen sind rechtens und sie wurden in den EU-Verträgen so bei Beitritt vereinbart.

Mit 60 Milliarden ist England vermutlich noch günstig dran, was seine Schulden gegenüber der EU betrifft. Denn alle immateriellen Werte die England durch seinen Austritt verursacht kann man nicht in Werte fassen. Sowohl für sich selber als auch für die EU.

Die Betrogenen, sind die Englischen Bürger, denn sie wurden von ihren Politikern, den Medien und dem Establishment dazu genötigt aus der EU aus zu tretten. Sie müssen in Zukunft diese Rechnung von 60 Milliarden als auch die anderen Kosten tragen, die durch den Austritt entstehen. Schlimmer kann es für ein Land in Europa nicht kommen.

Was ist der „REINS Act“?

Seit 2001 wurden in den USA von der Regierung Gesetze erlassen, die dem Land, der Wirtschaft und den Menschen jährlich Milliarden an Kosten aufbürden. Diese Gesetze wurden in den meisten Fällen aufgrund von Hinweisen und Vermutungen durch die Wissenschaft erlassen. Zum Beispiel der „Clean Power Plan“.  Er zwingt Unternehmen, Städte oder Kommunen dazu von „umweltschädlicher“ auf „umweltfreundliche“ Technologien um zu steigen.  Das wird das Land bis in das Jahr 2030 rund 590 Milliarden Dollar kosten. Laut den Wissenschaftlern wird dadurch die Weltweite Temperatur „wahrscheinlich“ (also nicht sicher) um 1 Grad gesenkt.

Massive Belastungen für alle und die Ewigkeit

Die meisten Grundlagen dieser Gesetze sind Untersuchungen von Wissenschaftlern die von der Politik verlangen, ihre Erkenntnisse – ob sie wahr oder falsch sind – in Gesetze umzusetzen und die Bevölkerung und die Wirtschaft damit zu belasten. Viele dieser Gesetze mussten nicht im Kongress von allen Parteien diskutiert und verabschiedete werden. Das konnte eine kleine Mehrheit in der Regierung entscheiden. Kostet aber alle und für immer sehr viel Geld. Obwohl die Ergebnisse nicht einmal sicher sind.

Der REINS Act soll den Wildwuchs stoppen

Der republikanischen Partei aber auch vielen Demokraten ging diese Abhängigkeit von „wissenschaftlichen“ Vorschlägen für Gesetze zu weit. Besonders die enormen Kosten für Wirtschaft, Kommunen und Bevölkerung wucherten durch immer mehr und immer grössere Forderungen durch die Wissenschaftler in astronomische Summen. In vielen Fällen wurden ganze Industriezweige so unrentable, dass sie alle ihre Aufträge an Unternehmen in Asien verloren, die keine solchen Gesetze haben. In den USA schlossen Firmen und die Arbeiter wurden entlassen. Die Kosten dieser Gesetze waren einfach zu hoch. In China wurden sie dann wieder aufgebaut und dort entstanden Arbeitsplätze.

Schon zu Zeiten der Obama – Regierung versuchte man also diesem Treiben, an immer mehr kostenintensiven Gesetzen, einen Riegel vorzuschieben. Es wurde der REINS Act (The Regulations from the Executive in need of Scrutiny) diskutiert und sollte verabschiedete werden. Eine kleine Gruppe von Demokraten und Obama selber verhinderte die Verabschiedung des REINS Act aber.

Was sagt der REINS Act aus?

Kern des REINS Act ist, dass jedes Gesetz auf seine (Folge-)Kosten oder Fehlentwicklungen hin geprüft werden muss. Hat ein Gesetz grosse Auswirkung auf die zukünftige Entwicklung des Landes, muss das Gesetz auch im Kongress diskutiert und abgestimmt werden. Das betrifft alle Gesetze, auch die die schon existieren.

Unter Obama wurden rund 127 solche Gesetze erlassen – ein Rekord, die dem Land erheblichen Schaden zufügen und denen nicht von der Mehrheit des Kongresses zugestimmt wurde.

In den Niederlanden schon lange eingeführt

Übrigens gibt es ein vergleichbares System schon lange in den Niederlanden. Dort müssen Politiker grundsätzlich bei Gesetzesvorschlägen die kurz- und langfristigen Kosten und Fehlentwicklungen aufzeigen die durch das neue Gesetz entstehen könnten, sonst kommt das Gesetz gar nicht erst zur Abstimmung. Alte Gesetze werden alle paar Jahre daraufhin neu untersucht und dann eventuell ihre Abschaffung entschieden.

REINS Act zugestimmt

Der REINS Act wurde nun letzte Woche, da die Republikaner nun die Mehrheit haben, im US-Kongress verabschiedet. Da er universell gilt, gilt er auch für alle Gesetze die unter Obamas Regierung oder sogar davor verabschiedet wurden. Jedes dieser Gesetze kann also damit rückgängig gemacht werden, wenn es den Anforderungen des REINS Acts genügt bzw. sich keine Mehrheit im Kongress findet.

Aus den Reihen der Demokraten und besonders der Wissenschaftler ist mit dramatischen Reaktionen zu rechnen. Obwohl diese Regelung ja einen wirklich guten Ansatz hat, wird es vor allem Gesetze treffen die die Umwelt schützen aber die Wirtschaft und Bürger belasten. Das bietet garantiert grossen Zündstoff. Es wird also noch spannender.

Massive Entlastungen für Unternehmen und Kommunen

Es wird erwartet, dass durch die Einführung des REINS Act sehr viele Erlässe und Gesetze von Obama und seinen Vorgängern wieder rückgängig gemacht oder stark abgeändert werden.

Das wird die Wirtschaft, die Bürger und Kommunen stark von Kosten entlasten, welche natürlich in Form von Investitionen bzw. Ausgaben in den Wirtschaftskreislauf zurück geführt werden. Es ist schon durch wenige gelöschte Gesetze zu erwarten, dass geradezu ein Wirtschaftsboom ausbricht, der auch den Rest der Welt positiv und stark beeinflussen wird.

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Sollte ein gleiches Gesetze wie der REINS Act in Europa eingeführt werden?

Beobachtungen der Weltlage